10 episodes

Jedes Gespräch ist eine Kollaborations-Maschine.
Gespräche über Philosophie. Kunst. Feminismus.

Marie von Heyl & Gäste

http://marievonheyl.de

Eclectic Engineering Marie von Heyl

    • Society & Culture
    • 5.0 • 2 Ratings

Jedes Gespräch ist eine Kollaborations-Maschine.
Gespräche über Philosophie. Kunst. Feminismus.

Marie von Heyl & Gäste

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    Das Ende der Worte

    Das Ende der Worte

    Mit der Künstlerin Kasia Fudakowski spreche ich über ihr Projekt "Word Count": In der nahen Zukunft finden Wissenschaftler heraus, dass ein unmittelbarer Zusammenhang besteht zwischen dem steigenden Meeresspiegel und der Anzahl an gesprochenen Wörtern, woraufhin die Weltgemeinschaft beschließt, deren Anzahl auf 433 Stück pro Person und Tag zu limitieren. Vor dem Hintergrund dieses Szenarios diskutieren wir die verschiedenen Funktionen von Sprache, insbesondere sprachliche Äußerungen, die nicht in erster Linie dem Informationsaustausch dienen. Wir sprechen über die Effizienz des Witzes, die Redundanz der Sprache der Liebe und die Poesie der Verschwendung.

    • 1 hr 19 min
    Weibliche Lust und Mystik

    Weibliche Lust und Mystik

    Mit der Psychoanalytikerin, Autorin und Ex-Universitätsdozentin Edith Seifert spreche ich über die weibliche Lustposition in der Psychoanalyse. Es geht um das Verhältnis von Jouissance, Sprache und Körper, um Lustschmerz und Hingabe der Mystikerinnen, und um soziale Skripte und persönliche Drehbücher der Lust. Wir fragen, ob angesichts zeitgenössischer Entgrentzungsangebote wie BDSM Praktiken von einer Mystik des Alltags gesprochen werden kann, und ob innerhalb dieses kulturellen Rahmens das sexuelle Genießen eher als Refugium oder als Zwang empfunden wird.

    • 1 hr 25 min
    Feministische Stadtplanung

    Feministische Stadtplanung

    Mit der Aktivistin und politischen Referentin Janna Aljets spreche ich über feministische Verkehrs-und Stadtplanung. Wir diskutieren in Zement gegossene Stereotype, sexistische Schneebeseitigung (!) und wer durch ein Narrativ der Angst aus der physischen und digitalen Öffentlichkeit ferngehalten wird. Es geht um die Unsichtbarkeit von Minderheiten in der Statistik, den lange Atem der feministischen Kritik und die kurzen Wege einer intersektionalen Verkehrspolitik.

    • 1 hr 12 min
    Übersetzen

    Übersetzen

    Mit dem Lacan-Experten Rolf Nemitz spreche ich über die Praxis des Übersetzens. Wir versuchen, der Lust an dieser “selbstlosen" Kunst nachzuspüren und vergleichen Metaphern, die für den Übersetzungsvorgang bemüht werden. Wir sprechen über die Schwierigkeit Lacan zu übersetzen, fragen mit Walter Benjamin nach dem Ungesagten im Text und mit Frank Zappa ob ein Text über ein Kunstwerk nicht immer schon eine Übersetzung ist.

    • 1 hr 29 min
    Textbegehren

    Textbegehren

    In dieser Episode denke ich über das Verhältnis von Ich und Wir nach. Ohne Gast, denn es ist Mai 2020 und wir sind mitten in Corona-Krise. Es geht um Orte des Sprechens, um die Schwierigkeit Ich zu sagen, um das Manifest als künstlerisches Format und das Wir als literarisches Mittel. Es geht um Roland Barthes Buch "Die Lust am Text" und meine darauf aufbauende Theorie eines möglichen Textbegehrens. Außerdem geht es um Judith Butler und ihren Überlegungen zu Allianzen und Signifikanzen von Körpern im öffentlichen Raum, die nochmal wichtiger geworden sind in Zeiten wo Körper nicht zusammen kommen können.

    • 57 min
    Die Grauzone

    Die Grauzone

    Mit dem Soziologen und Buchautor Jonas Helbig spreche ich über die Grauzone und ihre Bewohner. In unserer Gesprächs-Maschine geht es um Störungen, Ränder und Lücken von Ordnungssystemen im Allgemeinen und den Opportunisten als Figur rechtlicher und ökonomischer Grauzonen im Besonderen. Wir sprechen über implizites Wissen, fuzzy logic, Bauernregeln und Roland Barthes ’Neutrum', philosophieren über Mülltrennung und finden schließlich die Grauzone im Restmüll.

    • 1 hr 14 min

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