Was jetzt?

Der Nachrichtenpodcast der ZEIT. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags vertiefen wir ein Thema in längeren Spezialfolgen. Noch mehr Hintergrundberichte zu aktuellen Nachrichten gibt es in der ZEIT und auf zeit.de. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/wasjetzt-abo

  1. Lieferdienste in Berlin: Bestellt, geliefert, ausgebeutet (Spezial)

    1 HR AGO

    Lieferdienste in Berlin: Bestellt, geliefert, ausgebeutet (Spezial)

    Tausende junge Menschen aus Indien kommen mit großen Hoffnungen nach Deutschland. Sie wollen hier studieren und sich ein Leben aufbauen. So geht es auch Ravi, der eigentlich anders heißt. Ravi lebt seit zwei Jahren in Deutschland, offiziell ist er bei einer privaten Hochschule in Berlin eingeschrieben. Doch wie so viele junge indische Studierende gerät auch er in einen Teufelskreis. Private Hochschulen verlangen oft hohe Studiengebühren, viele Studierende finanzieren sie mit Krediten. In Deutschland angekommen, müssen sie schnell Geld verdienen. Weil ihnen oft die Sprachkenntnisse fehlen, landen viele bei Lieferdiensten – häufig bei dubiosen Subunternehmen. Dort arbeiten manche schwarz, erhalten keinen Mindestlohn und werden nur pro Lieferung bezahlt. Wer sich beschwert, riskiert den Job. Auch beim Wohnen werden viele ausgebeutet. Oft teilen sich Menschen wie Ravi winzige, heruntergekommene Zimmer, zahlen Hunderte Euro für ein Bett und leben ohne Privatsphäre. Die Lebensumstände sind hart, und doch wollen viele nicht zurück nach Indien: Mit indischen Gehältern ließen sich die Schulden nie tilgen. Sie sitzen in der Falle, gefangen zwischen Scham, Verzweiflung und der Hoffnung, es doch noch zu schaffen. Wie dieses System funktioniert, wer daran verdient und was die Politik dazu sagt, darum geht es in diesem »Was-jetzt?«-Spezial mit Hannah Grünewald und Anant Agarwala. In diesem »Was-jetzt?«-Spezial sprechen Hannah Grünewald und Anant Agarwala über das Ausbeutungssystem hinter den Berliner Kurierfahrern.   Recherche: Jana Gioa Baurmann und Anant Agarwala Produktion: Markus Gläser Redaktion: Elise Landschek Skript und Moderation: Hannah Grünewald   Weitere Links zur Folge:  Ausbeutung bei Lieferdiensten: »Ich sage allen: Macht nicht den Fehler, nach Deutschland zu kommen« IU Hochschule: Das soll mein Studium sein? Online-Lieferdienste: »Die Essenslieferbranche ist ein Labor für Arbeit ohne Rechte« Kurierfahrer von Lieferdiensten: Komm nach Deutschland zum Studieren, haben sie gesagt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    45 min
  2. 7 HR AGO

    Trump in China: Was vom Gipfel der Weltmächte bleibt

    Donald Trump und Xi Jinping haben sich bei ihrem Treffen in Peking demonstrativ freundlich gezeigt. Das Treffen fand vor dem Hintergrund angespannter Beziehungen zwischen den USA und China statt. Bei den Gesprächen ging es um wirtschaftliche Kooperation, darunter den Ausbau von Handelsbeziehungen, chinesische Investitionen in den USA sowie einen besseren Zugang amerikanischer Unternehmen zum chinesischen Markt. Beim Treffen warnte Xi Jinping außerdem vor einer weiteren Zuspitzung im Streit um Taiwan. Welchen Einfluss das auf die Beziehungen zwischen USA und China haben könnte, ordnet Matthias Naß, Internationaler Korrespondent der ZEIT ein.  Vor dem diesjährigen Eurovision Song Contest 2026 gibt es anhaltende Debatten über die Teilnahme Israels. Mehrere Künstlerinitiativen, Musiker und Rundfunkanstalten protestieren gegen den Auftritt des israelischen Kandidaten Noam Bettan. Hintergrund ist der Nahostkonflikt und das Vorgehen Israels im Gazakrieg. Fernsehsender aus Spanien, Irland, Slowenien, Island und den Niederlanden kündigten an, keine eigenen Teilnehmer zum ESC zu schicken. Wie stark politische Debatten den ESC prägen, analysiert ZEIT-Autor Jens Balzer.    Und sonst so? Bakterien und Schimmelpilze auf der Matratze   Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    14 min
  3. 20 HR AGO

    Katholikentag: Schon wieder Buhrufe für Merz

    Nach den Regional- und Kommunalwahlen in Großbritannien steht die Regierung von Premierminister Keir Starmer unter Druck. Die Labour-Partei hat bei den Wahlen massive Verluste erlitten. Inzwischen fordern mehr als 80 Abgeordnete Starmers Rücktritt. Als möglicher Herausforderer rückt der Bürgermeister von Manchester, Andy Burnham, in den Fokus – er gilt als einer der populärsten Labour-Politiker des Landes. Wie gefährlich könnte Burnham dem Premierminister werden? Und welche Optionen bleiben Starmer in der eskalierenden Regierungskrise? Darüber spricht Jochen Bittner, Auslandskorrespondent der ZEIT in London. Beim Katholikentag in Würzburg haben Klimaaktivisten eine Podiumsdiskussion mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mit Zwischenrufen und Pfiffen gestört. Bereits zu Wochenbeginn war Merz beim DGB-Kongress ausgebuht worden. Der Protest beim Katholikentag wirft zugleich eine grundsätzliche Frage auf: Wie politisch darf oder soll die Kirche heute sein? Darüber spricht Evelyn Finger, verantwortliche Redakteurin im Ressort Glauben und Zweifeln der ZEIT.  Außerdem im Update:  - Vor der dänischen Insel Anholt ist ein toter Wal entdeckt worden. Das Tier soll nach Angaben der Behörden bereits seit einiger Zeit im Wasser treiben. Unklar ist bislang, ob es sich um denselben Wal handelt, der im Frühjahr in der Nähe von Timmendorfer Strand gestrandet war und von Medien den Namen »Timmy« erhielt.   Und sonst so? Wer füttert und versorgt Tauben?   Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.  Weitere Links zur Folge: Keir Starmer: Ein riskanter Machtkampf für Großbritannien Großbritannien: Britischer Gesundheitsminister soll Keir Starmer herausfordern wollen Würzburg: Buhrufe und Pfiffe bei Friedrich Merz' Auftritt auf dem Katholikentag Friedrich Merz: Merz kann es einfach nicht! Oder? Insel Anholt: Toter Wal vor Küste Dänemarks entdeckt Wal in der Ostsee: Der Walsturz Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    11 min
  4. 1 DAY AGO

    Was, wenn die Straße von Hormus geschlossen bleibt?

    Wegen des Irankriegs ist die Straße von Hormus seit Anfang März für den regelmäßigen Schiffsverkehr blockiert. Die Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman hat als Transportweg eine enorme Bedeutung für die Weltwirtschaft. Sowohl der Iran als auch die USA haben eine Blockade des Seewegs verhängt, eine erneute Eskalation ist nicht unwahrscheinlich. Mit der weitgehenden Kontrolle über die Meerenge hat das iranische Regime ein überlebenswichtiges Druckmittel gegen militärische Attacken der USA und Israels. Gleichzeitig ist ein dauerhaftes Friedensabkommen derzeit nicht absehbar. Über die globalen Folgen, die eine weitere Blockade der Meerenge haben könnte, spricht der ZEIT-Redakteur für internationale Politik, Maxim Kireev. Im August 2027 sollen die Vorbereitungen für die nächste reguläre Bundestagswahl im Jahr 2029 beginnen; etwa 700.000 Menschen werden dabei mithelfen. Seit es die Bundesrepublik gibt, haben hier an die 5.000 Wahlen erfolgreich stattgefunden, darunter allein 234 große Abstimmungen auf Landes- und Bundesebene. Das Vertrauen in Wahlen ist in Deutschland unverändert hoch, deshalb geht es im zweiten Teil der ZEIT-Serie »Wo Deutschland noch funktioniert« um die Frage, warum demokratische Wahlen in diesem Land so gut funktionieren. Was das Rezept für erfolgreiche Wahlen ist, erklärt ZEIT-Politikredakteur Christoph Heinemann im Podcast. Und sonst so? Wo das Meer die Orgel spielt.   Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Mathias Peer, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.   Weitere Links zur Folge: Straße von Hormus: Was ist, wenn es doch länger dauert? Knotenpunkte im Welthandel: Und Sie glauben, Hormus sei schlimm? Parag Khanna zur Straße von Hormus: »Das ist ein großer Wahnsinn« Wahlen in Deutschland: Der Sieger wird anerkannt Stärken Deutschlands: Deutschland, Du bist schon stabil Deutschland: Wir jammern uns an die Spitze! Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    12 min
  5. 2 DAYS AGO

    Wer überholt die AfD am rechten Rand?

    Im sächsischen Aue-Bad Schlema hat Stefan Hartung von den rechtsextremen Freien Sachsen den ersten Wahlgang der Oberbürgermeisterwahl gewonnen. Er erhielt 29 Prozent der Stimmen und lag damit vor den Kandidaten von CDU, Freien Wählern, AfD und Linken. Die AfD, die bei der vergangenen Bundestagswahl dort noch stärkste Kraft war, kam diesmal auf 18 Prozent. Stefan Hartung ist seit vielen Jahren kommunalpolitisch aktiv und war zuvor in der NPD engagiert. Die Region gilt seit Jahren als Zentrum rechter Netzwerke und Protestbewegungen. Was die Wahl für die politischen Entwicklungen auf kommunaler Ebene bedeutet, erläutert Michael Krell, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der TU Dresden und Autor bei der ZEIT.  Deutschland steckt in einer doppelten Bildungskrise: Grundlegende Fähigkeiten wie Lesen, Schreiben und Rechnen verschlechtern sich bei vielen Schülern deutlich. Bedeutet das, klassische Bildung verliert an gesellschaftlicher Bedeutung? Es lohnt sich zu diskutieren, was „gebildet sein“ heute bedeutet. Während lange Zeit vor allem Faktenwissen und ein gemeinsamer Bildungskanon im Zentrum standen, rücken heute Kompetenzen wie Anpassungsfähigkeit und praktische Fähigkeiten in den Fokus. Was das künftig für den Bildungsbegriff in Deutschland bedeutet, ordnet Anna-Lena Scholz ein, sie ist die Co-Leiterin des neu gegründeten Bildungsressorts der ZEIT.    Und sonst so? Ein mähfreier Mai   Moderation und Produktion: Hanna Heim Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.   Weitere Links zur Folge:  Stefan Hartung: "Wir müssen lernen, Altes loszulassen" Wahlumfragen zu Landtagswahlen 2026: So schneiden die Parteien in den Bundesländern derzeit ab Freie Sachsen: Ist die AfD jetzt nicht mehr rechts genug? Freie Sachsen: Wenn die Kommunalpolitik nach rechts kippt Junge Neonaziszene: Eine Generation junger Neonazis erfindet sich neu Bildung in Deutschland: Bildung? Wozu? Bildungstest: Wie gebildet sind Sie? Hochschule: Jetzt bin ich Tellerwäscher, mit Doktortitel Gebildete Menschen: Woran erkennt man einen gebildeten Menschen? KI in der Schule: KI krempelt die Schule um. Endlich! Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    13 min
  6. 2 DAYS AGO

    Wie Schwarz-Rot die Mitte entlasten könnte (Update)

    Gestern haben Union und SPD im Koalitionsausschuss über mögliche Entlastungen und geplante Reformen beraten. Die Entlastungsprämie soll nach der Ablehnung im Bundesrat nicht weiterverfolgt werden. Auch der CO₂-Preis für Sprit, Heizöl und Gas soll vorerst nicht weiter steigen. Mark Schieritz, stellvertretender Leiter des Politikressorts, erklärt, wo die größten Streitpunkte liegen – und welche Möglichkeiten die Koalition jetzt noch hat. Das Bundeskabinett hat das neue Gebäudemodernisierungsgesetz auf den Weg gebracht. Neue Heizungen dürfen zunächst weiter mit Gas oder Öl betrieben werden; ab 2029 soll der Anteil klimafreundlicher Brennstoffe steigen. Außerdem hat das Kabinett den Bau neuer Gaskraftwerke beschlossen. Die stellvertretende Leiterin des Wirtschaftsressorts Marlies Uken ordnet ein, wie sinnvoll das für Versorgungssicherheit und Klimaschutz ist. Außerdem im Update: Cem Özdemir ist vom Landtag in Stuttgart zum neuen Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg gewählt worden. Und sonst so? Die Mogelei mit den Milka-Schokoladentafeln.   Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.   Weitere Links zur Folge: Steuerreform: Wie ein Entlastungspaket der Regierung aussehen könnte Koalitionsausschuss: Koalition will Entlastungsprämie nicht weiter verfolgen Entlastungsprämie: Bundesregierung berät über Alternativen zur Entlastung der Bürger Gebäudeenergiegesetz: Koalition einigt sich auf Kostenbremse für Mieter in Heizungsgesetz Gebäudemodernisierungsgesetz: Heizungsgesetz soll Hauseigentümer um fünf Milliarden Euro entlasten Baden-Württemberg:  Cem Özdemir im ersten Wahlgang zum Ministerpräsidenten gewählt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    10 min
  7. 3 DAYS AGO

    Wohnungskrise: Wenn der Staat beim Bauen hilft

    Um mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, hat SPD-Chef und Finanzminister Lars Klingbeil im März in einer Rede bei der Bertelsmann-Stiftung die Idee einer staatlichen Wohnungsbaugesellschaft vorgestellt. Geplant ist ein Modell, bei dem der Bund die Mehrheit hält, während private Investoren beteiligt werden. Durch staatliche Garantien soll die Gesellschaft günstigere Kredite erhalten als rein private Bauunternehmen. Ziel ist es, den Wohnungsbau zu beschleunigen und Kosten zu senken. In welchem Umfang diese möglichen Kostensenkungen tatsächlich bei den Mietpreisen ankommen, erläutert Marcus Rohwetter, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT. Zum ersten Mal seit neun Jahren reist Donald Trump wieder zu einem Staatsbesuch nach Peking, wo er Chinas Staatschef Xi Jinping treffen wird. Trotz früherer Strafzölle und Handelskonflikte setzt Trump diesmal auf wirtschaftliche Kooperation und neue Handelsabkommen mit der chinesischen Führung. Der Besuch findet vor dem Hintergrund des Irankriegs statt, der die USA wirtschaftlich und militärisch belastet. Während die USA international unter Druck geraten sind, sieht sich China derzeit in einer starken Verhandlungsposition. In Peking wird die Entwicklung teils als Zeichen amerikanischer Schwäche interpretiert. Jens Mühling, Chinakorrespondent der ZEIT, ordnet ein, was von dem Besuch zu erwarten ist. Und sonst so? Kunst als Longevity-Hack Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mathias Peer, Hanna Heim, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.   Weitere Links zur Folge:  US-Strategie: Eine Art Suizid Xi Jinping: Von wegen überragender Führer USA und China: Perplex wie der Rest der Welt China und der Iran: Macht? Gern. Verantwortung? Lieber nicht. Irankrieg: Chinas Freund ist: China Was jetzt? / China und Taiwan: Droht eine Blockade Taiwans durch China? Wohnungsnot: Zahl der Menschen mit zu kleinen Wohnungen ist seit 2020 gestiegen Wohnungskrise: Klingbeil plant Bundesgesellschaft für bezahlbaren Wohnungsbau Bezahlbarer Wohnungsbau: »Wir sollten der Sache eine Chance geben« Wohnungsbau: Endlich zu Hause! Die SPD entdeckt einen Weg aus der Wohnungskrise Nachverdichtung in Berlin: In deinem Garten steht bald ein Haus Wohnungsbau: Jetzt kommen die Wohnungen vom Fließband Wohnungspolitik: »Bis in die frühen 2000er-Jahre galt Deutschland als Mieterparadies«   Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    12 min
  8. 3 DAYS AGO

    Gewerkschafter gegen Merz (Update)

    Vertreter der Gewerkschaften haben Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) auf dem Kongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) ausgebuht. Merz hatte für Verständnis für die geplanten Reformen der Bundesregierung bei Krankenkasse, Rente und Sozialstaat geworben. Wie Merz die Gewerkschaftler gegen sich aufgebracht und ob er ihnen in seiner Rede auch das ein oder andere Angebot gemacht hat, weiß Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT. Er blickt außerdem auf den Koalitionsausschuss am Dienstagabend voraus. Der Premierminister von Großbritannien, Keir Starmer, möchte trotz Rücktrittsforderungen im Amt bleiben. In der Kabinettssitzung am Dienstag kam es offenbar nicht zu einem Aufstand der Minister. Erst am Montag hatten rund 70 Abgeordnete der Partei Starmer ihre Zustimmung entzogen, nachdem Labour in den Wahlen über 1.400 Mandate verloren hatte. Kann sich Starmer an der Macht halten? London-Korrespondent Jochen Bittner schätzt die Chancen Starmers ein. Die frühere RAF-Terroristin Daniela Klette hat die Rechtmäßigkeit des Gerichtsverfahrens gegen sie angezweifelt. Der Prozess sei politisch motiviert, sagte sie in ihrem Schlussplädoyer. Die Staatsanwaltschaft wirft Klette acht Raubüberfälle auf Supermärkte und Geldtransporter vor und fordert für Klette 15 Jahre Haft. Das Urteil soll am 27. Mai fallen.  Und sonst so? In der Schweiz wird noch mit Handzeichen abgestimmt. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Debatte um Arbeitszeit: Sind acht Stunden Arbeit am Tag zu viel? DGB-Kongress: Buhrufe für Merz Wahlen in Großbritannien: Eine Revolution per Wahlzettel Keir Starmer: Schachmatt an der Macht Daniela Klette vor Gericht: "Dieser Prozess wird mit politischem Kalkül geführt" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    11 min

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