6 Folgen

Mangelernährung, Ebola, Naturkatastrophen – das klingt weit weg. Für Ärzte ohne Grenzen ist es Alltag. Die Nothilfeorganisation leistet medizinische Hilfe, wo sie am meisten gebraucht wird. Egal welche ethnischen oder politischen Hintergründe die Menschen in Gefahr haben.

Was erleben die Mitarbeiter*innen von Ärzte ohne Grenzen im Einsatz? Wie läuft ihre Arbeit ab, wenn manchmal weder Röntgengerät noch Stromgenerator vorhanden sind? Wie verhält man sich im täglichen Kontakt mit lebensgefährlichen Erregern? Welche Momente bringen einen zum Weinen, welche zum Lachen?

Dieser Podcast gibt den Einsatzkräften das Wort. Sie erzählen von ihrem Alltag in der weltweiten Nothilfe – und warum sie sich immer wieder aufmachen in die Krisengebiete dieser Welt.

Mehr über diesen Podcast und Fotos aus den hier besprochenen Einsatzgebieten finden Sie unter: www.msf.de/podcast

Ärzte ohne Grenzen nimmt in Deutschland keine öffentlichen Gelder an. Unsere weltweite Nothilfe ist nur möglich durch private Spenden. Wir freuen uns, wenn Sie uns unterstützen. Hier geht’s zur Online-Spende: http://www.aerzte-ohne-grenzen.de/podcast/spenden

Oder klassisch per Überweisung:
Bankverbindung
Ärzte ohne Grenzen e.V.
IBAN: DE72 3702 0500 0009 7097 00
SWIFT-BIC: BFSWDE33XXX
Bank für Sozialwirtschaft

Dieser Podcast wurde im Auftrag von Ärzte ohne Grenzen e.V. von TEMPUS CORPORATE GmbH produziert.

V. i. S. d. P.
Annette Dörrfuß
Ärzte ohne Grenzen e. V.
Am Köllnischen Park 1
10179 Berlin

Notaufnahme - der Podcast von Ärzte ohne Grenzen Ärzte ohne Grenzen e. V.

    • Medizin
    • 4.9 • 21 Bewertungen

Mangelernährung, Ebola, Naturkatastrophen – das klingt weit weg. Für Ärzte ohne Grenzen ist es Alltag. Die Nothilfeorganisation leistet medizinische Hilfe, wo sie am meisten gebraucht wird. Egal welche ethnischen oder politischen Hintergründe die Menschen in Gefahr haben.

Was erleben die Mitarbeiter*innen von Ärzte ohne Grenzen im Einsatz? Wie läuft ihre Arbeit ab, wenn manchmal weder Röntgengerät noch Stromgenerator vorhanden sind? Wie verhält man sich im täglichen Kontakt mit lebensgefährlichen Erregern? Welche Momente bringen einen zum Weinen, welche zum Lachen?

Dieser Podcast gibt den Einsatzkräften das Wort. Sie erzählen von ihrem Alltag in der weltweiten Nothilfe – und warum sie sich immer wieder aufmachen in die Krisengebiete dieser Welt.

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Annette Dörrfuß
Ärzte ohne Grenzen e. V.
Am Köllnischen Park 1
10179 Berlin

    Folge 6: Am Vorabend der Pandemie

    Folge 6: Am Vorabend der Pandemie

    Januar 2020. In Asien breitet sich ein unbekanntes Virus immer weiter aus. Noch denkt man in Europa, es bleibe eine asiatische Angelegenheit. Bei Ärzte ohne Grenzen begannen dennoch sofort die Vorbereitungen auf die Epidemie: Die Nothilfeorganisation unterstützt Länder auf dem ganzen Globus und muss sich darauf einstellen.

    Tankred Stöbe, seit 2002 für Ärzte ohne Grenzen im Einsatz, fliegt buchstäblich von heute auf morgen nach Tokio und geht von dort aus mit einem kleinen Team auf Erkundungstour durch fünf asiatische Länder. Das Ziel: Schauen, wie man vor Ort auf das Virus vorbereitet ist. Welche Maßnahmen sind geplant, sollte es zu Fällen kommen? Sind Testkapazitäten organisiert? Gibt es genug Ausrüstung? Wo wird Unterstützung benötigt?

    Länder mit schwächeren Gesundheitssystemen sind nicht automatisch weniger gut in der Epidemie- oder Pandemiebekämpfung, stellte Tankred Stöbe fest. Laos hat ihn besonders beeindruckt. Dort wurde eines der wichtigsten Gesetze der Pandemiebekämpfung berücksichtigt: schnelles und resolutes Handeln.

    Sein Einsatz war für Tankred Stöbe anders als sonst: Er kehrte nach Berlin zurück, doch das Thema Coronavirus blieb bei ihm. Das Virus erschwert die weltweite Arbeit von Ärzte ohne Grenzen, da Mitarbeiter*innen aktuell nur schwer in Nothilfegebiete reisen können. Malaria, Tuberkulose und Mangelernährung hören jedoch auch in Zeiten des Coronavirus nicht auf.

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    • 33 Min.
    Folge 5: Im Kampf gegen Ebola

    Folge 5: Im Kampf gegen Ebola

    Es geht oft Schlag auf Schlag: Fieber, Abgeschlagenheit, schwere Durchfälle, Delirium, innere Blutungen, Organversagen, Tod. So in etwa entwickeln sich 30 bis 90 Prozent aller Ebola-Erkrankungen. Die hochansteckende Infektionskrankheit ist so tödlich wie kaum eine andere.

    Unser Gast, der Tropenmediziner Christian Kleine war schon mehrfach bei akuten Ausbrüchen von Ebola mit Ärzte ohne Grenzen vor Ort. Zuletzt in der Demokratischen Republik Kongo, wo das Virus 2018 ausbrach. Diese jüngste Epidemie hielt bis Sommer 2020 an.

    Das Schlimme, so berichtet er, sei für viele Betroffene nicht nur die Diagnose selbst, sondern die anschließende komplette Isolation von der Familie, die sie in ihren schwersten Stunden trifft. Christian Kleine erzählt uns mehr darüber, wie Ärzte ohne Grenzen die Betroffenen behandelt, warum der Weg für Geheilte zurück in die Gesellschaft häufig schwer ist und weshalb eine Ebola-Epidemie viele Tote nach sich zieht, die gar nicht an Ebola sterben. Er spricht auch darüber wie es ihm dabei geht, vier Wochen ohne Pause mit dem Tod konfrontiert zu sein, der immer nur einen falschen Handgriff weit entfernt ist.

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    • 35 Min.
    Folge 4: Wie kommt das Bett ins Krankenhaus?

    Folge 4: Wie kommt das Bett ins Krankenhaus?

    Am Anfang steht sie vor dem großen Nichts: Logistikerin Elisabeth Brandt muss an einem geplanten Einsatzort von Ärzte ohne Grenzen alles aufbauen. Gebäude, Strom- und Wasserversorgung, Fahrzeuge, Sicherheit, Lebensmittel … die Liste nimmt kein Ende.

    Ohne Menschen vor Ort kann selbst die erfahrenste Logistikerin so ein Projekt nicht aufbauen. Elisabeth Brandt erzählt aus ihrem Alltag im Einsatz: Wie findet man einen Schreiner? Wo kauft man einzelne Kochtöpfe in Nigeria? Warum ist es ein Erfolg, wenn Medizin zwei Wochen zu spät geliefert wird?

    Ein großes Thema ist auch die Sicherheit. Anders als andere Organisationen ist Ärzte ohne Grenzen fast immer ohne bewaffneten Schutz unterwegs. Das sei wichtig, um nicht als Kriegspartei verstanden zu werden. Am sichersten fühlt sich Elisabeth Brandt ohnehin, wenn sie das weiße T-Shirt von Ärzte ohne Grenzen trägt. Selbst an den 21 Checkpoints im Irak, die sie und ihre Kolleg*innen bei ihrem Einsatz dort passieren mussten.

    Ein Foto einer Wasserblase, wie sie Elisabeth im Podcast erwähnt, finden Sie auf www.aerzte-ohne-grenzen.de/notaufnahme-folge-4

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    • 26 Min.
    Folge 3: Als Helfer im Gewehrfeuer

    Folge 3: Als Helfer im Gewehrfeuer

    Menschen in Not sind nicht immer leicht zu erreichen. In der Zentralafrikanischen Republik gibt es viele Regionen, die durch bewaffnete Konflikte gekennzeichnet sind. Für Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen kann der Weg durch diese Gebiete lebensgefährlich sein. Doch deshalb Kranke und Verletzte im Stich lassen?

    Das kommt für jemanden wie unseren Gast Amadeus von der Oelsnitz nicht infrage. Schon vier Mal war er vor Ort im Einsatz – natürlich immer mit strengem Sicherheitsprotokoll für buchstäblich jeden Schritt. Er kann es jedes Mal wieder nur schwer fassen, wie viele Schwierigkeiten die Bevölkerung erdulden muss: Krieg, Hunger, Flucht, Krankheiten, Traumata – „Es ist die Hölle“, sagt er.

    Die Kraft, die ihm die Zusammenarbeit mit lokalen Mitarbeiter*innen gibt, kann er dafür kaum beschreiben. Zum Beispiel wenn man Momente durchsteht, die man nie mehr vergisst – wie gemeinsam in einem „Safe Room“ unter einer armierten Decke das Gewehrfeuer abzuwarten. Dann denkt er an die Patient*innen, die sich auf Nothilfeorganisationen verlassen und sie zum Überleben brauchen. Warum es nicht ohne geht und was Ärzte ohne Grenzen konkret tut, erzählt Krankenpfleger Amadeus hier.

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    • 23 Min.
    Folge 2: Mein erster Einsatz im Südsudan

    Folge 2: Mein erster Einsatz im Südsudan

    Ausgemergelt, apathisch, reglos – Kinder, die an chronischer Mangelernährung leiden, sind das Gegenteil davon, wie wir Kinder in Deutschland eigentlich kennen. Im Südsudan ist unzureichende Ernährung von Babys und Kindern ein großes Problem mit langfristigen Folgen. Denn, so erklärt unser Gast Katharina von Goldacker, die gesamte körperliche Entwicklung wird gehemmt. Die schwachen Abwehrkräfte können selbst leichtesten Erkrankungen nichts entgegensetzen. Kinder sterben dadurch oft an Krankheiten, die eigentlich nicht tödlich sind.

    Wie geht man damit als Ärztin aus Deutschland um? Einem Land, in dem wir viel zu viel Essen wegschmeißen? Die Gefäßchirurgin Katharina von Goldacker berichtet aus ihrem ersten Einsatz für Ärzte ohne Grenzen. Wie wird man eigentlich Mitarbeiter*in dieser Organisation? Wie bereitet man sich vor auf ein Land wie den Südsudan, in dem die medizinischen Voraussetzungen ganz anders sind als daheim? Und was macht man, wenn man weiß: „Hier kann ich nicht helfen – denn Material oder Medikamente fehlen“?

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    • 32 Min.
    Folge 1: Willkommen in der Notaufnahme

    Folge 1: Willkommen in der Notaufnahme

    Das Jahr 1999 war für die Moderatoren Anna Dushime und Christian Katzer prägend: Anna zog aus ihrem Geburtsland Ruanda nach Deutschland, Christian begann bei Ärzte ohne Grenzen zu arbeiten. 21 Jahre später sitzen beide am Mikro, um die erste Staffel von „Notaufnahme“ zu moderieren.

    Christian Katzer, eigentlich Bauingenieur, hat eine gesunde Neugier auf Menschen und Kulturen und Improvisationstalent. Als er erfuhr, dass bei Ärzte ohne Grenzen nur 40 Prozent der Mitarbeiter*innen einen medizinischen Hintergrund haben, schickte er seine Bewerbung ab. Nach vielen Jahren in der Projektarbeit tritt er im August 2020 als neuer Geschäftsführer des Berliner Büros von Ärzte ohne Grenzen an.

    Die Journalistin und Podcasterin Anna Dushime arbeitet zum ersten Mal mit Ärzte ohne Grenzen zusammen. Das Logo der Organisation ist ihr schon lange bekannt – in ihrer Kindheit in Ruanda prägte es das Stadtbild. Damals hatte sie häufig Malaria, doch erst in Deutschland wurde ihr bewusst, wie gefährlich diese Krankheit eigentlich ist.

    Deshalb freut sie sich auf die Perspektivenwechsel, die die Gäste in dieser Staffel bringen werden. Was haben sie zu erzählen, über Malaria, Mangelernährung, Ebola und Corona? Wie bewegen sie sich in unsicherem Terrain und was motiviert sie, sich weit weg von Zuhause für das Überleben anderer Menschen einzusetzen?

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    • 13 Min.

Kundenrezensionen

4.9 von 5
21 Bewertungen

21 Bewertungen

lorem.ipsum. ,

Spannende Einblicke

Klasse Podcast, der informative und teils sehr bewegende Einblicke in die Arbeit von Ärzte ohne Grenzen ermöglicht. Ich fände noch längere Episoden toll, um im Gespräch noch mehr ins Detail gehen zu können.

1damia ,

Super Informativ

Habe den Podcast sehr gerne gehört!
Vielfältig, bereichernd und motivierend!
Freue mich auf die nächste Staffel!

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