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Die aktuelle Talk-Sendung: Im Tagesgespräch wird das Thema des Tages mit Gästen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft diskutiert und vertieft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tagesgespräch Schweizer Radio und Fernsehen

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Die aktuelle Talk-Sendung: Im Tagesgespräch wird das Thema des Tages mit Gästen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft diskutiert und vertieft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

    Arbeitswelt 4.0: Chancen und Risiken

    Arbeitswelt 4.0: Chancen und Risiken

    Wie das Beste holen aus der Digitalisierung für Arbeitgeberinnen und Arbeitnehmer? Es diskutieren Cornelia Diethelm, Expertin für digitale Ethik, und Professor Marc K. Peter, Leiter des Kompetenzzentrums für Digitale Transformation an der FHNW.

    «New Work» ist das Schlagwort der Stunde und bezeichnet die neue Art zu arbeiten mit den technologischen Mitteln, welche die Digitalisierung bringt. Flexibel arbeiten Zuhause, und zwar dann, wenn es am besten vereinbar ist mit dem Familienleben, zusammenschliessen per Skype oder Zoom mit den besten Fachleuten über Landesgrenzen hinweg. Für Arbeitnehmer und Arbeitgeberinnen tut sich eine neue Arbeitswelt auf. Damit entstehen aber auch neue Probleme: die ständige Verfügbarkeit bis spät abends, die Angst vor Jobverlust oder auch der schnelle Wandel belasten viele. Die Digitalethikerin Cornelia Diethelm hat das Center for Digital Responsibility gegründet, Professor Marc K. Peter leitet das Kompetenzzentrum für Digitale Transformation an der Fachhochschule Nordwestschweiz.

    • 26 min
    Jan-Egbert Sturm: Müssen wir uns vor der Inflation fürchten?

    Jan-Egbert Sturm: Müssen wir uns vor der Inflation fürchten?

    Jahrelang sorgten sich Fachleute wegen zu tiefen Teuerungsraten. Doch nun meldet sich die Teuerung - vor allem weil die Energiepreise explodieren. Wieso und mit welchen Folgen? Wir sprechen mit Konjunkturforscher Jan-Egbert Sturm über berechtigte und unberechtigte Teuerungsängste.

    Die Immobilienpreise und Aktienkurse steigen seit langem. Neuerdings steigen nun auch Energie- und Rohstoffpreise, es gibt Engpässe bei den Lieferketten und die Transportkosten ziehen an.
    Die Folgen: In den USA, in der EU steigt das Preisniveau und auch bei uns zeigt der Trend nach oben – und es stellt sich die Frage, ob es sich um ein vorübergehendes Phänomen handelt oder ob nach jahrelanger Null- oder gar Negativ-Teuerung das Schreckgespenst Inflation wieder aufersteht.

    Darüber sprechen wir im «Tagesgespräch» mit Jan-Egbert Sturm, Wirtschaftsprofessor und Direktor der Konjunkturforschungsstelle der ETH-Zürich.

    • 26 min
    Achim Steiner und die dringende Hilfe für Afghanistans Bevölkerung

    Achim Steiner und die dringende Hilfe für Afghanistans Bevölkerung

    In Afghanistan droht die Wirtschaft zu kollabieren. Mit unabsehbaren Folgen, sagt der Chef des UN-Entwicklungsprogramms, Achim Steiner, im «Tagesgespräch». Die Uno lanciert deswegen ein Hilfsprogramm namens ABADEI.

    Die Uno schlägt Alarm wegen der Wirtschaftslage. Schon vor dem Abzug der USA lebten 97% der Bevölkerung in Armut. Jetzt haben viele keine Arbeit mehr und kein Einkommen, mehr noch: viele wissen nicht, ob sie in ein paar Tagen überhaupt noch zu Essen haben.

    Das Uno-Entwicklungsprogramm startet darum ein Hilfsprogramm, um die grösste Not der Bevölkerung zu lindern. Das Programm namens ABADEI heisst «Hoffnung», beziehungsweise «Glaube ans Überleben» auf Paschtunisch und Urdu. Es soll der Bevölkerung zu Gute kommen, direkt in Haushalte fliessen, Junge und Behinderte unterstützen oder auch Mikrounternehmen, die oft von Frauen betrieben werden.

    Achim Steiner ist Chef des Uno-Entwicklungsprogramms und muss die westlichen Geberländer davon überzeigen, dass sie Geld spenden. Deutschland hat bereits eine Zusage gemacht. Wie überzeugt UNDP-Chef Steiner andere Staatschefs und Präsidentinnen? Wie soll die Hilfe zur Bevölkerung kommen, ohne in dubiose Kanäle zu gelangen? Und bieten die herrschenden Taliban Hand, wenn die UNDP auch die Arbeit von Frauen finanziert?

    • 27 min
    Michael Hermann: Halbzeit im Bundeshaus

    Michael Hermann: Halbzeit im Bundeshaus

    Es ist Halbzeit in der laufenden Legislatur: Zwei Jahre nach den letzten und zwei Jahre vor den nächsten Parlamentswahlen zieht Marc Lehmann im Tagesgespräch mit dem Politgeographen Michael Hermann eine Zwischenbilanz: Was hat die Politik neben der Pandemiebekämpfung sonst noch umtrieben?

    Vor zwei Jahren fegte nach den eidgenössischen Wahlen eine grüne Welle über das Land – das Parlament wurde grüner, jünger, weiblicher und versprühte Aufbruchstimmung. Doch dann kamen sehr rasch die Corona-Wellen und überschatteten die erste Hälfte der Legislatur. Der Bundesrat übernahm das Zepter, das Parlament musste sich zurücknehmen, bevor es überhaupt richtig zusammengefunden hatte.
    Was hat die Corona-Politik für Spuren hinterlassen im sonst so fein austarierten Schweizer Konkordanz-System? Welche dringenden Geschäfte konnten trotz allem angepackt werden, was ist liegengeblieben? Und was bedeutet das alles für die zweite Legislatur-Hälfte, die kommenden Wahlen und die vieldiskutierte künftige Zusammensetzung des Bundesrats?
    Michael Herrmann ist Geograph und Politikwissenschaftler in Zürich und leitet dort die Forschungsstelle Sotomo, die jeweils das Wahlbarometer für die SRG erstellt.

    • 27 min
    Gehen Europa die Lastwagenfahrer aus?

    Gehen Europa die Lastwagenfahrer aus?

    Die leeren Regale und langen Schlangen vor den Tankstellen in England haben uns in Erinnerung gerufen, wie fragil die Lieferketten sind. Versorgungsprobleme könnten bald ganz Europa zu schaffen machen. Ein Logistik-Professor und ein Transport-Unternehmer zeigen im «Tagesgespräch» Lösungen auf.

    Kein Benzin, kein Bier, kein Truthahn: Solche Transport-Engpässe wie im Moment hat es in Grossbritannien noch nie gegeben. Doch nicht nur auf der Insel, auch auf dem Kontinent fehlen so viele LKW-Chauffeure, dass es in den nächsten Jahren zum Versorgungskollaps kommen könnte. Die Gründe für den Fahrermangel sind vielfältig – und bekannt: Lohndumping, unattraktive Arbeitszeiten, ein schlechtes Berufsimage.

    Wie könnte man den Problemen Abhilfe schaffen? Und wie steht die Schweiz in Sachen Transportlogistik da? Im «Tagesgespräch» bei Marc Lehmann diskutieren der Logistik-Professor Wolfgang Stölzle von der Universität St. Gallen und Daniel Schöni, Inhaber und Chef der gleichnamigen Speditionsfirma aus Rothrist.

    • 24 min
    Was tun gegen moderne Arbeitssklaverei in der Schweiz?

    Was tun gegen moderne Arbeitssklaverei in der Schweiz?

    Sans Papiers und Opfer von Menschenhandel. Am europäischen Tag gegen Menschenhandel diskutieren die Journalistin und Buchautorin Tanja Polli und der Stadtberner Chef der Fremdenpolizei, Alexander Ott, über den Umgang mit diesen «Unsichtbaren» in der Gesellschaft.

    Die Aussicht auf ein besseres Leben lockt sie nach Europa; dass sie in der Schweiz landen, ist manchmal nur Zufall: junge Männer und Frauen. Mit falschen Versprechungen aus ihrer ärmlichen Umgebung weggelockt, landen sie oft in einer harten Realität. In der Schweiz angekommen, werden ihnen die Identitätspapiere weggenommen; ohne legale Aufenthaltserlaubnis sind sie ihren Menschenhändlern auf Gedeih und Verderben ausgeliefert. Wie viele solche «moderne Arbeitssklaven» es in der Schweiz gibt, ist nicht bekannt; etwa 300 werden jedes Jahr als Opfer von Menschenhandel identifiziert; die Dunkelziffer ist höher. Sie prostituieren sich unter erbärmlichen Umständen, putzen, kochen oder schuften auf Baustellen zu Stundenlöhnen von 3.50 Franken oder gratis. Sie kommen aus Rumänien, Bulgarien, aus Nigeria und immer öfter auch aus China. «Sans Papiers» haben manchmal eine ähnliche Geschichte. 90% der Sans-Papier arbeiten schwarz, um ein Auskommen zu haben. Sogar 50% der bezahlten Hausarbeit in der Schweiz wird von Sans-Papiers erledigt. Am europäischen Tag gegen Menschenhandel lanciert die UNO-Organisation für Migration, die IOM, in der Schweiz Aktionswochen zum Thema Menschenhandel, dieses Jahr zum Thema Ausbeutung bei der Arbeit. Wie soll mit diesen Menschen umgegangen werden? Die Politik ist sich bei den Sans Papiers nicht einig, wie ein Blick auf verschiedene politische Vorstösse zeigt. Im Tagesgespräch diskutieren zwei, die direkten Kontakt haben mit den Betroffenen. Tanja Polli ist freie Journalistin und hat ein Buch geschrieben über die Lebensgeschichten von Sans Papiers. Alexander Ott ist der Leiter des Polizeiinspektorats und Chef der Fremdenpolizei der Stadt Bern, er hat jahrzehntelange praktische Erfahrung mit dem Thema. Und hat den Nationalen Aktionsplan gegen Menschenhandel mitgestaltet.

    • 30 min

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