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EN: Unconditional Teaching, created by Jessica Koch, Tyll Zybura and Katharina Pietsch, is a project of healing and a contribution to a growing number of calls for a reform of teaching practices in higher education. The aim of our conversations in this podcast is the positive framing and chronicling of alternative practices of teaching and learning: practices that we hope can mitigate, subvert, and maybe even heal the toxic and damaging effects of institutional power and instead make room for better, more wholesome teaching and learning environments and improved teacher-student relationships. DE: Das Projekt Unconditional Teaching, gegründet von Jessica Koch, Tyll Zybura und Katharina Pietsch, möchte einen Beitrag zu einem Umdenken in der Hochschullehre leisten. Ziel unserer Gespräche in diesem Podcast ist es, alternative Lehr- und Lernpraktiken zu teilen: Praktiken, von denen wir hoffen, dass sie die toxischen und schädlichen Auswirkungen institutioneller Macht abschwächen, untergraben und vielleicht sogar heilen können und stattdessen Raum für bessere, gesündere Lehr- und Lernumgebungen und bessere Beziehungen zwischen Lehrenden und Lernenden schaffen.

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EN: Unconditional Teaching, created by Jessica Koch, Tyll Zybura and Katharina Pietsch, is a project of healing and a contribution to a growing number of calls for a reform of teaching practices in higher education. The aim of our conversations in this podcast is the positive framing and chronicling of alternative practices of teaching and learning: practices that we hope can mitigate, subvert, and maybe even heal the toxic and damaging effects of institutional power and instead make room for better, more wholesome teaching and learning environments and improved teacher-student relationships. DE: Das Projekt Unconditional Teaching, gegründet von Jessica Koch, Tyll Zybura und Katharina Pietsch, möchte einen Beitrag zu einem Umdenken in der Hochschullehre leisten. Ziel unserer Gespräche in diesem Podcast ist es, alternative Lehr- und Lernpraktiken zu teilen: Praktiken, von denen wir hoffen, dass sie die toxischen und schädlichen Auswirkungen institutioneller Macht abschwächen, untergraben und vielleicht sogar heilen können und stattdessen Raum für bessere, gesündere Lehr- und Lernumgebungen und bessere Beziehungen zwischen Lehrenden und Lernenden schaffen.

    “Sie sind zu nett”, Teil 2

    “Sie sind zu nett”, Teil 2

    In dieser Folge sprechen wir mit Tabea Weber darüber, wie sie in ihrer Lehrpraxis mit Zugänglichkeit, Transparenz und dem Fördern von Austausch mit den Stereotypen bricht, die Lehrende und Studierenden oft voneinander haben. Im zweiten Teil sprechen wir darüber, was dahinter steckt, wenn Kolleg*innen und Studierende Tabea davor warnen, dass sie “zu nett ist”. Wir erkunden zusammen, dass es dabei eigentlich um eine didaktische Haltung geht, die etwas mit kommunikativer Zugänglichkeit und radikaler Akzeptanz zu tun hat, also dem Abbau von Barrieren in der Hochschullehre. Zuletzt erklärt Tabea noch konkret, welche Möglichkeiten sie in ihrer digitalen Lehre gefunden hat, um möglichst viel Austausch im Seminar zu ermöglichen.

    “Sie sind zu nett”, Teil 1

    “Sie sind zu nett”, Teil 1

    In dieser Folge sprechen wir mit Tabea Weber darüber, wie sie in ihrer Lehrpraxis mit Zugänglichkeit, Transparenz und dem Fördern von Austausch mit den Stereotypen bricht, die Lehrende und Studierenden oft voneinander haben. Im ersten Teil geht es um die negativen Narrative, die Lehrende sich über Studierende erzählen, und wie die Institution mit ihrem Credit-Point-System genau das Verhalten von Studierenden fördert und belohnt, für das sie von Lehrenden kritisiert werden. Tabea macht stark, dass wir uns weder dieser Systemlogik noch den negativen Klischees und Stereotypen über Studierende unterordnen müssen, sondern dass es auch anders geht. Sie erzählt zum Beispiel davon, wie sie mit einer anderen Erwartungshaltung und einer großen Offenheit für das Forschungsinteresse der Studierenden ihre eigene Lehrpraxis so gestaltet, dass es in ihren Seminaren ganz viel Raum für Austausch und das Entwickeln von Ideen gibt.

    Eine Ressource sein statt eine Hürde, Teil 2

    Eine Ressource sein statt eine Hürde, Teil 2

    In dieser Folge sprechen wir über kleine, aber wirkungsvolle Lehrpraktiken, die dazu beitragen, dass Studierende gerne in unsere Seminare kommen. In diesem Gespräch haben wir gemerkt, dass hinter all den konkreten Methoden und der Haltung, mit der wir unseren Unterricht gestalten, eigentlich immer die Frage steht: “Wie schaffe ich es, dass Studierende mich als Ressource und nicht als Hürde wahrnehmen?” Denn wenn das passiert, wird Lehren und Lernen für alle kollaborativer, gleichberechtigter und selbstverantwortlicher. Im zweiten Teil sprechen wir darüber, mit welchen Praktiken wir Studierenden zeigen, dass wir sie wirklich einladen, den Unterricht aktiv mitzugestalten. Und es geht auch noch um die oft schwierige oder prekäre Beschäftigungssituation von Lehrenden an der Uni, und warum es gut ist, darüber mit Studierenden offen zu sprechen.

    Eine Ressource sein statt eine Hürde, Teil 1

    Eine Ressource sein statt eine Hürde, Teil 1

    In dieser Folge sprechen wir über kleine, aber wirkungsvolle Lehrpraktiken, die dazu beitragen, dass Studierende gerne in unsere Seminare kommen. In diesem Gespräch haben wir gemerkt, dass hinter all den konkreten Methoden und der Haltung, mit der wir unseren Unterricht gestalten, eigentlich immer die Frage steht: “Wie schaffe ich es, dass Studierende mich als Ressource und nicht als Hürde wahrnehmen?” Denn wenn das passiert, wird Lehren und Lernen für alle kollaborativer, gleichberechtigter und selbstverantwortlicher. Im ersten Teil sprechen wir über verschiedene Methoden, von denen Studierende uns rückmelden, dass sie sie hilfreich und nützlich finden: etwa sitzungsvorbereitende Arbeitsblätter, die in der Sitzung selbst dann auch eine Rolle spielen; das Sammeln von ersten Eindrücken etwa zu einem wissenschaftlichen Text als eine Form der Bedürfnisorientierung; eine Form des Mithaltens von Studierendenbeiträgen, die als Respektsbezeugung für ihren Input dient; und Vulnerabilität zeigen in Bezug auf persönliche Aspekte unserer Rolle als Lehrende*r, weil das die Lehr-Lern-Beziehung vermenschlicht.

    Learning Is Social, Part 2

    Learning Is Social, Part 2

    In this episode we talk to Sophie Gigl and Benjamin Stuhr about their experiences with online teaching and what that very different setting of learning and studying has taught them about what they need most to make learning meaningful to them. Sophie and Benni are students at Bielefeld university; as Sophie is a teacher in training, she contributes experiences both as a student and as a teacher. In the second part, Benni and Sophie talk about what they have learned about themselves in regard to the way they learn and what they need in terms of a good learning experience. We talk about how important material and social conditions of learning are and what teachers can do to create community, overcome hierarchies that discourage learning and establish connection and relationship despite the online situation.

    Learning Is Social, Part 1

    Learning Is Social, Part 1

    In this episode we talk to Sophie Gigl and Benjamin Stuhr about their experiences with online teaching and what that very different setting of learning and studying has taught them about what they need most to make learning meaningful to them. Sophie and Benni are students at Bielefeld university; as Sophie is a teacher in training, she contributes experiences both as a student and as a teacher. In the first part, we talk mostly about how the current situation is difficult for Sophie and Benni and what is not working for them in online teaching because the context of learning is missing a vital social compenent.

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