Kurzbeschreibung Was passiert, wenn die politische Allianz mit den USA bröckelt und eine digitale Entkopplung Realität wird? Diese Folge beleuchtet die schwerwiegenden Risiken für europäische Unternehmen, die stark von US-Clouds, SaaS-Plattformen und Identitätsdiensten abhängig sind. Im Fokus stehen konkrete Resilienz-Strategien, mit denen Organisationen ihre digitale Souveränität stärken, Ausfälle abfedern und gleichzeitig ihre Cyberabwehr verbessern. Worum es in der Folge geht Warum geopolitische Spannungen zu realen Betriebsrisiken werden könnenWelche Abhängigkeiten besonders kritisch sind (Cloud, SaaS, Identity)Wie Resilienz-Architekturen helfen, handlungsfähig zu bleibenWeshalb digitale Souveränität auch ein Security-Boost ist (Ransomware, Cybercrime)Ein praxisnaher Handlungsplan: Portabilität, Backups, EigenkontrolleKernthese Wer heute einseitig auf US-Digitalinfrastruktur setzt, riskiert im Krisenfall Betriebsunterbrechungen, eingeschränkten Zugriff auf Daten und den Verlust operativer Kontrolle. Resilienz entsteht durch offene Standards, unabhängige Rückfalloptionen und europäische Infrastruktur. Hauptrisiken für Unternehmen Betriebsunterbrechung durch externe EntscheidungenSanktionen, Exportkontrollen, politische Vorgaben oder Vertrags-/Zugriffsänderungen können zentrale Dienste abrupt beeinträchtigen.Lock-in und fehlende PortabilitätProprietäre Abhängigkeiten erschweren den Wechsel, besonders bei Plattformdiensten und tief integrierten SaaS-Stacks.Single Point of Failure bei IdentitätWenn Identity Provider oder zentrale Authentifizierung ausfallen oder eingeschränkt werden, steht im Zweifel der gesamte Zugriff still.Datenzugriff und Governance-RisikenUnklare Kontrollmöglichkeiten, Abhängigkeit von Drittprozessen und begrenzte Durchsetzbarkeit eigener Richtlinien. Empfohlene Resilienz-Architekturen Offene Standards statt proprietärer Sackgassen: Architektur so entwerfen, dass Komponenten austauschbar bleiben.Unabhängige Backups: Backups getrennt vom Primäranbieter, mit getesteten Wiederanlaufplänen.Europäische Infrastruktur als Rückgrat: Kritische Workloads und Daten so planen, dass ein Betrieb auf EU-basierter Infrastruktur möglich ist.Portabilität als Prinzip: Daten, Identitäten und Kernprozesse so gestalten, dass Migration realistisch und planbar bleibt.Warum das auch Security verbessert Die in der Folge beschriebenen Maßnahmen erhöhen nicht nur die politische Krisenfestigkeit, sondern reduzieren typische Angriffsfolgen: schnellere Wiederherstellung nach Ransomware durch saubere, getrennte Backupsweniger Totalausfälle durch verteilte, robuste Betriebsmodellebessere Kontrolle über Identitäten, Zugriffswege und Wiederanlauf Konkreter Handlungsplan (aus der Folge abgeleitet) Abhängigkeiten kartieren: Welche US-Dienste sind geschäftskritisch (Cloud, SaaS, Identity, Collaboration, DevOps)?Kritikalität bewerten: Was wäre der Impact bei Ausfall, Einschränkung oder Kündigung?Portabilität herstellen: Exportformate, Schnittstellen, Standardisierung, Migrationspfade.Backup- und Restore-Fähigkeit beweisen: Nicht nur speichern, sondern regelmäßig real wiederherstellen testen.Alternative Betriebswege aufbauen: EU-basierte Optionen, Notfall-Betrieb, minimale Kernfunktionen absichern.Identity resilient machen: Fallback-Mechanismen, getrennte Admin-Zugänge, Notfallkonten, dokumentierte Prozesse.Governance und Verantwortlichkeiten klären: Wer entscheidet, wann umgeschaltet wird – und wie?Übungen und Audits: Krisenszenarien durchspielen, Schwachstellen schließen, Plan aktualisieren.Für wen ist die Folge relevant? IT-Leitung, CIOs, CISOs, Enterprise-Architekt:innenVerantwortliche für Cloud, Security, Compliance und Business ContinuityUnternehmen mit starkem SaaS- und Hyperscaler-Footprint in EuropaTakeaway Digitale Souveränität ist kein politisches Schlagwort, sondern ein betriebswirtschaftlicher Risikofaktor. Wer Portabilität, Backups und europäische Resilienz-Strukturen jetzt aufbaut, bleibt auch im Ernstfall technologisch und operativ handlungsfähig.Hinweis zur Produktion Dieser Podcast wurde erstellt mit Unterstützung von ChatGPT, NotebookML und Gemini (Bild).