68 Folgen

Linda Reeves ist Apothekerin, Ernährungsberaterin und Darmexpertin in ihrer eigenen Apotheke in Ahrweiler und als ‚die Webapothekerin’ auch im WEB unterwegs.



Egal, ob es um Ernährung geht, ums Abnehmen, um Nahrungsmittelunverträglichkeiten…oder auch um die Psyche, um Schlafprobleme...bei keinem Gesundheitsthema kommt man heutzutage mehr am Darm vorbei. Die Gesundheit beginnt im Darm!



Dass Linda eine Vorliebe für den Darm hat, ist kaum zu übersehen.

Auf den ersten Blick gibt es zwar Organe die mehr sexy sind oder schöner oder…naja…nicht ganz so stinkig! Aber diese 400 qm Fläche da tief in uns drin, die haben es in sich. Und das bestätiget alles, was Linda gerade in der jüngsten Zeit gelesen und recherchiert hat: es warten noch viele Geheimnisse und Erkenntnisse auf uns - aber mit Darmgesundheit lassen sich jetzt schon viele gesundheitlichen Probleme beheben! Worauf also noch warten? Befreunden wir uns wieder mit unserem Darm und seinen 'Bewohnern' und lernen wir ihn besser kennen!

DARMglücklich | von LEAKY zu LUCKY | mit webAPOTHEKERIN Linda die webAPOTHEKERIN | Linda Reeves - Apothekerin, Ernährungs- und Darmexpertin

    • Gesundheit und Fitness
    • 4,6 • 44 Bewertungen

Linda Reeves ist Apothekerin, Ernährungsberaterin und Darmexpertin in ihrer eigenen Apotheke in Ahrweiler und als ‚die Webapothekerin’ auch im WEB unterwegs.



Egal, ob es um Ernährung geht, ums Abnehmen, um Nahrungsmittelunverträglichkeiten…oder auch um die Psyche, um Schlafprobleme...bei keinem Gesundheitsthema kommt man heutzutage mehr am Darm vorbei. Die Gesundheit beginnt im Darm!



Dass Linda eine Vorliebe für den Darm hat, ist kaum zu übersehen.

Auf den ersten Blick gibt es zwar Organe die mehr sexy sind oder schöner oder…naja…nicht ganz so stinkig! Aber diese 400 qm Fläche da tief in uns drin, die haben es in sich. Und das bestätiget alles, was Linda gerade in der jüngsten Zeit gelesen und recherchiert hat: es warten noch viele Geheimnisse und Erkenntnisse auf uns - aber mit Darmgesundheit lassen sich jetzt schon viele gesundheitlichen Probleme beheben! Worauf also noch warten? Befreunden wir uns wieder mit unserem Darm und seinen 'Bewohnern' und lernen wir ihn besser kennen!

    28 | Zu jedem Antibiotikum ein Probiotikum?

    28 | Zu jedem Antibiotikum ein Probiotikum?

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    Mehr Darmglückliche Infos immer auf meine Webseite darmgluecklich.de







    Heute möchte ich mit euch ein Thema vertiefen, das uns alle angeht: die Wechselwirkung zwischen Antibiotika, unserem Mikrobiom und die Rolle von Probiotika dabei. Diese Folge basiert auf einem sehr inspirierenden Vortrag von Frau Prof. Dr. Vanessa Stadlbauer-Köllner aus Graz, den ich auf den Deutschen Mikrobiomtagen im Februar 2024 hören durfte.







    Ehe wir uns mit den Antibiotika beschäftigen, noch ein Blick auf die Wirkung von Medikamenten allgemein in unserem Körper. Es wird Dich nicht verwundern, dass alles was wir in uns aufnehmen eine Wirkung oder auch Nebenwirkung, wenn man es so ausdrücken möchte, in uns verursacht. So können Medikamente auch massgeblich unser Mikrobiom beeinflussen…auch das Darmmikrobiom. Ein Medikament kann Mikroorganismen dabei im Wachstum behindern. Manche Medikamente nutzen Mikroorganismen aber auch geradezu aus, so dass Mikroorganismen das Arzneimittel erst verstoffwechseln und somit aktivieren oder später inaktivieren. Nichts passiert im Körper ohne Wirkung.







    Was sind Antibiotika?







    Nehmen wir uns aus den Medikemanten nun aber einmal die Gruppe der Bakterientöter…also die Antibiotika raus. Antibiotika sind Medikamente, die zur Behandlung von bakteriellen Infektionen eingesetzt werden. Antibiotika gibt es seit den 1920er Jahren. Die Entdeckung des ersten echten Antibiotikums wird allgemein Alexander Fleming im Jahr 1928 zugeschrieben, als er zufällig die antibakteriellen Eigenschaften von Penicillium-Notatum-Schimmelpilzen entdeckte, was zur Entwicklung von Penicillin führte. Dieses Antibiotikum wurde jedoch erst in den frühen 1940er Jahren für die breite medizinische Anwendung verfügbar, insbesondere während des Zweiten Weltkriegs, wo es zahlreiche Leben rettete.







    Die Entdeckung von Penicillin markierte damit den Beginn des Antibiotika-Zeitalters und löste eine Revolution in der medizinischen Behandlung aus, die es ermöglichte, viele zuvor tödliche bakterielle Infektionen zu heilen oder zu verhindern. In den folgenden Jahrzehnten wurden zahlreiche weitere Antibiotika entwickelt, die gegen eine breite Palette von Bakterienarten wirksam sind. Wenn Du einen Schnupfen oder Kratzen im Hals hast, ist das meist aber eine virale Infektion – also durch Viren ausgelöst – …dagegen helfen Antibiotika nicht. Breiten sich auf diese meist viral beginnende Infektion jedoch Bakterien aus, entstehen Infektionen oder Superinfektionen, die antibakteriell – also mit Antibiotika – behandelt werden müssen. Antibiotika können so tatsächlich Leben retten, indem sie krankheitserregende Bakterien abtöten oder deren Wachstum hemmen. Jedoch ist ihre Wirkung nie sehr selektiv; das heißt sie töten nicht nur die schädlichen Bakterien, sondern auch die nützlichen Mikroorganismen in unserem Darm. Daher sind wir nach dem Antibiotikazeitalter mittlerweile mittendrin im Probiotikazeitalter.







    Die Bedeutung des Mikrobioms







    Wie Du weißt spielt Dein Mikrobiom, also die Gemeinschaft der Mikroorganismen in Deinem Körper, eine entscheidende Rolle für Deine Gesundheit. Dein Darmmikrobiom hilft nicht nur bei der Verdauung, sondern produziert auch lebenswichtige Vitamine, trainiert Dein Immunsystem, macht Dir gute Laune über Kommunikation zu Deinem Gehirn und schützt Dich auch vor krankheitserregenden Keimen. Eine gesunde Diversität und Balance in diesem Ökosystem sind daher essentiell. Gesunde Diversität bedeutet, dass möglichst viele verschiedene der guten Bakterienstämme vorhanden sind, denn sie haben alle die unterschiedlichsten Aufgaben, die sie für Dich ganz im Stillen verrichten.

    • 12 Min.
    27 | Darmsanierung mit Fasten

    27 | Darmsanierung mit Fasten

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    Heute geht es ums Fasten und dabei insbesondere um die Darmsanierung mittels Fasten. Die Idee hinter Fasten ist es, für eine bestimmte Zeit auf feste Nahrung zu verzichten oder den Nahrungskonsum stark zu reduzieren, um den Körper zu entlasten und zu reinigen.







    Das Fasten bietet eine Vielzahl von potenziellen gesundheitlichen Vorteilen, insbesondere für den Darm.







    Die Praxis des Fastens ist seit Jahrhunderten in verschiedenen Kulturen auf der ganzen Welt verbreitet. Während es viele Gründe gibt, warum Menschen fasten – sei es aus religiösen Überzeugungen, zur Gewichtsabnahme oder aus gesundheitlichen Gründen – haben wissenschaftliche Untersuchungen gezeigt, dass Fasten tatsächlich zahlreiche Vorteile für unseren Körper hat.







    Warum ist Fasten gut für uns und welche Rolle spielt unsere Evolutionsgeschichte dabei?







    Unsere Vorfahren hatten oft keine konstante Versorgung mit Nahrung. In Zeiten des Überflusses aßen sie reichlich, aber es gab auch Perioden des Nahrungsmangels, sei es aufgrund von schlechten Jagdbedingungen, mageren Ernten oder anderen Umständen. In solchen Zeiten mussten ihre Körper Mechanismen entwickeln, um mit dem Mangel umzugehen. Diese evolutionäre Anpassung hat sich im Laufe der Zeit als äußerst vorteilhaft erwiesen und ist auch heute noch für uns greifbar.







    Ein Hauptvorteil des Fastens liegt in der Art und Weise, wie es den Stoffwechsel beeinflusst. Wenn wir fasten, greift unser Körper auf gespeicherte Energiequellen zurück, wie beispielsweise auf Glykogen in der Leber und auf Fettreserven. Denk dir das so: Dein Körper hat eine Art Speicher, in dem er zusätzliche Energie aufbewahrt, für den Fall, dass du mal nichts isst. Wenn du also keine Nahrung zu dir nimmst, beginnt dein Körper, diese gespeicherte Energie zu nutzen, um dich weiterhin am Laufen zu halten. Das nennt man Ketose. Es ist ein bisschen wie, wenn du deinen Kühlschrank leer hast und stattdessen auf die Vorräte in deinem Vorratsschrank zurückgreifst. Die Ketose hat zahlreiche gesundheitliche Vorteile. Ketone, die während der Ketose produziert werden, dienen als alternative Energiequelle. Sie können dein Gehirn und deine Muskeln mit Energie versorgen, damit du den Tag über funktionieren kannst und können so u.a. auch Deine kognitiven Funktionen verbessern.







    Weiterhin hat das Fasten nachweislich positive Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel. Indem wir unsere Nahrungsaufnahme zeitlich begrenzen oder auch zum Beispiel intermittierend fasten, können wir die Insulinempfindlichkeit verbessern und das Risiko für Typ-2-Diabetes verringern.







    Normalerweise steigt unser Blutzuckerspiegel nach dem Essen an, weil unser Körper den Zucker aus der Nahrung verwendet. Aber wenn wir fasten, bleibt unser Blutzuckerspiegel stabil oder sinkt sogar leicht ab. Das liegt daran, dass unser Körper klug ist und beginnt, Zucker aus anderen Quellen herzustellen, um uns stabil zu halten. Dies ist besonders wichtig in einer modernen Welt, in der viele von uns einer ständigen Exposition gegenüber verarbeiteten Lebensmitteln und einem Übermaß an Kalorien ausgesetzt sind. Dein Körper freut sich, wenn er hier mal keinen Zucker zugeführt bekommt.







    Darüber hinaus hat das Fasten auch Auswirkungen auf Entzündungen im Körper. Chronische Entzündungen sind mit einer Vielzahl von Krankheiten verbunden, von Herzerkrankungen bis hin zu Krebs. Entzündungen sind wie kleine Feuer in unserem Körper, die normalerweise auftreten, wenn wir krank sind oder verletzt werden. Aber manchmal können diese kleinen Feuer außer Kontrolle geraten und zu Problemen führen.

    • 16 Min.
    26 | Darmsanierung mit Probiotika

    26 | Darmsanierung mit Probiotika

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    Schau rein auf meine Webseite darmgluecklich.de







    Dein Darm ist ein komplexes Ökosystem, das eine Vielzahl von Mikroorganismen beherbergt, die für Deine Gesundheit und Wohlbefinden von entscheidender Bedeutung sind. In den letzten Jahren hat die Forschung zunehmend gezeigt, dass ein Ungleichgewicht dieser Mikroorganismen – auch als Darmflora oder Darmmikrobiom bezeichnet – mit verschiedenen Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht werden kann. Eine Möglichkeit, die Balance wiederherzustellen und die Gesundheit des Darms zu fördern, ist die Durchführung einer Darmsanierung. Über die vielen verschiedenen Möglichkeiten eine Darmsanierung durchzuführen, habe ich Dir schon in den Grundlagen in Folge 23 erzählt. Viele Methoden können bei einer Darmsanierung miteinander kombiniert werden. Heute schauen wir uns einmal die Sanierung mit Probiotika genauer an.







    Lass uns also über Probiotika und ihre Rolle bei der Darmsanierung sprechen. Wenn du dich schon mal gefragt hast, was diese kleinen Bakterien eigentlich sind und warum sie für deinen Darm so wichtig sind, bist du hier genau richtig.







    Also, Probiotika sind im Grunde genommen diese winzigen lebenden Mikroorganismen, die in bestimmten Lebensmitteln und auch mittlerweile vielen Nahrungsergänzungsmitteln vorkommen und deinem Darm auf verschiedene Weise guttun können. Typische Probiotika sind verschiedene Stämme von Bakterien und Hefen, die natürlicherweise im menschlichen Darm vorkommen, wie zum Beispiel Lactobacillus und Bifidobacterium. Sie können in Form von Nahrungsergänzungsmitteln oder probiotischen Lebensmitteln wie Joghurt, Sauerkraut oder Kefir konsumiert werden.







    Sie sind wie kleine Helferlein, die sich in deinem Darm niederlassen und dort für Ordnung sorgen. Klingt cool, oder?







    Diese kleinen Heinzelmännchen sind dafür bekannt, Verdauungsbeschwerden zu lindern, das Immunsystem zu stärken und sogar die Stimmung zu verbessern. Sie sind wie deine persönlichen Bodyguards, die deinen Darm vor schädlichen Eindringlingen schützen und dafür sorgen, dass alles reibungslos läuft. Toll wäre es, wenn Deine Helferlein im Darm das alles von alleine richten könnten. Aber manchmal sind von ihnen zu wenige oder aber auch nicht die richtigen vorhanden.







    Aber woher kommen diese Probiotika, die Du einnehmen kannst, eigentlich her?







    Nun, du findest sie natürlich in fermentierten Lebensmitteln wie Joghurt, Kefir, Sauerkraut, Kimchi und sogar in einigen Käsesorten. Diese Lebensmittel sind voll von diesen kleinen Mikroorganismen, die deinem Darm helfen können, glücklich und gesund zu bleiben. In probiotischen Lebensmitteln findest du typischerweise eine Vielzahl von Mikroorganismen, darunter Milchsäurebakterien, Bifidobakterien und bestimmte Hefen. Diese werden von Herstellern oft als die guten Jungs für deinen Darm angepriesen. Aber wusstest du, dass es neben Probiotika auch etwas namens Präbiotika gibt? Präbiotika sind im Grunde genommen Nahrungsbestandteile, die dein Darm liebt, weil sie das Wachstum von nützlichen Mikroorganismen wie Bifidobakterien fördern. Du findest Präbiotika in Lebensmitteln wie Zwiebeln, Knoblauch, Chicorée und Schwarzwurzeln.







    Die Idee, Bakterien in Lebensmitteln zu haben, ist übrigens überhaupt nicht neu. Schon vor langer Zeit haben die Leute herausgefunden, dass fermentierte Lebensmittel länger halten und besser für den Magen sind. Zum Beispiel wurde saure Milch, die Bakterien enthielt, schon vor Jahrhunderten mit frischer Milch vermischt, um Joghurt herzustellen. Und auch beim Brotbacken mit Sauerteig spielen Bakterien eine wichtige Rolle. Ich finde das mega, wie die Menschen eigentlich schon vor langer Zei...

    • 15 Min.
    25 | Darmsanierung, Stuhlanalyse und Metabolom

    25 | Darmsanierung, Stuhlanalyse und Metabolom

    DEIN KONTAKT ZU MIR







    Mikrobiom- und Metabolomanalyse | Stuhlanalyse















    Das Metabolom repräsentiert das gesamte Spektrum der Stoffwechselprodukte, die in unserem Körper entstehen. In Stuhlanalysen können verschiedene metabolische Marker aufschlussreiche Informationen über die Gesundheit des Verdauungssystems liefern, denn







    das Metabolom der Darmbakterien bezieht sich auf die Gesamtheit der Stoffwechselprodukte, die von den Bakterien im Darm produziert werden. Diese Metaboliten oder auch Abbauprodukte sind für die Interaktion zwischen dem Mikrobiom und Deinem Organismus verantwortlich. Sie beeinflussen das Milieu in Deinem Darm, die Mikronährstoffversorgung und auch den Zucker- und Fettstoffwechsel. Sie können vor Krankheiten schützen und regulieren Dein Immunsystem.







    Während manche Stuhlanalysen immer noch darauf spezialisiert sind, 100e von Bakterienarten durchzutesten, arbeiten manche Labore schon verbessert und viel aussagekräftiger mit der Zusammenfassung in Gruppen…sowohl in Mikrobiomgruppen, als auch in Metabolomgruppen.







    Was meine ich mit Mikrobiom- und Metabolomgruppen?







    Sowohl beim Mikrobiom, als auch bei den Stoffwechselabbauprodukten – den Metaboliten – macht es Sinn in Gruppen zu arbeiten. Es ist wichtiger die Bakterien zusammenzufassen in ihrer Funktion, als die einzelnen, vielen Bakterien zu betrachten…also zum Beispiel die Bakterien zusammenzufassen, die Ansäuren, oder diese in eine Gruppe zu packen, die Kurzkettige Fettsäuren bilden…natürlich gibt es so zahlreiche Überschneidungen von Bakterien, aber alles in allem erhältst Du so ein umfassenderes Bild Deines Ist-Zustandes.







    Ebenso verhält es sich mit den Stoffwechselprodukten…also dem Metabolom. Hier macht es sinn, nach funktionellen Gruppen zu schauen, denn die Stoffwechselprodukte (Metaboliten) des menschlichen Körpers die im Stuhl ausgeschieden werden können wichtige Informationen über die Gesundheit des Verdauungssystems und des gesamten Organismus liefern.







    Veränderungen in der Zusammensetzung dieser Metaboliten können auf eine gestörte Darmgesundheit, entzündliche Prozesse oder Infektionen hinweisen.







    Die Metabolomdiagnostik im Stuhl kann auch helfen, frühzeitig Anomalien zu erkennen, was besonders wichtig für die Krebsvorsorge ist.







    Außerdem spiegeln Stoffwechselprodukte im Stuhl oft die Effizienz der Nährstoffaufnahme und des Stoffwechsels wider. Dies kann dazu beitragen, Funktionsstörungen im Verdauungstrakt zu identifizieren. 







    Bei Patienten mit chronischen Darmerkrankungen oder anderen Darmproblemen kann die Metabolomdiagnostik im Stuhl verwendet werden, um den Verlauf der Krankheit zu überwachen und die Wirksamkeit von Therapien zu beurteilen.







    Die Metabolomdiagnostik im Stuhl ist also relevant, weil sie eine nicht-invasive Methode bietet, um Informationen über die Darmgesundheit und den Stoffwechselprozess im Körper zu erhalten und ist somit eine absolut effektive Ergänzung zu einer reinen Mikrobiomdiagnostik.







    Lass uns einmal Metabolite anschauen, die von Darmbakterien produziert werden und uns unterstützen







    1. Kurzkettige Fettsäuren (SCFAs):







    Darmbakterien fermentieren Ballaststoffe und unverdauliche Kohlenhydrate, um kurzkettige Fettsäuren wie Acetat, Propionat und Butyrat zu produzieren. Diese SCFAs haben zahlreiche gesundheitsfördernde Effekte, darunter die Energieversorgung der Darmzellen, die Regulierung des Immunsystems und die Beeinflussung des pH-Werts im Darm.

    • 13 Min.
    24 | Verstopfung dauerhaft lösen

    24 | Verstopfung dauerhaft lösen

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    Mikrobiom- und Metabolomanalyse | Stuhlanalyse















    Was ist Verstopfung und ab wann spricht man davon?







    Verstopfung, oder wie sie auch genannt wird die Obstipation, wird als eine ziemlich beeinträchtigte Darmfunktion definiert, bei der der Stuhlgang sehr schwierig, schmerzhaft und oft auch sehr unregelmäßig ist. Eine Verstopfung zu haben ist sehr unangenehm, vor allem wenn das ganze chronisch wird. Der Zeitrahmen für die Diagnose liegt bei über drei Monaten, das heißt wenn über mehr als 3 Monate immer wieder der Stuhlgang über 4 oder mehr Tage ausbleibt, dabei die Darmentleerung ggf. starkes Pressen erfordert und dabei auch oft ein Gefühl der unvollständigen Entleerung auftritt.







    Eine Verstopfung kann dabei auch noch von anderen Symptomen begleitet werden, wie Blähungen oder Bauchkrämpfen. Diese Symptome werden bei immer wiederkehrendem Auftreten auch gerne als Reizdarm bezeichnet. Leider erklärt die Diagnose Reizdarm Dir aber nichts über die Ursache Deiner Symptome…und mit der Diagnose Reizdarm bist Du daher oftmals so schlau, wie vorher. Wenn es im wahrsten Sinne des Wortes hart auf hart kommt, werden Deine wiederkehrenden Verstopfungen vom Arzt nicht Ernst genommen oder Deine Probleme sogar als psychosomatisch abgestempelt…also auf Deine Psyche geschoben.







    Lass uns daher heute mal ein wenig Licht ins Dunkle Deines Darmes bringen, denn







    Chronische Verstopfung kann durch eine Vielzahl von Ursachen verursacht werden. Hier sind einige der







    Hauptgründe von Verstopfung







    Ballaststoffarme Ernährung: Eine Ernährung, die arm an Ballaststoffen ist, kann zu einer Verlangsamung der Darmbewegungen führen, was die Stuhlpassage erschwert. Wieviel Ballaststoffe für eine gute Stuhlpassage am Tag sinnvoll sind, klären wir gleich.







    Dehydratation: Eine unzureichende Flüssigkeitsaufnahme kann zu einer Austrocknung des Stuhls führen, was die Stuhlpassage erschwert und zu Verstopfung führen kann. Diese Frage bekommst du wahrscheinlich immer als erstes gestellt: Trinkst Du auch genug? Die meisten antworten hier mit JA…aber auch die Trinkmenge werden wir gleich noch beleuchten und muss nicht für eine Verstopfung verantwortlich sein.







    Bewegungsmangel: Ein inaktiver Lebensstil kann die Darmbewegungen verlangsamen und die Verdauung beeinträchtigen, was zu Verstopfung führen kann. Bist Du in Bewegung, kommt auch Dein Darm in Schwung. Deine Darmmuskulatur spielt nämlich eine entscheidende Rolle bei der Bewegung des Darminhalts. Eine unzureichende Kontraktion dieser Muskulatur, auch als Peristaltik bekannt, kann schon zu einer Verstopfung führen.







    Medikamente: Bestimmte Medikamente wie Opioide, Antidepressiva, Eisenpräparate und einige Blutdruckmedikamente können Verstopfung als Nebenwirkung verursachen.







    Neurologische Erkrankungen: Neurologische Störungen wie Parkinson-Krankheit, Multiple Sklerose oder Rückenmarksverletzungen können die normale Funktion des Darms beeinträchtigen und zu Verstopfung führen.







    Schilddrüsenprobleme: Eine Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose) kann zu einer Verlangsamung des Stoffwechsels führen, was sich auf die Darmfunktion auswirken und Verstopfung verursachen kann.







    Darmverengungen oder Strukturprobleme: Angeborene oder erworbenen Strukturprobleme im Darm, wie Darmverengungen (Stenosen), Darmtumoren oder Darmdivertikel, können den Stuhlfluss behindern und zu Verstopfung führen.







    Stress und psychische Faktoren: Stress und psychische Belastun...

    • 18 Min.
    23 | Darmsanierung – die Grundlage Deiner Darmgesundheit

    23 | Darmsanierung – die Grundlage Deiner Darmgesundheit

    DEIN KONTAKT ZU MIR







    Mikrobiom- und Metabolomanalyse | Stuhlanalyse















    Zunächst einmal, was ist eigentlich eine Darmsanierung und warum ist die so bedeutsam? Die Darmsanierung beschreibt vielfach einen Prozess, der darauf abzielt, deine Darmflora – oder richtiger  – Dein Darmmikrobiom zu optimieren und die Gesundheit deines Verdauungstrakts zu verbessern. Ich persönlich würde das noch etwas erweitern, denn nicht nur Deine Darmbakterien also Dein Darmmikrobiom sollte bei einer Darmsanierung im Fokus stehen, sondern Deine komplette Darmbarriere. In unserer heutigen Welt, voller Umweltgifte, ungesunder Ernährung und Stress, kann Dein Darm mit Deinen vielen kleinen Helferchen und seiner Barrierefunktion sehr schnell aus dem Gleichgewicht geraten, was zu verschiedenen gesundheitlichen Problemen führen kann. Dies merkst Du bereits an kleinen Anzeichen…







    Anzeichen für eine notwendige Darmsanierung







    Symptome wie Verdauungsprobleme, Blähungen, Hautprobleme, Müdigkeit und Immunschwäche können zum Beispiel erste Anzeichen sein. Wenn diese Symptome chronisch werden, Du also merkst, dass sie dauerhaft oder immer wiederkehrend sich bei Dir einnisten, könnte eine Darmsanierung eine Überlegung wert sein. Warum? Weil Dein Darm und Deine dreischichtige Darmbarriere ganz viel für Dich regeln. Nicht nur Dein Immunsystem findet hier zum großen Teil seinen Platz, sondern Dein Darm nimmt auch großen Einfluss auf Deine Stimmung, Deine Haut, Deine Energie…naja, das hast Du sicher hier in anderen Folgen schon gehört…Dein Darm nimmt Einfluss auf fast alle Vorgänge in Dir und somit ist ein gesunder Darm die Basis, dass Du Dich wohlfühlst und Du voller Energie bist.







    Wie funktioniert eine Darmsanierung?







    Du fragst dich vielleicht, wie genau eine Darmsanierung funktioniert. Es gibt da verschiedene Methoden..







    von Ernährungsumstellungen über Probiotika einnehmen bis hin zur Colon-Hydrotherapie, um nur einige zu nennen. Das Ziel bei jeder Methode oder Therapie ist, schädliche Bakterien zu reduzieren, eine gesunde Darmflora – bzw. ein gesundes Darmmikrobiom – aufzubauen und eine gut funktionierende Darmbarriere zu erhalten.







    Wie lange dauert eine Darmsanierung?







    Die Dauer einer Darmsanierung variiert dabei von Person zu Person. Es hängt natürlich von deinem individuellen Gesundheitszustand, dem Ausmaß Deiner Darmprobleme und der gewählten Methode ab. Günstig ist es, wenn Du Dir professionelle Hilfe suchst und vorab eine Stuhlanalyse durchführen lässt. Diese gibt Dir sofort Aufschluss, wie es in Deinem Darm aussieht und wohin die Reise bei den Maßnahmen Deiner Darmsanierung gehen soll. Wenn Du eine Stuhlanalyse durchführen möchtest…und zwar eine Analyse, die nicht nur Dein Mikrobiom betrachtet, sondern auch Aufschluss über Deine Darmbarriere, Entzündungsgeschehen, Immunsystem, Verdauungsrückstände und Dein Metabolom gibt…dann melde Dich gerne bei mir, denn dann bin ich für Dich da. Kontaktiere mich gerne über mein Kontaktformular in den Shownotes.







    Übgrigens…Wenn Du jetzt gerade gedacht hast, Metabolom…was ist denn das? Dann folge mir auf jeden Fall, denn in der übernächsten Folge geht es um die Wichtigkeit des Metaboloms…welches die Stoffwechselprodukte beschreibt, die wir in Deiner Stuhlanalyse vorfinden und so fast noch interessanter ist, als Dein Mikrobiom.







    Zurück jetzt aber zur Darmsanierung…







    Selbst durchführen oder professionelle Hilfe suchen?







    Natürlich gibt es Möglichkeiten eine Darmsanierung selbst durchzuführen,

    • 15 Min.

Kundenrezensionen

4,6 von 5
44 Bewertungen

44 Bewertungen

doosenwhacker ,

Extrem nices Ding & grande Thema 👍🏽

Auch wenn ich erst 35 bin 😜 weiß ich zumindest was auf mich zukommt hi hi... gefällt!! Inhaltlich kurz und prägnant auf den Punkt und gerne mehr davon yeah... 🙃 warum es Kritik hagelt, ist für mich nicht nachvollziehbar, schließlich gibt sich die Autorin nicht als Expertin aus, sondern schildert ihre ganz eigene Erfahrung und für diejenigen, die das ein oder andere noch vor sich haben ist das exzellentes fundiertes Wissen charmant vorgetragen... wer lieber hunderte Bücher darüber liest u. darin einen ‚Mehrwert‘ sieht bitte!!! Ich verlass mich da lieber auf gelebte Erfahrungen also weiter so liebste webAPOTHEKERIN 👌🏼

juttareinke ,

Auch für 50+ absoluter Hörgenuss

...danke, liebe Webapothekerin, für diese kompetente, fröhliche und authentische Art die Themen unserer Jahrzehnte zu beleuchten. Auch für Frauen jenseits der Menopause ein wunderbarer Wissens- und Wohlsein-Podcast.

*Jasna* ,

Mehrwert?

Entschuldigung, aber ich sehe den Mehrwert zur Apotheken Umschau nicht. Die Folge zu Cellulite ist negativ in der Sprache und verstärkt negative und kritische Selbstbilder und befolgte man die Tipps aus den verschiedenen Folgen käme man mächtig in den Huddel... Ratschläge über Ratschläge...(Tipps) dabei sind Ratschläge doch wie Schläge, nein danke. am Ende ist es doch gut, wenn wir mehr auf unsere Bedürfnisse vertrauen und uns nicht von Ratgebern verwirren lassen. Gemüse, Bewegung, Stressreduktion... wir wissen es doch alle und es ist doch schwer genug, wozu also? Frau Wnendt ist sympathisch und meint es wohl gut. Nicht für mich interessant.

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