FRAU PICASSO

Christl

„FRAU PICASSO“ ist ein feministischer Kunstpodcast, der verändern möchte, wie wir über Kunst sprechen. CHRISTL lädt Gäst*innen in ihr Atelier ein und stellt ihnen vermeintlich dumme, aber auch schwierige Fragen. Es entstehen Gespräche, die fernab von intellektualisierten Kunstdiskursen stattfinden können und Kunst zu dem machen, was sie eigentlich ist: etwas, das für alle da ist.

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  1. #5 Alex Stanić über Worte als Werkzeug, Shitstorms und fehlende Intersektionalität in der Medienbranche

    06.12.2025

    #5 Alex Stanić über Worte als Werkzeug, Shitstorms und fehlende Intersektionalität in der Medienbranche

    “Keine Sorge, niemand bleibt unverschont!“ Alexandra Stanić ist selbstständige Medienmacherin, queere Migra-Tochter und spricht den Rage aus, den wir alle fühlen - oder zumindest fühlen sollten. Augewachsen als Tochter bosnischer Gastarbeiter:innen lernt Alex schnell, dass die deutsche Sprache ihr die schärfste Waffe gegen jegliche Ungerechtigkeit sein kann. Christl und Alex sprechen über ihren Weg "durch die gläserne Decke" in den Journalismus, über Diversität in der Medien- und Kulturbranche und versuchen zu erörtern, warum manche Leute Intersektionalität einfach nicht checken (wollen!) "Zu laut", "zu aggressiv": Attributen, die Alex als Kritik vorgeworfen werden, wird unter Männern sonst applaudiert. Sie erzählt im Podcast, wie sie heute damit umgeht, deswegen Anfeindungen ausgesetzt zu sein  - von öffentlich-rechtlichen Talkshows bis zu anonymen Kommentarspalten. Wie schützt man sich, auch, um nicht an der eigenen Wut kaputtzugehen? Außerdem verrät die Journalistin, dass sie gerade ein Buch schreibt und wie sie dadurch eine andere Art des Schreibens für sich entdeckt hat. Zur Musik von CHRISTL kommt ihr hier.Instagram: @christl.christl.christlTikTok: @christl.christlYouTube: CHRISTL Linktree Eine Produktion von Ink Music, unterstützt durch den Österreichischen Musikfonds. Host & Recherche: CHRISTLProduktion: Kerstin Kern, Mattias PöllmannCoverfoto & Video-Preproduction: Maria Viola KaufmannJingle & Audio-Preproduction: Sophie Lindinger

    1 Std. 4 Min.
  2. #2 Elsa van Damke über „Angemessen Angry“, den männlichen Blick und die weibliche Wut.

    06.09.2025

    #2 Elsa van Damke über „Angemessen Angry“, den männlichen Blick und die weibliche Wut.

    In der zweiten Folge „FRAU PICASSO“ trifft Christl Elsa van Damke. Sie ist Regisseurin und Aktivistin und wurde für ihr Regiedebüt „Angemessen Angry“ mit dem Grimmepreis 2025 in der Kategorie Fiktion sowie dem Publikumspreis ausgezeichnet. Aber was genau macht eigentlich eine Regisseurin? Ein wortwörtlicher Blick hinter die Kulissen: Elsa erzählt von ihrer Idee, eine Superheldinnen-Serie über sexualisierte Gewalt zu machen und verrät den Prozess vom Drehbuch bis hin zu den fertigen Folgen. tw: Die Folge thematisiert sexualisierte Gewalt an Frauen. Christl und Elsa sprechen über den Umgang mit Sexismus in der Filmbranche, über Aufklärungsarbeit und warum „Angemessen Angry“ ausgerechnet auf einem Streaminganbieter stattfindet, der die Mario Barths und Thomas Gottschalks dieser Welt groß gemacht hat. Außerdem erklärt Elsa, dass es selbst ihr als überzeugter Feministin oft schwer gefallen ist, den „male gaze“ zu durchbrechen. Natürlich bleibt neben alldem auch Platz für Persönliches: Sie lassen ihr erstes Treffen (das sieben Stunden dauerte!) Revue passieren. Und falls ihr euch gefragt habt, was Christl’s Traumrolle in einem Tatort wäre und was Elsas Lieblings-Reality-TV-Show ist: die Antwort gibt es hier! Zur Musik von CHRISTL kommt ihr hier.Instagram: @christl.christl.christlTikTok: @christl.christlYouTube: CHRISTL Linktree Eine Produktion von Ink Music, unterstützt durch den Österreichischen Musikfonds. Host & Recherche: CHRISTLProduktion: Kerstin Kern, Mattias PöllmannCoverfoto & Video-Preproduction: Maria Viola KaufmannJingle & Audio-Preproduction: Sophie Lindinger

    1 Std. 6 Min.

Bewertungen und Rezensionen

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„FRAU PICASSO“ ist ein feministischer Kunstpodcast, der verändern möchte, wie wir über Kunst sprechen. CHRISTL lädt Gäst*innen in ihr Atelier ein und stellt ihnen vermeintlich dumme, aber auch schwierige Fragen. Es entstehen Gespräche, die fernab von intellektualisierten Kunstdiskursen stattfinden können und Kunst zu dem machen, was sie eigentlich ist: etwas, das für alle da ist.