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Der Podcast für Auszubildende, Ausbilder und IHK-Prüfer in den IT-Berufen (Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung/Systemintegration/Daten- und Prozessanalyse/Digitale Vernetzung, IT-Systemelektroniker, Kaufmann für IT-Systemmanagement, Kaufmann für Digitalisierungsmanagement). Stefan Macke gibt Tipps für die Ausbildung, die IHK-Prüfungen und alles, was sonst noch mit den Berufsbildern zu tun hat. Aber auch für bereits ausgebildete Softwareentwickler/Programmierer/Administratoren und alle, die Interesse an der Softwareentwicklung oder IT haben, ist bestimmt etwas Interessantes dabei!



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IT-Berufe-Podcast Stefan Macke

    • Technologie
    • 5,0 • 145 Bewertungen

Der Podcast für Auszubildende, Ausbilder und IHK-Prüfer in den IT-Berufen (Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung/Systemintegration/Daten- und Prozessanalyse/Digitale Vernetzung, IT-Systemelektroniker, Kaufmann für IT-Systemmanagement, Kaufmann für Digitalisierungsmanagement). Stefan Macke gibt Tipps für die Ausbildung, die IHK-Prüfungen und alles, was sonst noch mit den Berufsbildern zu tun hat. Aber auch für bereits ausgebildete Softwareentwickler/Programmierer/Administratoren und alle, die Interesse an der Softwareentwicklung oder IT haben, ist bestimmt etwas Interessantes dabei!



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    Verträge, AGBs, SLAs – IT-Berufe-Podcast #184

    Verträge, AGBs, SLAs – IT-Berufe-Podcast #184

    Um alles rund um Verträge als Vorbereitung auf die AP1 geht es in der einhundertvierundachzigsten Episode des IT-Berufe-Podcasts.



    Inhalt

    Für die AP1 ist es sinnvoll, einige grundsätzliche Vertragsarten zu kennen und unterscheiden zu können. Sowohl auf Anbieter- als auch auf Nachfragerseite ist es wichtig zu verstehen, welche Art von Vertrag vorliegt, da daraus unterschiedliche Rechte und Pflichten entstehen können.

    Disclaimer: Das hier ist keine Rechtsberatung! 🙂

    Vertrag

    Ein Vertrag ist die von zwei (oder mehr) Vertragsparteien erklärte Einigung über die Begründung eines Schuldverhältnisses (siehe § 311 BGB). Hierfür sind zwei übereinstimmende Willenserklärungen erforderlich. Beispiel: Angebot und Annahme, Bestellung und Lieferung.

    Verträge können schriftlich, mündlich oder durch „konkludentes Handeln“ entstehen.

    Vertragsarten



    * Kaufvertrag: Verkäufer:in verkauft etwas an Käufer:in.



    * Beispiele in der IT: Hardware-/Softwarekauf





    * Lizenzvertrag: Lizenzgeber:in räumt Lizenznehmer:in Rechte an einem geschützten Werk (z.B. Patent, Marke, Urheberrecht) ein.



    * Beispiele in der IT: Lizenzierung von Software, Bildrechte einkaufen





    * Servicevertrag: Regelt die Erbringung produktbezogener Leistungen zwischen Anbieter:in und Kund:in.



    * Beispiele in der IT: Wartungsverträge für Software (z.B. für Patches und Updates) oder Hardware durch Dienstleister





    * Mietvertrag: Vermieter:in überlässt Mieter:in eine bewegliche oder unbewegliche Sache zur zeitweisen Nutzung.



    * Beispiele in der IT: Miete eines Autos für eine Dienstreise, Miete von Software





    * Leasingvertrag: Leasinggeber:in (Vermieter:in) überlässt Leasingnehmer:in (Mieter:in) eine Sache zur Nutzung wie bei der Miete, aber mit Fokus auf eine langfristige Nutzung mit der Möglichkeit des Erwerbs am Ende der Vertragslaufzeit. Außerdem sind bestimmte Sachverhalte anders geregelt, z.B. die Inspektion beim geleasten Auto oder die Wahl des konkreten Modells und der Ausstattung durch den/die Leasingnehmer:in.



    * Beispiele in der IT: Leasing teurer Hardware statt einmaligen Kaufs





    * Werkvertrag: Unternehmer:in (Auftragnehmer:in) verpflichtet sich zur Herstellung eines bestimmten Werks für den/die Auftraggeber:in (Besteller:in). Hier muss das Endergebnis klar definiert sein („Werk“).



    * Beispiele in der IT: Programmierung einer kompletten Individualsoftware für eine Kundin





    * Dienstvertrag: Schuldner:in verpflichtet sich zur Leistung eines Dienstes an den/die Gläubiger:in. Hierbei steht die Dienstleistung an sich im Vordergrund und nicht das Endergebnis.



    * Beispiele in der IT: Programmierung für einen Kunden auf Basis von Tagessätzen





    * Fernabsatzvertrag: Bei Verträgen, die über Fernkommunikationsmittel (Internet, Telefon usw.) geschlossen werden, haben Verbraucher:innen besondere Rechte, insb. ein Widerrufsrecht.

    * Arbeitsvertrag: Definiert die Rechte und Pflichten von Arbeitgeber:in und Arbeitnehmer:in.



    Vertragsbestandteile

    z.B. Leistungsbeschreibung, Termine/Fristen, fällige Entgelte, Lasten- und Pflichtenheft (insb. bei Softwareerstellung), Konventionalstrafen, Haftung

    Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

    Mit AGBs regeln Unternehmen ihre grundsätzliche Vertragsgestaltung, also Inhalte, die für alle Verträge gelten.

    Beispielinhalte:



    * Informationen zum Vertragsschluss (z.B. Telefon, E-Mail), Bestätigungen usw.

    * Zahlungsbedingungen (z.B. Fristen, Zahlungsmöglichkeiten)

    * Eigentumsvorbehalt

    * Lieferungskonditionen und -möglichkeiten

    * übliche Geschäftszeiten

    * Gewährleistung/Garantie

    * Haftung



    Service-Level-Agreement (SLA)

    Ein SLA legt fest,

    • 1 Std. 18 Min.
    Softwarequalität nach ISO 9126 – IT-Berufe-Podcast #183

    Softwarequalität nach ISO 9126 – IT-Berufe-Podcast #183

    Um Softwarequalität nach ISO 9126 geht es in der einhundertdreiundachzigsten Episode des IT-Berufe-Podcasts.



    Inhalt

    Definition von Qualität



    Qualität ist der Grad der Übereinstimmung mit den Anforderungen.



    Da verschiedene Stakeholder unterschiedliche Anforderungen an unser Projekt haben, ist die Qualität recht subjektiv. Alle Stakeholder zu 100% zufrieden zu stellen, wird in einem echten Projekt wohl nicht möglich sein.

    Maßnahmen zur Qualitätssicherung

    Die Softwarequalität kann mit verschiedenen konkreten Maßnahmen während der Entwicklung sichergestellt werden. Diese nicht vollständige Liste enthält einige Maßnahmen, die Prüflinge auch in ihrem eigenen Abschlussprojekt anwenden können.



    * Audits

    * Code Reviews

    * Testmethoden

    * Entwicklungsprozess

    * Dokumentation

    * Statische Codeanalyse

    * Pair Programming

    * Bugtracking

    * Continuous Integration/Delivery/Deployment



    Softwarequalität nach ISO 9126



    * Funktionalität



    * Angemessenheit

    * Interoperabilität

    * Ordnungsmäßigkeit

    * Richtigkeit

    * Sicherheit





    * Änderbarkeit



    * Analysierbarkeit

    * Modifizierbarkeit

    * Testbarkeit

    * Stabilität





    * Übertragbarkeit



    * Anpassbarkeit

    * Austauschbarkeit

    * Installierbarkeit

    * Koexistenz





    * Effizienz



    * Verbrauchsverhalten

    * Zeitverhalten





    * Zuverlässigkeit



    * Fehlertoleranz

    * Reife

    * Wiederherstellbarkeit





    * Benutzbarkeit



    * Attraktivität

    * Bedienbarkeit

    * Erlernbarkeit

    * Verständlichkeit







    Literaturempfehlungen

    Hier gibt es diese Podcast-Episode noch einmal als Video bei YouTube:



    Links



    * Permalink zu dieser Podcast-Episode

    * RSS-Feed des Podcasts

    * Video zur Podcast-Episode bei YouTube

    * ISO/IEC 9126 in der Wikipedia

    • 57 Min.
    Eigenschaften und Unterscheidung von Programmiersprachen – IT-Berufe-Podcast #182

    Eigenschaften und Unterscheidung von Programmiersprachen – IT-Berufe-Podcast #182

    Um Eigenschaften und Unterscheidungsmerkmale von Programmiersprachen geht es in der einhundertzweiundachzigsten Episode des IT-Berufe-Podcasts.



    Inhalt

    Was ist eine Programmiersprache?



    * Programmiersprache: „Eine Programmiersprache ist eine formale Sprache zur Formulierung von Datenstrukturen und Algorithmen, d.h. von Rechenvorschriften, die von einem Computer ausgeführt werden können.“ [Herv. d. Verf.]

    * Bausteine von Algorithmen: Sequenz, Verzweigung (z.B. if, switch, aber auch Pattern Matching), Wiederholung (GOTO, Schleifen, Rekursion)

    * Turing-complete: „[…] die Eigenschaft einer Programmiersprache oder eines anderen logischen Systems, sämtliche Funktionen berechnen zu können, die eine universelle Turingmaschine berechnen kann.“



    Demnach sind keine Programmiersprachen: HTML/XML (Auszeichnungssprache), CSS (Stylesheet-Sprache), SQL (Datenbankabfragesprache).

    Sprache vs. Plattform vs. Ökosystem

    Programmiersprachen bringen meistens „eingebaute“ („native“) Funktionen mit, die direkt in der Syntax der Sprache formuliert werden können:



    * Ein-/Ausgabe-Befehle, um Daten verarbeiten zu können

    * Deklaration von Variablen zum Speichern von Informationen

    * mathematische Funktionen wie Addition, Multiplikation usw.

    * Steueranweisungen für Verzweigung und Wiederholung

    * Möglichkeiten zur Programmunterteilung (z.B. Funktionen, Subprogramme)

    * Einbinden von (externen) Bibliotheken zur Wiederverwendung



    Viele Programmiersprachen bringen außerdem noch eine umfangreiche Bibliothek an vorgefertigten Implementierungen (z.B. in Form von Klassen in objektorientierten Sprachen) mit. Diese Bibliothek ist bei der Einarbeitung in eine neue Sprache meist schwieriger/langwieriger zu lernen als die Syntax. Oftmals teilen sich mehrere Programmiersprachen die Bibliotheken einer gemeinsamen Plattform, z.B. der JVM bei Java und Kotlin bzw. .NET bei C# und Visual Basic.

    Darüber hinaus existiert meist auch noch ein ganzes Ökosystem rund um die Sprache/Plattform:



    * Build-Tools, z.B. Maven, Gradle

    * Dependency-Management, z.B. NPM, RubyGems

    * Test-Frameworks, z.B. JUnit

    * weitere Frameworks und Libraries, z.B. Spring, a href="/java-ee-7-lernzielkontrolle-anwendungsentwickler-podcast-54" title="Java EE 7...

    • 1 Std. 42 Min.
    Stellenangebot: Softwareentwickler (m/w/d) in Vechta – IT-Berufe-Podcast

    Stellenangebot: Softwareentwickler (m/w/d) in Vechta – IT-Berufe-Podcast

    In dieser Sonder-Episode des IT-Berufe-Podcasts geht es um eine Stellenausschreibung als Softwareentwickler:in (m/w/d) bei meinem Arbeitgeber, der ALTE OLDENBURGER Krankenversicherung AG in Vechta.



    Inhalt

    Bei meinem Arbeitgeber, der ALTE OLDENBURGER Krankenversicherung AG aus Vechta, suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt Unterstützung im IT-Bereich. Wir schreiben aktuell eine Stelle als Softwareentwickler:in aus. Selbstverständlich sind Bewerbungen von Personen aller Geschlechter erwünscht.

    Kurzübersicht der Stelle



    * Bezeichnung: Softwareentwickler (m/w/d)

    * Art der Anstellung: unbefristete Festanstellung

    * Arbeitsort: ALTE OLDENBURGER Krankenversicherung AG, Alte-Oldenburger-Platz 1, 49377 Vechta

    * Homeoffice: bis zu 60% der wöchentlichen Arbeitszeit können im Homeoffice erbracht werden

    * Beginn: schnellstmöglich

    * Sonderleistungen: Urlaubs- und Weihnachtsgeld (14 Gehälter), Fahrtkostenzuschuss zur Arbeitsstelle, 40 EUR vermögenswirksame Leistungen pro Monat, Firmenfitness, Mitarbeiterrabatte für Versicherungen, betriebliche Altersvorsorge, Kinderbetreuungszuschuss

    * Wöchentliche Arbeitszeit: 38 Stunden im Gleitzeitmodell ohne Kernarbeitszeit (bei einer Vollzeitbeschäftigung)

    * Jährlicher Urlaubsanspruch: 30 Tage

    * zusätzlicher Urlaub: Möglichkeit zur Umwandlung eines Teils des Urlaubsgelds in 5 Tage zusätzlichen Urlaub

    * Weiterbildungsmöglichkeiten: (Duales) Studium (z.B. Wirtschaftsinformatik, technische Informatik), IHK-Weiterbildungen, externe Technologieschulungen, Konferenzbesuche

    * Sonstiges: frisches Obst, kostenlose Kaffeespezialitäten, modern und ergonomisch ausgestattete Arbeitsplätze (überall höhenverstellbare Tische), betriebliche Gesundheitsförderung, eine kostenfreie Rückenmassage pro Monat (außerhalb der Arbeitszeit), ein hervorragendes Betriebsrestaurant mit bezuschussten Speisen, ein Employee-Assistance-Program, viele gemeinsame Aktivitäten wie z.B. Weihnachtsfeier, Betriebsausflug oder Spargelessen



    Technische Highlights der Arbeit bei der AO



    * Moderne IT-Infrastruktur



    * Windows 10 und SUSE Linux

    * Virtualisierung mit Citrix und VMware





    * Moderne Softwareentwicklung



    * Continuous Integration und Deployment

    * Test Driven Development, Unit-Tests, Codeanalyse

    * Java, Jakarta EE, JBoss/Wildfly, Quarkus





    * Fokus auf optimale Kollaboration



    * Code Reviews, Pair Programming, Pull Requests





    * Fokus auf DevOps



    * Gute Zusammenarbeit zwischen Administration und Entwicklung

    * Auf- und Ausbau der Container-Infrastruktur mit Docker und Kubernetes

    * Tools: Gitea, Jenkins, Gradle, Artifactory, SonarQube







    Detailinformationen zur Stelle

    Unter dem folgenden Link kannst du dir alle Details zu der ausgeschriebenen Stelle anschauen und findest auch die notwendigen Daten für deine Bewerbung bei uns.

    Softwareentwickler (m/w/d) für das Outputmanagementsystem und Drittanbieterschnittstellen

    Softwareentwickler (m/w/d) für das Outputmanagementsystem und Drittanbieterschnittstellen

    Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Softwareentwickler (m/w/d) in Festanstellung, der uns bei der Umsetzung von Fachbereichsanforderungen unterstützt und Systeme weiterentwickelt und optimiert. Deine Schwerpunkte liegen auf der Java-Plattform...

    • 18 Min.
    Zahlensysteme, Zweierpotenzen und Binärzahlen – IT-Berufe-Podcast #181

    Zahlensysteme, Zweierpotenzen und Binärzahlen – IT-Berufe-Podcast #181

    Um Zahlensysteme, Zweierpotenzen und vor allem Binärzahlen geht es in der einhunderteinundachzigsten Episode des IT-Berufe-Podcasts. Der Inhalt ist auch als Video bei YouTube verfügbar.



    Zahlensysteme, Zweierpotenzen und Binärzahlen

    Zweierpotenzen und Binärzahlen begegnen uns in der IT-Ausbildung an vielen Stellen. In dieser Episode erkläre ich die Funktionsweise von Zahlensystemen (Binär, Oktal, Dezimal, Hexadezimal) und gebe Beispiele für den Praxiseinsatz.

    Das Video zu dieser Episode findest du bei YouTube hier: Zahlensysteme, Zweierpotenzen und Binärzahlen.



    Zahlen vs. Ziffern

    Zahlen werden aus einzelnen Ziffern zusammengesetzt. Die Dezimalzahl 123 besteht z.B. aus den Ziffern 1, 2 und 3. Die bekannten Zahlensysteme haben unterschiedlich viele Ziffern:



    * Dualsystem: 0 und 1

    * Oktalsystem: 0 bis 7

    * Dezimalsystem: 0 bis 9 (unsere bekannten arabischen Ziffern)

    * Hexadezimalsystme: 0 bis 9 und A bis F



    Römische Zahlen

    Das römische Zahlsystem hat auch mehrere Ziffern:



    * I = 1

    * V = 5

    * X = 10

    * L = 50

    * C = 100

    * D = 500

    * M = 1.000



    Anders als in den anderen Zahlensystemen werden die einzelnen Ziffern hier einfach aufaddiert. So entspricht die Zahl III der Dezimalzahl 3, da I + I + I = 3.

    Außerdem können Ziffern abhängig von ihrer Platzierung in der Zahl eine unterschiedliche Bedeutung haben. MCM entspricht z.B. der Dezimalzahl 1900, da das C vor dem M von diesem abgezogen werden muss, also 1000 - 100 = 900 ergibt. MCM = M + (M - C) = 1000 + (1000 - 100) = 1900.

    Dezimalsystem und andere gebräuchliche Zahlensysteme

    In den anderen Zahlensystemen, die wir in der Informatik häufig verwenden (nämlich Dualsystem, Oktalsystem, Dezimalsystem und Hexadezimalsystem), stehen die Ziffern einer Zahl immer für einen Faktor, der mit der Wertigkeit seiner Stelle multipliziert wird. Die Dezimalzahl 123 steht für 1 * 100 + 2 * 10 + 3 * 1.

    Die Wertigkeit der Stelle ergibt sich aus ihrer Potenz mit der Basis des Zahlsystems. Die Basen der Zahlensysteme sind:



    * Dual/Binär: 2

    * Oktal: 8

    * Dezimal: 10

    * Hexadezimal: 16



    Nun werden die Stellen der Zahlen von rechts nach links beginnend mit 0 immer um 1 im Exponenten erhöht, um die Wertigkeit der Stelle zu berechnen. Beispiel im Dezimalsystem:



    * 10 ^ 0 = 1

    * 10 ^ 1 = 10

    * 10 ^ 2 = 100

    * 10 ^ 3 = 1.000

    * 10 ^ 4 = 10.000

    * …



    Dualsystem

    Im Dualsystem oder Binärsystem ist die Basis 2, die Wertigkeiten der Stellen der Zahlen lauten also:



    * 2 ^ 0 = 1

    * 2 ^ 1 = 2

    * 2 ^ 2 = 4

    * 2 ^ 3 = 8

    * 2 ^ 4 = 16

    * 2 ^ 5 = 32

    * …



    Sie steigen also deutlich langsamer an als im Dezimalsystem. Mit jeder Stelle verdoppelt sich die Wertigkeit (im Vergleich zur Verzahnfachung im Dezimalsystem). Um den gleichen Zahlwert darstellen zu können, sind also deutlich mehr Ziffern nötig. Das wird noch deutlicher beim Hexadezimalsystem: Mit einer Ziffer können 16 verschiedene Werte dargestellt werden, also acht Mal so viele wie im Dualsystem.

    Beispiel: Die Dezimalzahl 256 wird im Hexadezimalsystem als 100 (1 * 256 + 0 * 16 + 0 * 1) notiert, aber im Dualsystem als 100000000, hat dort also dreimal so viele Ziffern.

    Im Dualsystem gibt es die Ziffern 0 und 1, die somit die „binary digits“ (binäre Ziffern) darstellen. Abgekürzt wird daraus Bit (binary digit).

    • 1 Std.
    Aufbau und Ablauf der IHK-Abschlussprüfung in den IT-Berufen – IT-Berufe-Podcast #180

    Aufbau und Ablauf der IHK-Abschlussprüfung in den IT-Berufen – IT-Berufe-Podcast #180

    Um den Aufbau und den Ablauf der Abschlussprüfung in den IT-Berufen geht es in der einhundertachzigsten Episode des IT-Berufe-Pocasts.



    Inhalt



    * Die Teile der Abschlussprüfung sollten allen Auszubildenden und Ausbilder:innen geläufig sein, da die drei Jahre der Ausbildung hauptsächlich auf diese Prüfung hinarbeiten.

    * Der Aufbau der Abschlussprüfung ist für alle IT-Berufe identisch, die Inhalte unterscheiden sich aber natürlich. Insbesondere die Dauer und die Inhalte der Projektarbeit sind berufsspezifisch.

    * Es gibt insgesamt 7 verschiedene IT-Berufe.



    * Fachinformatiker:in



    * Anwendungsentwicklung

    * Systemintegration

    * Daten- und Prozessanalyse

    * Digitale Vernetzung





    * IT-System-Elektroniker:in

    * Kauf­mann/Kauffrau für Digitalisierungsmanagement

    * Kaufmann/Kauffrau für IT-System-Management





    * Der Großteil (60%) der Inhalte der schriftlichen Prüfung (GAP Teil 1 und WiSo) ist für alle Berufe gleich.

    * Achtung: Die IHK-Prüfungen sind bundesweit einheitlich, aber in Baden-Württemberg laufen sie anders als in den übrigen 15 Bundesländern. Die folgenden Ausführungen gelten daher ggfs. nicht für Prüfungen in Baden-Württemberg.



    Aufbau der Abschlussprüfung

    Wer es ganz genau wissen will, schaut am besten in die jeweilige Berufsverordnung:



    * Fachinformatiker:in Anwendungsentwicklung

    * Fachinformatiker:in Systemintegration

    * Fachinformatiker:in Daten- und Prozessanalyse

    * Fachinformatiker:in Digitale Vernetzung

    * IT-System-Elektroniker:in

    * Kauf­mann/Kauffrau für Digitalisierungsmanagement

    * Kaufmann/Kauffrau für IT-System-Management



    Die folgenden Zitate stammen aus der FIAusbV.

    Teil 1 (der gestreckten Abschlussprüfung)

    Teil 1 der gestreckten Abschlussprüfung findet im Prüfungsbereich Einrichten eines IT-gestützten Arbeitsplatzes statt. Dieser Prüfungsteil ist für alle IT-Berufe identisch.



    Im Prüfungsbereich Einrichten eines IT-gestützten Arbeitsplatzes hat der Prüfling nachzuweisen, dass er in der Lage ist,

    1. Kundenbedarfe zielgruppengerecht zu ermitteln,

    2. Hard- und Software auszuwählen und ihre Beschaffung einzuleiten,

    3. einen IT-Arbeitsplatz zu konfigurieren und zu testen und dabei die Bestimmungen und die betrieblichen Vorgaben zum Datenschutz, zur IT-Sicherheit und zur Qualitätssicherung einzuhalten,

    4. Kunden und Kundinnen in die Nutzung des Arbeitsplatzes einzuweisen und

    5. die Leistungserbringung zu kontrollieren und zu protokollieren.

    (FIAusbV §9 Abs. 2)

    • 51 Min.

Kundenrezensionen

5,0 von 5
145 Bewertungen

145 Bewertungen

eviprinzessin9 ,

Mega hilfreich

Sehr informativ und sehr locker formuliert, wodurch man sich die Inhalte auch gut merken kann; manchmal gibt es sehr viel Randinformationen, aber wirklich sehr hilfreich

Jackjack2001 ,

Jack

Der Podcast ist sehr Hilfreich bei meiner Umschulung.

Gibt es irgendwann nochmal Folgen über die Firewall & Linux?

Netterkerl1981 ,

Toller Podcast für alle, die mit der Ausbildung in IT-Berufen zu tun haben

Ein toller Podcast. Auch als Ausbilder sehr zu empfehlen, um eine ordentliche Ausbildung zu ermöglichen. Ich konnte vieles lernen. Danke dafür.

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