Feminist Shelf Control

Feminist Shelf Control

Annika Brockschmidt und Rebekka Endler lesen Romance Novels damit Ihr sie nicht lesen müsst. Dabei unterhalten sie sich über Literatur, Feminismus, Faschismus, Friends und alles was das Herz begehrt. Und was das Herz bricht, im Sinne von Kotzen. Buchtipps und Feedback: feministshelfcontrol@gmail.com Titelmusik von Andrew Collberg!

  1. Re-Release: A Christmas Drop

    15.12.2025

    Re-Release: A Christmas Drop

    Weil sich alles gerade mal wieder wettrüstet, holen wir zum Fest der Liebe und Militärpropanda auch diesen Klassiker unter den Netflix Weihnachtsfilmen aus dem frühen Fundus hervor. 1000 Dank an Andrew Collberg für unseren neuen weihnachtlichen Jingel, der uns schon so manch ohrwurmige Tage beschert hat. Und vielen herzlichen Dank an alle die Annika auf Patreon und Rebekka auf Steady unterstützen. _______ Diesmal gibt's von Netflix produzierte Militär-Propaganda in Weihnachtsoptik samt Kolonialismus-Vibes. Mit "Operation Christmas Drop" steigen wir tief ein in einen quasi Image-Film des amerikanischen Militärs, in dem keiner darüber redet, was die Air Force eigentlich tatsächlich so in Guam treibt, weshalb der Stützpunkt so wichtig ist (strategisch gesehen), sondern die gesamte Militärbasis wird als riesige Weihnachtswerkstatt dargestellt, mit den Soldat*innen als Wichteln. Einer der Killertribute von Panem ist der romantische Held, der die harte Karrierefrau bezirzen und vom Geist der (militärischen) Weihnacht überzeugen muss. Wir liefern Kontext durch verstörende Statistiken zu Militäreinsätzen und der amerikanischen Präsenz in Guam, literaturwissenschaftlichen Exkursen zum kolonialen Topos des "edlen Wilden" und "compassionate conservatism". In diesem Sinne - Frohe Weihnachten, falls ihr feiert - und schöne freie Tage, falls nicht. In jedem Fall: Gute Nerven (und hoffentlich ein bisschen Ruhe.) Ho ho ho!

    2 Std. 17 Min.
  2. 03.11.2025

    Die Tradwives der sogenannten Gegenwart

    Weil proaktives Ragebait in unsere Richtung betrieben wurde, haben wir uns entschlossen über dieses Stöckchen zu springen und (erneut) den Kolleg*innen der Zeit ein bisschen Expertise zu Themen zur Verfügung zu stellen, zu denen sie zwar bisher mit eloquenten Meinungen aufwarten können, mehr jedoch nicht. In der Hoffnung, dass so viel Reichweite demnächst vielleicht mit etwas mehr Wissen und Hintergrund bespielt werden kann, folgt daher hier eine kostenlose Blattkritik, bzw. Podcastkritik zur Folge "Warum gibt es keine Tradwives von links?" der Sogenannten Gegenwart. Woher kommen die Tradwifes? Was ist das ideologische Projekt dahinter? Warum treffen sie ausgerechnet jetzt einen Zeitgeist? Was hat das mit Arbeitskampf und Feminismus zu tun? Und warum sollten sich ALLE Medien sehr genau überlegen, warum und wenn ja, wie sie über diese Frauen berichten wollen - darüber sprechen und lesen wir. Diese Folge ist eine Live Folge, die wir auf Einladung der IG Metall in Chemnitz aufgenommen haben. Statt Eintritt wurden an diesem Abend Spenden für die Frauenhilfe Chemnitz gesammelt. Falls ihr was übrig habt, ALLE Frauenhäuser sind unterversorgt und es geht schon wieder auf die Saison der Hochzeit in Sachen partnerschafliche Gewalt zu, spendet! Annika könnt ihr auf Patreon unterstützen und auf Ko-Fi. Rebekka könnt ihr auf Steady unterstützen. Shownotes: Sibel Schicks Antwort auf Hannah Lühmanns Text zu Tradwifes auf Campact. ‘I Want a Wife' von Judy (Syfers) Brady

    1 Std. 33 Min.
4,6
von 5
500 Bewertungen

Info

Annika Brockschmidt und Rebekka Endler lesen Romance Novels damit Ihr sie nicht lesen müsst. Dabei unterhalten sie sich über Literatur, Feminismus, Faschismus, Friends und alles was das Herz begehrt. Und was das Herz bricht, im Sinne von Kotzen. Buchtipps und Feedback: feministshelfcontrol@gmail.com Titelmusik von Andrew Collberg!

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