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Edle Federn

Das Autorengespräch von und mit Juli Zeh: Jeden Monat interviewt die Schriftstellerin einen Gast aus der Welt der Literatur und unterhält sich mit ihm über Geschichten und Sprache, über das Schreiben und Erzählen. Immer am letzten Sonntag im Monat, immer um 10 Uhr. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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    Juli Zeh spricht mit Simon Strauß über „In der Nähe…”

    In dieser Folge von Edle Federn, dem Literaturpodcast von The Pioneer, spricht Juli Zeh mit dem Schriftsteller, Historiker und FAZ-Redakteur Simon Strauß über sein neues Buch In der Nähe – Vom politischen Wert einer ostdeutschen Sehnsucht. Was bedeutet Heimat – biografisch, geografisch, politisch? Woher kommt das Unbehagen an politischen Entscheidungsprozessen, das sich vielerorts in Ablehnung und Protest entlädt? Und wie können lokale Erfahrungen unsere Vorstellung von Demokratie verändern? Ein Gespräch über Stadt und Land, Prenzlau und Berlin – und darüber, warum Demokratie vor Ort beginnt. Es geht um Verantwortung, Reibung und Nähe – und die Frage, wie man Gräben überwindet, statt sie zu vertiefen. Juli Zeh sagt über das Buch: „Simon Strauss schreibt über Ostdeutschland und über die AfD. Aber er stellt sich nicht in sicherer Distanz auf den Hügel einer moralischen Überlegenheit mit Blick auf die Niederungen der schattigen Täler. Sondern geht buchstäblich in die Nähe, was auch bedeuten kann, dahin, wo es manchmal wehtut. Was dieses Buch so stark macht, ist sein Misstrauen gegenüber fertigen Erklärungen. Es nimmt Kränkung ernst, ohne sie zu verklären. Es sucht Verständnis, ohne Entschuldigung zu liefern. Es weigert sich, den Osten auf ein politisches Symptom zu reduzieren und fordert damit auch den Westen heraus, sich selbst als Haltung zu erkennen.“ Ein Gespräch über politische Realität, persönliche Begegnungen – und warum der direkte Blick oft mehr erklärt als jede Debatte.

    59 Min.
  2. Juli Zeh spricht mit Theresia Enzensberger über „Auf See”

    5. JAN.

    Juli Zeh spricht mit Theresia Enzensberger über „Auf See”

    "The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Abonnieren Sie hier den Edle Federn Newsletter von Juli Zeh.In dieser Folge von Edle Federn , dem Lieteratur Podcast von The Pioneer, spricht Juli Zeh mit der Autorin und Journalistin Theresia Enzensberger über ihren Roman Auf See – eine literarische Dystopie, die zugleich ein Nachdenken über politische Utopien, alternative Gesellschaftsentwürfe und die Zerbrechlichkeit großer Ideen ist. Im Zentrum steht eine künstlich geschaffene Inselgemeinschaft in der nahen Zukunft – gegründet aus Angst vor dem Kollaps der Weltordnung, getragen von libertären Idealen, erschüttert durch Realität und Machtstrukturen. Enzensberger erzählt die Geschichte zweier Frauen: Yada, die auf der Seestadt aufwächst, und Helena, eine gefeierte Künstlerin auf dem Festland – auf der Flucht vor Verantwortung, Ruhm und sich selbst. Im Gespräch geht es um libertäre Fantasien und linke Gegenentwürfe, um Verantwortung, Kontrolle und die Frage: Was bedeutet Freiheit – individuell wie gesellschaftlich? Und warum mangelt es unserer Zeit an echten Utopien? Juli Zeh sagt über Auf See:„Ein Roman wie die Brandung am Meer – Ideen prallen auf Wirklichkeit, scheitern, kehren zurück. Und hinterlassen Spuren.“ Ein Gespräch über Gemeinschaft, Selbstbestimmung – und die literarische Sehnsucht nach einem besseren Morgen. ID:{5z0VTSamjLl4BxOVw48ySI} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    1 Std. 7 Min.
  3. Juli Zeh spricht mit Oliver Wnuk über „Besser wird’s nicht”

    03.11.2025

    Juli Zeh spricht mit Oliver Wnuk über „Besser wird’s nicht”

    Abonnieren Sie hier den neuen "Edle Federn Newsletter" von Juli Zeh. In dieser Folge von „Edle Federn“, dem Lieteratur Podcast von The Pioneer, spricht Juli Zeh mit dem Autor und Schauspieler Oliver Wnuk. Bekannt aus Serien wie Stromberg oder Nord Nord Mord, zeigt sich Wnuk in seinem neuen Buch Besser wird's nicht von einer anderen Seite: persönlich, nachdenklich und zuweilen auch existenziell. Denn das Buch ist keine klassische Autobiografie und auch kein Roman – eher ein offenes Selbstgespräch, in dem Wnuk große Fragen aufwirft: Was bedeutet Heimat? Wie gelingt ein Leben in Bewegung? Warum fällt es uns so schwer, allein zu sein – und was hat Selbstliebe damit zu tun? Im Gespräch mit Juli Zeh geht es um die Kunst des Zuhörens, überforderte Jugendliche, innere Unruhe und das Missverständnis, dass man immer etwas leisten müsse, um geliebt zu werden. Es ist ein tiefgründiger, manchmal schmerzhafter, aber stets ehrlicher Austausch über das Menschsein in einer lauten, schnellen Welt. Juli Zeh sagt über das Buch: „Wnuk gelingt das Kunststück, sehr persönlich zu schreiben – und gerade deshalb universell zu sein. Seine Texte sind eine Einladung zur Selbstreflexion, ohne je belehrend zu sein. Ein Buch, das uns daran erinnert, wie wichtig es ist, wahrhaftig zu bleiben.“ Ein Gespräch über Sehnsucht, Selbstzweifel – und den Mut, sich selbst ein guter Freund zu werden. ID:{MVCkuJ9bnwoCPUFKxmbKa} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    1 Std. 2 Min.
  4. Juli Zeh spricht mit Frédéric Schwilden über „Gute Menschen“

    27.09.2025

    Juli Zeh spricht mit Frédéric Schwilden über „Gute Menschen“

    Abonnieren Sie hier den neuen "Edle Federn Newsletter" von Juli Zeh. In dieser Folge von „Edle Federn“, dem Literatur Podcast von The Pioneer, spricht Juli Zeh mit dem Autor und Journalisten Frédéric Schwilden über seinen neuen Roman „Gute Menschen”. Das Buch erzählt von Jennifer und Jan – einem Paar, das sich trennt, um ein besseres Leben zu führen. Was bleibt, ist der Versuch, sich selbst und die Welt neu zu denken. Schwilden erzählt von der Stille nach der Trennung – und wie man durch Abwesenheit einander näherkommen kann. Im Zentrum des Romans steht die Frage: Was heißt es heute, ein „guter Mensch“ zu sein – jenseits von Klischees und Ideologien. Schwilden schildert den Mikrokosmos einer gebildeten, wohlhabenden Mittelschicht – Menschen mit Ansprüchen, Widersprüchen und einem diffusen Gefühl von Sinnverlust. Zwischen Luxus-Brunch im Pariser Ritz, elterlichem Überforderungs-Kollaps und digitalem Überdruss entsteht ein feines, kluges Panorama unserer Gegenwart. Juli Zeh sagt über den Roman: „Frédéric Schwilden behandelt große Dramen mit leichter Hand und einem meist liebevollen Witz. Am Ende zeigt uns die Geschichte, was das Leben wirklich lebenswert machen kann. Nämlich allein die Bereitschaft, sich mit anderen zu verbinden.“ In dem Gespräch geht es um Alltagsrealismus, moralischen Anspruch und die Frage, warum das Bedürfnis, gut zu sein, oft der Anfang aller Probleme ist. ID:{4IZbsCpSX0dwblrQmc3A2b} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    1 Std. 5 Min.

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