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Wir verfügen weltweit über eine der besten medizinischen Versorgungssysteme und trotzdem haben viele Menschen das Gefühl schlecht versorgt zu sein. Wo liegen die Ursachen für die Krankheiten unseres Gesundheitssystems? Ich bin Prof. Dr. Burkhard Sievers, Chefarzt einer großen Klinik und Betreiber einer eigenen Praxis.Mir ist die optimale medizinische Versorgung des Patienten wichtig. Deshalb diskutiere ich mit Experten und Betroffenen über die Hintergründe unseres Gesundheitssystems – verständlich und nachhaltig!

Sievers Sprechrunde - Der Medizin - und Gesundheitstalk Prof. Dr. med. Burkhard Sievers

    • Health & Fitness

Wir verfügen weltweit über eine der besten medizinischen Versorgungssysteme und trotzdem haben viele Menschen das Gefühl schlecht versorgt zu sein. Wo liegen die Ursachen für die Krankheiten unseres Gesundheitssystems? Ich bin Prof. Dr. Burkhard Sievers, Chefarzt einer großen Klinik und Betreiber einer eigenen Praxis.Mir ist die optimale medizinische Versorgung des Patienten wichtig. Deshalb diskutiere ich mit Experten und Betroffenen über die Hintergründe unseres Gesundheitssystems – verständlich und nachhaltig!

    Hilfe - meine Erkrankung wird nicht erkannt! Wenn die Symptome nicht zum Krankheitsbild passen!

    Hilfe - meine Erkrankung wird nicht erkannt! Wenn die Symptome nicht zum Krankheitsbild passen!

    Medizin ist nicht Unisex - auch wenn der Begriff des "Genderns" für viele überstrapaziert wirkt, so lenkt er doch den Blick auf ein bisher in Deutschland noch wenig beachtetes Problem. Männer und Frauen zeigen bei vielen Erkrankungen unterschiedliche Beschwerdesymptomatiken, Krankheitsverläufe und Therapiebedürfnisse. Wird dieser wichtige Aspekt nicht beachtet, so befinden sich viele Patienten in einer schier endlosen Odyssee auf der Suche nach der richtigen Diagnose.
    Der Ursprung der Gendermedizin ist in den USA zu finden. Auslöser für viele Genderprogramme war die Tatsache, dass vor allem bei Herzerkrankungen Frauen aus dem klassischen Diagnoseraster herausfielen. Heute findet man dort an vielen Kliniken sogenannte Womens Heart Desease Programme, die sich speziell mit der weiblichen Herzerkrankung befassen. Dieser Trend kommt nun auch langsam nach Deutschland und so findet man bereits vereinzelt Genderzentren, die geschlechtsspezifisch arbeiten.

    In meinem neuen Talk spreche ich mit Laura Dahm über die Ursprünge und Hintergründe zur Gendermedizin und wie Sie gezielt Hilfe finden.

    Genderherzzentren:
    https://www.cardiomed24.de/cardiomed2...https://www.sana.de/remscheid/medizin...

    • 5 min
    Gesundheitsrisiko Gefäßalter

    Gesundheitsrisiko Gefäßalter

    Das Alter spielt eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Gefässerkrankungen. Mit zunehmendem Alter verlieren die Blutgefässe an Elastizität und werden steifer. Dadurch steigt das Risiko für Bluthochdruck, Arteriosklerose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Doch nicht nur das Alter, sondern auch andere Faktoren können das Risiko für Gefässerkrankungen erhöhen.

    Bei Männern sind vor allem Rauchen, Alkoholkonsum, Übergewicht und Bewegungsmangel Risikofaktoren. Rauchen schädigt die Gefässwände und erhöht den Blutdruck. Alkohol kann ebenfalls den Blutdruck erhöhen und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigern. Übergewicht und Bewegungsmangel führen zu einem erhöhten Blutdruck und einer schlechteren Durchblutung.

    Auch bei Frauen gibt es Risikofaktoren für Gefässerkrankungen. Hier spielen vor allem hormonelle Veränderungen eine Rolle, wie zum Beispiel in den Wechseljahren. Auch Schwangerschaften können das Risiko für Gefässerkrankungen erhöhen. Weitere Risikofaktoren sind Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel und eine ungesunde Ernährung.

    Um das Risiko für Gefässerkrankungen zu senken, ist es wichtig, auf einen gesunden Lebensstil zu achten. Dazu gehören regelmässige Bewegung, eine ausgewogene Ernährung, Verzicht auf Rauchen und Alkohol sowie regelmässige Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt. Auch eine frühzeitige Behandlung von Bluthochdruck und anderen Risikofaktoren kann das Risiko für Gefässerkrankungen senken.

    • 3 min
    Die Dosis macht's - nur bei Medikamenten scheint die Dosis egal zu sein!!!

    Die Dosis macht's - nur bei Medikamenten scheint die Dosis egal zu sein!!!

    Warum gibt es Richtwerte für den maximal empfohlenen Alkoholkonsum bei Frauen & Männern, aber keine geschlechtsspezifischen Richtwerte bei der Einnahme von Medikamenten?
    Die WHO empfiehlt einen maximalen Konsum von 12 Gramm reinen Alkohol/Tag für Frauen und 24 Gramm reinen Alkohol/Tag für Männer. Auf den meisten Beipackzetteln sucht man vergeblich nach unterschiedlichen Richtwerten für Frauen & Männer.
    Ist die falsche Einnahme von medizinischen Wirkstoffen weniger bedenklich als der Alkoholkonsum? Ein Thema das Fragen aufwirft. Verpasst nicht meinen nächsten Talk zum Thema Medikamente, was ist aus dem Blickwinkel von Frau & Mann hier zu beachten?

    Das solltet Ihr zum Alkohol wissen:
    Alkohol ist ein Zellgift, das grundsätzlich alle Organe schädigen kann. Bei Frauen können die Folgen des Alkoholkonsums stärker sein als bei Männern. Beispielsweise ist der Anteil an Körperflüssigkeit, auf die sich Alkohol im Körper verteilen kann, bei Frauen geringer. Dadurch liegt die Blutalkoholkonzentration bei gleicher Alkoholmenge höher als bei Männern. Zudem bauen Frauen Alkohol langsamer ab. Für diesen Prozess wird in der Leber das Enzym Alkoholdehydrogenase benötigt, das bei Frauen in geringerer Menge vorliegt. Daher kann es bei ihnen schneller zu alkoholbedingten Leberschäden und auch Leberkrebs kommen.
    Darüber hinaus steigt bei Frauen durch Alkoholkonsum das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Studien belegen, dass Alkohol die Produktion von Östrogen fördert, was wiederum das Brustkrebsrisiko erhöht. In Schwangerschaft und Stillzeit oder wenn Frauen schwanger werden möchten, ist beim Konsum besondere Vorsicht geboten. Die sicherste Wahl ist alkoholfrei zu bleiben, da Alkohol zu schwerwiegenden Folgen für die Entwicklung des Embryos und zu bleibenden Schädigungen beim Kind führen kann.
    Quelle: www.bzga.de

    • 5 min
    Schlafen Frauen anders als Männer?

    Schlafen Frauen anders als Männer?

    Die meisten von uns kennen sich besser mit dem Akkustand ihres Handys aus, als mit ihrem körpereigenen Akku. Schlaf ist Lebenswichtig! Ohne ausreichenden und gesunden Schlaf können unsere Körperzellen nicht regenerieren, unsere Organe werden krank und die Leistungsfähigkeit nimmt rapide ab. Deshalb ist es besonders wichtig auf Schlafstörungen zu achten und diese nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.
    Hierbei gibt es tatsächlich große Unterschiede zwischen Frauen und Männern, die zum Teil evolutionär, aber auch vom Lebensstil her bedingt sind.
    Frauen brauchen mehr Schlaf als Männer. Das liegt daran, dass Frauen dazu neigen multitaskingfähig zu sein, sich mehr und komplexere Gedanken machen und über längere Nervenbahnen (Übertragungswege) verfügen. Alls das macht müde. Gleichzeitig haben Frauen einen leichteren Schlaf, denn aus der Evolution her sind sie für die Aufzucht der Kinder zuständig und werden schneller wach, wenn das Baby nachts weint.
    Dafür neigen Männer wesentlich häufiger zur sogenannten Schlafapnoe. Hierbei kommt es zu Atemaussetzern in der Nacht, die den Körper während des Schlafens in eine massive Stresssituation versetzen.
    Schnarchen können übrigens beide Geschlechter ganz gut.

    • 6 min
    Demenz - dem schleichenden Vergessen auf der Spur

    Demenz - dem schleichenden Vergessen auf der Spur

    Demenz - die schleichende Erkrankung, die das eigene Gedächtnis quasi auslöscht und uns in Hilflosigkeit und Pflegebedürftigkeit zurücklässt, trifft aktuell 1,6-1,7 Millionen Menschen in Deutschland.
    Die meisten von uns kennen im eigenen Freundes oder Familienkreis Betroffene, oder wurden durch das Öffentlich machen der Erkrankung des US Schauspieler Bruce Willis, auf die bittere Wahrheit gestoßen.
    Aufgrund der steigenden Lebenserwartung, der zunehmenden Depressionen und stetig wachsenden Anzahl von Gefäß-Erkrankungen, geht man von einem rasch wachsenden Anstieg der Demenzerkrankungen aus.
    Dabei trifft es Frauen aktuell wesentlich häufiger als Männer.
    In meinem heutigen Talk spreche ich mit Laura Dahm über die Erkrankung allgemein, die Ursachen, die Unterschiede zwischen Mann und Frau und wie die Prognosen in der Zukunft aussehen. Ein wichtiges Thema, dass dringend Beachtung und Aufklärung benötigt.

    • 5 min
    Long-Covid - Spätfolgen der Pandemie

    Long-Covid - Spätfolgen der Pandemie

    Die Pandemie ist überstanden, die Nachwirkungen werden uns noch Jahre beschäftigen. Patienten mit Long oder Post Covid Erkrankungen berichten von Symptomen ähnlich eines Chamäleons. Die Bandbreite und Erscheinungsform ist oft so unterschiedlich, dass es auch keine Pauschalen Behandlungsleitfaden geben kann.
    Umso wichtiger, dass wir die Symptome der Patienten individuell und geschlechtssensibel betrachten.
    Von einer Post Covid Erkrankung spricht man, wenn die Spätfolgen länger als 4 Wochen anhalten, von einer Long Covid Erkrankung, wenn die 12 Wochen Schwelle überschritten ist.
    Grundsätzlich kann man sagen, dass Frauen von Post/Long Covid Erkrankungen häufiger betroffen sind und milde Corona Erkrankungen eher milde Long/Post Covid Fälle mit sich bringen, während sich an die schweren Fälle, auch massivere Spätfolgen anknüpfen.

    • 4 min

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