40 Folgen

Im Literaturpodcast Auf Buchfühlung geht es einmal im Monat um all das, was Literatur ist und all das, was Literatur kann. Wir sprechen mit Autorinnen und Autoren, besuchen literarische Veranstaltungen und berichten über Literaturpreise und -festivals, Buchmessen, literarische Cafés, Poetry Slams… eben über alles, was das literarische Leben in Österreich und auch darüber hinaus spannend macht.

Auf Buchfühlung Victoria Strobl & Irene Zanol

    • Kunst
    • 4,3 • 3 Bewertungen

Im Literaturpodcast Auf Buchfühlung geht es einmal im Monat um all das, was Literatur ist und all das, was Literatur kann. Wir sprechen mit Autorinnen und Autoren, besuchen literarische Veranstaltungen und berichten über Literaturpreise und -festivals, Buchmessen, literarische Cafés, Poetry Slams… eben über alles, was das literarische Leben in Österreich und auch darüber hinaus spannend macht.

    Fabian Navarro über seinen Katzenkrimi "Miez Marple und die Kralle des Bösen"

    Fabian Navarro über seinen Katzenkrimi "Miez Marple und die Kralle des Bösen"

    In unserer August-Folge widmen wir uns einem literarischen Tier und einem ganz besonderen Genre: dem Katzenkrimi. Wir haben den Autor Fabian Navarro im Wiener Café Aera zum Gespräch getroffen und mit ihm über seinen Debütroman “Miez Marple und die Kralle des Bösen” (Goldmann 2022) gesprochen.

    Darin macht sich die Katzendetektivin Miez Marple, die eigentlich nur mehr ein gemächlich-gemütliches Leben als Wohnungskatze führen will, nochmal an die Arbeit, denn ihr ehemaliger Assistent Kater Watson stößt bei Ermittlungen gegen die Betreiber eines Katzengras-Onlineshops auf ein fellsträubendes Verbrechen und wird schließlich sogar als Verdächtiger im Mordfall des Berufs-Youtubers Schnurrjenko von der Polizei festgehalten. Es geht u. a. um einen Katzengrasbaron, eine Festplatte mit 1500 Stunden unveröffentlichtem Katzenvideo-Material und ganz grundsätzlich auch darum, dass die Stadt vor die Hunde zu gehen droht. Höchste Zeit, dass Miez Marple sich einschaltet!

    Fabian hat im Gespräch mit Victoria und Irene über seine Beweggründe, einen antifaschistischen Katzenkrimi zu schreiben, berichtet, vom Wunsch, die Trennung zwischen E- und U-Literatur aufzuheben, vom Poetry Slam, digitaler Literatur und vielem anderen mehr.

    Außerdem wirft Veronika in einer Einspielung einen literaturwissenschaftlichen Blick auf den Tierkrimi im Allgemeinen, spürt literarischen Hunden und Katzen nach und ermittelt ein paar Besonderheiten des Genres.

    • 58 Min.
    Gewalt, Religion und die Einstiegsdroge Novelle. Im Gespräch mit Anna Albinus zu ihrem Werk „Revolver Christi“

    Gewalt, Religion und die Einstiegsdroge Novelle. Im Gespräch mit Anna Albinus zu ihrem Werk „Revolver Christi“

    Anna Albinus räumt mit ihrer Novelle “Revolver Christi” gerade namhafte deutschsprachige Literaturpreise ab, etwa den Debütpreis des Österreichischen Buchpreises sowie den Rauriser Literaturpreis. Sie studierte Katholische Theologie, Judaistik und Kunstgeschichte in Freiburg im Breisgau und Jerusalem und dieser wissenschaftliche Background spiegelt sich in ihrem Werk deutlich wider.
    Das zentrale Motiv der Novelle ist der namensgebende Revolver Christi, der von einer verbotenen christlichen Sekte verehrt wird. Die Waffe löst bei den unterschiedlichen Figuren in der Novelle die immer gleichen Handlungen aus: Wer den Revolver in die Hand nimmt, der wird früher oder später “verwundet von der Liebe Christi”. 1908 tötet sich ein junger Mann mit eben jenem Revolver. Hundert Jahre später kommt eine Frau, die eine exakte Kopie des Revolvers hat, unter mysteriösen Umständen ums Leben. Inspiriert von der Zeichnung eines Mitglieds der Wiener Schule des phantastischen Realismus begann Anna Albinus an ihrer Novelle zu schreiben. Was ihr Beweggründe waren, worum es ihr in ihrem Werk geht, was wir von ihr noch erwarten können und wie sie mit dem großen Interesse an ihrer Novelle umgeht, darüber haben wir mit Anna Albinus gesprochen.

    • 55 Min.
    #literaturbewegt - 25 Jahre Literaturhaus am Inn

    #literaturbewegt - 25 Jahre Literaturhaus am Inn

    Wer schon einmal im Literaturhaus am Inn zu Gast war, kennt sie: die enge, orange ausgemalte Liftkabine des Universitätsgebäudes in der Josef-Hirn-Straße, die einen in den 10. Stock hinauf befördert. Sobald sich oben angekommen die Türe öffnet, öffnet sich ein Freiraum, ein freier Raum für die Literatur - denn hier befinden sich die Räumlichkeiten des Innsbrucker Literaturhauses - und das seit ganzen 25 Jahren.

    Über 1100 Veranstaltungen mit mehr als 650 Autorinnen und Autoren aus 45 Ländern: das ist die Bilanz eines viertel Jahrhunderts Literaturhaus am Inn. Wir nehmen das Jubiläum zum Anlass für einen Rückblick und stellen euch in dieser Kooperations-Folge eine Innsbrucker Institution vor, die aus dem österreichischen Literaturbetrieb nicht mehr wegzudenken ist.

    Zu Wort kommen neben den Autor*innen Barbara Hundegger und Christoph W. Bauer die vier Mitarbeiterinnen des aktuellen Teams: Anna Rottensteiner, die in diesem Jahr scheidende Leiterin, die gemeinsam mit Gabriele Wild für das Programm zuständig ist; Verena Gollner, macht Organisation, Homepage und Technik, Kristin Jenny ist Geschäftsführerin und Bindeglied zur freien Szene. Gestaltet wurde die Folge von Irene Zanol und Veronika Schuchter, die ihr in den Zwischenmoderationen hört.

    Übrigens: In Zukunft wird es in unregelmäßigen Abständen Gespräche mit Autorinnen und Autoren in Zusammenarbeit mit dem Innsbrucker Literaturhaus geben. Den Auftakt macht ein Gespräch mit Antje Rávik Strubel, der deutschen Buchpreisträgerin 2021, das ihr ab September hören könnt.

    • 36 Min.
    "Das Besondere, das Andere, das Diverse suchen". Über Buchhandel und Gatekeeping mit Verena Gruber von der Buchhandlung Tyrolia

    "Das Besondere, das Andere, das Diverse suchen". Über Buchhandel und Gatekeeping mit Verena Gruber von der Buchhandlung Tyrolia

    Wenn wir eine gut sortierte Buchhandlung betreten, haben wir das Gefühl, eine riesige Auswahl zu haben und ganz frei entscheiden zu können, was wir kaufen und lesen wollen. Doch zu diesem Zeitpunkt wurden schon viele Vorentscheidungen getroffen. Wir haben deshalb einmal nachgefragt: Wie kommt ein Buch überhaupt in den Handel? Wie und von wem wird ein Sortiment zusammengestellt? Warum herrscht ein so großes Ungleichgewicht zwischen Büchern von Autorinnen und Autoren auf dem Buchmarkt? Was können Buchhändler*innen zu mehr Diversität in den Bücherregalen der Käufer*innen beitragen? Und wie können wir unsere Lektüreauswahl bewusster treffen?

    Über diese und viele weitere Themen rund um‘s Bücher kaufen und verkaufen haben wir in dieser Folge mit Verena Gruber gesprochen. Sie arbeitet als Buchhändlerin in Innsbruck, seit 2019 leitet sie die Filiale der Buchhandlung Tyrolia im DEZ. Gemeinsam mit der Autorin Mareike Fallwickl, die 2021 schon bei uns im Podcast zu Gast war, hat sie auf dem Instagram-Kanal der Tyrolia das Format #frauenlesenmittyrolia gestartet. Darin legen die beiden ihren Fokus auf Bücher von Frauen und auf Bücher über Themen, die Frauen bewegen – und die auch von Männern gelesen werden sollten. Im Rahmen der Folge hört ihr einige Buchempfehlungen aus ihrem Insta-Talk vom 8. März 2022.

    Diese Folge ist eine finanzierte Kooperation mit der Buchhandlungskette Tyrolia, deren Innsbrucker Filiale in der Maria-Theresien-Straße heuer mit dem erstmals vergebenen undotierten Filialpreis des Österreichischen Buchhandlungspreises ausgezeichnet wurde.

    • 1 Std. 6 Min.
    Sehr leiwand! Auf Buchfühlung ist zu Gast bei der Lesereihe "Sehr Ernste".

    Sehr leiwand! Auf Buchfühlung ist zu Gast bei der Lesereihe "Sehr Ernste".

    Am 06. April. 2022 waren wir im Café und Theater Spektakel in der Hamburgerstraße, einer der ältesten Kleinkunstbühnen Wiens, zu Gast um mit Hannah Bründl und Felix Senzenberger, zwei der aktuellen Redaktionsmitglieder der Lesereihe SEHR ERNSTE, zu sprechen. Die Lesereihe wird seit 2016 im Spektakel veranstaltet und an diesem Abend war es die 34. Ausgabe, zu der wir eingeladen waren.


    Literaturveranstaltungen sind endlich, endlich wieder möglich, und ja so hören sie sich an. Wir haben uns wahnsinnig gefreut, dass ja immer noch eine Einladung mit dem Team von Sehr Ernste, der bekannten Wiener Lesereihe, asugestanden ist. Nach unserem Gespräch mit Caca Savic, die am Tag unseres Gesprächs bei Sehr Ernste gelesen hat, haben wir also die Gelegenheit ergriffen, mit zwei Mitgliedern der Lesereihe zu sprechen. Es handelt sich dieses Mal um eine eher kurze Folge, dafür erfahrt ihr in den folgenden 20 Minuten alles über die Lesereihe, ihre Gäste, ihre Geschichte und darüber, wie und ob man auch eigene Texte einreichen kann. Viel Spaß bei unserem Gespräch.

    • 16 Min.
    Caca Savic über die Vielschichtigkeit der Lyrikarbeit, ihren Gedichtband "Teilchenland" über Kollektive und mehr

    Caca Savic über die Vielschichtigkeit der Lyrikarbeit, ihren Gedichtband "Teilchenland" über Kollektive und mehr

    Wir haben Caca Savic, viele Monate nach der ersten Kontaktaufnahme, im Hotel Schani, nahe am Wiener Hauptbahnhof getroffen. Schon im letzten Jahr wollten wir sie zu uns einladen, denn 2021 hatten wir im Podcast zwei thematische Schwerpunkte, einmal war es “Zur S(pr)ache”, da haben wir über Vielsprachigkeit, translinguales Schreiben, Übersetzen etc. gesprochen, das andere mal haben wir uns den “kreativen Kollektiven” gewidmet und uns in Gesprächen damit befasst, wie man das kreative Potenzial von Gemeinschaft nutzen kann. Caca wäre zu beiden Themen eine wunderbare Gesprächspartnerin gewesen, bzw. ist sie es in dieser Folge, denn mit ihr nehmen wir die Themen Vielsprachigkeit und Kollektive nochmal auf.

    Zu hören sind in der Folge auch Ausschnitte aus Cacas Auftritt bei der Lesereihe SEHR ERNSTE am 6. April, wo sie zusammen mit Sean Pfeiffer und Matthias Seier zu Gast war. Zu der Lesereihe selbst wird es demnächst eine eigene Folge geben, in der die beiden anderen Autoren ebenso zu hören sind wie Hannah Bründl und Felix Senzenberger stellvertretend für das Team der SEHR ERNSTEN.

    Caca Savic wurde nahe Wien, in Korneuburg geboren und wuchs mit mehreren Sprachen auf. Sie hat Architektur und Kunst- und Kultursoziologie studiert und veröffentlicht seit 2008 in Anthologien, Zeitschriften und Kunstkatalogen. Caca hat mehrere Arbeitsstipendien erhalten und Preise gewonnen, u. a. den Kunstpreis des Europäischen Frauenforums für Kunst und Kultur e.V. 2017. 2020 war sie Salzburger Stadtschreiberin. Sie lebt als freischaffende Lyrikerin und Ausstellungskuratorin in Berlin. “In Kooperationen mit bildenden und darstellenden Künstler*innen” so erfahren wir in der Kurzbiographie auf der Website ihres Verlags, “erforscht sie die Schnittstellen von Literatur, Bild, Körper, Raum. Daraus ergeben sich Zusammenarbeiten für Ausstellungen und Performances in Kunstvereinen, Projekträumen und Galerien.”

    • 43 Min.

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