192 Folgen

Sham, Laura, Lena, Shoko, Laura, Katrin und Susanne betrachten gesellschaftliche Debatten, alltägliche Phänomene und Ereignisse auf der ganzen Welt durch die feministische Brille. Eine neue Folge gibt es alle 14 Tage.

Der Lila Podcast. Feminismus für alle‪.‬ hauseins

    • Philosophie
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Sham, Laura, Lena, Shoko, Laura, Katrin und Susanne betrachten gesellschaftliche Debatten, alltägliche Phänomene und Ereignisse auf der ganzen Welt durch die feministische Brille. Eine neue Folge gibt es alle 14 Tage.

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    Ein feministischer Blick nach Afghanistan - mit Elke Ferner und Gilda Sahebi

    Ein feministischer Blick nach Afghanistan - mit Elke Ferner und Gilda Sahebi

    Die Berichte über und aus Afghanistan werden seltener, die große Aufregung nach der Machtübernahme der Taliban, die durch die Nachrichten und die sozialen Medien ging, ist abgeebbt - aber war's das jetzt? Und was bedeutet das für Frauen und queere Menschen in dem Land?

    Dieses Mal spricht Laura Vorsatz mit Elke Ferner und Gilda Sahebi über die Lage in Afghanistan – natürlich wie immer durch die feministische Brille. Denn vor allem jetzt, wo es ruhiger um die Berichte aus Afghanistan wird, sorgen wir uns umso mehr, was den Frauen und Queers nach der Machtübernahme durch die Taliban blüht. Gleichzeitig sprechen wir über das, was die letzten 20 Jahre im Land – Gutes sowie Schlechtes – passiert ist und wie hier im Westen der Blick angepasst werden kann, um nicht überheblich „nach da drüben“ zu schauen.

    Gilda Sahebi ist Journalistin und Autorin. Sie schreibt viel zum Nahen Osten bzw. zum Iran, aus dem sie auch stammt – deswegen zeigt sie im Gespräch auch immer wieder Parallelen zwischen Afghanistan und dem Iran auf. Elke Ferner ist mit einer kleinen Unterbrechung von 1990 bis 2017 Bundestagsabgeordnete gewesen, glühende Feministin und auch jetzt noch - in ihrem Ruhestand - Vorsitzende von UN Women Deutschland, die unter dem #HelftAfghanistansFrauen einen offenen Brief zum Thema „Frauenrechtlerinnen in Afghanistan brauchen dringend Schutz!“ an die Bundesregierung verfasst und eine Spendenaktion für Frauen in Afghanistan initiiert haben.

    Shownotes:
    Spendenaufruf von UN Women: https://www.unwomen.de/helfen/helfen-sie-frauen-in-afghanistan.html
    Offener Brief von UN Women #HelftAfghanistansFrauen: https://www.unwomen.de/aktuelles/helft-afghanistans-frauen.html
    Gilda Sahebi auf Twitter: https://twitter.com/GildaSahebi
    taz-Kolumnen von Gilda Sahebi: https://taz.de/Gilda-Sahebi/!a55413/
    Elke Ferner Wikipediaeintrag: https://de.wikipedia.org/wiki/Elke_Ferner
    Podcasttipp "Die Afghanistan-Korrespondenten": https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4384.html

    • 52 Min.
    Gender und Mobilität – Wie sexistisch ist Verkehrsplanung? - mit Katja Diehl

    Gender und Mobilität – Wie sexistisch ist Verkehrsplanung? - mit Katja Diehl

    Laura Lucas spricht in dieser Folge mit der Mobilitätsexpertin, Podcasterin und Feministin Katja Diehl über feministische Verkehrspolitik.

    • 52 Min.
    „Die Unbeugsamen“ - Wie Politikerinnen für Gleichberechtigung kämpften

    „Die Unbeugsamen“ - Wie Politikerinnen für Gleichberechtigung kämpften

    Die Dokumentation „Die Unbeugsamen“ erscheint am 26.08.21 im Kino und erzählt die Geschichten von Politikerinnen der Bonner Republik. Ursula Männle und Carola von Braun holen ihre Erinnerungen hervor und berichten, wie sie sich in einer von Männern dominierten Politiklandschaft durchgesetzt haben.

    • 56 Min.
    Ich bin Feministin, aber...

    Ich bin Feministin, aber...

    Laura Lucas, Shoko Bethke und Lena Sindermann erzählen in dieser Folge von ihren ganz persönlichen Struggles als Feministinnen: Ab wann ist man eigentlich eine richtig gute Feministin? Und wieso ärgern sich die drei so richtig über sich selbst, wenn sie ihren eigenen Ansprüchen nicht gerecht werden?

    In dieser Folge fragen sich Laura, Shoko und Lena was sie in ihrer Auseinandersetzung mit Feminismen gelernt haben und welche Widersprüche bei diesem Prozess begegnen. Eins wird schnell klar: Auch das Wissen über patriarchale Strukturen und Diskriminierung bedeutet noch lange nicht, dass man sich im Alltag immer dagegen wehren kann. Einige Verhaltensweisen, Rollenstereotype und Glaubenssätze sind so verinnerlicht, dass es unheimlich schwer ist, sich davon zu befreien.

    Wieso setzen sich gesellschaftliche Schönheitsideale über "weibliche" und "männliche Körper" beispielsweise immer noch durch und wieso ist es oft auch als bekennende Feministin total schwer sich gänzlich davon zu lösen? Wieso wird Care-Arbeit als "weiblich" konnotierte Aufgabe oft ganz automatisch abgewertet? Fragen über Fragen, bei denen es um Körper, Mutterschaft, Kindheitserfahrungen und Sprachlosigkeit geht.

    Die drei packen aber nicht nur eine ganze Bandbreite an Themen auf den Tisch, sondern versuchen ihre Alltagserfahrungen auch immer mit auf die gesellschaftliche Ebene zu heben: Was Sprachlosigkeit mit dem Hochstapler-Syndrom zu tun hat und wieso man mit sich selbst häufig viel strenger als mit anderen ist (#Perfektionismus), erfahrt ihr beim Einschalten.

    Wie können wir die Zukunft zärtlicher gestalten? - mit Şeyda Kurt

    Wie können wir die Zukunft zärtlicher gestalten? - mit Şeyda Kurt

    Was ist Liebe? Was kann auch Liebe sein? Und was ist Liebe auf jeden Fall nicht? Um diese Fragen zu beantworten, holen sich Laura Vorsatz und Sham Jaff Rat von Journalistin und Autorin Şeyda Kurt.

    • 52 Min.
    Femizide: Warum Männer Frauen töten - mit Margherita Bettoni

    Femizide: Warum Männer Frauen töten - mit Margherita Bettoni

    Zu Gast bei Laura Lucas und Katrin Rönicke ist Margherita Bettoni. Sie hat zusammen mit Laura Backes für das Buch "Alle drei Tage" die Ursachen und Hintergründe von Femiziden untersucht und beleuchtet.

    Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Gewalt.

    "Familiendrama", "Beziehungstat", oder "Ehrenmord" - die schiere Anzahl an Euphemismen für den Mord an Frauen ist so groß wie der Unwille, es beim Namen zu nennen: Femizid. Alle drei Tage bringt in Deutschland ein Mann seine (Ex-)Partnerin um, jeden Tag versucht es einer. Doch das ist nur die Spitze eines Eisbergs aus Gewalt und Kontrollzwang, die unzählige, Hunderttausende Frauen in ihrer Beziehung und danach erfahren. Besonders gefährlich ist die Trennung - sie kann für eine Frau lebensgefährlich sein.

    Laura Lucas und Katrin Rönicke besprechen mit der Journalistin Margherita Bettoni, woher Femizide kommen, warum Männer Frauen ermorden und was man dagegen tun muss. Darüber zu sprechen ist ein erster Schritt und den Eisberg hinter den Femiziden sehen zu lernen, ein zweiter. Wir schauen außerdem, was Justiz und Medien beitragen können und welche Rolle der Umgang mit Emotionen bei Jungs und Männern spielt.

    • 1 Std.

Kundenrezensionen

5.0 von 5
17 Bewertungen

17 Bewertungen

AnnoyingRequests ,

💜💜Danke!💜💜

Treffende Analysen, unendlich viele Aha-Momente und so viel achtsame Vermittlung von oft anstrengenden Themen! Danke vielmals, ich freue mich auf eure Fortsetzung!

Manuon_ch ,

Vielen Dank!

Vielen Dank für euren wunderen feministischen Blick auf diese Welt, auf Frauen und Männer, Politik und Gesellschaft. Ich wünsche allen Hörer*innen einen ebenso klaren und reflektierten Blick in ihrem Alltag. Zumindest ab und zu.

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