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Über die grossen Highlights im Sport reden viele. Aber nur wenige kennen diese Events aus nächster Nähe. Im Podcast «Ufwärmrundi» blicken Insider voraus auf das kommende Sport-Highlight. Moderiert von bekannten Stimmen von SRF Sport. Jeden Donnerstag neu. Bereit fürs Wochenende!

Ufwärmrundi Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

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Über die grossen Highlights im Sport reden viele. Aber nur wenige kennen diese Events aus nächster Nähe. Im Podcast «Ufwärmrundi» blicken Insider voraus auf das kommende Sport-Highlight. Moderiert von bekannten Stimmen von SRF Sport. Jeden Donnerstag neu. Bereit fürs Wochenende!

    75: "Xhaka, der beste Spieler den die Schweiz je hatte»

    75: "Xhaka, der beste Spieler den die Schweiz je hatte»

    Über die grossen Highlights im Sport reden viele. Aber nur wenige kennen diese Events aus nächster Nähe. Im Podcast «Ufwärmrundi» blicken Insider auf das kommende Sport-Highlight voraus. Jede Woche neu. Aktuell: die Fussball WM in Katar.

    An der Fussball-Weltmeisterschaft in Katar geht es in die entscheidende Phase, die Achtelfinals sind lanciert. Spektakuläre Spiele, spektakuläre Tore und spektakuläre Erlebnisse gehören zur Tagesordnung. Im neusten Podcast «Ufwärmrundi» erzählen SRF-Fussballexpertin Kathrin Lehmann, Reporter Peter Schnyder und Kommentator Reto Held über ihre Geschichten, welche sie in den letzten Wochen erlebt haben.

    Lehmann erinnert sich an einen speziellen Abend: «Ich wollte ein Spiel vom Gastgeber Katar in der Stadt schauen. So habe ich mich auf einen grossen Platz mit einer riesigen Leinwand begeben, es hatte viele Leute dort, doch irgendwann bemerkte ich, das Spiel wird gar nicht gezeigt, da läuft nur Werbung.» Nicht nur Lehmann war enttäuscht, auch hunderte andere Leute, die ebenfalls auf dem Platz waren.

    Über solche Geschehnisse wird kaum berichtet – die Fifa will die Weltmeisterschaft nur im besten Licht präsentieren. So zeigt die Fifa auch innerhalb der Stadien nur was perfekt scheint. Halbleere Stadien zum Beispiel werden nicht gezeigt, beziehungsweise es gibt nur Nahaufnahmen von Stadionbereichen, die gut gefüllt sind. Schnyder ärgert sich darüber und sagt: «Wie soll ich der Fifa so noch etwas glauben? Alles wird perfekt dargestellt. Das ist nicht glaubwürdig, wie soll man der Fifa trauen in Sachen Finanzen oder solchen Themen, wenn sie schon hier schummelt?»

    In der neusten «Ufwärmrundi» sprachen Lehmann, Schnyder und Held auch über die Geschehnisse im Serbien-Spiel, als Granit Xhaka mit einer Geste in Richtung der Serben für Aufmerksamkeit sorgte. Alle sind sich einig, der Mittelfeldspieler wurde über 90 Minuten provoziert, aber die Geste war unnötig. Trotzdem sagt Schnyder: «Granit Xhaka ist der beste Spieler, den die Schweiz je hatte – er braucht die Emotionen, um so stark zu sein, wie er ist».

    • 54 min
    74: «Katar macht es uns nicht einfach, das Land gern zu haben»

    74: «Katar macht es uns nicht einfach, das Land gern zu haben»

    Über die grossen Highlights im Sport reden viele. Aber nur wenige kennen diese Events aus nächster Nähe. Im Podcast «Ufwärmrundi» blicken Insider auf das kommende Sport-Highlight voraus. Jede Woche neu. Aktuell: die Fussball WM in Katar.

    Die Fussball-WM hat begonnen, dies in einem Land ohne grosse Fussballkultur. Auch neben dem Fussballplatz trifft man in Katar Vieles an, das für Schweizerinnen und Schweizer sehr gewöhnungsbedürftig ist. «Es hat unglaublich grosse Drohnen am Himmel», sagt Moderator Reto Held im Podcast. Diese dienen der Überwachung, oder wie man es auch ausdrücken kann, der Sicherheit. «Als Beni Huggel die Drohne filmte, dachte ich, er werde bald festgenommen», erzählt Moderator Rainer Maria Salzgeber.

    «Jeden Tag bestelle ich ein Bier im Restaurant, der Kellner sagt aber immer, es gäbe hier kein Bier», sagt SRF-Fussball Experte Huggel. An der Weltmeisterschaft gebe es nur in einigen ausgewählten Pubs Bier. Auch der Kontakt zu den einheimischen Menschen aus Katar fehle grundsätzlich: «Im Restaurant habe ich noch nie jemanden aus Katar gesehen», so Huggel. Auch Salzgeber spricht offen über die Regeln, welche im Land Katar gelten und sagt: «Für uns Mitteleuropäer ist es eine Herausforderung, uns mit den Gegebenheiten auseinander zu setzen – Katar macht es uns nicht einfach, das Land gern zu haben.»

    Auch die Schweizer Nationalmannschaft muss sich mit den zum Teil ungewohnten Gegebenheiten abfinden. Diskussionen zum Beispiel rund um die Captain-Binde mit dem Schriftzug «One Love» wurden beendet, nachdem die Fifa mit Sanktionen drohte. Nun sei es aber wichtig, sich auf das Spiel auf dem Platz zu konzentrieren, sagt Huggel. «Im Moment herrscht viel Ruhe um das Nationalteam, auch wenn man Geschichten wie die Coiffeur- und Doppeladler-Affäre sucht, man findet sie nicht», streicht Salzgeber hervor. Die Frage ist: Braucht die Schweizer Nationalmannschaft solche Brennpunkte, oder tut es ihr gut, dass nur über die sportlichen Aspekte gesprochen werden? Die Gäste im Podcast sind unterschiedlicher Meinung.

    • 55 min
    73: Nervige Schwedinnen und arme Singapurer

    73: Nervige Schwedinnen und arme Singapurer

    Über die grossen Highlights im Sport reden viele. Aber nur wenige kennen diese Events aus nächster Nähe. Im Podcast «Ufwärmrundi» blicken Insider auf das kommende Sport-Highlight voraus. Jede Woche neu. Aktuell: die Unihockey WM in der Schweiz.

    Es spielt am Morgen Dänemark gegen Polen, im Stadion sind über 3200 Fans. Was unrealistisch klingt, ist an der Unihockey Weltmeisterschaft in der Schweiz normal. Täglich wurden Schulkinder eingeladen, welche sich die «unattraktiveren» Spiele anschauen gehen. «Die Kinder befassen sich vorher mit den beiden Ländern, entwickeln so eine Sympathie und schauen die beiden Nationen dann im Stadion, haben dabei grosse Freude», erklärt WM-Geschäftsführer Daniel Kasser in der «Ufwärmrundi». Die Zuschauerzahlen an der Heim-WM sind überraschend gut, was Kasser logischerweise freut.

    Von deutlich weniger Freude erzählt die ehemalige Nationalspielerin Michelle Wiki. Sie erinnert sich an einen WM-Moment als sie im Teamhotel auf die Schwedinnen trafen: «Wir gingen den Schwedinnen an jeder WM auch neben dem Feld aus dem Weg. Einmal zogen sie dann nach der Vorrunde in unser Hotel. Und ja, die Schwedinnen sind nervig, daher haben wir dann unseren Platz geräumt und überliessen ihnen den Esssaal, weil wir nicht gleichzeitig mit ihnen essen wollten.» Wiki schiebt aber nach, dass die Schwedinnen grosses Selbstvertrauen ausstrahlten, was sie wiederum erfolgreich mache.

    Nicht ganz so erfolgreich wie Schweden ist Singapur unterwegs. Entsprechend ist auch das Reisebudget der Singapurer Nationalmannschaft tief. So erinnert sich Daniel Kasser an die Männer-WM 2012 in der Schweiz zurück: «Singapur war in Bern unten im Stadion in einer Zivilschutzanlage untergebracht. Als ich am ersten WM-Tag zum Stadion lief, sassen drei Singapurer draussen ohne Jacke und hatten kalt, weil es draussen Schnee hatte. Zudem kochten sie draussen mit dem eigenen Reiskocher ihr Essen.» Heute, 10 Jahre später, sei das nicht mehr so, da habe der Unihockeysport eine grosse Entwicklung hinter sich – untergebracht sind heute alle Teams in einem Hotel.

    • 47 min
    72: Beim Schuhe binden die Swiss Indoors-Rakete gezündet

    72: Beim Schuhe binden die Swiss Indoors-Rakete gezündet

    Über die grossen Highlights im Sport reden viele. Aber nur wenige kennen diese Events aus nächster Nähe. Im Podcast «Ufwärmrundi» blicken Insider auf das kommende Sport-Highlight voraus. Jede Woche neu. Aktuell: die Swiss Indoors im Tennis.

    1970 war Richard Nixon Amerikanischer Präsident, das Benzin kostete noch 30 Rappen pro Liter, die Beatles hatten sich eben getrennt - und Roger Brennwald erfand die Swiss Indoors. Heute sind diese der teuersten Sportanlass der Schweiz - vor allem dank eines Mannes: Björn Borg. Der schwediste Star zog die Massen an: "In Basel hatten wir von einem Jahr aufs andere wegen ihm nicht mehr 20'000 Fans, sondern 50'000! Das war schon ein Sprungbrett."

    Das Idol von SRF-Experte Marco Chiudinelli war aber ein anderer: Ivan Lendl. Und dieser gewann das Turnier in Basel immer wieder - auf alle Fälle das, das Chiudinelli in seinem Zimmer spielte. "Ich loste das gesamte Turnier aus und spielte dann jede Partie mit dem Softball in meinem Zimmer. Es gewann entweder Ivan Lendl oder der Schweizer Jakob Hlasek!"

    Von wem Chiudinelli ein Autogramm holte als Ballbube und wen Roger Brennwald als "mühsamsten" Spieler bezeichnet und warum - in der aktuellen Ufwärmrundi.

    • 50 min
    Ein Wechsel als Schock und Polizeischutz für den Schiedsrichter

    Ein Wechsel als Schock und Polizeischutz für den Schiedsrichter

    Über die grossen Highlights im Sport reden viele. Aber nur wenige kennen diese Events aus nächster Nähe. Im Podcast «Ufwärmrundi» blicken Insider auf das kommende Sport-Highlight voraus. Jede Woche neu. Aktuell: der Start der Eishockeysaison.

    «In der Halle wurde alles Mögliche auf das Eis geschossen, zum Beispiel auch Abfallkübel», erinnert sich der ehemalige Schiedsrichter Andreas Koch an ein spezielles Spiel. Im Podcast «Ufwärmrundi» erzählt er von einer Partie in der alten Eishalle von Ambri, als er schlussendlich unter Polizeischutz das Stadion und auch das Dorf verlassen musste. «Mein Auto versteckten sie irgendwo in den Bergen, dann wurde ich dorthin gefahren und von dort durfte ich dann nach Hause.» Zur Eskalation kam es, weil Koch kurz vor Schluss in einer umstrittenen Situation nicht zu Gunsten des Heimteams gepfiffen hatte.

    Auch Zug-Stürmer Reto Suri, der im Moment verletzungshalber nur zuschauen kann, kennt solche Situationen: «Auch ich musste schon unter Polizeischutz das Stadion verlassen, im Tessin und in der Deutschschweiz. Da wurden wir schon bis zur Autobahn begleitet», erinnert sich Suri. Im Podcast erzählt Suri auch von seinem ersten Abenteuer weg von seiner Heimat. Seine erste Station war Genf: «Als ich meiner Mutter von meinem Wechsel erzählte, war sie geschockt. Sie wusste, dass ich die französische Sprache in der Schule hasste und entsprechend schlecht konnte.»

    Die Kommunikation ist auch im Eishockey ein wichtiger Teil, auch zwischen Spielern und Schiedsrichtern. Das war lange Zeit aber gar nicht so einfach: «Wir durften nicht mit Spielern und Trainern sprechen und uns erklären», erinnert sich Andreas Koch. Der 40-jährige Zürcher erinnert sich noch an seine Anfangszeiten. «In Visp ging ich nach einem Spiel in die Garderobe, um mit Trainer John Fust zu sprechen, das hat der Schiedsrichterinspektor gar nicht gut gefunden.» Heute scheint das Verhältnis zwischen Spielern und Schiedsrichtern offener zu sein. Reto Suri und Andreas Koch sprechen davon, dass heute deutlich mehr kommuniziert wird als noch vor Jahren.

    • 46 min
    70: Peinliche Freundschaftsspiele trotz Klassenlagerstimmung

    70: Peinliche Freundschaftsspiele trotz Klassenlagerstimmung

    Über die grossen Highlights im Sport reden viele. Aber nur wenige kennen diese Events aus nächster Nähe. Im Podcast «Ufwärmrundi» blicken Insider auf das kommende Sport-Highlight voraus. Jede Woche neu. Aktuell: die Nations League im Fussball.

    Die Schweiz hat den Ligaerhalt in der Nations League geschafft. Die Bilanz fällt aber nicht nur im Schweizer Team positiv aus. Auch die Nations League insgesamt überzeuge ein weiteres Mal – vor allem im Vergleich mit den Freundschaftsspielen, die es früher gegeben habe, sagt Beni Huggel. Der SRF-Fussball-Experte wird dabei an ein Spiel gegen Marokko erinnert, bei dem der Gegner gar nicht mit der Nationalmannschaft antrat. «Das war peinlich, dass wir gegen eine Auswahl von Badmeistern und Polizisten 1-2 verloren haben!»

    Trotz solcher Blamagen genoss der ehemalige Torhüter der Nationalmannschaft Diego Benaglio die Zeit im Nationalteam. Deutlich mehr auf alle Fälle als die (Lauf-) Trainings bei Trainerlegende Felix Magath, der nicht zufällig «Quälix» genannt wurde. In einem guten Moment fasste sich Benaglio ein Herz und wies den Deutschen darauf hin, dass ihm dieses Laufen Probleme machen würde. Wie Magath das ganze aufnahm und was am nächsten Morgen passierte – in der aktuellen Ufwärmrundi.

    Zudem sagen Benaglio und Huggel, wer ihr Favorit für die kommende WM in Katar ist und vergleichen die letzten drei Schweizer Nationaltrainer, die überraschend viele Parallelen aufweisen!

    • 55 min

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