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Podcast by nachtkritik podcast

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    • Gesellschaft und Kultur
    • 5,0 • 3 Bewertungen

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    Streitfall Drama 2: Kevin Rittberger, Dominik Busch

    Streitfall Drama 2: Kevin Rittberger, Dominik Busch

    In Zusammenarbeit mit dem Literaturforum im Brecht-Haus veranstaltet nachtkritik.de eine Diskussionsreihe zu Neuer Dramatik. Zwei Autor:innen mit unterschiedlichen ästhetischen Ansätzen diskutieren, wie ein Stück heute beschaffen sein sollte, welche Formen zeitgemäß sind und welche politische Funktion die Dramatik einnehmen kann. In der ersten Folge begrüßen wir Kevin Rittberger und Dominik Busch.

    • 1 Std. 18 Min.
    Streitfall Drama (1): Die Dramatiker Thomas Köck und Moritz Rinke im Gespräch

    Streitfall Drama (1): Die Dramatiker Thomas Köck und Moritz Rinke im Gespräch

    In Zusammenarbeit mit dem Literaturforum im Brecht-Haus veranstaltet nachtkritik.de eine Diskussionsreihe zu Neuer Dramatik. Zwei Autor:innen mit unterschiedlichen ästhetischen Ansätzen diskutieren, wie ein Stück heute beschaffen sein sollte, welche Formen zeitgemäß sind und welche politische Funktion die Dramatik einnehmen kann. In der ersten Folge begrüßen wir Thomas Köck und Moritz Rinke.

    • 1 Std. 28 Min.
    Eine kleine Dosis Theatergeschichte #1 Brecht als Wirtschaftswunderbremse

    Eine kleine Dosis Theatergeschichte #1 Brecht als Wirtschaftswunderbremse

    In seiner Video-Reihe "Eine kleine Dosis Theatergeschichte" gibt der kanadische Literaturprofessor Holger Syme Einblicke in die Schatztruhen der Bühnenhistorie. Zum Auftakt gibt's Bertolt Brecht als Störenfried im Nachkriegsdeutschland.

    • 8 Min.
    Susanne Kennedy: Der neueste Mensch

    Susanne Kennedy: Der neueste Mensch

    Fremd wirken die Figuren der Theatermacherin Susanne Kennedy. Sie bewegen sich ruckartig, wie ferngesteuert, ihre Stimmen kommen vom Band, als würden ihnen die Worte von einer unbekannten Macht eingeflüstert. Ihre Schöpferin erzählt mit diesen Wesen an der Grenze von Mensch und Avatar alte Geschichten ganz neu. Die Genesis, Tschechow oder Hildegard von Bingen fügen sich bei Kennedy mit Anleihen bei Videospielen, Filmen und Bildender Kunst zu Stücken, die auf eine Veränderung des menschlichen Bewusstseins spekulieren. Mit nachtkritik.de-Redakteur Michael Wolf spricht sie über moderne Autorschaft, über das Verhältnis von Technologie und Körperlichkeit und über Spiritualität im Theater.

    Susanne Kennedy, geboren 1977 in Friedrichshafen als Tochter eines schottischen Vaters und einer deutschen Mutter, ist Regisseurin. Kennedy studierte Regie an der Hogeschool voor de Kunsten in Amsterdam. Ihre Arbeiten wurden mehrmals zu den Niederländischen Theatertreffen eingeladen. Im Niederländischen Theater Gent war sie 2011 zu Gast mit einer Inszenierung von Fassbinders "Die bitteren Tränen der Petra von Kant". An den Münchner Kammerspielen inszenierte sie 2011 "They shoot horses, don't they? und 2013 Marieluise Fleißers Erstlingsstück "Fegefeuer in Ingolstadt", für das sie von der Fachzeitschrift Theater heute zur "Nachwuchsregisseurin des Jahres" gewählt wurde. Für diese Inszenierung, die zum Berliner Theatertreffen 2014 eingeladen wurde, erhielt sie den 3sat-Preis. Mit ihrer Fassbinder-Inszenierung "Warum läuft Herr R. Amok?" wurde sie 2015 erneut zum Theatertreffen eingeladen. 2017 war sie unter den Preisträger*innen des Europe Prize New Theatrical Realities. In der Spielzeit 2017/18 zeigte sie mit "Women in Trouble" ihre erste Uraufführung an der Volksbühne Berlin. 2019 folgte "Coming Society" und 2020 "Ultraworld", beide gemeinsam konzipiert und realisiert mit dem Künstler Markus Selg. Im Jahr 2020 zeigte sie die zusammen mit Selg die Arbeit "Oracle" 2020 an den Münchner Kammerspielen, sowie 2021 auf Kampnagel die interaktive Virtual Reality-Arbeit "I AM (VR)". 

    "Neue Dramatik in 12 Positionen" – Eine Gesprächsreihe von nachtkritik.de in Kooperation mit dem Literaturforum im Brecht-Haus, gefördert vom Deutschen Literaturfonds.

    Foto Susanne Kennedy © Franziska Sinn

    • 48 Min.
    René Pollesch: Das Theater aus dem Band-Prinzip

    René Pollesch: Das Theater aus dem Band-Prinzip

    Mit über zweihundert Stücken zählt der Autor René Pollesch zu den produktivsten Schreibern unserer Tage. Und zu den produktivsten Regisseuren, denn er führt seine Stücke stets exklusiv selbst auf. Das einzelne Werk ist dabei in einen andauernden Schreibprozess eingebunden, in dem regelmäßig vertraute Textbausteine wiederkehren und sich thematisch neu verknüpfen. Pollesch nimmt Anleihen bei der strukturalistischen Sozialtheorie; das Nachdenken über neoliberale Ökonomie und über Lebensformen abseits der heterosexuellen Mehrheitsgesellschaft gehört zu den Standards seines Werkes.

    Entlang solch fester Motive entstehen collagierte Texte ähnlich einer Setliste bei Konzertmusikern, die jeden Abend neu ihre Klassiker mit frischem Material mischen. Tatsächlich ist Polleschs Theater oft mit Popmusik verglichen worden. Auch weil er wie in einer Band mit einem festen Stamm an Spieler:innen wie Sophie Rois, Martin Wuttke oder Kathrin Angerer zusammenarbeitet, die an der Textkomposition mitwirken. Sie verkörpern in den Inszenierungen nicht fiktive Figuren und Geschichten, sondern performen als wiedererkennbare Spielerpersönlichkeiten die Themen und Melodielinien des Abends. Dieses Band-Prinzip als ein Zusammenspiel von autonomen Virtuosen will Pollesch jetzt als neuer Intendant auf den Betrieb der Berliner Volksbühne übertragen. Seine Arbeit und seine Arbeitsweise beleuchtet er im Gespräch mit nachtkritik.de-Redakteur Christian Rakow.

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    René Pollesch, geboren 1962 in Friedberg/Hessen, ist Autor und Regisseur (ausschließlich in eigener Sache).Pollesch studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen, bevor er sich mit Inszenierungen eigener Texte einen Namen machte. In der Spielzeit 1999/2000 war Pollesch Hausautor am Luzerner Theater (hier entstand seine legendäre "Heidi Hoh"-Serie). Von 2001 bis 2007 gestaltet er das Programm des Praters der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin. Außerdem realisierte Pollesch seine eigenen Texte u.a. an den Münchner Kammerspielen, am Staatstheater Stuttgart, dem Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, am Wiener Burgtheater und in Zürich am Schauspielhaus. Für seine Dramen, die – mit Ausnahme der Prater-SAGA 2004/05 – einem strikten Nachspielverbot unterliegen, gewann er 2001 (World Wide Web-Slums) und 2006 (Cappuccetto Rosso) den Mülheimer Dramatikerpreis. Zuletzt gewann er 2018 den Jürgen Bansemer & Ute Nyssen DramatikerpreisJürgen Bansemer & Ute Nyssen Dramatikerpreis. Seit der Spielzeit 2021/22 ist Pollesch Intendant der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz.

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    Zur Serie Neue Dramatik in zwölf Positionen:

    Die Video-Gesprächsreihe widmet sich Autor*innen, die mit prägenden Arbeiten in der Gegenwartsdramatik in Erscheinung getreten sind. Jenseits ihrer szenischen Realisierungen stehen hier die Theatertexte selbst im Fokus. Exemplarische Schreibweisen werden diskursiv vorgestellt und im literarischen Feld wie auch in der gesellschaftlichen und politischen Diskussion verortet. Die Serie stellt das aktuelle Schaffen in seiner formalen wie inhaltlichen Bandbreite vor: von Ansätzen des Dokumentarischen über biografisch-realistische Dramatik bis hin zu Strategien der Aneignung von Wissens- und Populärkulturen. Jeden Monat erscheint eine neue Folge.


    Foto © Schauspielhaus Zürich

    • 1 Std.
    Sivan Ben Yishai: Die Nationaldichterin spricht

    Sivan Ben Yishai: Die Nationaldichterin spricht

    "Der Tarantino des Theaters, ich! / Der weibliche Quentin, die inglorious Poetin! / die Nagellack-Faust!" So stellt sich die Autorin Sivan Ben Yishai in ihrem jüngsten Stück "Like Lovers Do (Memoiren der Medusa)" vor – in den meisten ihrer Stücke tritt sie als Figur auf, häufig performt sie ihre Texte auch selbst. Im Gespräch mit Sophie Diesselhorst geht es um das Nach-vorne-Schreiben als Verfolgungsjagd mit der Vergangenheit, um das Verhältnis der diversen Sprachen, die sie in ihren Stücken verwendet, und um Kompliz:innenschaft im Schreibprozess.
    Eine Kooperation von nachtkritik.de mit dem Literaturforum im Brecht-Haus, gefördert vom Deutschen Literaturfonds.
    Foto Sivan Ben Yishai @ Christian Kleiner

    • 1 Std. 26 Min.

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