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Klimaaktivist und Journalist Luca Samlidis und Stefan Gsänger, der sich für den weltweiten Wechsel hin zu 100% Erneuerbaren Energien engagiert, im Gespräch mit interessanten Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Jeden zweiten Mittwoch auf allen gängigen Plattformen.

Update Klima & Energie Luca Samlidis und Stefan Gsänger

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Klimaaktivist und Journalist Luca Samlidis und Stefan Gsänger, der sich für den weltweiten Wechsel hin zu 100% Erneuerbaren Energien engagiert, im Gespräch mit interessanten Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Jeden zweiten Mittwoch auf allen gängigen Plattformen.

    Wo steht die weltweite Energiewende und welchen Beitrag leisten internationale Organisationen? Bericht von der IRENA-Generalversammlung

    Wo steht die weltweite Energiewende und welchen Beitrag leisten internationale Organisationen? Bericht von der IRENA-Generalversammlung

    Auf maßgebliche Initiative Deutschlands wurde im Jahr 2009 die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien IRENA gegründet, mit dem ausdrücklichen Ziel, in der internationalen Struktur ein Gegengewicht zu den Organisationen wie der Internationalen Atomenergie-Agentur oder der Internationalen Energie-Agentur zu schaffen.

    IRENA hat heute als zwischenstaatliche Organisation 167 Mitgliedsländer und bestimmt maßgeblich die globale energiepolitische Debatte mit. Vor einer Woche fand die jährliche Generalversammlung von IRENA am Hauptsitz der Organisation in Abu Dhabi statt, inzwischen das wohl wichtigste internationale Treffen zur Energiewende. Wichtige Themen waren dort die Frage, wie die weltweite Energiewende beschleunigt werden und wie sie gerecht und inklusive ausgestaltet werden kann.

    Mein heutiger Gast, Rainer Hinrichs-Rahlwes, hat lange Jahre selbst in verantwortlicher Stelle für deutsche Ministerien gearbeitet, bevor er für verschiedene europäische und deutsche Verbände aus dem Bereich Erneuerbare Energien tätig wurde. Wir werden darüber sprechen, welche Funktion IRENA inzwischen im internationalen System hat, ob IRENA effektiv Einfluss nehmen kann und welche Rolle die unterschiedlichen Akteure bei IRENA spielen - von Staaten über internationalen Organisationen bis hin zu Konzernen, KMUs oder einfachen Bürgerinnen und Bürgern. Zur Sprache kommen wird dabei auch die Fragen, wessen Interessen am besten zum Zuge kommen.

    • 56 Min.
    Die ethische Dimension von Klimawandel und Klimaprotest – was sollen wir tun?

    Die ethische Dimension von Klimawandel und Klimaprotest – was sollen wir tun?

    Der Klimawandel wirft eine Reihe fundamentaler ethische Fragen mit auf: Nur eine relative, wohlhabendere Minderheit der Menschen auf dem Planeten hat maßgeblich den Klimawandel verursacht, während die ärmeren Menschen den katastrophalen Folgen des Klimawandels schon heute stärker und häufig schutzlos ausgesetzt sind.

    Papst Franziskus sprach sich vor diesem Hintergrund unzweideutig für eine “Wirtschaft, die nicht tötet,” aus. Die notwendige Umgestaltung der globalen Wirtschaftssysteme erfordert eine Umverteilung wirtschaftlicher Ressourcen, zum Beispiel weg von der zentralisierten fossilen Energiewirtschaft hin zu dezentraleren, partizipativeren Strukturen auf Basis Erneuerbarer Energien.

    Unser Gast Jörg Alt SJ ist Theologe, Priester, Sozialwissenschaftler und Sozialethiker und beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit Fragen der gesellschaftlichen Gerechtigkeit. Mit ihm werden wir über die ethischen Dimensionen von Klimawandel und Klimaprotest sprechen. Jörg Alt selbst ist in der Öffentlichkeit zuletzt durch seine Teilnahme an Protestformen des zivilen Widerstands aufgefallen, die FAZ nannte ihn den “Jesuit, der den Staat herausfordert.”

    • 47 Min.
    Energiepreiskrise und Klimakrise in Deutschland: Wie sichern wir den sozialen Zusammenhalt?

    Energiepreiskrise und Klimakrise in Deutschland: Wie sichern wir den sozialen Zusammenhalt?

    Update Klima & Energie: Podcast mit Luca & Stefan | Gast: Michaela Engelmeier, Sozialverband Deutschland: Energiepreiskrise und Klimakrise in Deutschland: Wie sichern wir den sozialen Zusammenhalt?

    Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine führt durch den starken Anstieg der Energiepreise und die spürbare Inflation derzeit zu starken wirtschaftlichen und sozialen Verwerfungen. Erste Unternehmen melden Insolvenz an und möglicherweise droht auch Millionen von Menschen privat Zahlungsunfähigkeit. Gleichzeitig werden auch die ökonomischen Folgen des Klimawandels in Deutschland bereits direkt spürbar, gerade nach diesem trockenen Sommer. Mit diversen Maßnahmenpaketen wie Gas- oder Strompreisbremse versucht die Bundesregierung, die ökonomischen und sozialen Auswirkungen dieser Situation zu dämpfen.

    Unser Gast Michaela Engelmeyer ist Vorstandsvorsitzende des Sozialverband Deutschland und ist daher mit den sozialen Konsequenzen der Energiepreiskrise in ihrer täglichen Arbeit konfrontiert. Wir sprechen mit ihr darüber, welche Konsequenzen einer der großen deutschen Sozialverbände für die politische Arbeit zieht und auch, wie er im Rahmen seiner Sozialberatungen Menschen hilft, die Krise durchzustehen.

    Welche kurzfristigen Maßnahmen können die größte Not lindern, und was müssen wir als Gesellschaft längerfristig angehen, um den sozialen Zusammenhalt nicht zu gefährden? Welche politischen Maßnahmen sollten ergriffen werden? Und welchen Beitrag kann ein schnellerer Wechsel hin zu den Erneuerbaren Energien leisten?

    • 52 Min.
    Grüne Energie- und Klimapolitik in NRW – Chance zur Mitgestaltung oder Zwang zum Kompromiss?

    Grüne Energie- und Klimapolitik in NRW – Chance zur Mitgestaltung oder Zwang zum Kompromiss?

    Update Klima & Energie: Podcast mit Luca & Stefan | Gast: Tim Achtermeyer, Bündnis90/Die Grünen NRW: Grüne Energie- und Klimapolitik in NRW – Chance zur Mitgestaltung oder Zwang zum Kompromiss?

    Bündnis90/Die Grünen wird wie keiner anderen Partei Kompetenz in Sachen Klimaschutz zugeschrieben. Der jüngste Bundesparteitag in Bonn wurde allerdings von teils deutlichen Protesten gegen energie- und klimapolitische Entscheidungen der Partei begleitet. Neben der Verlängerung der Atomlaufzeiten war vor allem der in NRW ausgehandelte Kompromiss mit RWE zur Ende der Kohleverstromung in NRW Zielscheibe der Kritik.

    Seit die Grünen sowohl im Rahmen der Ampelkoalition auf Bundesebene wie auch in der schwarzgrünen Koalition in NRW Verantwortung tragen, hat die Partei mehrere solcher schmerzhafter Entscheidungen getroffen. Einerseits erfordert die konsequente Umsetzung der Energiewende mühsame politische Kleinarbeit, etwa der Abbau bürokratischer Hürden, gleichzeitig haben Kompromisse wie der Abriss des Dorfes Lützerath viele ökologisch orientierte Bürger*innen irritiert oder verärgert. Parallel dazu wurden die Grünen regelrecht zum Hassobjekt vor allem in rechtspopulistischen Kreisen, die eine ökologischere Politik grundsätzlich ablehnen.

    Unser Gast Tim Achtermeyer ist seit einigen Monaten Vorsitzender der Grünen in NRW und Mitglied des Landtags. Davor sammelte er kommunalpolitische Erfahrung als Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bonner Rat. Mit ihm sprechen wir darüber, wie weit er die Partei in der Lage sieht, konsequente Klimaschutzpolitik in der derzeitigen Koalition in NRW durchzusetzen, welchen Einfluss dabei die Bundesebene hat und wie viel Kompromissbereitschaft erforderlich und vertretbar ist, sowohl gegenüber dem Koalitionspartner als auch im Verhältnis zu anderen gesellschaftlichen Gruppe wie der Klimabewegung. Eine Frage ist auch, warum der schwarzgrüne Koalitionsvertrag wichtige Frage offen ließ, etwa wann NRW “klimaneutral” bzw bei 100% Erneuerbaren Energien sein wird.

    • 58 Min.
    Energiepolitische Agenda in Niedersachsen – was ist zu tun?

    Energiepolitische Agenda in Niedersachsen – was ist zu tun?

    Update Klima & Energie: Podcast mit Luca & Stefan | Gast: Bärbel Heidebroek, LEE Niedersachsen: Energiepolitische Agenda in Niedersachsen – was ist zu tun?

    Mit den Landtagswahlen in Niedersachsen wurden wichtige energiepolitische Weichen gestellt, die für die Bewältigung der derzeitigen Energiekrise weit über das Bundesland hinaus wichtig sind. Niedersachsen hat sich vor allem aufgrund des hohen Anteils an Windenergie zu einem führenden Energie-Land entwickelt, als Standort für Windräder aber auch mit einer starken Windkraftanlagen-Industrie, in Niedersachsen findet aber auch ein großer Teil der deutschen Öl- und Gasförderung statt.

    Zwar dominiert im Moment vor allem die bundespolitische Debatte in der Energiepolitik, allerdings werden auch auf Landesebene wichtige Entscheidungen gefällt. Wichtige Themen, die in Niedersachsen teils sehr kontrovers diskutiert werden, sind neben dem weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien an Land und auf dem Meer vor allem der Bau von LNG-Terminals, die Förderung von Öl und Gas im Land und auch der mögliche Weiterbetrieb des Atomkraftwerks Emsland, das eigentlich zu Ende des Jahres abgeschaltet werden soll.

    Mit unserem Gast Bärbel Heidebroek sprechen wir darüber, welche energiepolitischen Herausforderungen Niedersachsen zu bewältigen hat und wo vor allem politischer Handlungsbedarf besteht. Wieweit wird das Land künftig Erzeuger, Exporteur oder auch Umschlagplatz von Energie sein? Was kann die Landesebene dazu beitragen, die Energiepreise zu stabilisieren? Bärbel Heidebroek kennt als Unternehmerin die Energiewende von der praktischen Seite, ist aber auch politisch engagiert, als Vorsitzende des Landesverbands Erneuerbare Energien Niedersachsen, Vizepräsidentin des Bundesverbandes WindEnergie und auch als Vizepräsidentin der IHK Braunschweig.

    • 45 Min.
    Energiebeziehungen in einer solaren Weltwirtschaft zwischen Neokolonialismus und Energieautonomie

    Energiebeziehungen in einer solaren Weltwirtschaft zwischen Neokolonialismus und Energieautonomie

    Update Klima & Energie: Podcast mit Luca & Stefan | Gast: Dr. Andreas Stamm: Energiebeziehungen in einer solaren Weltwirtschaft zwischen Neokolonialismus und Energieautonomie

    Der russische Krieg gegen die Ukraine hat gezeigt, wie verhängnisvoll das fossile Energiesystem sich auch auf die globale Sicherheit auswirkt. Das bestärkt die Notwendigkeit, zu einer solaren Weltwirtschaft zu wechseln, also zu weltweit 100% Erneuerbaren Energien.

    Die lokalen Potenziale der Erneuerbaren Energien sind so riesig, dass sie lokale Energieunabhängigkeit praktisch überall ermöglichen würden. Dennoch gibt es viele Ansätze wie etwa die deutsche Wasserstoffstrategie, die auch künftig auf Importe bzw. Exporte setzt.

    Mit unserem Gast Dr. Andreas Stamm, Wissenschaftler am German Institute of Development and Sustainability IDOS, sprachen wir darüber, wieweit solche Beziehungen sinnvoll sind und wie sie ausgestaltet sein müssten. Insbesondere sind wir darauf eingegangen, wie sichergestellt sein kann, dass keine neokoloniale Strukturen verstärkt werden sondern dass die Menschen überall vom Mehrwert profitieren, den die Erneuerbaren Energien schaffen.

    • 21 Min.

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