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Die Nachrichten des Tages - von der Süddeutschen Zeitung als Podcast auf den Punkt gebracht. Bleiben Sie auf dem Laufenden mit aktuellen Meldungen, Interviews und Hintergrundberichten. Kostenlos und immer aktuell. Jeden Montag bis Freitag um 17 Uhr.

Auf den Punkt Süddeutsche Zeitung

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Die Nachrichten des Tages - von der Süddeutschen Zeitung als Podcast auf den Punkt gebracht. Bleiben Sie auf dem Laufenden mit aktuellen Meldungen, Interviews und Hintergrundberichten. Kostenlos und immer aktuell. Jeden Montag bis Freitag um 17 Uhr.

    Aus für Gorleben als Endlager: Ein schwer zu fassender Triumph

    Aus für Gorleben als Endlager: Ein schwer zu fassender Triumph

    Deutschland sucht ein Endlager für seinen Atommüll. Nach Gorleben kommt es nicht. Wie ist die Stimmung im Wendland nach 40 Jahren Widerstand?

    Ende 2022 also geht der letzte Atomreaktor in Deutschland vom Netz. Doch die hochradioaktiven Abfälle strahlen weiter. Eigentlich war Gorleben mal als Endlager vorgesehen. Jetzt aber hat die "Bundesgesellschaft für Endlagerung" festgestellt, dass Gorleben dafür nicht in Frage kommt.

    Doch die kleine niedersächsische Gemeinde wurde zum Beispiel dafür, wie man es nicht machen sollte, sagt Norddeutschland-Korrespondent Peter Burghardt. Gorleben sei zum Symbol des Widerstandes gegen die Kernenergie geworden. Doch gerade sei man vor Ort vor allem noch überrascht darüber, dass man in der ersten Runde gleich raus sei: “Ein Triumph, den man noch gar nicht fassen kann.”

    **Weitere Nachrichten:** AfD-Fraktion entlässt Sprecher, Trump soll kaum Steuern gezahlt haben, Kämpfe zwischen Armenien und Aserbaidschan.

    **Moderation, Redaktion:** Lars Langenau

    **Redaktion:** Laura Terberl

    **Produktion:** Carolin Lenk

    _Zusätzliches Audiomaterial über ntv._

    • 12 min
    Schluss mit "Klimapäckchen": Das will Fridays for Future

    Schluss mit "Klimapäckchen": Das will Fridays for Future

    Zum ersten Mal seit Pandemie-Beginn wird global für Klimaschutz gestreikt. Das Thema müsse wieder ganz oben auf die Agenda, fordern Aktivisten.

    In über 300 Orten auf der ganzen Welt streiken Menschen für das Klima. Auch in Deutschland gibt es laut der Fridays-for-Future-Bewegung über 400 Aktionen. In Berlin wird zum Beispiel eine Mahnwache abgehalten.

    In dieser Folge von "Auf den Punkt" sprechen wir mit der Pressesprecherin der Bewegung: Fabia Klein, 18, erklärt, warum der globale Klimastreik gerade jetzt so wichtig ist.

    Er kann die Aktivistinnen und Aktivisten verstehen, sagt Michael Bauchmüller. Der SZ-Hauptstadtkorrespondent gesteht der Bundesregierung zu, dass sie zwar vieles auf den Weg gebracht hat. Dennoch brauche es weitere klimapolitische Maßnahmen, die kurzfristig wirken.

    **Weitere Themen:** Messerattacke in Paris, AfD-Fraktion in Schleswig-Holstein löst sich auf, Spahn warnt vor Urlaub im Ausland.

    **Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro

    **Redaktion:** Laura Terberl, Moritz Eder

    **Produktion:** Valérie Nowak

    • 12 min
    Warum die Vorfälle bei der Polizei zu denken geben müssen

    Warum die Vorfälle bei der Polizei zu denken geben müssen

    104 rechtsextremistische Verdachtsfälle hat es in den letzten drei Jahren in der NRW-Polizei gegeben. Könnte eine Studie Klarheit verschaffen?

    Rechtsextremismus in der Polizei ist ja schon länger ein Thema. Vor allem als 2018 Drohnachrichten, unterschrieben mit NSU 2.0, an verschiedene Personen verschickt wurden. Seit zwei Jahren kommt das Land Hessen den Tätern nicht auf die Spur – obwohl man weiß, dass die Daten der bedrohten Personen in hessischen Polizeidienststellen abgerufen wurden.

    Dann wurde vergangene Woche der nächste Polizeiskandal öffentlich. Auch in diesem Fall tauschten sich Beteiligte in rechtsextremen Chatgruppen aus. Dieses Mal in der Essener Polizei. Und nun stellte NRW-Innenminister Herbert Reul eine neue Zahl vor: 104 Verdachtsfälle von Rechtsextremismus gab es seit 2017 in der NRW-Polizei. In so einer Situation helfe weniger eine Studie über die politische Einstellung der Beamten, sondern der Mut derjenigen, die im Team Grundgesetz" spielen, sagt SZ-Hauptstadtkorrespondent Ronen Steinke.

    Weitere Themen: Wong auf Kaution frei, Demos in Belarus, Gewalt gegenüber Lehrkräften steigt laut Umfrage.

    **Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro

    **Redaktion:** Laura Terberl, Moritz Eder

    **Produktion:** Valérie Nowak

    _Zusätzliches Audiomaterial über Reuters._

    • 12 min
    Warum Deutschland fast 100 Milliarden Euro Schulden macht

    Warum Deutschland fast 100 Milliarden Euro Schulden macht

    Olaf Scholz kündigt an, nächstes Jahr 96 Milliarden Euro neue Schulden aufzunehmen. Richtig so, sagt Ökonom Marcel Fratzscher.

    Finanzminister Olaf Scholz pumpt richtig viel Geld in die deutsche Wirtschaft. In diesem Jahr macht Deutschland mehr als 200 Milliarden, nächstes Jahr nach gerade vorgestelltem Haushaltsentwurf 96 Milliarden Euro neue Schulden. Gegen die Coronakrise ansparen wäre genau das Falsche, betont Scholz immer wieder.

    Damit habe der SPD-Kanzlerkandidat recht, sagt Marcel Fratzscher. Das Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), dessen Präsident Fratzscher ist, hat ausgerechnet, dass der Staat viel Schlimmes durch seine Politik verhindern konnte. Den Optimismus von einigen teile er jedoch nicht. Noch immer sei ein massenhaftes Firmensterben möglich.

    Weitere Themen: Neue Asylpolitik der EU-Kommission, Drogen-Razzia bei Münchner Polizei.

    **Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro

    **Redaktion:** Lars Langenau

    **Produktion:** Carolin Lenk

    _Zusätzliches Audiomaterial über Bundespressekonferenz._

    • 13 min
    Vom Sinn und Unsinn der verschärften Corona-Regeln für München

    Vom Sinn und Unsinn der verschärften Corona-Regeln für München

    Als erste deutsche Großstadt sperrt München wieder zu: Maskenpflicht in der Innenstadt, private Treffen nur bis zu fünf Personen. Doch wie sinnvoll sind die verschärften Corona-Regeln?

    • 11 min
    Nachfolge für Ginsburg: Es wird eine skrupellose Entscheidung

    Nachfolge für Ginsburg: Es wird eine skrupellose Entscheidung

    Die liberale, oberste US-Richterin Ruth Bader Ginsburg ist tot. Um ihre Nachfolge ist ein erbitterter Kampf entbrannt. Wer sind Trumps Favoriten?

    Freitag ist Ruth Bader Ginsburg mit 87 Jahren an Krebs gestorben. Die brillante Juristin und Kämpferin für Gleichberechtigung war DIE Ikone des liberalen Amerikas. Jetzt ist ein erbitterter Kampf zwischen den Demokraten und ihrem Präsidentschaftskandidaten Joe Biden und den Republikanern und Präsident Donald Trump um ihre Nachfolge ausgebrochen.

    So eine Mehrheit von 96 zu 3 Stimmen, mit der Ginsburg 1993 vom Senat gewählt wurde, sei heute nicht mehr möglich, sagt US-Korrespondenten Christian Zaschke. Die Lager seien völlig zerstritten und die Auseinandersetzungen zutiefst verbittert. Die Mehrheit der neun Richter des Supreme Court sei eh schon konservativ. Die Gefahr aber sei, dass die konservative Mehrheit, über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, zementiert werden würde. So sei ausgemacht, dass zunächst Obamas Krankenversicherung und das Recht auf Abtreibung gekippt werden würden. Zaschke ist sich sicher, dass die Republikaner die Nachfolge von Ginsberg skrupellos und brutal regeln werden. Favoritinnen seien die Richterinnen Amy Coney Barrett und Barbara Lagoa. Barrett bediene mit ihren Ansichten die religiöse Rechte, Lagoa könne Trump mit ihrer kubanischen Herkunft im Swingstate Florida helfen.

    **Weitere Nachrichten:** Aktienverluste nach ENthüllungen von FinCEN-Files, München führt wieder stärkere Corona-Schutzmaßnahmen ein.

    **Weitere Nachrichten:** Rechtsextreme Polizei-Chat-Gruppen in NRW, Dritte Startbahn in München in weiter Ferne, verlängertes Kurzarbeitsgeld.

    **Moderation, Redaktion:** Lars Langenau

    **Redaktion:** Laura Terberl

    **Produktion:** Carolin Lenk

    _Zusätzliches Audiomaterial über die William J. Clinton Presidential Library._

    • 11 min

Customer Reviews

4.7 out of 5
18 Ratings

18 Ratings

Realturtlechen ,

Auf den Punkt

Ich lebe seit 20 Jahren in den USA und habe dort einen täglichen Podcast gefunden der mir kurz wichtige Nachrichten vorträgt. Ich wollte auch gerne von deutschen Nachrichten einen Überblick. Dieser Podcast schafft genau das, kurz aber übersichtlich. Fühle mich dadurch noch sehr verbunden und kann mitreden :)

Gorkipark ,

Schade um die Idee

Update:
Nach meinem ersten Review jetzt ein Update: der Podcast ist wesentlich besser geworden. Wahrscheinlich lernt man in der Redaktion dazu. Es hängt aber auch stark davon ab, wer da interviewt wird.

Dieser neue Podcast der Süddeutschen Zeitung folgt dem Vorbild des New York Times Podcast „The Daily“ von Michael Barbaro. Während die NYT täglich Hintergrund Infos und tiefergehende Analysen bringt, bietet die SZ hier vor allem Meinungsmache an. Das beste Beispiel ist die Episode vom 1.8. zu den Ankerzentren. Statt einer objektiven Einschätzung wie in der Anmoderation versprochen, darf sich der Redakteur mit seiner persönlichen Meinung ausbreiten. Da ist alles erst einmal unsäglich, unerträglich, katastrophal. Man erfährt nichts zu den Fakten, die dem zugrunde liegen. Belehrungen des Hörers statt Journalismus. Der Moderator ist nur Stichwortgeber. Schade um die Idee.

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