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Reportagen aus der Welt der Kirchen und Religionen. Lebensfragen, Ethik, Theologie.

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    • Religion
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Reportagen aus der Welt der Kirchen und Religionen. Lebensfragen, Ethik, Theologie.

    Nachruf: Hans Küng - Lebenslänglich Reformator

    Nachruf: Hans Küng - Lebenslänglich Reformator

    Der Tübinger Theologe Hans Küng war einer der berühmtesten seiner Zunft. Schon längst vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil entwarf er eine Vision der Kirche, wie sie dann im Konzil selbst diskutiert und beschlossen wurde. Aber er vermied es, in die Hierarchie einzusteigen, stattdessen legte er sich mit dem Papst und seinem Machtanspruch an und mahnte immer und immer wieder mit scharfen Worten Reformen an. Die katholische Kirche hat es nicht verstanden, Küng einzubinden, stattdessen entzog man ihm die kirchliche Lehrerlaubnis. Hören sie zum Tode von Hans Küng einen Nachruf von Jörg Vins, er beleuchtet das Leben und Wirken des Theologen.

    Du brauchst keine Angst zu haben, vor gar nichts - Wie sich Menschen nach einer Nahtoderfahrung verändern

    Du brauchst keine Angst zu haben, vor gar nichts - Wie sich Menschen nach einer Nahtoderfahrung verändern

    Seit etwa 50 Jahren werden in Deutschland Schilderungen von Nahtod-Erlebnissen veröffentlicht. Menschen beschreiben, wie sie sich an der Schwelle zum Tod aus ihrem Körper lösen und zu neuen Ufern aufbrechen, manchmal bis zur Zimmerdecke hochsteigen, manchmal aber auch durch Tunnel gleiten in ein helles Licht hinein. Ihre Schmerzen verschwinden, sie erfahren tiefe Geborgenheit, Frieden und Liebe. Nur wenige berichten Negatives. Wissenschaftler suchen nach Erklärungen für solche Erlebnisse, bleiben bislang aber in Vermutungen stecken. Eines jedoch lässt sich mit Sicherheit sagen: eine positive Nahtod-Erfahrung verändert den, der sie erlebt. „Du brauchst keine Angst zu haben, vor gar nichts“ - Mechthild Müser berichtet in hr2-kultur darüber, wie sich Menschen nach einer Nahtoderfahrung verändern.

    Der Schatz am Abgrund - Über die verwandelnde Kraft der Verzweiflung

    Der Schatz am Abgrund - Über die verwandelnde Kraft der Verzweiflung

    Eine lebensbedrohliche Erkrankung wird diagnostiziert, ein geliebter Mensch ist gestorben oder ein schreckliches Unwetter hat eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Was tun, wenn die Lage aussichtslos erscheint? Wenn das Schicksal ins eigene Leben einbricht, kann das einen Menschen in tiefe Verzweiflung stürzen. In unserer Kultur wird sie irrtümlicherweise oft als persönliche Schwäche ausgelegt. Verzweiflung kann aber auch ein wichtiger Entwicklungsschritt sein und letztendlich sogar einen existentiellen Neuanfang mit sich bringen.

    Seelentrost und Energie - Warum wir Süßes zum Leben brauchen

    Seelentrost und Energie - Warum wir Süßes zum Leben brauchen

    Süße Speisen geben uns lebenswichtige Energie. Und sie sind Nahrung für die Seele: Mit Süßem trösten, belohnen oder beruhigen wir uns. Schokolade, Kuchen und Eis sind hier altbewährte Wundermittel. Doch vor allem an Festtagen wie Ostern oder Weihnachten kommen Süßigkeiten groß heraus. Darüber hinaus nennen wir alles süß, was wir zum Anbeißen finden: Babys, kleine Tiere und Menschen, die wir lieben. Auch alte Menschen werden manchmal als „süß“ bezeichnet. Woher kommt diese Faszination für das Süße?

    Der Kern des eigenen Lebens - Wie der Lockdown Menschen geprägt hat

    Der Kern des eigenen Lebens - Wie der Lockdown Menschen geprägt hat

    Lockdown: Anfang der Woche wurde er in der Konferenz der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin bis Mitte April verlängert. Diese Situation ist eine radikale Konfrontation mit dem eigenen Leben. Wer alleine ist, ist wirklich alleine. Wer in einer guten Beziehung lebt, kann deren Möglichkeiten ausschöpfen und womöglich erweitern. Eltern können mit ihren Kindern Neues entdecken, wenn sie durch die Corona-Pandemie mehr Zeit miteinander verbringen. Viele ältere Menschen allerdings sind durch den Lockdown auf nahezu brutale Weise in die Einsamkeit geworfen worden, soziale, persönliche Kontakte sind abgebrochen. Der Kern des eigenen Lebens, ist frei gelegt in dieser Phase, in der es kaum Ablenkung und neue Impulse gibt. Irene Dänzer Vanotti ist für Camino in hr2 kultur der Frage nachgegangen, wie der Lockdown Menschen geprägt hat - und immer noch prägt.

    Das europäische Medizinrad - Die Rekonstruktion vorchristlicher Kreiskulturen

    Das europäische Medizinrad - Die Rekonstruktion vorchristlicher Kreiskulturen

    Wenn vom indigenen „Medizinrad“ die Rede ist, dann denkt man vielleicht an amerikanische Prärie-Indianer, Inkas oder Eskimos, nicht aber an Europa. Dabei gab es auch in hiesigen Breiten vor dem Christentum zyklische und zirkuläre Modelle der Welterklärung, die den Menschen in den großen Kreislauf der Jahreszeiten und des Lebens integrierten. Ethnologen, Kulturwissenschaftler, Theologen und Historiker entdecken immer mehr Hinweise darauf, dass auch unsere Vorfahren in einer „Kreiskultur“ lebten, in der sich Geschichte und Kultur nicht linear, sondern spiralförmig entwickelten. Dieses zirkuläre Denken könnte auch die Suche nach einer lebenswerten Zukunft bereichern.

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