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Der Podcast der Wochenzeitung „der Freitag“ mit Beiträgen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Alltag

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Der Podcast der Wochenzeitung „der Freitag“ mit Beiträgen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Alltag

    Ulrike Baureithel im Gespräch mit Jutta Allmendinger und Jan Wetzel

    Ulrike Baureithel im Gespräch mit Jutta Allmendinger und Jan Wetzel

    Gerade in Krisenzeiten wird der sozialer Zusammenhalt zu einem zentralen Thema. Vertrauen in Personen und Institutionen spielen eine immer größere Rolle. Doch wie spielen Vertrauen und Kontrolle in einer Gesellschaft zusammen? Wer traut eigentlich wem und unter welchen Bedingungen? Und wie nehmen dies Menschen für sich selbst und bei anderen wahr und mit welchen Wirkungen? Diese und andere Fragen diskutiert Freitag-Redakteurin Ulrike Baureithel mit der Soziologin und Leiterin des Wissenschaftszentrums Berlin (WZB), Jutta Allmendinger, und dem Soziologen Jan Wetzel, der ebenfalls am WZB arbeitet. Gemeinsam haben sie das Buch „Die Vertrauensfrage. Für eine neue Politik des Zusammenhalts“ geschrieben.

    Das Gespräch wurde am 12. März aufgezeichnet. Deswegen sind einige Aussagen zur Corona-Krise in diesem zeitlichen Zusammenhang zu sehen

    +++ Shownotes +++

    Link zum Probeabo: https://www.freitag.de/probe

    Foto: David Ausserhofer/WZB

    • 57 Min.
    Konstantin Nowotny im Gespräch mit Jo Schück

    Konstantin Nowotny im Gespräch mit Jo Schück

    „Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste, was es gibt auf der Welt“, so heißt es in einem alten Schlager von Werner Richard Heymann. Und tatsächlich: Gerade jetzt, in Zeiten der Corona-Krise, zeigt sich, dass Freundschaften nicht nur schön sind, sondern den Zusammenhalt einer Gesellschaft sichern können.

    Über die Bedeutung von Freundschaft hat Aspekte-Moderator Jo Schück ein Buch geschrieben. Freitag-Redakteur Konstantin Nowotny hat sich mit ihm unterhalten – über Familien, die man sich aussucht, ein mögliches Freundschaftsministerium und die Liebe

    +++ Shownotes +++

    Link zum Probeabo: https://www.freitag.de/probe

    Foto: Katharina Hintze

    • 27 Min.
    Sebastian Puschner im Gespräch mit Christian Baron

    Sebastian Puschner im Gespräch mit Christian Baron

    Im Grunde nahm alles in der Freitag-Redaktion seinen Anfang. An einem Tag im Februar 2019 entstand dort die Idee zu einem Text von Christian Baron über seinen Vater. „Ein Mann seiner Klasse” hieß er, und ein Jahr später wurde wiederum aus diesem Text das gleichnamige Buch. Darin beschreibt Christian Baron seine Kindheit in Kaiserslautern – und was es bedeutet, in einem wohlhabenden Land, in Deutschland, in Armut aufzuwachsen.

    Sebastian Puschner, Politik- und Wirtschaftsressortleiter des „Freitag”, spricht mit Christian Baron über dessen Vater, der „ein Mann seiner Klasse” war, über Armut und Scham – und über den Unterschied zwischen Hunger, Hungern und am Verhungern sein. Aber auch über proletarische Literatur in Deutschland, warum es sie hier nur vereinzelt gibt und ob sich das ändern kann.

    +++ Shownotes +++

    Link zum Probeabo des Freitag: http://freitag.de/probe

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    Texte aus der Freitag-Ausgabe zum Internationale Frauentag:

    Ein Kerl wie ein Pfirsich von Elsa Koester: https://www.freitag.de/autoren/elsa-koester/ein-kerl-wie-ein-pfirsich

    Ein Mann seiner Klasse von Christian Baron https://www.freitag.de/autoren/cbaron/ein-mann-seiner-klasse

    Interview mit Klaus Theweleit von Elsa Koester und Mladen Gladić https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/der-panzer-des-mannes-ist-bruechig

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    #unten-Texte des Freitag

    Sie nannten uns Sozialhilfe-Adel von Christian Baron https://www.freitag.de/autoren/cbaron/sie-nannten-uns-sozialhilfe-adel

    Sag mir, wo du herkommst von Britta Steinwachs https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/sag-mir-wo-du-herkommst

    Die prekäre Gesellschaft von Katharina Schmitz https://www.freitag.de/autoren/katharina-schmitz/die-prekaere-gesellschaft

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    Ein Start-up für die Pflege? Von Nina Scholz https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/ein-start-up-fuer-die-pflege

    Interview mit Marion Messina von Romy Straßenburg https://www.freitag.de/autoren/linkerhand/wir-lieben-es-tabus-zu-brechen

    „Rand, ein Zustand“ – Mladen Gladić über Primasens https://www.freitag.de/autoren/mladen-gladic/rand-ein-zustand

    Foto: Hans Scherhaufer

    • 42 Min.
    Pepe Egger im Gespräch mit Maja Göpel

    Pepe Egger im Gespräch mit Maja Göpel

    Trockenheit, Dürren, Stürme, Katastrophen. Die Klimakrise ist nicht mehr zu leugnen – darauf machen auch seit über einem Jahr Schüler*innen und Student*innen der Fridays for Future aufmerksam – und haben damit das Thema auf die Agenda gesetzt. Und so langsam dürfte es eigentlich jedem klar sein: Wenn wir eine Zukunft wollen, muss sich unser System ändern – und wir unser Verhalten. Doch wie soll das genau gehen?

    Darüber diskutiert Pepe Egger, Wirtschafts-Redakteur des Freitag, mit Maja Göpel. Politökonomin, Transformationsforscherin, Expertin für Nachhaltigkeitswissenschaft berät die Bundesregierung zu Umweltfragen – und sie hat ein Buch geschrieben: „Unsere Welt neu denken: Eine Einladung“

    Das Freitag-Probeabo gibt es hier: https://www.freitag.de/probe

    Artikel von Elsa Koester zur Flugscham: https://www.freitag.de/autoren/elsa-koester/unter-den-wolken

    Foto: Kai Mueller

    • 1 Std. 8 Min.
    Jakob Augstein im Gespräch mit Silke und Holger Friedrich

    Jakob Augstein im Gespräch mit Silke und Holger Friedrich

    Im September 2019 wurden die Berliner Unternehmer Silke und Holger Friedrich als neue Eigentümer des Berliner Verlags vorgestellt, zu dem neben der Berliner Zeitung unter anderem auch der Berliner Kurier gehört. Diese neuen Personalien sorgten für einiges Erstauen und Skepsis, aber auch für Neugier. Bald darauf legten Silke und Holger Friedrich mit ihrer „Berliner Botschaft“ ein Manifest vor, das von vielen Seiten belächelt wurde und zugleich Großes verhieß:

    „Wir hoffen, mit unserem Erwerb des Berliner Verlags einen Beitrag bürgerlichen Engagements leisten zu können, einen Beitrag zur außerparlamentarischen Opposition in neuem Format, auch im Sinne bürgerlicher Selbstermächtigung.“

    Aber kann eine Zeitung heutzutage noch Ort demokratischer Willensbildung sein? Wie können Zeitungen die Digitalisierung überleben? Und sind die Friedrichs, als skeptisch beäugte Quereinsteiger mit einer eigenen Geschichte, die Falschen oder gerade deswegen die Richtigen für einen solchen Transformationsprozess?

    Darüber, sowie über die Erfahrungen der ersten Monate diskutiert Jakob Augstein mit Silke und Holger Friedrich.

    Das Gespräch wurde im Rahmen des radioeins und Freitag Salon am 17. Februar 2020 in der Berliner Volksbühne aufgezeichnet

    • 55 Min.
    Pepe Egger im Gespräch mit Katja Kipping und Josef Rick

    Pepe Egger im Gespräch mit Katja Kipping und Josef Rick

    Deutschland ist ein reiches Land. Im Jahr 2019 hat der Bund einen Rekordüberschuss von 13,5 Milliarden Euro erzielt, immer lauter tönen seitdem – von Friedrich Merz bis zu Dietmar Bartsch – die Rufe nach Steuersenkungen.

    Zugleich nimmt die Ungleichheit rapide zu, weil die Vermögen schneller wachsen als die Löhne. Immer mehr Menschen fragen sich, wie es weitergeht und was die Zukunft bringt. Nur wenige glauben noch, dass ihre Kinder es einmal besser haben werden. Viele schauen mit Bangen ins Alter. Ihre Arbeit ist schlecht bezahlt, die Rente wird kümmerlich sein, die Wohnung zu klein und zu teuer. Sicher ist eigentlich nur, dass es so, wie es ist, nicht bleiben wird.

    Dabei ist genug von dem vorhanden, was Marx „die chemische Kraft der Gesellschaft“ nannte: Geld. Die reichsten zehn Prozent der Deutschen besitzen mehr als die Hälfte des gesamten Vermögens – und zwar 56 Prozent. 15 Prozent der Bevölkerung haben überhaupt kein Vermögen und Sechs Prozent aller Bürger haben nur Schulden. Es bräuchte also mehr Umverteilung als bisher, nur: Kann das deutsche Steuersystem das alles überhaupt noch leisten?

    Pepe Egger, Wirtschafts-Redakteur des Freitag, diskutiert mit Katja Kipping, Vorsitzende der Partei DIE LINKE, und Josef Rick, Immobilienunternehmer und Multimillionär, über fehlende Steuergerechtigkeit, Lobby-Mythen und das Klassenbewusstsein der Reichen.

    Das Gespräch wurde am 23. Januar 2020 in der Berliner Volksbühne aufgezeichnet

    Foto Katja Kipping: Anke Illing

    • 59 Min.

Kundenrezensionen

Harald HHW Schmidt ,

She schwankendes Niveau

Die Episode vom 31.12.19 war unter aller Kanone. Grotesk tendenziös und anbiedernd an metoo und nicht die Exzesse sehend. Der Gipfel war als er nicht einsehen wollte, dass Frauen wie Merkel, AKK und von der Leyen durchaus in Führungspositionen kommen können, und argumentierte dass sie ja männliche Politik machen und daher nicht zögern würden. Abo wieder abbestellt. So einen Chefredakteur braucht kein Mensch.

vberrot ,

Prima, demokratisch, spannend, fair!

Das ist eine wunderbare Gesprächsserie! Ein kleiner Mangel an Struktur ist gerade das Wunderbare, das Ergiebige, das Besondere! J.A. Ist unvoreingenommen, aber mit deutlicher eigener Meinung, die er einbringt, aber immer offen ist, die seines Gegenübers anzuhören und sich gegebenenfalls auch ihr anzuschließen, wenn sie plausibel ist.

chachacha3210 ,

Angenehm...

authentische Gesprächsführung!

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