58 Folgen

Der Podcast der Wochenzeitung „der Freitag“ mit Beiträgen aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Debatte

der Freitag Podcast der Freitag

    • Gesellschaft und Kultur
    • 4.7 • 49 Bewertungen

Der Podcast der Wochenzeitung „der Freitag“ mit Beiträgen aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Debatte

    Von Françoise Sagan, Freiheit und Feminismus

    Von Françoise Sagan, Freiheit und Feminismus

    Ihr Buch „Bonjour Tristesse“ machte Françoise Sagan zu einer Ikone und einem Mythos. Eine selbstbestimmte Frau, die das Leben und die Freiheit liebte, den Fuß immer auf dem Gaspedal. Julia Korbik kennt sich aus mit französischen Ikonen. Sie hat nicht nur ein Buch über Simone de Beauvoir geschrieben, sondern befasst sich in ihrem neuen Buch „Bonjour Liberté“ mit dem Leben von Françoise Sagan, die Korbik – trotz des Erfolgs von „Bonjour Tristesse“ – für unterschätzt hält.

    • Freitag-Redakteurin Maxi Leinkauf spricht im Podcast mit Julia Korbik über Feminismus, Rollenbilder in Ost- und Westdeutschland und die Frage, wie politisch Françoise Sagan eigentlich war.

    • Foto: Paula Winkler

    • 51 Min.
    Nicole Diekmann im Gespräch über Hass und Hetze im Netz

    Nicole Diekmann im Gespräch über Hass und Hetze im Netz

    „Nazis raus“ twitterte die Journalistin Nicole Diekmann am 1. Januar 2019 und wurde in der Folge Zielscheibe von Hassbotschaften und Drohungen. Diese Hetze einer lauten, brutalen Minderheit macht die Stimmung in den sozialen Netzwerken nicht nur schwer erträglich, sie bedroht auch einen wichtigen Raum unserer Demokratie.

    • Wie dieser Hass entsteht, und was Politik, Tech-Konzerne und Gesellschaft dagegen tun können, hat Nicole Diekmann in ihrem neuen Buch „Die Shitstorm-Republik“ untersucht. Mit Benjamin Knödler, Online-Redakteur des „Freitag“, spricht sie über Versäumnisse von Politik und Medien im Umgang mit sozialen Medien, über Mechanismen des Hasses im Netz, was es bedeutet, davon betroffen zu sein – und wie man die sozialen Medien vielleicht doch noch retten kann.

    • Foto: Anne Hufnagl

    • 55 Min.
    Hartz IV und die Armut – Warum unsere Gesellschaft Arbeitslosigkeit braucht

    Hartz IV und die Armut – Warum unsere Gesellschaft Arbeitslosigkeit braucht

    Knapp drei Millionen Menschen gelten in Deutschland als arbeitslos. Wenn aber über das Thema gesprochen werden soll, redet man nie mit den Betroffenen, sondern nur über sie. Warum ist das so? Und wie können wir Armut und Arbeitslosigkeit besiegen, statt sie nur zu verwalten?

    • Die Journalistin und Schriftstellerin Anna Mayr hat ein Buch darüber geschrieben. Es ist teils persönlicher Erfahrungsbericht und teils aufwendige Recherche – und hält eine bittere Erkenntnis bereit: Die Armut ist politisch gewollt.

    • Im Gespräch mit Freitag-Redakteur Konstantin Nowotny erläutert die Autorin, welchen Weg die Armut seit der Agenda 2010 in Deutschland genommen hat, und ob Hartz IV nach der kommenden Bundestagswahl der Geschichte angehören wird.

    • Foto: Anna Tiessen

    • 56 Min.
    „Augsteins Freitag“: Freiheit und Menschsein in Zeiten der Corona-Krise

    „Augsteins Freitag“: Freiheit und Menschsein in Zeiten der Corona-Krise

    Gute Nachrichten! So langsam scheint sich die Corona-Lage zu entspannen. Die dritte Welle ebbt ab, immer mehr Menschen sind geimpft. Und so befinden wir uns inzwischen im Raum der Nachbetrachtung. Denn in den letzten 14 Monaten ist doch einiges erschüttert worden und zu Bruch gegangen, sodass es jetzt heißt, Scherben aufsammeln. Unter anderem das macht Jakob Augstein in dieser Episode von „Augsteins Freitag“ mit der Philosophin Olivia Mitscherlich-Schönherr.

    • Gemeinsam diskutieren sie über die Rolle der Philosophie in der Corona-Krise, die Dominanz der evidenzbasierten Politik und was das für unsere politische Freiheit bedeutet. Es geht um politische Klugheit und selbstreflektierte Aufklärung, die Krise der repräsentativen Demokratie, wie sie zu lösen ist – und welche Rolle Ideen von Hannah Arendt dabei spielen können.

    • Diese Podcastfolge ist in Kooperation mit der Berliner Volksbühne und radioeins entstanden

    • 1 Std. 1 Min.
    Gregor Gysi und Martin Sonneborn im Gespräch mit Philip Grassmann

    Gregor Gysi und Martin Sonneborn im Gespräch mit Philip Grassmann

    Die Politik ist eine ernste Angelegenheit. Aber muss das immer so sein? Braucht es in der Politik nicht vielleicht auch mal etwas Spaß und Satire? Darüber spricht Freitag-Chefredakteur Phillip Grassmann mit Gregor Gysi und Martin Sonneborn. Denn pünktlich zum anlaufenden Wahlkampf ist ihr Buch „Gysi vs. Sonneborn: Kanzlerduell der Herzen” erschienen, in dem es nicht nur um Vergnügliches geht, sondern auch um politische Kultur – und eben Wahlkampf.

    • Im Podcast sprechen die drei dementsprechend nicht nur über die Möglichkeiten und Grenzen von Humor in der Politik, sondern auch über die allgemeine Lage der Satire in Deutschland, die üblichen Shitstorms, Verabredungen mit der SPD an der Fünf-Prozent-Hürde und den Aufstieg einer neuen konservativen Partei: Den der Grünen mit ihrer Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock.

    • Foto: Joachim Gern

    • 45 Min.
    „Ich wollte nie, dass mein Held ein Kotzbrocken wird“

    „Ich wollte nie, dass mein Held ein Kotzbrocken wird“

    Klasse und soziale Herkunft sind seit ein paar Jahren wieder – oder überhaupt einmal – Thema in der Literatur. Auch Timon Karl Kaleytas Roman „Die Geschichte eines einfachen Mannes“ reiht sich da ein – und ist doch irgendwie anders. Timon Karl Kaleyta sei das Paradox gelungen, einen versnobten Blick von unten auf unsere Klassengesellschaft zu werfen, hat Christine Käppeler, Kultur-Ressortleiterin des „Freitag“, einmal über „Die Geschichte eines einfachen Mannes“ geschrieben.

    • In dieser Folge des Freitag-Podcast spricht Christine Käppeler mit Timon Karl Kaleyta über seinen neuen Roman, dessen Protagonisten, den weite Teile der Literaturkritik für einen Kotzbrocken halten, und seine Sicht auf die Welt. Es geht um den Glauben daran, für etwas Großes gemacht zu sein, die Sehnsucht nach Sicherheit und um ein Phänomen unserer Zeit: die eigene Not zu verschweigen.

    • „Verschweig mir deine Not“ ist auch der Titel eines Stücks von Kaleytas Band „Susanne Blech“. Über deren neues Album „Innere Sicherheit“ sprechen Christine Käppeler und Timon Karl Kaleyta nicht nur – es gibt auch zwei Stücke daraus zu hören.

    • Foto: Christian Werner/Piper Verlag

    • 40 Min.

Kundenrezensionen

4.7 von 5
49 Bewertungen

49 Bewertungen

vberrot ,

Prima, demokratisch, spannend, fair!

Das ist eine wunderbare Gesprächsserie! Ein kleiner Mangel an Struktur ist gerade das Wunderbare, das Ergiebige, das Besondere! J.A. Ist unvoreingenommen, aber mit deutlicher eigener Meinung, die er einbringt, aber immer offen ist, die seines Gegenübers anzuhören und sich gegebenenfalls auch ihr anzuschließen, wenn sie plausibel ist.

Harro1999 ,

Fleischhauer?

JAugstein hatte mich mal tierisch aufgeregt, als in einem Podcast mit NBlome schier durchgedreht ist.
Nun bin ich wieder ganz bei ihm, angenehm, väterlich, klug... danke.
JFleischauer ist einfach nur anstrengt und widerlich, dabei behauptet er zudem einfach falsche Dinge (-> die Politik interessiert sich nicht dafür, woher die Infektionen kommen) brrrrrrrrrrrrr

Harald HHW Schmidt ,

She schwankendes Niveau

Die Episode vom 31.12.19 war unter aller Kanone. Grotesk tendenziös und anbiedernd an metoo und nicht die Exzesse sehend. Der Gipfel war als er nicht einsehen wollte, dass Frauen wie Merkel, AKK und von der Leyen durchaus in Führungspositionen kommen können, und argumentierte dass sie ja männliche Politik machen und daher nicht zögern würden. Abo wieder abbestellt. So einen Chefredakteur braucht kein Mensch.

Top‑Podcasts in Gesellschaft und Kultur

Zuhörer haben auch Folgendes abonniert: