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Die aktuelle Talk-Sendung: Im Tagesgespräch wird das Thema des Tages mit Gästen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft diskutiert und vertieft.

 

 

 

 

 

 

 

Tagesgespräch SRF Podcast

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Die aktuelle Talk-Sendung: Im Tagesgespräch wird das Thema des Tages mit Gästen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft diskutiert und vertieft.

 

 

 

 

 

 

 

    Matthias Dembinski: Zeitenwende - auch für die NATO?

    Matthias Dembinski: Zeitenwende - auch für die NATO?

    Historischer Schritt in Nordeuropa: Finnland und Schweden sind auf dem Weg zum NATO-Beitritt. Wie sehr verändert sich dadurch die europäische Sicherheitslage? Antworten im «Tagesgespräch» von Nato- und Sicherheitsexperte Matthias Dembinski.

    Ein neues Zeitalter beginnt, sagte der finnische Präsident Sauli Niinistö gestern, als er ankündigte, dass Finnland einen Antrag für einen NATO-Beitritt stellen wolle. Auch Nachbar Schweden steht kurz vor diesem Schritt. Jahrzehntelang hielten die beiden skandinavischen Länder an ihrer militärischen Neutralität fest. Doch Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine hat bei den Politikerin und in der Bevölkerung zu einem Umdenken in Sachen NATO geführt. Wie wichtig sind die beiden Länder für das transatlantische Verteidigungs-Bündnis? Und bedeutet eine erweiterte Nato auch mehr Sicherheit für Europa? Antworten auf diese Fragen hat Matthias Dembinski, Nato- und Sicherheitsexperte bei der hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung. Im «Tagesgespräch» ist er zu Gast bei Barbara Peter.

    • 26 min
    Marina Carobbio: «Wir brauchen mehr Junge und weniger Autos»

    Marina Carobbio: «Wir brauchen mehr Junge und weniger Autos»

    Die Tessiner SP-Ständerätin und Vizepräsidentin der Alpen-Initiative freut sich, dass durch den Bau eines grossen Containerterminals in Mailand bald mehr Güter auf die Schiene kommen. Sorgen bereitet Marina Carobbio hingegen, dass viele Junge dem Tessin den Rücken kehren.

    Der Kanton Tessin ist auf Schrumpfkurs. Viele junge Menschen wandern ab. Die Gesellschaft ist stark überaltert. Dieses Thema bewegt die Tessiner Politiker stark. Was für Lösungsvorschläge hat Marina Carobbio, damit dieser Negativtrend ausgebremst wird? Und was braucht es ihrer Meinung nach, damit die Tessinerinnen weniger Auto fahren und so selbst mithelfen, die Luft in ihrem Kanton zu verbessern? Als Ärztin weiss Carobbio, dass viele Tessinerinnen wegen den Auto-Schadstoffen an Atemwegserkrankungen leiden. Sie weiss auch, dass eine hohe Lebensqualität neben guten Arbeitsbedingungen ausschlaggebend dafür ist, wo man sich niederlässt. Im «Tagesgespräch» bei Karoline Thürkauf erklärt Marina Carobbio, welche Massnahmen es ihrer Auffassung nach braucht, damit die Bevölkerung von der Strasse auf die Schiene wechselt.

    • 24 min
    Werner Kübler: Bilanz der Unispitäler nach zwei Jahren Pandemie

    Werner Kübler: Bilanz der Unispitäler nach zwei Jahren Pandemie

    Corona hat das Schweizer Gesundheitswesen an die Belastbarkeitsgrenzen gebracht. Gefordert waren insbesondere die fünf Universitätsspitäler mit ihrer zentralen Rolle bei der Behandlung von Covid-Patienten. Wie fällt die Zwischenbilanz aus? Spitaldirektor Werner Kübler ist Gast im «Tagesgespräch».

    Auch wenn Corona hierzulande mittlerweile etwas in den Hintergrund gerückt ist: Die Pandemie hat tiefe Spuren hinterlassen im Schweizer Gesundheitswesen. Heute haben die fünf Schweizer Universitätsspitäler eine vorläufige Zwischenbilanz nach zwei Jahren Pandemie gezogen. Die Unispitäler trugen die Hauptlast bei der Behandlung der Covid-Patienten. Das Spital-Personal sei bis an und über die Grenzen der Belastbarkeit gegangen, hiess es an der gemeinsamen Medienkonferenz der Unispitäler am Vormittag. Hinzu kommen die finanziellen Einbussen: Auch nach Abzug der Ausgleichszahlungen der Kantone für die erlittenen Ausfälle, bleiben die Unispitäler nach eigenen Angaben auf einem kumulierten Verlust von 80 Millionen Franken sitzen.

    Welche Folgen hat das? Wie wird sich die Schweizer Spitallandschaft längerfristig entwickeln? Und wie wollen die Unispitäler den akuten Personalmangel, insbesondere in der Pflege, angehen? Antworten liefert Werner Kübler, seit 2008 Direktor des Universitätsspitals Basel und Vizepräsident von H+, dem Verband der Schweizer Spitäler. Im «Tagesgespräch» war er zu Gast bei Barbara Peter.

    • 26 min
    Miriam Behrens: «Solidarität mit Geflüchteten noch immer gross»

    Miriam Behrens: «Solidarität mit Geflüchteten noch immer gross»

    Etwa 50000 Ukrainer:innen sind in den letzten Wochen in die Schweiz geflüchtet. Fast die Hälfte der Menschen sind bei Gastfamilien untergekommen. Obwohl nicht immer alles rund läuft, ist die Solidarität mit den Geflüchteten nach wie vor gross, sagt Miriam Behrens, Direktorin der Flüchtlingshilfe.

    Vor zweieinhalb Monaten hat Russland über Nacht die Ukraine angegriffen. Seither haben Millionen von Ukrainer:innen das Land verlassen. Sie werden in ganz Europa mit grosser Solidarität und offenen Armen empfangen. Auch in der Schweiz: Gegen 50000 ukrainische Flüchtlinge sind hierzulande mittlerweile angekommen.

    Der Wille zu helfen ist gross: Fast die Hälfte der Geflüchteten wurden von einer Gastfamilie aufgenommen. Gleichzeitig harzt es inzwischen da und dort. Das Zusammenleben mit Kriegsflüchtlingen ist nicht immer einfach. Auch einige Kantone und Gemeinden sind überlastet.

    Miriam Behrens zieht trotzdem eine positive Zwischenbilanz. Sie ist Direktorin der schweizerischen Flüchtlingshilfe. Ihre Organisation ist der Dachverband der Hilfswerke, die geflüchtete Menschen bei ihrer Ankunft in der Schweiz unterstützen.

    • 26 min
    Manfred Sapper: «Dieser Krieg macht einen fassungslos»

    Manfred Sapper: «Dieser Krieg macht einen fassungslos»

    Wie geht der Krieg in der Ukraine weiter? Der «Tag des Sieges» in Russland und die Rede von Wladimir Putin haben wenig Anhaltspunkte zur weiteren Kriegsstrategie des Kremls geliefert. Welche Optionen hat Putin überhaupt noch? Einschätzungen von Russland-Experte Manfred Sapper im «Tagesgespräch».

    Noch immer wirft der Auftritt Putins an der Militärparade in Moskau Fragen auf. Er hat der Ukraine nicht offiziell den Krieg erklärt und auch keine Generalmobilmachung angekündigt, wie manche erwartet hatten.

    Währenddessen gehen die Kämpfe unvermindert weiter. Zuletzt meldete die Ukraine heftige Raketenangriffe auf die Hafenstadt Odessa. Wie sieht die nächste Phase des Krieges aus? Welche Optionen bleiben Putin? Und wie könnte der Krieg jemals enden?

    Darüber spricht Barbara Peter mit Manfred Sapper im «Tagesgespräch». Der Politikwissenschaftler ist seit rund 20 Jahren Chefredaktor der deutschen Zeitschrift «Osteuropa», welche die aktuellen politischen Entwicklungen in Osteuropa und Russland analysiert. 

    • 26 min
    Daniel Woker: «Neutralität als Mittel, nicht als Ziel»

    Daniel Woker: «Neutralität als Mittel, nicht als Ziel»

    Vor dem Hintergrund des russischen Angriffs auf die Ukraine debattiert der Nationalrat am Montag über ein höheres Armeebudget. Die Schweiz diskutiert ihre Neutralität. Der ehemalige Botschafter Daniel Woker sagt dazu: «Neutralität ist ein Mittel, nicht das Ziel der schweizerischen Aussenpolitik.»

    Der Krieg in der Ukraine schafft neue Fakten und Realitäten. Auch in der Schweiz. Am Montag debattiert der Nationalrat darüber, das Armeebudget deutlich zu erhöhen. Geht es nach dem Willen der sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrates, stellt der Bund der Armee künftig rund sieben Milliarden Franken zur Verfügung – zwei Milliarden mehr als bis anhin.

    Von links bis rechts wird um die künftige schweizerische Rüstungs- und Sicherheitspolitik und den Umgang mit der Neutralität gerungen. Soll sich die Schweiz dem Sicherheitsbündnis Nato annähern? Oder eine Verteidigungsallianz mit der EU anstreben? Soll sie Waffen und Munition liefern in die Ukraine? Oder soll die Schweiz ein neutraler bewaffneter Staat bleiben?

    Als unabhängiger Kommentator beschäftigt sich auch der frühere schweizerische Botschafter in Australien, Singapur und Kuweit, Daniel Woker, mit diesen Fragen. Der Spezialist für Geopolitik und Lehrbeauftragter an der Universität St. Gallen ist heute in seinem Beratungsunternehmen «Share-an-Ambassador» tätig.

    • 25 min

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