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Die Staatsoper auf dem Smartphone: In unseren Folgen hört ihr Gespräche, Werkeinführungen und musikalische
Hintergrundinformationen aus der Welt der Oper -
für zuhause und unterwegs.

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    • Kunst
    • 5.0, 2 Bewertungen

Die Staatsoper auf dem Smartphone: In unseren Folgen hört ihr Gespräche, Werkeinführungen und musikalische
Hintergrundinformationen aus der Welt der Oper -
für zuhause und unterwegs.

    kurz erklärt: Falstaff

    kurz erklärt: Falstaff

    Giuseppe Verdi - Falstaff

    Sir John Falstaff ist ein Anarchist, der sich nur der Herrschaft des eigenen Genusses beugt, ein Egoist, der nur seiner absolutistischen Macht- und Körperfülle frönt und die spießigen Moralvorstellungen seiner Mitmenschen wie die Stadtmauern einer Festung schleifen möchte, indem er gleich zwei Frauen parallel zu verführen gedenkt. Natürlich geht das schief, aber diejenigen, die ihn entlarven möchten, lassen bei dem Verwirrspiel, das sie um ihn herum inszenieren – und das gerade noch der Zuschauer durchschaut –, auch gehörig Federn. „Tutto nel mondo è burla“, doch diese Possen sind nur lustig, weil der Sturz in den Abgrund ein durchaus ernstes Risiko darstellt. Der „Otello“-Librettist Arrigo Boito hat mit Raffinement aus der Shakespeare’schen Vorlage ein sprachlich ingeniöses Libretto herausdestilliert, das Verdi in hochkomplexe kompositorische Höhen treibt.

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    • 15 Min.
    kurz erklärt: Die Nase

    kurz erklärt: Die Nase

    Dmitri Schostakowitsch - Die Nase

    Der Barbier Jakowlewitsch findet eines Morgens in seinem Frühstücksbrot eine Nase. Zeitgleich erwacht der Beamte Kowaljow, sieht in den Spiegel – seine Nase ist weg. Der Barbier versucht die Nase verschwinden zu lassen, Kowaljow versucht, sie zu finden und begegnet ihr leibhaftig in der Kathedrale. Sie trägt Uniform, will mit ihrem Besitzer nichts zu tun haben und verschwindet. Kowaljow irrt durch die Stadt und wähnt sich in einem bösen Traum. Oder ist er Opfer einer Verschwörung? Der „Mechanismus des spießbürgerlichen Klatsches“ rattert jedenfalls auf Hochtouren, und bald zerreißt sich die Stadt das Maul über den Vorfall. Als die Oper entstand, war Schostakowitsch gerade mal 22 Jahre alt. Er liebte Trickfilme, arbeitete als Pianist im Kino, war von Alban Bergs „Wozzeck“ tief beeindruckt und wandte die sprunghafte Schnitttechnik des Films auf die Oper an.

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    • 3 Min.
    Im Gespräch mit: Dr. med. Rosemarie Neumann & Dr. med. Stefan Tesche („Die Nase“)

    Im Gespräch mit: Dr. med. Rosemarie Neumann & Dr. med. Stefan Tesche („Die Nase“)

    Die HNO-Experten Dr. Neumann und Dr. Tesche betreiben eine Hals-Nasen-Ohren-Praxis direkt neben der Oper. Im Gespräch wollten wir Nasen-relevante Informationen im Zuge unserer anstehenden Premiere von Dmitri Schostakowitschs Oper „Die Nase“ erhalten.

    Am 7. September 2019 starten wir mit Schostakowitschs groteskter Oper „Die Nase“ in die neue Spielzeit! 👃

    Infos, Besetzung, Termine: http://bit.ly/DieNaseHH

    https://www.staatsoper-hamburg.de/

    • 13 Min.
    kurz erklärt: Moskau, Tscherjomuschki

    kurz erklärt: Moskau, Tscherjomuschki

    Regisseurin Vera Nemirova über unsere Opernstudio-Produktion „Moskau, Tscherjomuschki“.

    Dmitri Schostakowitsch - Moskau, Tscherjomuschki

    Gibt es einen idyllischeren Ort als eine frisch gebaute Hochhaussiedlung? Die Türen verschlossen, die Beamten korrupt, die Obdachlosigkeit ein schwebendes Damoklesschwert über den Köpfen einer zusammengewürfelten Gruppe von Moskowitern aus den überbevölkerten und maroden Stadtteilen der russischen Metropole Ende der 50er Jahre. Das Trabantenstädtchen Tscherjomuschki soll alle Sorgen nehmen, alle Wünsche eines modernen Lebens wahr werden lassen. Was zum perfekten Glück fehlt, erfüllt ein selbstgeschaffener magischer Garten: Hier blühen die Blumen nur für gute Menschen, der Springbrunnen lässt Beamte schweigen, die Parkbank alle Lügen verstummen und eine sagenhafte Uhr dreht so lange an der Zeit, bis die Liebe in Erfüllung geht. Willkommen in der wunderbaren Welt der „Sowjet-Operette“!

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    • 8 Min.
    Im Gespräch mit: Philipp Maintz (THÉRÈSE)

    Im Gespräch mit: Philipp Maintz (THÉRÈSE)

    Komponist Philipp Maintz im Gespräch mit Johannes Blum über seine Oper THÉRÈSE; den Entstehungsprozess, die Zusammenarbeit mit Librettist Otto Katzameier, musikalische Besonderheiten, Mathematik, Star Wars und mehr.

    Philipp Maintz - THÉRÈSE

    Thérèse lebt in einer arrangierten Ehe mit ihrem Cousin Camille, unter der sie unsäglich leidet. Sie verliebt sich in Laurent, den besten Freund ihres Mannes. Jetzt erfährt sie eine Leidenschaft und ein Glück, von deren möglicher Existenz sie bisher nichts ahnte. Der unbedingte Wunsch, gemeinsam zu leben, bricht sich Bahn, und die beiden beschließen, den Ehemann zu ermorden. Nun scheint der Weg frei, doch gerade diese Offenheit beschädigt unwiderrufbar die Verbindung. Beide sind außerstande, die Logik des Absterbens ihrer Liebe aufzuhalten. Schuldzuweisungen an den anderen zeigen ihre Machtlosigkeit gegenüber dem sinnlosen Fatalismus der Entwicklung. Die einzige erreichbare Gemeinsamkeit ist der gemeinsame Selbstmord.

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    • 14 Min.
    kurz erklärt: Nabucco

    kurz erklärt: Nabucco

    Giuseppe Verdi - Nabucco

    Jerusalem ist besetzt, der jüdische Tempel zerstört, das hebräische Volk ins verfeindete Babylon verschleppt. Im babylonischen Exil geht der Kampf weiter, um Land, Glauben und die Freiheit des jüdischen Volkes. Machtgier lässt den Babylonierkönig Nabucco nach gottgleicher Herrschaft streben. Mit Wahnsinn gestraft, lässt ihn die Liebe zur eigenen Tochter Erlösung finden: Ein demütiger Ruf nach dem Gott der Hebräer bricht aus Nabucco heraus. Die Gedanken, auf goldenen Flügeln, erreichen den Himmel. Auf Erden geht die Suche nach gesellschaftlicher Zugehörigkeit und religiöser Identität weiter. Eine immerwährende Suche, die auch Jahrtausende nach dem gescheiterten Turmbau zu Babel, in Zeiten von internationaler Weltsprache und Menschenrechtsabkommen zu Gewalt und Unterdrückung führt.

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    • 9 Min.

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