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Der Podcast, der mit interessanten Münchnerinnen und Münchnern durch die Stadt fährt. Mit Tram, Bus oder Bahn fahren wir deren ganz persönliche Strecke ab. Moderiert von Ulrike Heidenreich, René Hofmann, Sabine Buchwald und Jana Jöbstl.

München persönlich Süddeutsche Zeitung

    • Society & Culture

Der Podcast, der mit interessanten Münchnerinnen und Münchnern durch die Stadt fährt. Mit Tram, Bus oder Bahn fahren wir deren ganz persönliche Strecke ab. Moderiert von Ulrike Heidenreich, René Hofmann, Sabine Buchwald und Jana Jöbstl.

    Gerhard Wittmann: Als falscher Oberbürgermeister auf dem Nockherberg

    Gerhard Wittmann: Als falscher Oberbürgermeister auf dem Nockherberg

    Die Rolle des Münchner Oberbürgermeisters ist gesetzt beim Singspiel auf dem Nockherberg. Sie ist zwar keine tragende wie die des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (dieses Jahr wieder gespielt von Thomas Unger) oder Hubert Aiwanger (Stefan Murr) und Olaf Scholz (Nikola Norgauer). Aber als Stadtoberhaupt und SPD-Mitglied ist das traditionelle Derblecken zum Starkbieranstich ohne den Rathauschef nicht vorstellbar.

    Seit 2015 steht Gerhard Wittmann als Darsteller von Dieter Reiter auf der Nockherberg-Bühne. Aufgewachsen im Landkreis Aichach, aber seit vielen Jahren schon Münchner, kann er ohne sich zu verstellen, so sprechen wie Reiter. Um „Albträume“ geht es in diesem Jahr, und davor ist auch der OB nicht gefeit. Im Podcast erzählt Wittmann von der Stimmung im Singspiel-Team und von der Zusammenarbeit mit den Autoren Stefan Betz und Richard Oehmann. Er erzählt auch, wie es sich anfühlt, über Politiker herzuziehen und nüchtern auf der Bühne zu stehen, während im Publikum Starkbier getrunken wird.

    Außerdem geht es um Wittmanns Rolle als Leopold Eberhofer, dem braven Bruder von Franz in der erfolgreichen Regionalkrimireihe und wie er gegen den Willen seines Vaters Schauspieler wurde. Er verrät auch, wo er demnächst wieder auf der Bühne stehen wird.

    • 41 min
    Hinter den Kulissen des Gärtnerplatztheaters mit Inge Schäffner

    Hinter den Kulissen des Gärtnerplatztheaters mit Inge Schäffner

    Inge Schäffner, Direktorin für Kostüm und Maske, gibt Einblicke in Münchens erfolgreiches und beliebtes Musiktheater. Das Gärtnerplatztheater gehört zu den ältesten und schönsten Kultureinrichtungen der Stadt. Intendant Josef E. Köpplinger sieht es als „ein offenes, der Freiheit der Kunst keine Grenzen setzendes Musiktheater“. Um diese kreative Freiheit auf höchstem Niveau zu ermöglichen, bedarf es hunderte Mitwirkende, Menschen, die nie auf der Bühne stehen und für das Publikum sichtbar werden. Inge Schäffner gehört seit 2007 zum Gärtnerplatztheater, sie hat eine der wichtigsten Funktionen dort: Die gebürtige Schwäbin leitet die Kostüm- und Maskenabteilung. Nur einmal im Jahr, beim großen Kostümverkauf des Theaters, mischt sie sich unter die Besucher.

    Wann dieser heuer stattfinden wird und nach welchen Kriterien sie jetzt schon aussucht, was dafür infrage kommt, erzählt sie beim Besuch an ihrem Arbeitsplatz. Mit der gebürtigen Schwäbin gehen wir in den Bauch des Theaters, wo die Kostüme genäht und gepflegt, einige auch aufbewahrt werden. Schäffner verrät unter anderen, wie sie und ihre Kolleginnen mit den Lackkostümen des neu inszenierten „Vogelhändlers“ umgehen, was sie mit König Ludwig II. verbindet und was schon mal schiefgelaufen ist. Sie erzählt auch, warum sie keinen anderen Job machen möchte und warum sie fast jeden Tag um 4.30 Uhr aufsteht.

    • 37 min
    Rachel Salamander: Wie geht es Ihrer Familie in Israel?

    Rachel Salamander: Wie geht es Ihrer Familie in Israel?

    Rachel Salamander ist Münchner Ehrenbürgerin und im Januar mit der Moses-Mendelssohn-Medaille ausgezeichnet worden - wegen ihres Engagements für Toleranz und Völkerverständigung und gegen Fremdenfeindlichkeit. Am selben Tag feierte die Literaturwissenschaftlerin ihren 75. Geburtstag. Seit gut 40 Jahren ist ihre Literaturhandlung, eine auf jüdische Literatur spezialisierte Buchhandlung, eine Institution in München.

    Im SZ-Podcast „München persönlich“ erzählt Rachel Salamander, wie sie den 7. Oktober, den Tag des Überfalls der Hamas auf Israel, erlebt hat und wie sie mit ihren Freunden und Verwandten, die dort leben, mitzittert. Es geht um Antisemitismus, den die Münchner Ehrenbürgerin als Ausdruck einer krisenhaften Demokratie wahrnimmt. Und es geht um ihren Lieblingsplatz in München und die Restaurierung der Synagoge in der Reichenbachstraße. Am Ende verrät uns die Buchhändlerin natürlich auch ihr aktuelles Lieblingsbuch.

    • 35 min
    Ralf Wintergerst: Wie lange gibt es noch Geld?

    Ralf Wintergerst: Wie lange gibt es noch Geld?

    Zum Gespräch bittet Ralf Wintergerst, Chef der traditionsreichen Gelddruckfirma Giesecke+Devrient, an einen symbolischen Ort: die Halle in der Firmenzentrale an der Münchner Prinzregentenstraße, in der bis vor einigen Jahren der Euro gedruckt wurde. Inzwischen ist der Raum ein Treffpunkt, der sich auf vielfache Weise nutzen lässt. Er steht beispielhaft für das, was Wintergerst voranbringen will: den Wandel zum Neuen. Als Präsident des Branchenverbandes Bitkom kann es ihm mit der Digitalisierung im ganzen Land nicht schnell genug gehen.

    Trotz all dem Vorwärtsstreben: Ein Drittel der Investitionen von Giesecke+Devrient fließen in die Verbesserung der konventionellen Geldproduktion, denn Wintergerst ist der Meinung – „Bargeld wird es immer geben“. Wie er zu dieser Überzeugung kommt? Wie sich das Geschäft mit dem Geld über die Jahrhunderte gewandelt hat? Welche Innovationen zu erwarten sind, und für wie zukunftsfit er München hält – darum geht es in dieser Folge von „München persönlich“.

    Für den Podcast der München-Redaktion treffen sich Ulrike Heidenreich und René Hofmann, die Leiter des Ressorts München, Region und Bayern, sowie Leute-Redakteurin Sabine Buchwald und Social-Redakteurin Jana Jöbstl im Wechsel mit unterschiedlichen Gästen. Sie holen sie an ihrem Wohnort oder ihrem Arbeitsplatz ab und begleiten sie auf deren persönlicher Strecke. Mal mit der Tram, der U-Bahn, mal in einem Taxi oder auch zu Fuß. Oder sie verabreden sich an besonderen Orten in der Stadt für ein Gespräch.

    Es geht um aktuelle Projekte und ganz persönliche Pläne, um Themen, die die Stadt bewegen. Das Podcast-Team der SZ lädt Menschen ein, die einen Bezug zu München haben. Sie wohnen in der Stadt oder sind zu Besuch. Sie stammen aus den Bereichen Politik, Gastronomie, Kultur, Sport oder Medien.

    Redaktion: René Hofmann

    Produktion: Benjamin Markthaler

    • 27 min
    Thomas Beutner: Was man tun kann, wenn man Obdachlose sieht

    Thomas Beutner: Was man tun kann, wenn man Obdachlose sieht

    Etwa 500 bis 600 Männer und Frauen leben in München auf der Straße. Laut Sozialreferat ist die Tendenz steigend. Nicht wenige von ihnen leiden an gesundheitlichen Problemen. Für viele Obdachlose kommt es trotzdem nicht infrage, eine Arztpraxis oder ein Krankenhaus aufzusuchen. Die Gründe dafür sind vielfältig und sehr individuell, sagt Thomas Beutner im SZ-Podcast „München persönlich“.

    Der Facharzt für Allgemeinmedizin leitet gemeinsam mit Angelika Eisenried die Arztpraxis im städtischen Unterkunftsheim für Männer, das der Katholische Männerfürsorgeverein (KMFV) an der Pilgersheimer Straße betreibt. Für die Wohnungslosen, die keine Praxis aufsuchen können oder wollen, gibt es seit 1997 eine Art rollende medizinische Versorgung: die Münchner Straßenambulanz. Beutner und Eisenried fahren mit dem Behandlungsbus dreimal die Woche zusammen mit einem Krankenpfleger der Barmherzigen Brüder zu den Obdachlosen der Stadt. 

    Wie kann man helfen, wenn man einen Obdachlosen sieht? Was sollte man auf keinen Fall tun? Wie arbeitet die Straßenambulanz? Die Antworten gibt Beutner in dieser Folge des Podcasts „München persönlich“. Die Route führt vom Rossmarkt über das Isartor zur Hauptfeuerwache.

    Für den Podcast der München-Redaktion treffen sich Ulrike Heidenreich und René Hofmann, die Leiter des Ressorts München, Region und Bayern, sowie Leute-Redakteurin Sabine Buchwald und Social-Redakteurin Jana Jöbstl im Wechsel mit unterschiedlichen Gästen. Sie holen sie an ihrem Wohnort oder ihrem Arbeitsplatz ab und begleiten sie auf deren persönlicher Strecke. Mal mit der Tram, der U-Bahn, mal in einem Taxi oder auch zu Fuß. Oder sie verabreden sich an besonderen Orten in der Stadt für ein Gespräch.

    Es geht um aktuelle Projekte und ganz persönliche Pläne, um Themen, die die Stadt bewegen. Das Podcast-Team der SZ lädt Menschen ein, die einen Bezug zu München haben. Sie wohnen in der Stadt oder sind zu Besuch. Sie stammen aus den Bereichen Politik, Gastronomie, Kultur, Sport oder Medien.

    • 36 min
    Franzi Schweiger: Tipps vom „Zauberlehrling“

    Franzi Schweiger: Tipps vom „Zauberlehrling“

    Wer Franziska, genannt Franzi, Schweiger von Essen schwärmen hört, versteht, warum ihre Berufswahl schon so früh feststand. Gleich nach der Schulzeit begann sie ihre Ausbildung in einer Konditorei und wollte auch danach noch immer weiter dazuzulernen. Sie sagt selbst, sie war der „Zauberlehrling“ ihres Mannes Andreas, genannt Andi, Schweiger, Gourmet- und Sternekoch. Gemeinsam sind die beiden seit 18 Jahren ein Team, schreiben Bücher, sind in TV-Kochshows präsent und geben Kurse. Wer durch die Tür ihrer Kochschule im Hofbräukeller am Wiener Platz geht, wird mit einem fröhlichen Du begrüßt. „Wir wollen Nähe schaffen und die Leute zusammenbringen“, sagt Franzi Schweiger. Am Schneidebrett und Herd sind für sie alle gleich: der CEO wie die Teamleiterin oder der Auszubildende.

    Franzi Schweiger, 41, ist in Rosenheim aufgewachsen, von dort bringt sie ihr warm klingendes Oberbairisch mit. Was sie kann und weiß, teilt sie gern mit anderen. Und so erzählt sie im SZ-Podcast, dass die Schweigers den Tag mit einer gesunden Köstlichkeit beginnen und was an Weihnachten bei ihnen auf den Tisch kommt. Auf Nachfrage erklärt die Konditorin dann ausführlich, wie eine Mousse gelingt und rückt auch bereitwillig zwei ihrer Rezepte heraus. Wichtig sei ihr, schickt sie noch nach, Bio-Eier und Rohrzucker zu verwenden.

    Mousse au Chocolat (nach Franzi Schweiger):

    Zutaten: 6 Eigelb, 6 Eiweiß, zwei Mal 50 Gramm Zucker, eine Prise Salz, 225 Gramm dunkle, sehr gute Kuvertüre, 450 Gramm geschlagene Sahne.

    Zubereitung: Eigelb mit Zucker und Eiweiß mit Zucker aufschlagen, eine Prise Salz dazu, die Kuvertüre schmelzen, die gekühlte Sahne unterheben.

    Vanille Mousse (nach Franzi Schweiger):

    Zutaten: 3 Eigelb, 3 Eier, 90 Gramm Zucker, eine Prise Salz, 325 Gramm weiße Kuvertüre, 3 Blatt Gelatine, 625 Gramm geschlagene Sahne, das Mark einer Vanille-Schote, nach Belieben einen Schuss Cognac.

    Zubereitung: Eier, Eigelbe und Zucker mit einer Prise Salz schaumig schlagen, die geschmolzene Kuvertüre und die aufgelöste Gelatine einrühren. Mit Vanille aromatisieren, dann die Sahne unterheben. Am besten über Nacht kühlen.

    Für den Podcast der München-Redaktion treffen sich Ulrike Heidenreich und René Hofmann, die Leiter des Ressorts München, Region und Bayern, sowie Leute-Redakteurin Sabine Buchwald und Social-Media-Redakteurin Jana Jöbstl im Wechsel mit unterschiedlichen Gästen. Sie holen sie an ihrem Wohnort oder ihrem Arbeitsplatz ab und begleiten sie auf deren persönlicher Strecke. Mal mit der Tram, der U-Bahn, mal in einem Taxi oder auch zu Fuß. Oder sie verabreden sich an besonderen Orten in der Stadt für ein Gespräch.

    Es geht um aktuelle Projekte und ganz persönliche Pläne, um Themen, die die Stadt bewegen. Das Podcast-Team der SZ lädt Menschen ein, die einen Bezug zu München haben. Sie wohnen in der Stadt oder sind zu Besuch. Sie stammen aus den Bereichen Politik, Gastronomie, Kultur, Sport oder Medien.

    • 32 min

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