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Im Familienrat Podcast von Mit Vergnügen beantwortet Diplom Pädagogin Katia Saalfrank eure Fragen zum Familienleben und zur Beziehung zu Kindern.

Schreibt an: Familienrat@mitvergnuegen.com

Familienrat mit Katia Saalfrank Mit Vergnügen

    • Kids & Family

Im Familienrat Podcast von Mit Vergnügen beantwortet Diplom Pädagogin Katia Saalfrank eure Fragen zum Familienleben und zur Beziehung zu Kindern.

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    Wie kann ich damit umgehen, dass die Großeltern meinem Kind zu viel schenken?

    Wie kann ich damit umgehen, dass die Großeltern meinem Kind zu viel schenken?

    Rieke* schreibt: “Liebe Katia, ich habe eine Frage, die sicher ganz viele Familien gerade beschäftigt. Weihnachten steht vor der Tür und mir ist jetzt schon Angst und Bange vor der „Schenkwut“ der Großeltern. Wir wünschen uns, dass unser Sohn (3 Jahre) von jedem EIN Geschenk bekommt, auf die Summe der Verwandtschaft gesehen, finde ich das immer noch viel. Für alle ist das in Ordnung, nur nicht für die Eltern meines Freundes. Wir haben uns alle abgesprochen, nur aus ihrer Richtung kam ein „wir haben schon viele Kleinigkeiten besorgt, damit er viel zum Auspacken hat“. Wir würden uns wünschen, dass er eine sinnvolle Sache bekommt und finden es schade (und ja, auch sehr nervig), wenn diese „vielen Kleinigkeiten“ später in der Ecke landen. Sie haben nur dieses eine Enkelkind und wir verbringen dieses Jahr Weihnachten nur mit Ihnen. Ich kann ihre Bilder im Kopf, wie ein schönes Weihnachten auszusehen hat, nachvollziehen, aber wir haben eine andere Vorstellung vom Schenken und sind eben auch Teil dieser Weihnachten. Ich kenne so einen, in meinen Augen, übergriffigen Umgang von meiner Familie absolut nicht und weiß nicht damit umzugehen. Grundsätzlich finde ich, dass es Sache meines Freundes ist, mit seinen Eltern zu reden. Er probiert das auch schon seit Geburt auf verschiedene Arten (reden, Geschenke zurückgeben, nicht mitnehmen), aber sie ignorieren hartnäckig seinen Wunsch – was bezeichnend für ihr Verhältnis ist und eine, aber eben seine Baustelle.
    Unser Kind wird älter und entwickelt einen Sinn fürs Schenken und ich finde es nicht schön, dass er jetzt schon jedes Mal nach Geschenken fragt, wenn er sie sieht – er sieht sie aufgrund der Distanz seltener als meine Familie und sie schenken bei jedem Besuch. Ich kann ihn aber komplett verstehen. Wie kann ich damit, oder besser, mit Ihnen umgehen?
    Liebe Grüße und friedliche Weihnachten”

    *Name geändert

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    • 30 min
    Wie bekomme ich meine Kinder dazu sich weniger zu streiten?

    Wie bekomme ich meine Kinder dazu sich weniger zu streiten?

    Benjamin* schreibt: “Ich bin verheiratet und Vater von drei Söhne: der älteste ist 7, der mittlere 5 und der jüngste 2 Jahre alt. Ich liebe meine Söhne und im Allgemeinen genieße ich auch das Familienleben. Es gibt aber eine Situation, die mich sehr belastet und überfordert. Der älteste und der mittlere Sohn streiten sehr häufig, nicht nur mit Worten, sondern auch körperlich. Gründe? Ich habe den Eindruck, dass sie sich nur gegenseitig ärgern wollen. Und oft, aus Langeweile. Wenn wir unterwegs sind und die Kinder beschäftigt sind, gibt es kein Problem, aber sobald sie sich langweilen, dann fängt das Streiten wieder an. Ich versuche mich raus zu halten so lange es geht (es ist relativ ausgeglichen), aber irgendwann muss ich die Kinder trennen, weil sie sich verletzen könnten.
    Ich bin mir bewusst, dass Streiten auch zum Leben gehört – und ich kann mich erinnern, dass ich als Kind auch mich mit meinen Geschwister gestritten habe (auch körperlich). Aber nie in den Massen wie meine beiden zwei Söhne. Diese Situation belastet mich persönlich sehr, aber auch das Familienleben, da ich leider schreien muss, um die Kinder zu trennen. Meine Frau sieht es und handelt auch ähnlich. Natürlich würde es helfen, wenn wir die Kinder auseinanderhalten, aber das ist oft nicht möglich und als Familie möchten wir auch zusammen Sachen unternehmen. Habt Ihr Anregungen oder Vorschläge, die Ihr mit uns teilen könnt?”

    *Name geändert

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    • 37 min
    Wie schaffe ich es mein Kind abzustillen?

    Wie schaffe ich es mein Kind abzustillen?

    Karin* fragt: “Mein Sohn ist 15 Monate alt und ein richtiger Sonnenschein. Es geht mir in meiner Frage um das Stillen, besser gesagt, um das Abstillen.
    Ich stille meinen Sohn nur noch zum Einschlafen, d.h. mehrfach nachts und einmal mittags zum Mittagsschlaf. Es hat sich leider so eingeschlichen, dass er im Bett (Familienbett) nur mit meiner Brust im Mund wieder in den Schlaf findet. Im Kinderwagen und im Auto schafft er es jedoch auch ohne mich in den Schlaf. Schnuller oder Ersatz-Beruhiger akzeptiert er nicht. Da haben wir glaube ich alles durch. Darüber hinaus haben wir alle äußeren Umstände überprüft und vor einigen Monaten auch immer mal wieder verändert – Temperatur, Licht, Abendritual, Tagesablauf, Routinen. Körperlich gibt es keine Probleme.
    Nachts sieht es bei uns so aus, dass mein Sohn seit der Geburt alle 1,5-2 Stunden aufwacht und nur über das Stillen wieder in den Schlaf findet. In den ersten sechs Monaten hat mich dieser Schlafmangel sehr belastet, danach habe ich es für mich akzeptiert. Und um in Katias Worten zu bleiben – wenn man die Erwartungen verändert, verändert sich sofort auch was im Außen. Seither geht es mir ganz gut mit der Schlafsituation und ich akzeptiere die normale „Grundmüdigkeit“. Mein Mann, unser familiäres Umfeld sowie meine Freunde fragen mich jedoch ständig, wie lange ich noch stillen möchte und was ich genau tue, um das stillen zu beenden?
    Mein Wunsch wäre natürlich, dass ich nicht mehr zum Einschlafen stille und mein Sohn dadurch auch lernt, dass er nachts länger am Stück schlafen kann.
    Je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige, desto mehr Sorge habe ich, dass es nur über das „Schreien lassen“ funktionieren kann. Und diesen Weg möchte ich auf keinen Fall gehen. Wir haben schon 3-4 Mal versucht ihn nachts auf unserem Arm herum zu tragen, ihn zu beruhigen und wieder in den Schlaf zu begleiten. Das funktionierte aber jedes Mal überhaupt nicht. Nach 1,5 Stunden Stress und Schreierei habe ich aufgegeben. Auch, dass mein Mann ihn alleine – ohne mich vor Ort – ins Bett bringt klappt nicht. Auf das „Lieblingsessen“ kann er anscheinend nicht verzichten.
    Seitdem unsere ganzen Versuche gescheitert sind, weiß ich nicht mehr weiter.
    Sollte ich warten bis ich mit meinem Sohn über das Thema sprechen kann – mit ca 2/2,5 Jahren? Oder wie komme ich vom Einschlaf-Stillen weg, damit auch ggfs irgendwann mal mein Mann unseren Sohn ins Bett bringen kann – was er sich sehr wünscht. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir helfen könntet, da ich aktuell wirklich nicht weiß wie es weitergehen kann.”

    *Name geändert

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    • 43 min
    Hat mein Kind einen Knacks bekommen?

    Hat mein Kind einen Knacks bekommen?

    Ingrid* schreibt: “Liebe Katja, ich habe eine Frage die mich einfach nicht mehr loslässt. Vor einem Jahr wurde mein Sohn mit 20 Monaten in der Kita nach dem Berliner Modell eingewöhnt. Er fasste damals relativ schnell Vertrauen zu seiner Bezugserzieherin, jedoch fiel die Erzieherin 8 Wochen später aufgrund einer OP für drei Monate aus.
    Er weinte immer beim Abgeben in der Kita und mir zerriss es fast das Herz ihn dort zu lassen. Da ich jedoch selbst noch sehr unsicher war und es einfach nicht besser wusste , habe ich auf andere gehört und mein Kind nicht aus der Kita genommen bzw. habe ich ihn weinend abgegeben und saß dann selbst weinend zu Hause. Mein Herz sagte immer, dass es nicht richtig ist, was ich da tue und ich hab ihn aber weiterhin jeden Morgen dort abgegeben.
    Ich habe öfters in der Kita angerufen und sie sagten immer, dass sie mit ihm gekuschelt haben und er nach fünf bis zehn min aufgehört hat zu weinen. Das Weinen beim Abgeben gehörte mit ein paar Ausnahmen zur Normalität und hat sich erst in den letzten drei Monaten deutlich gebessert. Ich muss dazu sagen, dass ich leider meine Unsicherheit vor meinem Sohn nicht verbergen konnte und es ihm dadurch bestimmt noch schwerer gemacht habe.
    Jetzt zu meiner Frage: Ich habe so furchtbare Angst unsere Beziehung dadurch zerstört zu haben, dass er aufgrund der unguten Trennung einen „Knacks“ bekommen hat, welcher meine Schuld ist. Es zerfrisst mich nachts zum Teil, dass ich das alles getan habe. Mein Sohn ist im Alltag ein recht fröhliches, ausgeglichenes und sehr willensstarkes Kerlchen. Er hilft mir sehr gerne beim Kochen und Haushalt machen und er ist für sein Alter sehr empathisch und empfindsam. Ab und zu verfalle ich leider auch in andere Muster und schimpfe mit ihm, aber ich arbeite hart an mir unseren Alltag bindungsorientiert zu gestalten.

    Natürlich möchte ich jetzt am liebsten hören dass er keinen Knacks bekommt, aber diese Angst sitzt so tief in mir, dass ich es zum Teil kaum ertrage. Was kann ich tun?”

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    Supporter des Familienrates ist dieses Mal KATHA covers.
    KATHA covers macht Kinderbettwäsche für Superträumer. Die Bettwäsche zeichnet sich durch ihre wundervollen Designs aus, wie z.B. die Ready Rocket, Dancing Duck oder die Shiny Stars. Die Bettwäsche ist für Klein & Groß und besteht außerdem zu 100% aus Baumwolle und ist “Oekotex Standard 100” zertifiziert und damit schadstofffrei. Mit dem exklusiven Gutscheincode Familienrat15 könnt ihr unter kathacovers.com/shop/ bis zum 31. Dezember 2019 15% Rabatt auf alle Artikel bekommen.

    • 23 min
    Was kann ich tun, wenn mein Kind seinen Körper entdeckt?

    Was kann ich tun, wenn mein Kind seinen Körper entdeckt?

    Carlotta* schreibt: “Mein Mann und ich leben in Berlin. Wir haben zwei Töchter, 3 Jahre und 9 Monate alt. Beide Mädchen sind ganz bezaubernd – und interessanterweise absolut unterschiedlich. Die Große ist wild, laut und lustig, wie eine richtige Räubertochter. Die kleine hingegen sehr, sehr ruhig, konzentriert und aufmerksam. Wir sind gespannt, wie sich die beiden weiter entwickeln werden.

    Unsere "Große" ist nun in der Phase, dass sie sich selbst entdeckt. Sie erforscht ihren Körper, besonders ihre Vagina, sehr intensiv. Gerade im Sommer lassen wir sie gern in der Wohnung nackt herumlaufen. Und wo sie geht und steht wird ordentlich drauf los gefummelt. Sorry, für den Ausdruck, aber das trifft es tatsächlich am besten. Wir sind nun in der Zwickmühle, dass wir es ihr nicht verbieten wollen. Sie soll offen und natürlich ihren Körper und ihre Sexualität erforschen. Und uns ist auch klar, dass sich das schön anfühlt, wenn sie sich da anfasst. Wir fragen uns aber, ob du liebe Katja, Tipps hast, wie wir kommunizieren können, dass das eine sehr private Sache ist. Sollten wir z.B. sagen, dass sie das bitte nur machen soll, wenn sie allein in ihrem Zimmer ist? Oder was schlägst du vor? Außerdem wären wir dankbar für Tipps, wie wir uns auf das, was in den nächsten Monaten kommt, vorbereiten können. Wenn es mit den ersten Doktorspielchen etc. los geht.”

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    Supporter des Familienrates ist dieses Mal Podimo.
    Podimo ist dein persönlicher Podcast-Player, der Dir tägliche Podcast-Empfehlungen macht. Podimo ist die einzige deutsche Podcast Plattform, die Podcaster an den Erlösen beteiligt. Neben 20 exklusiven Formaten finden sich dort auch die Podcasts, die man bereits kennt. Familienrat-Hörer können auf podimo.de/familienrat nun zwei Monate lang kostenlosen Zugang zum gesamten Premium Angebot erhalten.

    • 17 min
    Wie kann ich meinem Kind helfen, nicht so schnell in Rage zu geraten?

    Wie kann ich meinem Kind helfen, nicht so schnell in Rage zu geraten?

    Susanne* schreibt: “Mein Sohn ist 8 Jahre alt und reagiert immer wieder sehr gereizt, trotzig und extrem genervt, wenn ich ihn um die ganz normalen, alltäglichen Dinge bitte, wie z.b. Zähne putzen, Anziehen, für die Schule üben, Instrument üben, oder auch beim Duschen, etc. Es gibt fast jedes Mal großes Drama. Dabei versuche ich meiner Meinung nach bereits schon ganz viel, um die Situation zu verbessern, sowie immer der gleiche Ablauf morgens vor der Schule und abends beim Zubettgehen.

    Meist versuche ich es auch mit Hausaufgabenzeit, oder "Vorwarnen", sprich ihm zu sagen: ’In fünf Minuten machen wir dies und das’. Oder ihn mitentscheiden lassen, ob er erst mit dem einen oder mit dem anderen anfangen möchte oder Nachmittagstermine reduzieren, damit genügend freie Spielzeit bleibt. Oft gebe ich ihm sogar noch einige Minuten zusätzlich Zeit bis er dann die Dinge wirklich erledigen muss. Aber trotzdem bekomme ich Kommentare wie ‘immer dieses blöde xyz’, ‘das ist unfair’ ‘immer muss ich machen was du sagst’, ‘jetzt nicht, ich lese/spiele gerade’. Und ich treffe nur auf bockige genervte Ablehnung, bis die Dinge dann nach viel Diskussion mit viel Wut und Missmut seinerseits erledigt werden. Auch Aufgaben für die Familiengemeinschaft, z.B. Tisch abräumen nach dem Essen, erledigt er nur mit motzigen Kommentaren und sehr genervt. Wir geraten darüber oft in Streit, weil ich mich dann ärgere, selbst genervt bin und mich leider oft von seiner schlechten Laune anstecken lasse. Ich frage mich, was ich in diesen Situationen besser machen kann, bzw. wie ich es schaffen kann, dass er nicht immer in Rage gerät? Wie kann ich diese Situationen entschärfen? Ich habe das Gefühl ich führe endlose Diskussionen mit meinem Sohn, warum diese Dinge jetzt erledigt werden müssen und warum sie wichtig sind.

    Er verhandelt auch ganz oft mit mir, wie viel Minuten er z.B. üben muss. Ich weiß nicht was ich falsch mache und bin mit meinem Latein am Ende. Wenn ich laut werde und ihn sozusagen verbal zwinge Dinge direkt zu erledigen, tut er es auch, aber das ist nicht der Weg den ich gehen möchte. Wie kann ich meinem Sohn helfen sich über diese alltäglichen Notwendigkeiten nicht so – in meinen Augen vollkommen sinnlos – zu echauffieren, ohne ihn zwingen zu müssen?
    Teilweise diskutiert er mit mir um einiges länger herum, als es bräuchte die Aufgabe selbst zu erledigen. Aber um das zu realisieren, ist er wahrscheinlich noch zu jung. Ich freue mich sehr eure Tipps zu hören.”

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    Hier geht’s zu den Coaching- und Beziehungskarten für den Alltag mit Kindern von Katia Saalfrank: http://bit.ly/coachingkarten | Hier könnt ihr euch für den Newsletter für das NEUE PROJEKT anmelden: https://www.katiasaalfrank.de/newsletter-jetzt-eintragen/


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    Supporter des Familienrates ist dieses Mal Mit Vergnügen.
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    "Berlin. Mit Vergnügen – Berlin für alle Lebenslagen" ist über https://mitvergnuegen.weiterwei

    • 39 min

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