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Warum kostet ein Kalb in Deutschland nur ein paar Euro? Kann Joe Biden die USA versöhnen? Und sind die Volksparteien noch zu retten?

Am Ende der Woche sprechen wir über Politik – was sie antreibt, was sie anrichtet, was sie erreichen kann. Jeden Freitag zwei Moderatoren, ein Gast und ein Geräusch.

Im Wechsel hören Sie hier Ileana Grabitz, Politikchefin von ZEIT ONLINE und Marc Brost, Politikchef der ZEIT sowie Tina Hildebrandt, Chefkorrespondentin der ZEIT, und Heinrich Wefing, Politikchef der ZEIT.

Das Politikteil ZEIT ONLINE

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Warum kostet ein Kalb in Deutschland nur ein paar Euro? Kann Joe Biden die USA versöhnen? Und sind die Volksparteien noch zu retten?

Am Ende der Woche sprechen wir über Politik – was sie antreibt, was sie anrichtet, was sie erreichen kann. Jeden Freitag zwei Moderatoren, ein Gast und ein Geräusch.

Im Wechsel hören Sie hier Ileana Grabitz, Politikchefin von ZEIT ONLINE und Marc Brost, Politikchef der ZEIT sowie Tina Hildebrandt, Chefkorrespondentin der ZEIT, und Heinrich Wefing, Politikchef der ZEIT.

    "Dieser Wahlkampf ist anders": Wie Konservative von Rechten lernen

    "Dieser Wahlkampf ist anders": Wie Konservative von Rechten lernen

    Angesichts der jüngsten Entwicklungen im Bundestagswahlkampf, könnte man meinen, es seien amerikanische Verhältnisse eingekehrt: Seien es die persönlichen Diffamierungen der grünen Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock, die in der Kampagne der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ihren Höhepunkt fand. Die Antisemitismusvorwürfe gegen die Publizistin Carolin Emcke nach ihrer Rede auf dem Grünen Parteitag. Oder die von rechtsextremistischen Codes durchzogenen Botschaften von Konservativen wie Hans-Georg Maaßen – das Werben um die Wählergunst war selten so aggressiv, so polarisierend, wie es derzeit zu beobachten ist.

    In der neuen Folge von "Das Politikteil" diskutieren wir mit der Wiener Politikwissenschaftlerin Natascha Strobl, ob der Wahlkampf tatsächlich trumpeske Züge angenommen hat. Strobl ist Expertin für die Codes und Chiffres der Identitären und neuen Rechten und erklärt anhand konkreter Beispiele, wie sich vor allem konservative Politiker, aber auch Medien zunehmend dieser Narrative bedienen, um bei den Wählern und Wählerinnen zu punkten. Eine bewährte Methodik sei etwa der „Riding-the-News-Circle“, sagt Strobl. „Umso mehr sich die Anderen aufregen desto besser."

    Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.

    • 59 Min.
    Wie viel Donald Trump steckt in Joe Bidens Außenpolitik?

    Wie viel Donald Trump steckt in Joe Bidens Außenpolitik?

    Joe Biden ist zu seiner ersten Europareise als Präsident gekommen. Eine Woche wird er hier sein, in London, Brüssel, Genf, ein fast endloser Wirbel von Pomp und Proklamationen, von Empfängen und Erklärungen. In "Das Politikteil" schauen wir hinter die Rituale der Diplomatie und fragen: Was will Joe Biden eigentlich außenpolitisch? Ist jetzt alles wieder gut zwischen Europa und den USA? Und wie wird das Gipfeltreffen mit Putin?

    Zu Gast im Podcast ist diese Woche Jörg Lau, der außenpolitische Koordinator der ZEIT. Er erklärt, was Bidens strategisches Ziel ist, das alles zusammenhält – der Konflikt mit China. Warum ist die Auseinandersetzung mit dem autoritären Regime dort so zentral? Und Jörg Lau erzählt, warum Biden sich in vielen Punkten gar nicht so sehr von Trump unterscheidet. Und was das für Deutschland bedeutet.

    In "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.

    • 1 Std. 1 Min.
    Warum so viele Ostdeutsche AfD wählen – es aber nicht so bleiben muss

    Warum so viele Ostdeutsche AfD wählen – es aber nicht so bleiben muss

    Angesichts der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt versuchte sich der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Marco Wanderwitz, dieser Tage an einer Erklärung für den anhaltenden Höhenflug der AfD in den ostdeutschen Bundesländern: Ein nicht unerheblicher Teil der AfD-Wähler im Osten sei "leider dauerhaft für die Demokratie verloren", sagte der CDU-Politiker. Es gebe keine Lösung, außer die Brandmauer möglichst hoch zu ziehen.

    Vielerorts, vor allem in Ostdeutschland erntete Wanderwitz mit diesem Erklärungsansatz viel Widerspruch, so auch von Martin Machowecz, Redaktionsleiter der ZEIT im Osten. In der neuen Folge von "Das Politikteil" erklärt er, was aus seiner Sicht wirklich die Gründe dafür sind, dass die AfD vor allem im Osten so hohen Zuspruch erfährt – und wir diskutieren, was die Politik tun kann und tun müsste, um das zu verändern. Machowecz wurde ein Jahr vor dem Mauerfall in Meißen geboren und berichtet im Podcast sehr persönlich über die Nachwendejahre, die ihn und seine Generation bis heute prägen. "Mindestens die Hälfte der AfD-Wähler ist mit guten politischen Angeboten auch wieder davon abzubringen, die AfD zu wählen", ist Machowecz überzeugt.

    Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.

    • 1 Std. 10 Min.
    "Das war wie im Gefängnis": Wie junge Menschen die Pandemie erleben

    "Das war wie im Gefängnis": Wie junge Menschen die Pandemie erleben

    65 Prozent der jungen Menschen hatten während der Pandemie das Gefühl, nicht gehört zu werden. 75 Prozent fühlten sich zu Hause zwar wohl, haben aber trotzdem ihre Freunde als wichtigste Ansprechpartner vermisst. Was hat Corona mit denen macht, deren Leben erst relativ am Anfang steht? Was hat ihnen Angst gemacht, was gibt ihnen Hoffnung?

    Für die aktuelle Folge von "Das Politikteil" haben wir junge Menschen aufgerufen, mit uns über ihre Erfahrungen zu sprechen, und lassen sie zu Wort kommen.

    Außerdem sprechen wir mit Severine Thomas von der Universität Hildesheim, die am Institut für Sozial- und Organisationspädagogik über die Situation von Jugendlichen forscht. Als Teil eines Teams hat sie mit JuCo die erste bundesweite Studie dazu gemacht, wie es jungen Menschen zwischen 15 und 30 Jahren ergangen ist.
    Thomas erklärt, warum Generation Corona ein positiver Begriff sein sollte und sie die zunehmende Wut vieler Jugendlicher gut verstehen kann. Sie kritisiert, dass in politischen Gremien kaum Menschen unter 30 Jahren zu finden sind, und fordert, dass Jugendbeteiligung "kein Schönwetterrecht" sein darf.

    Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören, diesmal moderieren ausnahmsweise Tina Hildebrandt und Ileana Grabitz zusammen.

    • 59 Min.
    Frank Schätzing im Live Podcast: "Die Klimakrise ist der größte Thriller überhaupt"

    Frank Schätzing im Live Podcast: "Die Klimakrise ist der größte Thriller überhaupt"

    "Was, wenn wir einfach die Welt retten?“, fragt Bestsellerautor Frank Schätzing in seinem neuen Buch und widmet sich einem der wichtigsten Themen unserer Zeit, das auch den Bundestagswahlkampf bestimmen wird: der Klimakrise und der Frage, wie die Welt den Kampf gegen den Klimawandel noch gewinnen kann. Eine zentrale Botschaft des Schriftstellers lautet: Mit schlechter Laune geht es auf jeden Fall nicht. "Vielleicht sollten wir weniger Trübsal blasen und einfach lachend den A***h hochkriegen, dem anderen auf die Schulter schlagen und sagen: Let's do it and have fun“, so Schätzing. Probleme zu lösen könne auch Spaß machen.

    In der neuen Folge von "Das Politikteil" diskutieren wir mit Frank Schätzing, was geschehen muss, um die nötige kollektive Verhaltensveränderung zu erreichen – welche Maßnahmen die Politik ergreifen muss und welchen Beitrag Literatur leisten kann. "Es geht darum, Menschen zu packen, zu begeistern, für unser Schicksal auf diesem Planeten", sagt der Schriftsteller. "German Angst" sei im Kampf gegen den Klimawandel wenig hilfreich. Entsprechend kritisch fällt seine Bilanz aus zu den Errungenschaften von Angela Merkel als Klimakanzlerin.

    Der Podcast wurde im Rahmen der Konferenz ZEIT für Forschung aufgezeichnet, es ist die erste Liveausgabe von "Das Politikteil".

    In "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.

    • 1 Std.
    Corona-Prognosen: Wie konnten sich die Experten bloß so täuschen?

    Corona-Prognosen: Wie konnten sich die Experten bloß so täuschen?

    Noch vor wenigen Wochen prophezeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Deutschland eine brutale dritte Corona-Welle: Im April und Mai sollten laut ihren Prognosen die Inzidenzen dramatisch steigen. Doch statt der vorhergesagten 350 Infizierten pro 100.000 Einwohner lag die Inzidenz Mitte April bei 165 und sinkt seither zusehends. Und so stellt sich – bei aller Freude über die positive Entwicklung – die Frage: Waren die Modellrechnungen wirklich so klug kalkuliert oder wollten die Experten einfach das schlimmstmögliche Szenario aufzeigen, um die Menschen zu mehr Disziplin zu bringen?

    In der neuen Ausgabe von „Das Politikteil“ fragen wir Dirk Brockmann, Physiker und Modellierer an der Berliner Humboldt-Universität und am Robert Koch-Institut, wie er und seine Kolleginnen und Kollegen sich bloß so irren konnten. Der Wissenschaftler erklärt, welche Faktoren Pandemiemodellierer in ihre Prognosen miteinbeziehen – und warum gerade die deutsche Wissenschaft bei der Berücksichtigung etwaiger Verhaltensänderungen der Menschen deutlich schlechtere Ergebnisse erzielt als etwa britische Kollegen. Wir diskutieren außerdem, ob die Forschung eine erzieherische Funktion übernehmen darf – und was sich im Verhältnis Wissenschaft und Politik verändern muss.

    Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.

    • 1 Std.

Kundenrezensionen

4.5 von 5
391 Bewertungen

391 Bewertungen

xyzRheintochter ,

Tolle Gäste. Viel Zeit fürs Detail.

Nur bitte @ Marc Brohl. Bitte sagen Sie nicht immer „Lieber Herr sowieso, liebe Frau sowieso“. Das klingt durch die Wiederholung in meinen Ohren ironisch und überhaupt nicht wertschätzend, sondern oberlehrerhaft. Auch wenn’s vielleicht anders gemeint ist. Sonst: Herzlichen Dank.

Claudia-BPW Vlub Frankfurt ,

1 Stunde interessante

Informationen! Gefällt mir.Auch dass es so unterschiedliche Themen gibt!

Äni W ,

Sehr gut!

Ich mag diesen Podcast sehr. Angenehme Atmosphäre, gute Fragen, interessante Gäste.

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