24 Folgen

Fotografie Neu denken. Der Podcast. Von Andy Scholz.

Ein Audio-Podcast über die Bedeutung von fotografischen Bildern in unserem Alltag. Andy Scholz spricht mit Menschen darüber, warum und was sie fotografieren und wieviel. Was die Fotografie und das fotografische Bild mit der Kunst, der Gesellschaft und unseren Kindern macht. Und versucht so dieser gegenwärtigen Omnipräsenz nachzuspüren.

Regelmäßig, episodisch und direkt aus seinem Studio veröffentlicht Andy Scholz in seinem Podcast »Fotografie Neu Denken« Interviews mit Foto- und Kunstschaffenden, Beiträge über Künstler und Künstlerinnen, sowie Gespräche mit Expertinnen und Experten aus der angewandten und künstlerischen Fotografie, der Fototheorie, der Fotogeschichte. Er lässt Menschen zu Wort kommen, die fotografische Bilder erarbeiten, vermitteln und über sie nachdenken. Menschen aus den Bereichen der Philosophie, Soziologie, Medien-, Kultur-, Geistes- und Sozialwissenschaften.

Genauso verschafft er aber auch Menschen Gehör, die einfach nur fotografieren, die das Fotografieren lieben und sich dafür begeistern.

Andy Scholz ist Jahrgang 1971, geboren in Varel am Jadebusen. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Fotografie in Essen an der Folkwang Universität der Künste, ehemals Gesamthochschule Duisburg-Essen u.a. bei Jörg Sasse und Bernhard Prinz.

Andy Scholz ist Künstler, Autor und künstlerischer Leiter und Kurator vom »Festival Fotografischer Bilder«, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 hatte und hat er verschiedene Lehraufträge u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum. Seine Wahlheimat ist das Ruhrgebiet. Er lebt und arbeitet in Essen.

Das Festival Fotografischer Bilder ist eine Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Regensburg und findet alle drei Jahre statt. Im Oktober 2020 zum zweiten Mal.

»Das fotografische Bild ist Werkzeug und Instrument. Material und Rohstoff. Inspiration und Wissenschaft. Individuum und Gesellschaft.« (Andy Scholz, Juni 2020)

https://festival-fotografischer-bilder.de

Was sehen wir eigentlich? Wie relevant ist das, was wir sehen? Wie spiegelt sich das in der Gesellschaft und dann in künstlerischen Arbeiten wider? Wie gehen Kunstschaffende damit um? Was sehen sie kritisch? Was denken Philosophen und Soziologen darüber? Wie ist der Diskurs in den Medien- und Kulturwissenschaften? Was machen fotografische Bilder mit uns?

Alles Fotografische wird ausprobiert, auf die Probe gestellt, erforscht und genutzt. Jede fototechnische Möglichkeit wird zum Werkzeug, Instrument, Material und Rohstoff. Fotografische Ergebnisse sind Inspiration und Wissenschaft. Individuell genauso wie gesellschaftlich.

»Es geht ebenso um den Umgang mit, wie um die Benutzung und die Umsetzung von fotografischen Bildern. Der künstlerische Schaffensprozess, die kreative Verwendung von Bildern durch Fotografie. Das Arbeiten am Bild. (Andy Scholz, Juni 2020)

Reicht es, etwas zu erklären und zu beschreiben, oder funktioniert ein fotografisches Bild schneller und möglicherweise besser?

Dabei spielt dann das Vermitteln eine interessante Rolle. Wie ist eigentlich die didaktische, pädagogische Sichtweise auf das fotografische Bild. Wie steht es um das vermittelte und vermittelnde Bild. Um das kompetente Bild. Um das verantwortungsvolle Bild?

Verstehen wir wirklich, was wir auf einem fotografischen Bild sehen? Müssen wir das nicht auch lernen wie unsere Kinder? Oder sind wir schon so lange davon umgeben, sodass wir es spielerisch mitbekommen haben?

Es geht uns um das Nachdenken über fotografische Bilder genauso, wie um das Wahrnehmen, das Erarbeiten und das Vermitteln von fotografischen Bildern.

Hören und schauen Sie rein.

Herzliche Grüße, Ihr Andy Scholz

Fotografie Neu Denken. Der Podcast. Andy Scholz

    • Gesellschaft und Kultur
    • 4.0 • 6 Bewertungen

Fotografie Neu denken. Der Podcast. Von Andy Scholz.

Ein Audio-Podcast über die Bedeutung von fotografischen Bildern in unserem Alltag. Andy Scholz spricht mit Menschen darüber, warum und was sie fotografieren und wieviel. Was die Fotografie und das fotografische Bild mit der Kunst, der Gesellschaft und unseren Kindern macht. Und versucht so dieser gegenwärtigen Omnipräsenz nachzuspüren.

Regelmäßig, episodisch und direkt aus seinem Studio veröffentlicht Andy Scholz in seinem Podcast »Fotografie Neu Denken« Interviews mit Foto- und Kunstschaffenden, Beiträge über Künstler und Künstlerinnen, sowie Gespräche mit Expertinnen und Experten aus der angewandten und künstlerischen Fotografie, der Fototheorie, der Fotogeschichte. Er lässt Menschen zu Wort kommen, die fotografische Bilder erarbeiten, vermitteln und über sie nachdenken. Menschen aus den Bereichen der Philosophie, Soziologie, Medien-, Kultur-, Geistes- und Sozialwissenschaften.

Genauso verschafft er aber auch Menschen Gehör, die einfach nur fotografieren, die das Fotografieren lieben und sich dafür begeistern.

Andy Scholz ist Jahrgang 1971, geboren in Varel am Jadebusen. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Fotografie in Essen an der Folkwang Universität der Künste, ehemals Gesamthochschule Duisburg-Essen u.a. bei Jörg Sasse und Bernhard Prinz.

Andy Scholz ist Künstler, Autor und künstlerischer Leiter und Kurator vom »Festival Fotografischer Bilder«, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 hatte und hat er verschiedene Lehraufträge u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum. Seine Wahlheimat ist das Ruhrgebiet. Er lebt und arbeitet in Essen.

Das Festival Fotografischer Bilder ist eine Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Regensburg und findet alle drei Jahre statt. Im Oktober 2020 zum zweiten Mal.

»Das fotografische Bild ist Werkzeug und Instrument. Material und Rohstoff. Inspiration und Wissenschaft. Individuum und Gesellschaft.« (Andy Scholz, Juni 2020)

https://festival-fotografischer-bilder.de

Was sehen wir eigentlich? Wie relevant ist das, was wir sehen? Wie spiegelt sich das in der Gesellschaft und dann in künstlerischen Arbeiten wider? Wie gehen Kunstschaffende damit um? Was sehen sie kritisch? Was denken Philosophen und Soziologen darüber? Wie ist der Diskurs in den Medien- und Kulturwissenschaften? Was machen fotografische Bilder mit uns?

Alles Fotografische wird ausprobiert, auf die Probe gestellt, erforscht und genutzt. Jede fototechnische Möglichkeit wird zum Werkzeug, Instrument, Material und Rohstoff. Fotografische Ergebnisse sind Inspiration und Wissenschaft. Individuell genauso wie gesellschaftlich.

»Es geht ebenso um den Umgang mit, wie um die Benutzung und die Umsetzung von fotografischen Bildern. Der künstlerische Schaffensprozess, die kreative Verwendung von Bildern durch Fotografie. Das Arbeiten am Bild. (Andy Scholz, Juni 2020)

Reicht es, etwas zu erklären und zu beschreiben, oder funktioniert ein fotografisches Bild schneller und möglicherweise besser?

Dabei spielt dann das Vermitteln eine interessante Rolle. Wie ist eigentlich die didaktische, pädagogische Sichtweise auf das fotografische Bild. Wie steht es um das vermittelte und vermittelnde Bild. Um das kompetente Bild. Um das verantwortungsvolle Bild?

Verstehen wir wirklich, was wir auf einem fotografischen Bild sehen? Müssen wir das nicht auch lernen wie unsere Kinder? Oder sind wir schon so lange davon umgeben, sodass wir es spielerisch mitbekommen haben?

Es geht uns um das Nachdenken über fotografische Bilder genauso, wie um das Wahrnehmen, das Erarbeiten und das Vermitteln von fotografischen Bildern.

Hören und schauen Sie rein.

Herzliche Grüße, Ihr Andy Scholz

    #024 »Einfach nur drauf halten geht gar nicht. Dokumentarfotografie im Ernstfall.«

    #024 »Einfach nur drauf halten geht gar nicht. Dokumentarfotografie im Ernstfall.«

    Daniel Kempf-Seifried. Dokumentarfotograf Regensburg

    In seinen Fotoserien befasst er sich seit mehreren Jahren mit den Auswirkungen von Krieg, Flucht, Unterdrückung und Klimaerwärmung. Er wurde 1978 in Sigmaringen geboren und lebt in Regensburg. 2017 begleitete Daniel Kempf-Seifried das Flüchtlingsrettungsschiff »SEA EYE« zwei Wochen lang im Mittelmeer.

    Zitate aus dem Podcast:

    »Die haben sich halt nicht getraut mir das direkt zu sagen und haben das dann ins Gästebuch rein geschrieben.«

    Gästebucheinträge:

    »Sinnlose Aktion.«

    »Habgier ist eine Sünde. Sie sind kein Held. Und nur ein geldgieriger Urlauber.«

    »Reine sensationelle Abbildungen.«

    »Nur überwiegend junge Männer. Irgendwann dreht sich die Welt nicht mehr bei dem Ungleichgewicht.«

    »Alles Terroristen. Raus mit den Sauen.«

    »Na und. Versenkt den Scheiß.«

    Die Bilder erscheinen demnächst als Buch.

    »2018 entdeckte ich durch Zufall im KunstKulturQuartier in Nürnberg eine Ausstellung zur Situation der Flüchtlinge im Mittelmeer. Während ich von Bild zu Bild ging, sprach mich sehr direkt und offensiv ein junger Mann mit den Worten an: »Schön, dass Sie da sind, das freut mich sehr. Wenn Sie Fragen haben, sprechen Sie mich gern an. Mein Name ist Daniel Kempf-Seifried.«. Wir unterhielten uns, und ich erfuhr von Anfeindungen, die er ertragen muss und den mieserablen Zuständen auf den Rettungsbooten, die die Menschen nicht immer übers Meer bringen können. Das ließ mich nicht mehr los. Ein Grund mehr, seine Arbeit im Rahmen des Festivals zu zeigen und diesen gegenwärtigen fotografischen Bildern eine Plattform zu bieten um ihre Nachhaltigkeit zu gewährleisten.« Andy Scholz, Juni 2020.

    Ein Auszug aus seiner Arbeit wird in der großen Hauptausstellung HÖHER SCHNELLER WEITER im Kunst- und Gewerbeverein Regensburg vom 22. Oktober bis 15. November 2020 zu sehen sein.

    http://danielkempfseifried.de/

    Exklusiv in der Hauptausstellung vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER zeigen wir eine Auswahl der Bilder, die 2017 im Mittelmeer entstanden sind.

    https://festival-fotografischer-bilder.de/portfolio/daniel-kempf-seifried/

    Auszüge aus Texten von Daniel Kempf-Seifried und Gästebucheinträge wurden gelesen von Thomas Büchel, Schauspieler am Grillo-Theater in Essen.

    https://www.theater-essen.de/tup/mitarbeiter/thomas-buechel/

    Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
    Episoden-Cover-Foto: Privat

    Idee, Produktion, Redaktion und Moderation: Andy Scholz

    http://fotografieneudenken.de/

    https://www.instagram.com/fotografieneudenken/

    http://photography-now.com/exhibition/147186

    https://festival-fotografischer-bilder.de/

    https://www.instagram.com/festivalfotografischerbilder/

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    22. Oktober bis 15. November 2020
    FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER Regensburg

    Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2020.
    Das FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER ist eine Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Regensburg.

    Der Initiator des Podcasts ist Andy Scholz, Jahrgang 1971, geboren in Varel am Jadebusen und aufgewachsen in Wilhelmshaven. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Fotografie in Essen an der Folkwang Universität der Künste (ehemals Gesamthochschule Duisburg-Essen) u.a. bei Jörg Sasse und Bernhard Prinz.

    Andy Scholz ist freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 hatte er verschiedene Lehraufträge u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum. Er lebt und arbeitet in Essen.

    http://andyscholz.com/

    • 22 Min.
    #023 »Das Fotografische erklären und Bilder verstehen.«

    #023 »Das Fotografische erklären und Bilder verstehen.«

    Matthias Weich. Kunstpädagoge und Fotograf Regensburg. 

    »Erklären ist komplementär zum Verstehen.« Zitat aus dem Podcast.

    Matthias Weich wurde 1989 in Sulzbach-Rosenberg geboren, studierte von 2010 bis 2015 Lehramt an Realschulen in Bayern mit der Fächerkombination Kunst und Deutsch sowie den Bachelorstudiengang im Hauptfach Bildende Kunst und Ästhetische Erziehung und den Nebenfächern Kunstgeschichte und Germanistik an der Universität Regensburg.

    Von 2016 bis 2020 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Lehrstuhl für Bildende Kunst und Ästhetische Erziehung an der Universität Regensburg tätig und forschte u. a. zu künstlerischen und didaktischen Fragestellungen im Rahmen der Fotografie. Seit 2020 befindet er sich im Schuldienst.

    http://matthias-weich.de/

    https://www.instagram.com/matthias_weich_/

    Erwähnte Personen:

    Andreas Feininger
    https://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Feininger

    Prof. Dr. Birgit Eiglsperger
    https://www.uni-regensburg.de/Fakultaeten/phil_Fak_I/Kunsterziehung/institut.html

    Ewald Kiel (Kiel, Ewald (1999): Erklären als didaktisches Handeln. Würzburg: Ergon. Von ihm stammt das Zitat "Verstehen ist das Komplement zum Erklären"

    Publikationen:

    Weich, Matthias (2020): Fotografieren erklären. Eine empirische Studie zur Vermittlung von Gestaltungsmitteln im Kunstunterricht. In: A. Schilcher, S. Krauss, A. Lindl, S. Hilbert (Hrsg.): Fachspezifische Lehrerkompetenzen im Erklären. Weinheim: Beltz Juventa. (in Vorbereitung)

    Lindl, A., Gaier, L., Weich, M., Frei, M., Ehras, C., Gastl-Pischetsrieder, M., Elmer, M., Asen-Molz, K., Ruck, A.-M., Heinze, J., Murmann, R., Gunga, E. & Röhrl, S. (2019). Eine ‚gute‘ Erklärung für alle?! Gruppenspezifische Unterschiede in der Beurteilung von Erklärqualität – erste Ergebnisse aus dem interdisziplinären Forschungsprojekt FALKE. In T. Ehmke, P. Kuhl & M. Pietsch (Hrsg.), Lehrer. Bildung. Gestalten. Beiträge zur empirischen Forschung in der Lehrerbildung (S. 128–141). Weinheim: Beltz Juventa.

    Weich, Matthias; Eiglsperger, Birgit (2019): Das Erklären im Fokus. Zur Konzeption universitärer Lehrveranstaltungen im Rahmen des Forschungsprojekts FALKE. In: Kunz, Ruth; Peters, Maria (Hrsg.): Der professionalisierte Blick. Forschendes Studieren in der Kunstpädagogik. München: Kopaed. S. 518-529.

    Weich, Matthias (2018): Ich möchte ein Astronaut sein. Porträtfotografie mit dem Tablet. In: Praxis Grundschule, Ausgabe Mai, Heft 3/2018.

    Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
    Episoden-Cover-Foto: Matthias Weich

    http://fotografieneudenken.de/

    https://www.instagram.com/fotografieneudenken/

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    22. Oktober bis 15. November 2020
    FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER Regensburg

    Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2020. 
    Das FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER ist eine Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Regensburg.

    Der Initiator des Podcasts ist Andy Scholz, Jahrgang 1971, geboren in Varel. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Fotografie in Essen an der Folkwang Universität der Künste (ehemals Gesamthochschule Duisburg-Essen) u.a. bei Jörg Sasse und Bernhard Prinz.

    Andy Scholz ist freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 hatte er verschiedene Lehraufträge u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum. Er lebt und arbeitet in Essen.

    https://festival-fotografischer-bilder.de/

    https://www.instagram.com/festivalfotografischerbilder/

    http://andyscholz.com/

    • 23 Min.
    #022 »Es ist wichtig fotografische Bilder zu hinterfragen und neue Ansätze zu suchen.«

    #022 »Es ist wichtig fotografische Bilder zu hinterfragen und neue Ansätze zu suchen.«

    Kerstin Hacker. Leiterin der Abteilung Fotografie an der Cambridge School of Art der Anglia Ruskin University in Cambridge

    Kerstin Hacker forscht seit Jahren zum Thema »Fotografie in Afrika«.

    Zitate aus dem Podcast:

    »Fotografie neu lernen. Es ist wichtig das Gelernte über Fotografie zu hinterfragen.«

    »Je mehr man sich kritisch beschäftigt mit Fotografie als Lehrender, umso kritischer werden die Studierenden. Weil man andere Fragen stellt.«

    »Die Allgegenwärtigkeit des Bildes, die wir als normal empfinden, ist nicht weltweit normal. Und dieses Verständnis, dieses kritisch auseinandersetzen mit dem Bild, das wir unseren Studierenden lehren, ist etwas, das auch nicht überall alltäglich ist.«

    Kerstin Hacker wurde 1968 in Zwiesel im bayrischen Wald geboren, studierte an der Akademie für Angewandte Kunst (FAMU) in Prag und lebt seit 1996 in Grossbritannien. Seit 2008 ist sie Leiterin des Studiengangs Fotografie an der Cambridge School of Art, Anglia Ruskin University in Cambridge. Ihre Arbeiten werden international in Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt. Sie wurde als Fotojournalistin des Jahres bereits 1993 von EMMA/Agfa ausgezeichnet und ist Alexia Foundation Preisträgerin. Seit 2016 ist sie Honorary Fellow des Centre for the Understanding of Sustainable Prosperity (CUSP). Sie gründete das informelle Zambian Photography Research Network in Zusammenarbeit mit dem sambischen National Visual Arts Council.

    Exklusiv für das FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER wählt Kerstin Hacker für die Hauptausstellung Arbeiten von Studierenden ihrer Klasse an der Cambridge School of Art der Anglia Ruskin University Beiträge aus.

    https://kerstinhacker.org/

    https://www.instagram.com/photocovidzambia/

    https://aru.ac.uk/

    https://aru.ac.uk/people/kerstin-hacker

    Publikationen:

    Sealy, M. 2019. Decolonising the Camera: Photography in Racial Times. Lawrence & Wishart, London

    Gbadegesin, O. 2014. »Photographer Unknown«: Neils Waldwin Holm and the (ir)retrievable Lives of African Photographers in History of Photography 38;1, pp21-39 Routledge

    Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
    Episoden-Cover-Foto: Privat

    Idee, Produktion, Redaktion und Moderation: Andy Scholz

    http://fotografieneudenken.de/

    https://www.instagram.com/fotografieneudenken/

    http://photography-now.com/exhibition/147186

    https://festival-fotografischer-bilder.de/

    https://www.instagram.com/festivalfotografischerbilder/

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    22. Oktober bis 15. November 2020
    FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER Regensburg

    Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2020.
    Das FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER ist eine Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Regensburg.

    Der Initiator des Podcasts ist Andy Scholz, Jahrgang 1971, geboren in Varel am Jadebusen und aufgewachsen in Wilhelmshaven. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Fotografie in Essen an der Folkwang Universität der Künste (ehemals Gesamthochschule Duisburg-Essen) u.a. bei Jörg Sasse und Bernhard Prinz.

    Andy Scholz ist freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 hatte er verschiedene Lehraufträge u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum. Er lebt und arbeitet in Essen.

    http://andyscholz.com/

    • 23 Min.
    #021 »Gegen die Sprachlosigkeit. Fotografische Bilder über Depression.«

    #021 »Gegen die Sprachlosigkeit. Fotografische Bilder über Depression.«

    Nora Klein und Sabine Fröhlich. Vortragsreihe: »Mal gut, mehr schlecht.«

    Nora Klein wurde 1984 in Rostock geboren. Sie fasziniert das Unaussprechliche sichtbar zu machen. So entstand ihr Projekt »Mal gut, mehr schlecht.« Eine Vielzahl an Menschen überall auf der Welt leiden an Depressionen. Nora Kleins Neugier dem Unbekannten gegenüber, motivierte sie zur Auseinandersetzung mit dem Phänomen. Seit 2013 setzt sie sich mit der Depression auseinander und fungiert als Projektinitiatorin und -leiterin. Sie lebt und arbeitet in Erfurt.

    Sabine Fröhlich litt viele Jahre an einer episodenhaft auftretenden Depression bevor 2013 ihre Zusammenarbeit mit Nora klein begann. Zuerst als Teilnehmende am Buchprojekt und bis heute als Projektpartnerin bei der Vortragsreihe. Mit Offenheit und Authentizität lässt sie andere Menschen an ihrem persönlichen Weg durch die Depression und die Veränderungen, die in ihrem Leben notwendig waren, teilhaben. Sie lebt und arbeitet vor den Toren Kölns als psychosoziale Beraterin und Referentin für seelische Gesundheit. Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter.

    Der Vortrag »Mal gut, mehr schlecht.« wird im Rahmenprogramm vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER am 25. Oktober 2020 präsentiert. Die Vortragsreihe wird von der Deutschen DepressionsLiga e.V. und der BARMER Selbsthilfeförderung unterstützt.

    Die Fotografin Nora Klein hat eine Ausdrucksform gefunden, die jenseits der Worte vermittelt, wie depressive Menschen die Krankheit erleben. Eineinhalb Jahre stand sie im vertrauensvollen Austausch mit Betroffenen.

    https://festival-fotografischer-bilder.de/portfolio/nora-klein-referent/

    https://noraklein.de/

    Weitere Informationen zur deutschlandweiten Vortragsreihe und Termine unter:

    https://malgutmehrschlecht.de/vortrag/


    https://www.depressionsliga.de/

    - - - - -

    Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
    Episoden-Cover-Foto: Nora Klein

    Idee, Produktion, Redaktion und Moderation: Andy Scholz

    http://fotografieneudenken.de/

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    22. Oktober bis 15. November 2020
    FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER Regensburg

    Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2020.
    Das FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER ist eine Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Regensburg.

    Der Initiator des Podcasts ist Andy Scholz, Jahrgang 1971, geboren in Varel am Jadebusen und aufgewachsen in Wilhelmshaven. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Fotografie in Essen an der Folkwang Universität der Künste (ehemals Gesamthochschule Duisburg-Essen) u.a. bei Jörg Sasse und Bernhard Prinz.

    Andy Scholz ist freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 hatte er verschiedene Lehraufträge u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum. Er lebt und arbeitet in Essen.

    http://fotografieneudenken.de/

    http://andyscholz.com/

    • 30 Min.
    #020 »Ich glaube an die Zukunft der Galerien. Die Schnittstellen zwischen Atelier und Öffentlichkeit.«

    #020 »Ich glaube an die Zukunft der Galerien. Die Schnittstellen zwischen Atelier und Öffentlichkeit.«

    Dr. Rupert Pfab. Kunsthistoriker und Galerist aus Düsseldorf und Mitinitiator von duesseldorfphoto+

    Zitate aus dem Podcast:

    »Ich glaube an die Zukunft der Galerien, denn das originale Erleben eines Kunstwerkes ist durch nichts zu ersetzen.«

    »Mir ist der Begriff Bilderflut immer ein bisschen zu negativ, weil Flut sich immer so bedrohlich anhört. Bilderfülle finde ich neutraler, weil es etwas demokratisches und positives hat.«

    »Fotografie war immer abhängig von der technischen Entwicklung, von Anbeginn an. Wenn es neue Entwicklungen gab, dann hat sich die Fotografie verändert – und so ist das eben heute auch. Die analoge Fotografie wird es weiter geben, da bin ich ziemlich sicher. Die digitale ist eben eine Weiterentwicklung.«

    Rupert Pfab wurde 1964 in Bayreuth geboren, studierte Kunstgeschichte in Würzburg, Bologna und Berlin. Er promovierte an der Freien Universität Berlin über die Anfänge der so genannten »Becherklasse« und war Atelierleiter von Thomas Struth. Er arbeitete als Kurator für die Kunsthalle Düsseldorf, für das Museum Kunstpalast in Düsseldorf und für die Deichtorhallen in Hamburg. 1998 kuratierte er die erste Retrospektive von Andreas Gursky in der Kunsthalle Düsseldorf. 2005 eröffnete er die Galerie Pfab in Düsseldorf und seit 2010 ist er Mitglied im Beirat für bildende Kunst in Düsseldorf. 2020 initiierte er gemeinsam mit Christine Erhard, Thomas W. Rieger, Carl Friedich Schröer und Pola Sieverding das Festival duesseldorfphoto+.

    https://festival-fotografischer-bilder.de/portfolio/dr-rupert-pfab/

    https://galeriepfab.de/

    https://de.wikipedia.org/wiki/Rupert_Pfab

    https://www.duesseldorfphotoplus.de/

    Zum Thema Unterstützung der Galerien:

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/corona-soforthilfe-fuer-galerien-auch-der-staat-profitiert.1013.de.html?dram:article_id=484836

    https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2020/09/27/16_millionen_coronahilfe_fuer_galerien_wem_hilft_das_geld_drk_20200927_2319_5cf32963.mp3

    Erwähnte Personen:

    Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien

    https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/staatsministerin-und-ihr-amt

    Thomas Struth
    Robert Capa
    Josef Beuys
    Bernd Becher
    Becherklasse
    Kunstakademie Düsseldorf

    Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
    Episoden-Cover-Foto: Privat

    Idee, Produktion, Redaktion und Moderation: Andy Scholz
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    22. Oktober bis 15. November 2020
    FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER Regensburg

    Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2020.
    Das FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER ist eine Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Regensburg.

    Der Initiator des Podcasts ist Andy Scholz, Jahrgang 1971, geboren in Varel am Jadebusen und aufgewachsen in Wilhelmshaven. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Fotografie in Essen an der Folkwang Universität der Künste (ehemals Gesamthochschule Duisburg-Essen) u.a. bei Jörg Sasse und Bernhard Prinz.

    Andy Scholz ist freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 hatte er verschiedene Lehraufträge u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum. Er lebt und arbeitet in Essen.

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    • 27 Min.
    #019 »Das spurhafte Bild. Die Sehnsucht nach Abbildung.«

    #019 »Das spurhafte Bild. Die Sehnsucht nach Abbildung.«

    Florian Jänicke. Fotograf aus München.

    »Mein Ziel ist es, einen Moment der Authentizität zu vermitteln, ganz gleich, ob es sich um eine Person, eine Landschaft oder ein Food-Still handelt. Ich interessiere mich aufrichtig für Menschen und das, was sie tun, und hoffe, dass meine Arbeit einen Eindruck davon vermittelt, wie Menschen ticken.«

    Zitat aus dem Podcast: »Durch social media ist die Bedeutung von Fotografie eindeutig gestiegen.«

    Zitat aus einem Leserbrief zur Kolumne im Zeit Magazin: »Zwischen ihren Fotos und den wenigen Worten, die Sie darunter schreiben, entspannt sich bei mir ein ganzer Film.«

    Florian Jänicke, Jahrgang 1969 wurde in Frankfurt am Main geboren, studierte an der Fachhochschule Dortmund und lebte mehrere Jahre in London. Heute lebt er mit seiner Familie in München.

    Zwischen 2010 und 2017 war er Dozent für Fotografie an der Hochschule Augsburg. Von Oktober 2017 bis 2019 unterrichtete er an der Hochschule München am Fachbereich Fotografie. Er fotografiert für diverse Zeitungen und Zeitschriften.

    Die regelmäßig im Zeit Magazin erscheinende Fotokolumne »Wer bist Du?« hatte bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt. In dieser Kolumne portraitierte er seinen mehrfach behinderten Sohn Friedrich und schrieb seine Gedanken dazu unter die Bilder. Diese Kolumne war so erfolgreich, dass sie aktuell weitergeführt wird unter dem Titel: »Friedrich und das Leben« und daraus das Buch »Wer bist Du?« im Aufbau Verlag erschienen ist.

    Im Stadtmuseum München war bis 20. September 2020 eine Ausstellung mit Bildern von Friedrich zu sehen die einen Einblick in seine vergangenen 15 Lebensjahre zeigen.

    Eindrucksvoll, intensiv und behutsam gelingt es Florian Jänicke den Betrachter an dieser Zeitreise teil haben zu lassen. Ganz beiläufig, so sagt Jänicke selber, konnte er dadurch zusätzlich seinen Sohn immer besser kennen lernen und mit ihm in Verbindung treten.

    Zitat aus der Fotokolumne #19, Wer bist Du?, Zeit Magazin 2019.

    »Beim Fotografieren komme ich ihm oft sehr nah, jedes Härchen kann man sehen. Und doch ist er so weit weg. Ich schaue ihn an und versuche ihn zu ergründen: Was nimmt er von mir wahr? Wie erfasst er die Welt?"

    https://www.florianjaenicke.de

    https://www.youtube.com/watch?v=oer5gc5QqAI

    https://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2019-03/familienleben-schicksal-saeugling-gehirnschaden-elternschaft-zusammenhalt

    Das Buch:

    Florian Jänicke: Wer bist Du? Unser Leben mit Friedrich, Aufbau Verlag, 176 Seiten, 52 Fotografien, 24,00 EUR, ISBN.: 978-3-351-03768-0

    Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
    Episoden-Cover-Foto: Privat

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    22. Oktober bis 15. November 2020
    FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER Regensburg

    Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2020.
    Das FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER ist eine Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Regensburg.

    Der Initiator des Podcasts ist Andy Scholz, Jahrgang 1971, geboren in Varel am Jadebusen und aufgewachsen in Wilhelmshaven. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Fotografie in Essen an der Folkwang Universität der Künste (ehemals Gesamthochschule Duisburg-Essen) u.a. bei Jörg Sasse und Bernhard Prinz.

    Andy Scholz ist freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 hatte er verschiedene Lehraufträge u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum. Er lebt und arbeitet in Essen.

    http://fotografieneudenken.de/

    http://andyscholz.com/

    • 26 Min.

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6 Bewertungen

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auf Tour ,

Wir müssen es nicht so sehen ...

... aber wir können es auch anderes sehen. Er Podcast für zwischendurch, mit interessanten Gästen.

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