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S2E1 | Syrien: Woher kommt die politische Lösung? PeacebyPeace

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Im Gespräch mit der Wirtschaftswissenschaftlerin Dr. Salam Said und dem Politikberater Tobias Schneider geht es in dieser Folge um die aktuelle Situation in Syrien und verschiedene Wege, wie sich Deutschland und die Europäische Union dort engagieren könnten und sollten. Die beide machen konkrete Vorschläge: von Investitionen in Gebieten, die nicht vom Assad-Regime kontrolliert werden, über Sanktionen gegen Einzelpersonen und Unternehmen bis zur Strafverfolgung von syrischen Kriegsverbrechern in Deutschland und der politischen Arbeit mit der syrischen Diaspora, um an langfristigen politischen Visionen für Syrien zu arbeiten.

Dr. Salam Said ist Wirtschaftswissenschaftlerin. Sie kommt aus Syrien und hat dort Wirtschaftswissenschaften studiert und ein Diplom von der Universität Damaskus erhalten, bevor sie an der Universität Bremen promoviert hat. Seit 2009 forscht und unterrichtet Salam zur Wirtschafts-und Handelspolitik arabischer Staaten sowie der politischen Ökonomie Syriens. Sie ist seit 2010 Lehrbeauftragte an verschiedenen deutschen Universitäten, koordiniert Entwicklungsprojekte und hat zu diesen Themen zahlreiche Zeitschriftenartikel und Policy Papers veröffentlicht.

Tobias Schneider arbeitet seit 2018 als Research Fellow bei uns beim Global Public Policy Institute in Berlin. Dabei fokussiert er sich in erster Linie auf den Nahen Osten und insbesondere Syrien. Bereits seit vielen Jahren beschäftigte er sich an der Uni, als Berater und Forscher mit dem Syrienkrieg. Seit knapp zwei Jahren arbeitet Tobias an einer Datenbank, die akribisch den Einsatz von Chemiewaffen in Syrien dokumentiert. Zusammen mit unserer Kollegin Theresa Lütkefend veröffentlichte Tobias Anfang dieses Jahres auch eine Studie zu den Daten, in denen sie 336 Einsätze von Chemiewaffen in Syrien seit 2011 dokumentieren.


Weiterführende Links:
- Dr. Salam Saids Artikel in der ZEIT: "Erst Frieden schaffen, dann aufbauen": https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-12/syrien-wiederaufbau-politischer-wandel-assad-regime/komplettansicht
- Dr. Salam Saids FES Paper: The Reconstruction of Syria - Socially Just Re-integration and Peace Building or Regime Re-consolidation? (FES-Paper: http://library.fes.de/pdf-files/iez/14939.pdf
- Studie von Tobias Schneider und Theresa Lütkefend zum Chemiewaffeneinsatz in Syrien: Nowhere to Hide - The Logic of Chemical Weapons Use in Syria: https://www.gppi.net/2019/02/17/the-logic-of-chemical-weapons-use-in-syria

Moderation & Produktion: Sarah Brockmeier (Global Public Policy Institute)

Im Gespräch mit der Wirtschaftswissenschaftlerin Dr. Salam Said und dem Politikberater Tobias Schneider geht es in dieser Folge um die aktuelle Situation in Syrien und verschiedene Wege, wie sich Deutschland und die Europäische Union dort engagieren könnten und sollten. Die beide machen konkrete Vorschläge: von Investitionen in Gebieten, die nicht vom Assad-Regime kontrolliert werden, über Sanktionen gegen Einzelpersonen und Unternehmen bis zur Strafverfolgung von syrischen Kriegsverbrechern in Deutschland und der politischen Arbeit mit der syrischen Diaspora, um an langfristigen politischen Visionen für Syrien zu arbeiten.

Dr. Salam Said ist Wirtschaftswissenschaftlerin. Sie kommt aus Syrien und hat dort Wirtschaftswissenschaften studiert und ein Diplom von der Universität Damaskus erhalten, bevor sie an der Universität Bremen promoviert hat. Seit 2009 forscht und unterrichtet Salam zur Wirtschafts-und Handelspolitik arabischer Staaten sowie der politischen Ökonomie Syriens. Sie ist seit 2010 Lehrbeauftragte an verschiedenen deutschen Universitäten, koordiniert Entwicklungsprojekte und hat zu diesen Themen zahlreiche Zeitschriftenartikel und Policy Papers veröffentlicht.

Tobias Schneider arbeitet seit 2018 als Research Fellow bei uns beim Global Public Policy Institute in Berlin. Dabei fokussiert er sich in erster Linie auf den Nahen Osten und insbesondere Syrien. Bereits seit vielen Jahren beschäftigte er sich an der Uni, als Berater und Forscher mit dem Syrienkrieg. Seit knapp zwei Jahren arbeitet Tobias an einer Datenbank, die akribisch den Einsatz von Chemiewaffen in Syrien dokumentiert. Zusammen mit unserer Kollegin Theresa Lütkefend veröffentlichte Tobias Anfang dieses Jahres auch eine Studie zu den Daten, in denen sie 336 Einsätze von Chemiewaffen in Syrien seit 2011 dokumentieren.


Weiterführende Links:
- Dr. Salam Saids Artikel in der ZEIT: "Erst Frieden schaffen, dann aufbauen": https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-12/syrien-wiederaufbau-politischer-wandel-assad-regime/komplettansicht
- Dr. Salam Saids FES Paper: The Reconstruction of Syria - Socially Just Re-integration and Peace Building or Regime Re-consolidation? (FES-Paper: http://library.fes.de/pdf-files/iez/14939.pdf
- Studie von Tobias Schneider und Theresa Lütkefend zum Chemiewaffeneinsatz in Syrien: Nowhere to Hide - The Logic of Chemical Weapons Use in Syria: https://www.gppi.net/2019/02/17/the-logic-of-chemical-weapons-use-in-syria

Moderation & Produktion: Sarah Brockmeier (Global Public Policy Institute)

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