138 Folgen

Kurswechsel – wir machen Arbeit wert(e)voll
Für Unternehmen, die wertevoll arbeiten wollen und sich zu einer lernenden Organisation entwickeln möchten, bietet der Kurswechsel Podcast Tipps, Ideen, Inspiration und Beispiele aus der Praxis. Das Kurswechsel Team spricht über die Herausforderungen des Berufslebens: Themen wie der Umgang mit Veränderungen, Agilität als Antwort auf Komplexität, Führung in agilen Organisationen und der Weg in die Selbstorganisation werden intensiv durchleuchtet. Darüber hinaus macht sich das Team auf die Suche nach den eigenen Werten und nach dem richtigen Mindset. Zu Wort kommen neben den Kurswechslern auch Freunde und Kunden.

Kurswechsel - Wir machen Arbeit wert(e)voll Frank Wulfes, Arne Schröder, Benedikt Drossart, Frank Düsterbeck, Dietmar Heijenga, Franziska Wienß

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    • 4,8 • 22 Bewertungen

Kurswechsel – wir machen Arbeit wert(e)voll
Für Unternehmen, die wertevoll arbeiten wollen und sich zu einer lernenden Organisation entwickeln möchten, bietet der Kurswechsel Podcast Tipps, Ideen, Inspiration und Beispiele aus der Praxis. Das Kurswechsel Team spricht über die Herausforderungen des Berufslebens: Themen wie der Umgang mit Veränderungen, Agilität als Antwort auf Komplexität, Führung in agilen Organisationen und der Weg in die Selbstorganisation werden intensiv durchleuchtet. Darüber hinaus macht sich das Team auf die Suche nach den eigenen Werten und nach dem richtigen Mindset. Zu Wort kommen neben den Kurswechslern auch Freunde und Kunden.

    Kultur.exe - Oder wie installiere ich eine neue Kultur?

    Kultur.exe - Oder wie installiere ich eine neue Kultur?

    Heutzutage wird immer mehr über die Kultur eines Unternhemen gesprochen und das macht auch absolut Sinn. Die Kultur einer Organisation ist maßgeblich mitentscheidend dafür, wie wohl sich die Mitarbeiteneden im eigenen Unternehmen fühlen und dementsprchend auch wie produktiv und wertschöpfend sie arbeiten.
    Außerdem wirken Unternhemen, die ihre Kultur wirklich leben attraktiver auf potenzielle Mitarbeiter:innen

    Der Traum vieler Managern und Managerinnen ist es wohl, eine Kultur einfach zu „installieren“ bzw. einzuführen. Doch leider bleibt das oft sehr erfolglos, obwohl sich schnell viele Schlagworte finden lassen, die man sich für die Kultur im eigenen Unternhemen gerne auf die Fahne schreiben lassen würde.

    Die Rede ist von einer „Fehlerkultur“, „Vertrauenskultur“, einer „offenen Kultur“ oder einer „wertschätzenden Kultur“ und es gibt noch viele weitere Werte, die Mitarbeitende in ihrem Unternehmen „leben“ sollen.

    In vielen Organisationen hängen sogar große Plakate oder Banner an den Wänden, auf denen genau diese Werte zu lesen sind. Manchmal ist dort sogar eine unternehmenseigene Vision zu lesen oder es gibt ein „Manifest“, dem sich alle Mitarbeitenden verpflichtet haben. Bei allen Bemühungen lässt sich die Kultur eines Unternehmens dann doch oft nicht so einfach lenken.

    Die Kultur einer Organisation ist durch Menschen geprägt und sie entsteht durch menschliche Zusammenarbeit, gerade dort, wo es keine Regeln oder feste Prozesse gibt.

    Man kann die Kultur eines Unternehmens aber durchaus positiv beeinflussen, das geht aber nicht einfach durch Plakate an der Wand und auch nicht, indem man versucht Menschen zu verändern. Die Menschen sind von grundauf motiviert, man muss ihnen aber auch den Raum geben sich zu entfalten, dann werden sie sich sinnstiftend und wertschöpfend entfalten.

    Um die Kultur einer Organisation nachhaltig zu verändern, muss man am System arbeiten. An den Prozessen und an den Srukturen´, die im Unternhemen herrschen. Dies erfordert bestimmt auch mal großen Mut, es zahlt sich aber aus, wenn Mitarbeitende jede Tag mit einem Lächeln ins Büro kommen.
    Viel Spaß und viele neue Erkenntnisse!

    • 27 Min.
    Macht, Autorität und Führung in agilen Organisationen

    Macht, Autorität und Führung in agilen Organisationen

    Die Frage nach Führung ist seit einer gefühlten Ewigkeit Dauerbrenner in Unternehmen, Teams, Seminarräumen, Forschung und Literatur. Kaum ist eine Mode vorüber, kommt der nächste Führungstrend um die Ecke.
    In der heutigen Podcast-Episode sprechen die Kurswechsler Arne Schröder und Frank Wulfes über die grundsätzliche Idee von Führung, ordnen Hypes ein und werfen einen differenzierten Blick auf das Thema.
    Warum du als Führungskraft nicht führen kannst
    Führung – was ist das eigentlich? Gerade in der jüngeren Vergangenheit verändert sich die konsensfähige Meinung darüber, was gute Führung und gutes Führungsverhalten bedeutet. Oft wird ein direkter Link zu den Führungskräften im Unternehmen hergestellt. Die sollen jetzt partizipativ führen, mehr als Coach für die Mitarbeitenden dienen und Führung stärker verteilen oder selbstorganisierte Führung möglich machen.
    Frank und Arne stellen die These auf, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass eine Führungskraft, der durch eben diese Position Macht verliehen wird, tatsächlich führen kann, egal welcher Führungsmode gerade gefolgt wird. In diesem Zuge grenzen Sie die Begriffe Macht, Führung und Autorität voneinander ab.
    Ein hierarchiefreies Unternehmen kann es nicht geben
    Macht, Autorität und Führung gibt es in jeder Organisation. Je nachdem, wie Unternehmen Positionsmacht festlegen, organisiert sich Führung eben anders. Warum in fast allen Unternehmen natürliche Autorität die Triebfeder echter Führung ist und es unabhängig von der Art und Weise der Unternehmensorganisation kein hierarchiefreies Unternehmen gibt, das erfährst du in der heutigen Episode.

    Viel Spaß beim Hören!

    • 35 Min.
    Unterwachung und dienende Führung - im Gespräch mit Bernd Reichelt

    Unterwachung und dienende Führung - im Gespräch mit Bernd Reichelt

    Ja, das Verständnis von Führung muss sich verändern. Das haben viele Organisationen bereits festgestellt und auch die Führungspersonen selbst spüren, dass sie nicht so weiter machen können wie bisher.
    Die ansteigende Komplexität in unserer neuen, dynamischen Arbeitswelt führt dazu, dass Führungskräfte unmöglich noch den genauen Überblick über alle Themen und Projekte haben können, zu jeder Frage direkt die richtige Antwort parat haben oder sofort zur Stelle sein können, wenn mal wirklich die Bude brennt.
    Bernd Reichelt, Geschäftsführer der Stadtwerke Menden, hat es geschafft Führung, in einem traditionell geprägten Umfeld von Stadtwerken, einmal komplett auf den Kopf zu stellen. Eine Führungskraft im Sinne von Steuerung oder Management im klassischen Sinne gibt es bei den Stadtwerken Menden nicht mehr. An der Stelle von „Top Down Management“, hat sich ein humanitäres Menschenbild etabliert.
    Die Mitarbeiter:innen arbeiten in selbstorganisierten Teams mit einem Teamleiter oder einer Teamleiterin. Das Motto lautet Unterwachung statt Überwachung. Die Mitarbeiter:innen liefern die Impulse und Ideen zur Umsetzung von Projekten und die Teamleiter:innen unterstützen dabei im Sinne einer dienenden Führung, nicht umgekehrt.
    So schaffen es die Stadtwerke Menden jetzt bereits seit über 5 Jahren effektiv mit komplexen Problemstellungen umzugehen und attraktive Lösungen für ihre Kund:innen anzubieten.
    Bernd Reichelt selbst verbringt nur noch maximal 5 Prozent seiner Zeit mit Aufgaben eines Geschäftsführers, ansonsten fügt er sich auch als Geschäftsführer komplett in die neuen, flachen Hierarchien ein.
    Oft wird in Organisationen über mehr Agilität gesprochen. Oft verbrennen sich Organisationen aber leider auch die Finger an diesem Thema.
    Die Stadtwerke Menden zeigen auf, dass eine Transformation auch nachhaltig gelingen kann, was nicht nur zu besseren Ergebnissen führt, sondern auch zu mehr Freude am Arbeitsplatz.
    Viel Spaß beim Hören!

    • 1 Std. 11 Min.
    Von der Gruppe zu einem echten Team - Eigenschaften von High Performance Teams

    Von der Gruppe zu einem echten Team - Eigenschaften von High Performance Teams

    Sind wir mal ehrlich: das Wort Teams avanciert in letzter Zeit zum inflationär gebrauchten “Flubschbegriff”. Unter Flubschbegriffen verstehen wir Modewörter. Sie liegen im Trend und werden fleißig hin und her interpretiert. Häufig leider nicht ganz unfallfrei, wie sich dann spätestens in der praktischen Umsetzung zeigt. Ein solches Modewort ist auch “Teams”. Denn egal ob KMU oder Großkonzern auf Teamarbeit oder besser noch auf crossfunktionale Teams möchte keiner mehr verzichten. Aber warum eigentlich?
    In dieser Podcast Episode nehmen die beiden Kurswechsler:innen Arne Schröder und Alina Meyerdiercks den Teams-Begriff ganz genau unter ihre Berater-Lupe. Dabei diskutieren die beiden die Unterschiede zwischen einer Gruppe und einem Team, führen den Mannschaftsbegriff ein und klären, welche Rahmenbedingungen die Wahrscheinlichkeit erhöhen, gemeinsam wertstiftend zusammenzuarbeiten. Dabei durfte natürlich eines im Gespräch nicht zu kurz kommen und das war die Frage danach, in welchem Kontext eine Zusammenarbeit in einer echten Mannschaft Vorteile gegenüber der herkömmlichen Abteilungslogik birgt und warum Mannschaften trotzdem kein Allheilmittel für organisationale Probleme darstellen.
    In dieser Podcast Episode erfährst du außerdem, welche Möglichkeiten bestehen die “richtigen Köpfe” für die Mannschaft zu identifizieren und für das Ziel der Mannschaft zu begeistern. Du erfährst, worauf du bei der “Mannschaftsaufstellung” achten solltest, was es mit sozialem Kitt auf sich hat und weshalb es immer ein geteiltes Problem braucht, um in einer Mannschaft Höchstleistung zu erbringen.
    Wir wünschen dir ganz viel Spaß beim Reinhören in die neue Episode und viele neue Erkenntnisse!

    • 52 Min.
    Agile Zusammenarbeit folgt Mustern - Miriam Sasse über Open Leadership

    Agile Zusammenarbeit folgt Mustern - Miriam Sasse über Open Leadership

    Kaum ein Unternehmen kommt heute daran vorbei, die eigene Schauseite der Organisation mit dem Wort Agilität zu schmücken. Mit bunten Bildern und blumigen Worten stellen Unternehmen heraus, wie modern Zusammenarbeit ist und wie agil und innovativ es in der Organisation zugeht.
    Die tägliche Zusammenarbeit im Unternehmen sieht oft anders aus. Fragt man die Belegschaft, werden beim Wörtchen Agilität häufig die Augen verdreht. „Das ist bei uns ein rotes Tuch“, haben wir Kurswechsler schon häufiger gehört. Woran liegt das?
    Agilität hat nicht mit Methoden zu tun
    Viele Unternehmen haben mittlerweile agile Methoden und/oder Frameworks erprobt. Oft nur mit mäßigem Erfolg. Kein Wunder: Rezepte machen ein Team oder eine ganze Organisation nicht agil. Wer nur Scrum macht, aber die Rahmenbedingungen drumherum nicht verändert, wird wahrscheinlich keine Verbesserungen erleben – im Gegenteil. Fragt man sich durch die „agile Szene“, dann wird häufig dazu gesagt, dass es ja die Haltung oder das Mindset sei, worauf es ankomme.
    Nicht das Mindset einzelner entscheidet, sondern die Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit
    Aus Sicht von uns Kurswechsler:innen ist der Verweis auf das Mindset der Menschen ein klares Indiz für das Prinzip: „Wasch mich, aber mach mich nicht nass“. Menschen verhalten sich sinnvoll. Sie beziehen sich auf die Rahmenbedingungen, von denen sie umgeben sind. Organisationen bilden im Laufe der Zeit spezifische Muster aus, an denen Menschen sich orientieren.
    In Organisationen, die sehr leistungsfähig sind und in denen die Zusammenarbeit von Teams überaus gut funktioniert, lassen sich – bei aller Unterschiedlichkeit – oft sehr ähnliche Muster beobachten. In der heutigen Episode spricht Kurswechsler Arne Schröder mit Dr. Miriam Sasse über die sogenannten Open Patterns. Miriam hat gemeinsam mit dem Open Business Agility Network genau diese Muster beschrieben und zusammengefasst.
    Open Patterns beantworten die Frage: Was ist ab morgen anders?
    In der täglichen Praxis sind es oft schon sehr kleine Interventionen und Veränderungen, mit denen sich große Wirkung für die Zusammenarbeit erreichen lässt. Im Gespräch gehen Miriam und Arne darauf ein, welche konkreten Veränderungen du auch in deiner Organisation ganz niedrigschwellig anstoßen kannst und wie dir die Open Patterns dabei helfen können, die Wirksamkeit von deinen Interventionen zu überprüfen.

    Wir wünschen dir ganz viel Spaß beim Hören der heutigen Episode!

    • 1 Std. 6 Min.
    Die Kunst des Fragens

    Die Kunst des Fragens

    Erneut hat es das Thema die Kunst des Fragens in den Kurswechsel Podcast geschafft. Nachdem in der Podcast Episode 80 die systemischen Fragen Gegenstand des Gesprächs waren, haben die beiden Kurswechsler:innen Benedikt Drossart und Alina Meyerdiercks den Bogen in dieser Episode etwas weiter gespannt.
    Dabei schnacken die beiden darüber, was das Wesen einer passenden Frage ausmacht, in welchem Kontext ein und dieselbe Frage funktional bzw. dysfunktional sein kann und warum uns bestimmte Fragen dabei helfen können, organisationale Probleme zu identifizieren und diese auch besser zu verstehen. Und das ist essentiell, denn wer falsch fragt, kann keine hilfreiche Antwort erwarten. Schlimmer noch: falsche Fragen können sogar dazu beitragen, dass sich ganze Unternehmensprogramme und Initiativen mit ihnen beschäftigen. Häufig leider mit dem Resultat, dass zwar viel Zeit und Mühe in die Beantwortung geflossen ist, die abgeleiteten Antworten jedoch am Ziel vorbeigehen, weil sich das ursprüngliche Problem nicht korrekt durch die Frage repräsentiert sieht.
    Wenn du jetzt also neugierig geworden bist, wie Fragestellungen dich dabei unterstützen können, den Kern von Problemen auf Team- oder auch Organisationsebene freizulegen, dann solltest du dir diese Podcast Episode keinesfalls entgehen lassen.
    Wir wünschen dir viel Spaß beim Sammeln neuer Erkenntnisse!

    • 40 Min.

Kundenrezensionen

4,8 von 5
22 Bewertungen

22 Bewertungen

Frida Hilda ,

Ohren gespitzt

Authentische Experten aus der Praxis, die es leben ihr Wissen und ihre Erfahrungen zu teilen. Ein wichtiger Beitrag für die Gegenwart und Zukunft der Arbeitswelt.

Fränk_W ,

Sehr authentisch

Mir gefällt, dass die Sprecher kein Blatt vor den Mund nehmen und über sehr reale Probleme berichten.

paradeiserfreak ,

Wichtiges Thema

Agile Werte, agiles Mindset und agile Führung sind extrem wichtig in der heutigen VUCA Welt. Danke für diese wunderbare Initiative. Ich wünsche viel Erfolg bei euren Podcast und viele inspirierte und umsetzungswillige Podcasthörer.

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