85 Folgen

Death, Taxes und Neglecting my Fitness ist der Podcast für alle, die Lohnarbeit depriorisieren und das Beste aus einem (möglichst) arbeitsfreien Leben machen wollen.

Esther Ecke und Bianca Jankovska (@groschenphilosophin) arbeiten seit über zehn Jahren in der Medienbranche – und möchten 2022 offen über ihren Wunsch nach weniger Lohnarbeit sprechen. Wie könnten wir leben, wenn wir unsere Tage nicht mehr digitalen To-Do-Listen opfern? Und warum unterschätzt unsere Gesellschaft gnadenlos die nicht erneuerbare Ressource Zeit?

Am 10., 20. Und 30. jeden Monats thematisieren die beiden zu zweit oder mit Freunden aktuelle Anti-Arbeits-Ideen und sprechen mit einer notwendigen Portion Radikalität über eigene, arbeitsbezogene Kämpfe – und Visionen.

Was wäre, wenn mit der Lohnarbeitslosigkeit … das wahre Leben beginnt? Endlich wieder Zeit für sich selbst, seine Haustiere und Supermarkteinkäufe um 11 Uhr. Adjektive wie „fleißig“ und „hard working“ würden ihrer Bedeutung beraubt und als uncool gelabelt werden. Ein Traum für wenige Superreiche – oder Wirklichkeit für alle Bürgerinnen?

Seit dem Frühjahr 2021 haben jedenfalls mehr als 33 Millionen Amerikaner freiwillig ihre Kündigung eingereicht. Ein Phänomen, das als “Great Resignation” bekannt wurde. Warum eigentlich Resignation? Celebration!

Was dieser Podcast garantiert nicht ist? Ein Ratgeber zum perfekten Bewerbungsgespräch oder eine Anleitung für die steile Corporate-Karriereleiter. Vielmehr geht es darum, lange unterdrückte Bedürfnisse zu spüren, die einen dazu verleiten nach einem langweiligen Zoom-Meeting „ICH KÜNDIGE“ zu schreien.

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Death, Taxes and Neglecting my Fitness Bianca Jankovska

    • Gesellschaft und Kultur
    • 4,6 • 59 Bewertungen

Death, Taxes und Neglecting my Fitness ist der Podcast für alle, die Lohnarbeit depriorisieren und das Beste aus einem (möglichst) arbeitsfreien Leben machen wollen.

Esther Ecke und Bianca Jankovska (@groschenphilosophin) arbeiten seit über zehn Jahren in der Medienbranche – und möchten 2022 offen über ihren Wunsch nach weniger Lohnarbeit sprechen. Wie könnten wir leben, wenn wir unsere Tage nicht mehr digitalen To-Do-Listen opfern? Und warum unterschätzt unsere Gesellschaft gnadenlos die nicht erneuerbare Ressource Zeit?

Am 10., 20. Und 30. jeden Monats thematisieren die beiden zu zweit oder mit Freunden aktuelle Anti-Arbeits-Ideen und sprechen mit einer notwendigen Portion Radikalität über eigene, arbeitsbezogene Kämpfe – und Visionen.

Was wäre, wenn mit der Lohnarbeitslosigkeit … das wahre Leben beginnt? Endlich wieder Zeit für sich selbst, seine Haustiere und Supermarkteinkäufe um 11 Uhr. Adjektive wie „fleißig“ und „hard working“ würden ihrer Bedeutung beraubt und als uncool gelabelt werden. Ein Traum für wenige Superreiche – oder Wirklichkeit für alle Bürgerinnen?

Seit dem Frühjahr 2021 haben jedenfalls mehr als 33 Millionen Amerikaner freiwillig ihre Kündigung eingereicht. Ein Phänomen, das als “Great Resignation” bekannt wurde. Warum eigentlich Resignation? Celebration!

Was dieser Podcast garantiert nicht ist? Ein Ratgeber zum perfekten Bewerbungsgespräch oder eine Anleitung für die steile Corporate-Karriereleiter. Vielmehr geht es darum, lange unterdrückte Bedürfnisse zu spüren, die einen dazu verleiten nach einem langweiligen Zoom-Meeting „ICH KÜNDIGE“ zu schreien.

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    Endlich Sommerpause + was euch im Herbst hier erwartet

    Endlich Sommerpause + was euch im Herbst hier erwartet

    Wir haben sie ganz schön lange hinausgezögert, die diesjährige Sommerpause. Aber jetzt ist sie doch da.

    Die Temperaturen steigen, und es wird unmenschlich, noch drinnen zu sitzen und zu arbeiten. Deshalb gehe ich (Bianca) raus ins Leben, raus an die Seen und lege mich mit dem Handtuch an Poolränder, um über die vergangene Staffel zu kontemplieren.

    Ab Mitte/Ende-September sind wir (Esther und Bianca) dann zurück mit der 2. Staffel. Ihr könnt euch bis dahin auf aktuelle Themen und Recherchen aus dem Hause Groschenphilosophin freuen und ein Abo dalassen.

    #29: Wie Amatonormativität deine Freundschaften ruiniert

    #29: Wie Amatonormativität deine Freundschaften ruiniert

    Obwohl Amatonormativität als Begriff kaum bekannt ist, stellt sie eine Norm in unserer Gesellschaft dar. Es wird davon ausgegangen, dass alle Menschen in einer romantischen Beziehung sein wollen und dass romantische Beziehungen wichtiger als z.B. Freundschaften sind. Durch Amatonormativität werden exklusive, monogame Liebesbeziehungen privilegiert, in denen die Partner füreinander am wichtigsten sind.

    Das merkt man unter anderem daran, dass amatonormativ-lebende Menschen recht offensichtlich Grenzen zwischen der priorisierten Zweierbeziehung und anderen, weniger wichtigen Freundschaften ziehen.

    Auch ich habe schon mehrere Freundschaften an Amatonormativität verloren. Doch erst seit ich den Begriff kenne, weiß ich, woran es wirklich lag. 

    Deshalb habe ich mich hingesetzt, und eine Podcast-Episode zu diesem gleichzeitig sehr neuen und sehr, sehr alten Phänomen aufgenommen. 

    Es ist eine politische, persönliche und ja, auch wütende Episode geworden.

    Shownotes:

    Tara Mooknee über Amatonormativity (YouTube)

    #28: Wir hassen Reels und Obi-Wan Kenobi (die Serie)

    #28: Wir hassen Reels und Obi-Wan Kenobi (die Serie)

    Bin ich die Einzige, die nicht damit klarkommt, dass mir auf Instagram STÄNDIG Video-Content angezeigt wird?

    Instagram erinnert mich inzwischen an einen Besuch im Prater, wo ich vor lauter blinkender und lärmender Elemente nach einer kleinen Runde nicht mehr geradeausschauen kann vor Überforderung.

    Meine großartige Podcast-Cutterin Iris und ich haben den Post zum Anlass genommen, um uns ordentlich über die aktuelle Insta-Strategie auszukotzen.

    Das war nicht nur befreiend, sondern auch unfassbar unterhaltsam für mich und meine internetgeschädigte Seele!

    Und wo wir schon beim Thema Video-Trends waren, haben wir uns in der zweiten Hälfte der Episode nicht weniger hasserfüllt auch gleich der neuen Disney+ Serie Obi-Wan Kenobi gewidmet. Iris erzählt, warum sie das Star-Wars-Universum noch nie so richtig gepackt hat, obwohl sie Sci-Fi-Fan ist.

    Und ich? Ich beschwere mich über das grottenhafte Writing von Darth Vader. Alles in allem: Eine Serie, die genauso zum Hinglotzen, wie Fremdschämen verleitet.

    #27: Wohnort-Arroganz à la "Suche in Prenzlauerberg / Wien Neubau" ist einfach nur peinlich

    #27: Wohnort-Arroganz à la "Suche in Prenzlauerberg / Wien Neubau" ist einfach nur peinlich

    Wenn ich wissen will, ob mein Gegenüber ein arrogantes A*******h ist, brauche ich nur meinen neuen Wohnort erwähnen. 

    „Wie? Du wohnst freiwillig im 10.?“

    „Ohje, … im Zehnten?“

    „Da musst du aber schon gut auf dich aufpassen, gell ;))“

    Ja, es ist wahr – ich bin ich den FURCHTBARSTEN BEZIRK Wiens gezogen. Und das freiwillig! Was für viele Bewohner der inneren Bezirke 5, 6, 7, 8 oder 9 unmöglich scheint, ist für mich absolut kein Grund zur Sorge. Im Gegenteil: Ich kann es nicht verstehen, warum so viele Menschen ihre Identität über die Postleitzahl definieren, sich niemals aus ihrem Privilegierten-Kiez rund um die Zollergasse hinausbewegen oder sich eher verschulden würden, als aus dem Prenzlauer-Berg wegzuziehen. Da nimmt man die überteuerten Mietpreise, die überteuerten Poké-Bowls und die Wochenend-Touris doch liebend gerne in Kauf für diesen ganzjährigen … Luxus.

    Wohnortarroganz ist ein neues Wort, das ich aus Betroffenheit für dieses Phänomen „erfunden“ habe. Denn es zeigt sehr schön auf, was Menschen unter einem „guten Leben“ verstehen – und, was nicht. 

    Für viele ist es eben kein schönes Leben, neben Migras, Geflüchteten und Arbeitern nichtdeutscher Herkunft zu wohnen. Und obwohl die oft hochgebildeten Menschen sich selbst natürlich nicht als Rassisten und Klassisten begreifen, offenbaren sie mit ihrer Wohnortarroganz doch so manches Vorurteil.

    Na dann – viel Spaß bei diesem lange überfälligen Rant.

     

    • 14 Min.
    #26: Solidarität am Arbeitsplatz: Petzen hilft im Kapitalismus niemandem

    #26: Solidarität am Arbeitsplatz: Petzen hilft im Kapitalismus niemandem

    Was mich am Corporate Life immer wahnsinnig gestört hat, war die nicht vorhandene Solidarität am Arbeitsplatz. Da wurden die Ellbogen ausgefahren, Interna an den Chef verpetzt und Spielchen gespielt, um selbst "nach oben" zu kommen.

    Woher kommt dieses Verhalten?

    Und wie können wir es als Arbeitnehmer gemeinsam überwinden?



    All das erfahrt ihr in dieser Replay-Episode aus dem Jahr 2019!

    #25: Außenseiter im Office: Bist du 1 Opfer von Diversity-Hiring?

    #25: Außenseiter im Office: Bist du 1 Opfer von Diversity-Hiring?

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    Kennst du das Gefühl, in einem Unternehmen, oder einem Team, oder bei einem Kunden einfach nicht „reinzupassen“ – obwohl du objektiv betrachtet gute Arbeit leistest?

    Du schaffst alle Deadlines, bist bei keinem Zoom-Call zu spät und spürst trotzdem durch den gemeinsamen digitalen Raum: something is off?

    Dann bist du bei der heutigen Episode genau richtig. Denn Esther und ich sprechen heute schonungslos ehrlich über das Thema Diversity-Hiring, den Unterschied zwischen Cultural Fit und Cultural Add und warum es sich ganz schön b********n anfühlt, die einzige Person von einem bestimmten Background im Office zu sein.

    Shownotes: BetterUp - Diversity Hiring

Kundenrezensionen

4,6 von 5
59 Bewertungen

59 Bewertungen

hshshebv ,

Spannende Inhalte !

Der Podcast ist perfekt für Berufstätige und Menschen die für ihre Passion und Selbstständigkeit Herausforderungen zu meistern haben. Vielen Dank für deine Recherche Bianca!

LjudmillasBande ,

Freue mich auf neue Folgen!

Von der Ansprache über die Themenauswahl bis hin zum Anspruch an sich selbst: Bianca argumentiert reflektiert, belesen (auch wenn das Wort voll oll klingt, stimmt aber) und null Prozent anbiedernd. Höre ich gern. Freue mich auf neue Folgen!

Christina.lol ,

Bester Podcast seit langem!

Dieser Podcast ist alles was ich in der Medienlandschaft vermisst habe, und endlich ist es da. Mal beleuctet Bianca was man beim Interview-geben beachten soll, mal interviewt sie tolle Autorinnen und Medienmacherinnen zu deren Arbeit oder Expertise. Der Podcast ist immer top-recherchiert, ausbalanciert beleuchtet und einfach sehr spannend. 5 Sterne!

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