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Die Nachrichten des Tages - von der Süddeutschen Zeitung als Podcast auf den Punkt gebracht. Bleiben Sie auf dem Laufenden mit aktuellen Meldungen, Interviews und Hintergrundberichten. Kostenlos und immer aktuell. Jeden Montag bis Freitag um 17 Uhr.

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Die Nachrichten des Tages - von der Süddeutschen Zeitung als Podcast auf den Punkt gebracht. Bleiben Sie auf dem Laufenden mit aktuellen Meldungen, Interviews und Hintergrundberichten. Kostenlos und immer aktuell. Jeden Montag bis Freitag um 17 Uhr.

    Missbrauchsgutachten: Was wusste Papst Benedikt?

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    Am Donnerstag wurde in München ein Missbrauchsgutachten vorgestellt. Darin: Vorwürfe gegen den emeritierten Papst Benedikt.

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    Party-Affäre: Kann sich Boris Johnson noch an der Macht halten?

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    Feiern mitten im Lockdown stürzen die Regierung von Boris Johnson in eine Krise. Der Premier kämpft um sein politisches Überleben.

    • 12 min
    EU-Taxonomie: Grüne Atomkraft?

    EU-Taxonomie: Grüne Atomkraft?

    Frankreich ist für Kernkraft. Deutschland setzt auf Erdgas. Zwei Ideologien, zwei Mal Einsatz für Brückentechnologien. Dabei braucht es etwas ganz anders.

    Nicht nur die Bundesregierung ist entsetzt über die EU-Taxonomie, die auch Erdgas und Atomkraft als grün und nachhaltig einstuft. Diesen Freitag sollen die Stellungnahmen der Regierungen der 27 EU-Staaten in Brüssel eingehen. Und dann wird man in Brüssel sicherlich noch mal ein Auge auf die Taxonomie werfen. Aber ist da noch was zu verhindern?

    "Viel zu machen ist da nicht mehr", sagt SZ-Redakteur Michael Bauchmüller. Das Problem liege einige Jahre zurück. Damals habe das EU-Parlament zugelassen, dass man überhaupt diesen Weg über einen “Delegierten Rechtsakt” gewählt hat. Damit habe man alles in die Hände der EU-Kommission gelegt. Letztendlich sei den Deutschen da beim Erdgas entgegengekommen und den Franzosen bei der Atomkraft. “Die beiden mächtigsten Staaten Europas haben sich mit jeweils ihren Belangen durchgesetzt.” So unsinnig das auch sei.

    Aus Sicht der AkW-Freunde halte die Atomkraft durchaus die schädlichen Emissionen auf niedrigem Niveau zu halten. “Aber wenn man sich die gesamte Wertschöpfungskette anguckt, dann ist es wirklich verdammt schwierig, das noch als nachhaltig anzusehen.” Im Grunde aber brauche es statt dieser Übergangstechnologien neue Kraftwerke, die wirklich regenerative Energie erzeugen würden. Dazu sei die effizientere Nutzung von Wind- und Sonnenkraft nötig und Kraftwerke, die diese Energien auch speichern können.

    Auf Dauer glaubt Bauchmüller, “dass wir viel öfter erneuerbare Energien ins Ausland exportieren werden als Atomstrom aus dem Ausland nach Deutschland”. Natürlich werde es auch Jahre geben, in denen das anders sein werde. “Aber deswegen die Energiewende insgesamt lächerlich zu machen, hielte ich für einen großen Fehler."

    Weitere Nachrichten: Blinken trifft Lawrow, Millionäre wollen höher besteuert werden, 100.000 Corona-Neuinfektionen.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Tami Holderried, Pegah Julia Meggendorfer

    Produktion: Imanuel Pedersen

    Zusätzliches Audiomaterial über Tagesschau.

    • 11 min
    Wie die Politik um eine allgemeine Impfpflicht ringt

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    Seit bald zwei Monaten wird in Deutschland über eine allgemeine Impfpflicht diskutiert. Woran es hakt und wie sie durchgesetzt werden könnte.

    • 12 min
    Ukraine-Konflikt: "Will man keinen Krieg, muss man sich darauf vorbereiten"

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    Außenministerin Baerbock enttäuscht ukrainische Wünsche nach Waffenlieferungen. Aber was kann Russland noch stoppen?

    Die neue Außenministerin Annalena Baerbock besucht dieser Tage Kiew und Moskau. Dort will die Grüne den Ukraine-Konflikt diplomatisch entschärfen. So schließt sie zwar Waffenlieferungen für die Ukraine aus, stellt die Gaspipeline Nord Stream 2 zur Disposition und warnt vor "einem Preis", den Russland bezahlen müsse, sollte die Föderation in das Nachbarland einmarschieren.

    Sie meine damit aber vor allem wohl neue Sanktionen. "Aber aus russischer Sicht ist das gar kein hoher Preis", sagt der Leiter des SZ-Politikressorts Stefan Kornelius. Russland unter Präsident Wladimir Putin verstehe da wohl nur Härte. Möglich gemacht habe diese gefährliche Situation erst US-Präsident Joe Biden. Denn der habe ausgeschlossen, dass die Vereinigten Staaten militärisch eingreifen. Diese Position müsse Washington ändern. Denn: "Wenn man keinen Krieg möchte, muss man sich für den Krieg vorbereiten", meint Kornelius. Das sei eine klassische Lehre aus dem Kalten Krieg.

    Weitere Nachrichten: Genesenen-Status nur noch für drei Monate, Freispruch für Meşale Tolu.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Tami Holderied, Pegah Julia Meggendorfer

    Produktion: Imanuel Pedersen

    Zusätzliches Audiomaterial über Phoenix.

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    Wie Israel mit Corona leben lernt

    Wie Israel mit Corona leben lernt

    Die Corona-Entwicklung in Israel liegt oft Monate vor unserer. Was wir daraus lernen können.

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Customer Reviews

4.7 out of 5
24 Ratings

24 Ratings

Realturtlechen ,

Auf den Punkt

Ich lebe seit 20 Jahren in den USA und habe dort einen täglichen Podcast gefunden der mir kurz wichtige Nachrichten vorträgt. Ich wollte auch gerne von deutschen Nachrichten einen Überblick. Dieser Podcast schafft genau das, kurz aber übersichtlich. Fühle mich dadurch noch sehr verbunden und kann mitreden :)

Gorkipark ,

Schade um die Idee

Update:
Nach meinem ersten Review jetzt ein Update: der Podcast ist wesentlich besser geworden. Wahrscheinlich lernt man in der Redaktion dazu. Es hängt aber auch stark davon ab, wer da interviewt wird.

Dieser neue Podcast der Süddeutschen Zeitung folgt dem Vorbild des New York Times Podcast „The Daily“ von Michael Barbaro. Während die NYT täglich Hintergrund Infos und tiefergehende Analysen bringt, bietet die SZ hier vor allem Meinungsmache an. Das beste Beispiel ist die Episode vom 1.8. zu den Ankerzentren. Statt einer objektiven Einschätzung wie in der Anmoderation versprochen, darf sich der Redakteur mit seiner persönlichen Meinung ausbreiten. Da ist alles erst einmal unsäglich, unerträglich, katastrophal. Man erfährt nichts zu den Fakten, die dem zugrunde liegen. Belehrungen des Hörers statt Journalismus. Der Moderator ist nur Stichwortgeber. Schade um die Idee.

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