21 episodes

Der 60+ Podcast für Menschen in der dritten Lebensphase
von Bertram Kasper ist ein Hörmagazin für alle Menschen zwischen 60 und 78 Jahren, die ihre Fähigkeiten und ihr Können für ein Optimum an Lebensqualität einsetzen möchten. Und das: selbstbewusst, individuell, sinnvoll und vor allem mit Gelassenheit. Das Motto: „Jetzt leben!“Wir sprechen über die Themen, die unsere Generation in der dritten Lebensphase bewegen. Egal obder Marathon mit 66,die ehrenamtliche Tätigkeit bei einer Tafel,die Weltreise mit 70,die perfekte Oma, der perfekte Opa,Urlaub mit Enkeln,Beziehungen und Sex im Alter,die Angst vor dem Altwerden,oder wie wir Krisen bewältigen,wie wir mit Krankheit und Verlust umgehen,wie nochmal ganz neu in die Sinnsuche einsteigen,wie wir fit im Alter bleiben,wie wir Gelassenheit, innere Zufriedenheit und Zeitsouveränität lernen.Also: Ein Podcast für Baby-Boomer, Silver Ager, Best Ager, Golden Ager, Free Ager, Golden Mentoren oder einfach nur für Menschen, die sich mit ihrem eignen Älter werden proaktiv auseinandersetzen möchten und dafür Inspiration und Anregungen suchen.
Das Ziel des Podcasts: Inspirieren, motivieren, informieren, bilden und unterhalten!
Die Vision: eine Pro Aging Kultur in unserer Gesellschaft.
„Gelassen älter werden“ – der einzige Podcast mit Altersbeschränkung – 60 +

Gelassen älter werden Bertram Kasper

    • Science

Der 60+ Podcast für Menschen in der dritten Lebensphase
von Bertram Kasper ist ein Hörmagazin für alle Menschen zwischen 60 und 78 Jahren, die ihre Fähigkeiten und ihr Können für ein Optimum an Lebensqualität einsetzen möchten. Und das: selbstbewusst, individuell, sinnvoll und vor allem mit Gelassenheit. Das Motto: „Jetzt leben!“Wir sprechen über die Themen, die unsere Generation in der dritten Lebensphase bewegen. Egal obder Marathon mit 66,die ehrenamtliche Tätigkeit bei einer Tafel,die Weltreise mit 70,die perfekte Oma, der perfekte Opa,Urlaub mit Enkeln,Beziehungen und Sex im Alter,die Angst vor dem Altwerden,oder wie wir Krisen bewältigen,wie wir mit Krankheit und Verlust umgehen,wie nochmal ganz neu in die Sinnsuche einsteigen,wie wir fit im Alter bleiben,wie wir Gelassenheit, innere Zufriedenheit und Zeitsouveränität lernen.Also: Ein Podcast für Baby-Boomer, Silver Ager, Best Ager, Golden Ager, Free Ager, Golden Mentoren oder einfach nur für Menschen, die sich mit ihrem eignen Älter werden proaktiv auseinandersetzen möchten und dafür Inspiration und Anregungen suchen.
Das Ziel des Podcasts: Inspirieren, motivieren, informieren, bilden und unterhalten!
Die Vision: eine Pro Aging Kultur in unserer Gesellschaft.
„Gelassen älter werden“ – der einzige Podcast mit Altersbeschränkung – 60 +

    Ab wann ist man Senior? (Bettina Hartmann von SES)

    Ab wann ist man Senior? (Bettina Hartmann von SES)

    Heute geht es um den SES – Senior Experten Service, es steckt also schon die Aufgabe ein wenig im Namen, denn der SES ist als Stiftung der Deutschen Wirtschaft für internationale Zusammenarbeit weltweit tätig. Seine ehrenamtlichen Einsätze finden in erster Linie in Entwicklungs- und Schwellenländern und in Deutschland statt. Dazu habe ich Bettina Hartmann eingeladen, sie ist Leiterin Abteilung Experten und stellvertretende Geschäftsführerin beim SES. Herzlich willkommen Frau Hartmann. 
    Dies wird die erste Episode zum SES sein. In einer Zweiten sprechen wir mit Klaus Gegenbach über ganz konkrete Erfahrungen in verschiedenen Ländern. Sie dürfen also gespannt sein.  
    Vielleicht steigen wir einfach mal mit der naheliegenden Frage ein: Was ist der SES überhaupt und was sind seine Aufgaben? Können Sie etwas zur Geschichte des SES sagen. Wenn ich jetzt im Ruhestand bin und möchte mich beim SES engagieren, wie geht das ganz praktisch? Und worauf ist zu achten? In welchen Berufszweigen und wohin vermitteln Sie Senior Expert:innen? Wenn ich nicht in ferne Länder reisen will, welche Möglichkeiten bietet der SES in Deutschland? Was glauben Sie ist die überwiegende Motivation von Menschen sich beim SES zu engagieren? Und wie ist das Verhältnis von Männern zu Frauen und woran könnte das liegen. Was war bisher Ihre schönste Erfahrung bei einer Vermittlung bzw. welche ist Ihnen vielleicht besonders berührt. Was sind Ihre 3 – 6 zentralen Hinweise bzw. Empfehlungen für Menschen im Übergang in ihre dritte Lebensphase im Kontext Ihrer langjährigen Erfahrung bei SES? Und abschließend: Was würden Sie sagen, sind die gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Älterwerden und was ist Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings? Hier geht es zur Homepage vom SES!
    Diese Programme ermöglichen auch Einsätze in Deutschland. Hier erfahren Sie mehr!

    • 40 min
    Wie das gute Leben beim Altern helfen kann? (Jörg Bernardy)

    Wie das gute Leben beim Altern helfen kann? (Jörg Bernardy)

    Kann die Philosophie beim Altern helfen? Mein heutiger Gast Dr. Jörg Bernardy würde wahrscheinlich „Ja“ sagen oder täusche ich mich da Herr Bernardy? 
    Sie sind Philosoph, Autor und Speaker und möchten die Philosophie für Menschen zugänglicher machen. Dies haben Sie auch mit Ihrem Buch „Der kleine Alltagsstoiker“ beabsichtigt. Darin geht es Ihnen darum, die philosophische Denkschule der Stoa alltagstauglich zu übersetzen und ganz praktisch – wie Sie es nennen – Gelassenheitsregeln fürs Lebensglück abzuleiten. Wie einige von diesen hilfreich für das Älterwerden sein können, darüber wollen wir heute sprechen. Haben wir nicht alle den Wunsch auf ein gutes Leben? Wollen wir nicht alle ein guter Mensch sein? Und das besonders, wenn wir auf unsere vergangenen Jahre zurückschauen. Wie gelingt es der Leichtigkeit des Seins ein Stück näherzukommen? In dieser Folge finden Sie philosophische Anregungen von Dr. Jörg Bernardy in einem inspirierenden und berührenden Gespräch.  
    Herr Bernardy, wie sind Sie zur Philosophie gekommen und was ist philosophieren? Wie kam die Idee zu dem Buch und wodurch zeichnet sich die Denkschule der Stoiker aus? Wir wollen besonders über 5 Kapitel aus Ihrem Buch sprechen, da wir im Vorgespräch gedacht haben, diese könnten für Menschen in der dritten Lebensphase relevant sein: Die Magie des Augenblicks, Das Glück des Sinns, Die Kraft der Freundschaft, Die Weisheit des Pessimismus und die Leichtigkeit des Seins. Beginnen wir mit der Magie des Augenblicks. Dabei beginnen Sie mit einem Zitat von Seneca: „Alles, was noch kommt, liegt im Ungewissen: Jetzt sollst du leben!“ Was meint Seneca damit genau, bzw. welche Schlussfolgerungen ziehen Sie daraus. Welche Rolle spielen dabei unserer Erinnerungen? Auf S. 89 beschreiben Sie „Auf einen Blick: den Augenblick“, vielleicht können Sie unsere Hörer:innen in Ihre Zusammenfassung mitnehmen. „Das Glück des Sinns“: In diesem Kapitel geht es im Weitesten Sinn um Sinnerfüllung. Wofür steht Sinnerfüllung und weshalb ist dies für uns Menschen so zentral bedeutsam? Dann stellen Sie einen Impuls zur Verfügung, verbunden mit der Frage: Können Sie die fünf wichtigsten Werte und Ziele ihrer momentanen Lebensphase aufzählen? Und was können Sie tun, um der Erfahrung von Sinnerfüllung mehr Platz in ihrem Leben zu geben? In welchen Bereichen müssten sie dafür Ihre Werte und Ziele konsequenter umsetzen? Mir erscheint dies ein sehr wichtiger Impuls gerade, wenn wir mit Übergängen in unserem Leben zu tun haben. Welche Erfahrungen haben Sie damit, auch in Ihrer ganz praktischen Arbeit als Philosoph. „Die Kraft der Freundschaft“ – Die Alternsforschung zeigt, wie wichtig soziale Kontakte im Alter sind, wie sehr sie zur Gesunderhaltung beitragen. Was sagen die Stoiker zu diesem Thema und welche Hinweise oder Empfehlungen geben sie? „Die Weisheit des Pessimismus“, da irritiert ja schon der Titel. Das müssen Sie erklären. Würden Sie dann sagen, dass es zielführend sein könnte, sich zur Vorbereitung auf das Älterwerden „ausgiebig mit möglichen Schicksalsschlägen und Hindernissen auseinanderzusetzen“? „Die Leichtigkeit des Seins“ Sie zitieren gleich zu Beginn Seneca: „Es ist doch reichlich spät, erst dann mit dem Leben zu beginnen, wenn man es schon bald beenden muss! Und wie unvernünftig ist es, seine Sterblichkeit so weit zu vergessen, dass man gute Vorsätze auf das fünfzigste und sechzigste Lebensjahr verschiebt.“ Geht es also bei der Leichtigkeit des Seins um die Annäherung an die Sterblichkeit, das Ende, den Tod? Wie ist die Haltung der Stoiker dazu und wie glauben Sie, könnte diese Haltung beim Älterwerden unterstützen. Was sicher auch für unsere Hörer:innen interessant ist, wie wenden Sie die Philosophie ganz praktisch in Ihrem Leben an, wobei unterstützt sie Sie sozusagen, wie kann sie Menschen beim Älterwerden unterstützen? Alle meine Gäste frage ich: Was würd

    • 1 hr
    Alt und einsam – Gedanken von Elke Schilling

    Alt und einsam – Gedanken von Elke Schilling

     
    Alt und einsam – ein Thema, das logischerweise bei einer älter werdenden Gesellschaft eine immer größere Rolle spielt und auch bedingt durch die Tatsache, dass die sich die Anzahl der Hochaltrigen innerhalb von den letzten 10 Jahre auf über 2,5 Millionen Menschen fast verdoppelt hat. Also je älter der Einzelne wird, desto wahrscheinlicher, dass vertraute Personen schon verstorben sind und dann soziale Beziehungen rarer werden. Die mögliche Folge „Einsamkeit im Alter“. Dazu spreche ich heute mit Elke Schilling. Sie versucht mit dem Angebot „Silbernetz“, eine Antwort auf die Einsamkeit im Alter zu geben. Ein wirklich erfrischendes Gespräch mit einer engagierten 76-jährigen Frau, die eine echte Inspiration ist.  Wir sprechen über folgende Aspekte:
    Sie sind ja in Ihrem Leben viele Jahre politisch aktiv gewesen, besonders auch für Frauen und alte Menschen. Wie kam es zu der Idee Silbernetz zu gründen? Können Sie unseren Hörer:innen etwas zur Entwicklung von Silbernetz erzählen, sozusagen die Gründungs- und Entwicklungsgeschichte bis heute. Was macht Silbernetz ganz konkret? Warum „einfach mal Reden“ am Silbertelefon? Wie kann ich mir dann den Ablauf von solch einem Gespräch vorstellen, um welche Themen geht es? Und wie kommen ganz praktisch einsame und alte Menschen mit Silbernetz – Freund:innen (so nennen Sie die Ehrenamtlichen, die einmal pro Woche jemanden anrufen) zusammen? Und wie bereiten Sie die Silbernetz – Freund:innen auf ihre Aufgabe vor? Gibt es eine Geschichte oder ein Beispiel aus ihren Gesprächen, dass Sie besonders berührt hat? Wie erleben Sie ihren eigenen Prozess des Älterwerdens? Und welche Rolle spielt dabei die Einsamkeit? Und dann versuchen Sie mit Silbernetz auch gesellschaftlich einen Beitrag zu leisten. Was glauben Sie, ist an gesellschaftlicher Transformation notwendig, damit wir eine Wendung hin zu einer Pro Aging Kultur in unserer Gesellschaft bekommen. Welche Wünsche leiten Sie daraus auch an die Politik ab? Was sind Ihre zentralen Hinweise bzw. Empfehlungen für Menschen in der dritten Lebensphase im Kontext von alt und einsam? Hier der Links und Telefonnummer zu Silbernetz: 
    https://www.koerber-stiftung.de/mediathek/zugabe-im-advent-2020-4-elke-schilling-75-holt-aeltere-menschen-aus-der-einsamkeit-2116https://www.silbernetz.org/ Silbertelefon0800 4 70 80 90täglich von 8-22 Uhr#einfachmalreden. 

    • 43 min
    Wenn Großeltern ihr Enkelkind verlieren (Maria Flury)

    Wenn Großeltern ihr Enkelkind verlieren (Maria Flury)

     Was ist, wenn Enkelkinder vor den Großeltern sterben. Da wird der Lauf der Zeit auf die Probe gestellt. Unbegreiflich, wenn dies passiert. Wie kann damit ein Umgang gefunden werden und welche Rolle können Großeltern bei einer lebenslimitierenden Erkrankung für ihre Enkelkinder und für ihre Kinder spielen. Und was sagt die Forschung aus einen Kinderhospiz dazu? Dazu begrüße ich heute Maria Flury, sie arbeitetet im Pädiatrisches Palliative Care Team Universitätskinderspital Zürich und hat in 2018 ihren Master of Science in Palliative Care abgeschlossen.  Im Einzelnen sprechen wir über folgende Aspekte: 
    Sie haben sich ja unseren Hörer:innen schon vorgestellt? Doch was machen Sie genau im Kinderspital und wie sind Sie auf die Idee gekommen, die Rolle der Großeltern in diesem Kontext genauer in den Blick zu nehmen? Wenn ich es richtig weiß haben Sie dazu eine Masterarbeit geschrieben und Großeltern befragt.Welche Erkenntnisse sind Ihnen in diesem Zusammenhang besonders wichtig. Und können Sie uns vielleicht von einem konkreten Beispiel erzählen?Wie verändert sich die Beziehung zwischen den Großeltern und ihren Kindern in dieser Situation?Und machen Sie die Erfahrung, dass Großeltern früher vielleicht anders mit dem Tod und Sterben umgegangen sind und dies dann auch eine Auswirkung auf die Situation mit den Enkelkindern und Kindern hat?Welchen Beitrag leisten Großeltern nach Ihrer Erfahrung für die Familien und natürlich im Besonderen für die Enkelkinder?Was sind nach Ihrer Ansicht nach wichtige Aspekte, die bei der Arbeit im Kinderspital im Kontext der Großeltern berücksichtigt werden sollten.Was sind Ihre 3 – 6 zentralen Hinweise bzw. Empfehlungen für Großeltern im Kontext von lebenslimitierenden Erkrankungen bei EnkelkindernWenn wir langsam zum Ende kommen. Was würden Sie sagen, sind die gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Älterwerden und was ist Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings? Hier der Podcast zum Thema "Trauern" mit Christine Kempkes:Für alle die sich intensiver mit dem Thema Trauer beschäftigen wollen empfehle ich die Episode mit Christine Kempkes. "Trauer kennt kein Alter" 

    • 41 min
    Die Alternde Gesellschaft und die Futurologie des Matthias Horx

    Die Alternde Gesellschaft und die Futurologie des Matthias Horx

      Heute geht es in meinem Podcast um eine immer älter werdende Gesellschaft. Wussten Sie das im Jahr 2019 in Deutschland über 18 Millionen über 65 – Jährige lebten. Und wussten Sie das wir im Durchschnitt kontinuierlich älter werden. Es gibt Prognosen, dass jedes zweite heute geborene Baby 100 Jahre alt wird. Und ich freue mich sehr, dass ich heute dazu mit dem bekanntesten europäischen Zukunftsforscher Matthias Horx sprechen kann, dessen Lebensprojekt der Weiterentwicklung der „Futurologie” der 60-er und 70-er Jahre zu einer ganzheitlichen Prognostik – einer interdisziplinären Verbindung von System-, Sozial-, Kognitions- und Evolutionswissenschaften gilt. Eine alternde GesellschaftNach meiner Einschätzung leben wir heute immer noch eher in einer „Anti Aging“ Gesellschaft. Der Podcast „Gelassen älter werden“ soll mit dazu beitragen, dass die Vision einer Pro Aging Gesellschaft Wirklichkeit wird. Sie als Zukunftsforscher prognostizieren in der Veröffentlichung des Zukunftsinstituts „Pro Aging – die Alten machen uns jung“ ebenfalls die Notwendigkeit einer Pro Aging Gesellschaft und schreiben: 
     „Um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen, braucht es ein neues kollektives Mindset. Anstatt sich die „alternde Gesellschaft“ als apokalyptische Vergreisung – „Methusalem-Komplott“ (Frank Schirrmacher) – oder als Marktplatz für neue „Silver Services“ vorzustellen, gilt es den Blick zu weiten für die Möglichkeit einer anderen Gesellschaft, in der die „Alten“ eine neue, tonangebende Rolle spielen. Nicht als möchtegernjugendliche „Forever Youngsters“. Sondern als selbstbewusst alternde Free-Ager, die ihre wertvollen Qualitäten zum Wohl aller einbringen können. Die Rahmenbedingungen für eine solche nächste Gesellschaft zeichnen sich bereits ab."
    Nehmen Sie doch einmal bitte unsere Hörer:innen mit, was macht Sie da so optimistisch? Welche gesellschaftlichen Transformationsprozesse stehen uns da bevor? Und welche Wege müssen dazu aus Ihrer Sicht beschritten werden, gerade auch weil die Babyboomer ja keine wirklichen Vorbilder für ihr eigenes Älterwerden haben und vielfach echtes Neuland betreten?  „Die Pro-Aging-Gesellschaft lebt von der Aufwertung und Wiederentdeckung der Altersweisheit, von der Anzapfung des krisenerprobten, mit existenzieller Erfahrung angereicherten Lebens- und Weltwissens der Alten. Auch die Free-Ager von morgen sind keine „alten Alten“, sondern eine Innovationsquelle zweiter Ordnung: Befreit von der traditionellen Alters-Verkrustung und von der aktuellen Jugend-Fixierung, können sie neue Wege in die Zukunft weisen, bei denen der Reichtum der Vergangenheit nicht ausgeklammert, sondern konstruktiv remodelliert wird.“ 
    Wie ist in diesem Kontext der Begriff „Innovationsquelle zweiter Ordnung“ in Verbindung mit einer konstruktiven Remodellierung gemeint? Wie sehen Sie vor dem Hintergrund Ihrer Forschung, die weiteren Trends im Rahmen einer älter werdenden Gesellschaft? Worauf sollten wir uns als Gesellschaft vorbereiten? Sie selbst sind ja auch mit 66 Jahren in der dritten Lebensphase angekommen. Wie erleben Sie Ihr Älterwerden? Was sind Ihre 3 – 6 zentralen Hinweise bzw. Empfehlungen für Menschen im Übergang in ihre dritte Lebensphase im Kontext von. 

    • 47 min
    Die Verantwortung der Babyboomer (Tamara Dietl)

    Die Verantwortung der Babyboomer (Tamara Dietl)

    Heute spreche ich mit der Beraterin für Leadership, der Speakerin, Publizistin und Expertin für den Umgang mit Krisen Tamara Dietl. Eigentlich wollten wir über das Älterwerden von Frauen aus der Perspektive einer Frau sprechen. Die Idee dazu kam uns, als ich Tamara Dietl fragte, ob sie als Frau nicht mit in die Moderation meines Podcastes einsteigen will. Und dann entspann sich darüber ein richtig spannendes Gespräch über das Älterwerden, doch wir haben vergessen auf Aufnahme zu drücken. Also haben wir es nachgeholt. Tamara Dietl entwickelt ein Verantwortungsszenario für Babyboomer Älter werden langweilt mich, schrieb Tamara Dietl neulich in einer Kolumne bei Donna. Was meint sie genau damit? Ausgehend von diesem Satz entwickelt Tamara Dietl in unserem Gespräch ihre ganz eigene Vision für die Generation der Babyboomer. Wie steht das individuelle Älterwerden im Verhältnis zu den großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Klima oder den weltweiten Staatsverschuldungen? Tamara Dietl hat eine einfache wie klare Antwort. Es geht um praktizierte Verantwortung und die Babyboomer haben sowohl die Fähigkeiten, als auch die Ressourcen im Alter echte Verantwortung für die nachfolgenden Generationen zu übernehmen. Politische Einmischung von Babyboomer gefragt Und Tamara Dietl geht noch einen Schritt weiter. Dazu "Wozu" oder das "Wofür" liegen buchstäblich auf der Hand. Politische Einmischung im Sinne der 68er Generation ist gefragt. Verbünden wir uns mit den jungen Menschen, die sich so aktiv und konsequent für das Klima engagieren. Wir als Babyboomer haben die Erfahrung, die Zeit und die Ressourcen einen echten Beitrag für eine nachhaltige und zukunftsfähige Gesellschaft zu leisten. Fangen wir an. Buchempfehlung"Die Kraft liegt in mir - Wir wir Krisen sinnvoll meistern" von Tamara Dietl, gerade wieder aktuell! Lesen Sie auch meinen Magazinbeitrag "Gedanken über das Alter". Hier der Link! 

    • 46 min

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