Cash or Crash - Der Wirtschaftspodcast

Der Podcast CashorCrash behandelt jede Woche die Hintergründe zu wichtigen nationalen wie internationalen Wirtschaftsthemen. Analysiert werden Zusammenhänge und die Folgen der jeweiligen Ereignisse sowie die Auswirkungen auf die finanzielle Situation für die Menschen in Österreich. Feedback bitte an: cashorcrash@missing-link.media

  1. vor 1 Tag

    #36: Uns steht ein heißer Winter bevor

    Vergangenen Sommer ging es heiß her. Nicht nur mit den Temperaturen, sondern auch bei den heimischen Energieversorgern. Neben den Hitzewellen sorgte vor allem die monatelange Trockenheit für Handlungsbedarf. Die Stromerzeugung durch Wasserkraft musste aufgrund der Niedrigwasserstände in den Flüssen um rund ein Drittel zurückgefahren werden. Die Wasserkraft ist aber bekanntlich der Kern der heimischen Energieerzeugung. Im „Land am Strome“ wie es auf der Homepage der E-Wirtschaft heißt, stammen im Jahres-Durchschnitt rund 60 Prozent der Stromproduktion aus Wasserkraft. Anfang September waren es laut Statistik der E-Control lediglich 25 Prozent. Dass Wirtschaft und Haushalte über den Sommer nicht mit Stromabschaltungen konfrontiert wurden, verdankt das Land den Stromimporten. Konkret betrugen die Nettostrom-Importe zeitweise über 50 Prozent. Stellt sich die Frage, was passiert, wenn es auch im bevorstehenden Herbst und Winter zu ausgedehnten Trockenphasen kommt? Ist die Stromversorgung dann gesichert? Und wie sieht es bei Öl und Gas aus? Vor allem aber: wie steht es mit den Preisen? Links: https://www.e-control.at/statistik Wolfgang Unterhuber ist ein leidenschaftlicher Journalist, Medienmacher und Buchautor. Seit 30 Jahren ist er Wirtschaftsjournalist - unter anderem bei WirtschaftsBlatt, Regionalmedien Austria, Kurier. In seinem Podcast CashorCrash will er zeigen, dass das Thema Wirtschaft nicht immer komplex sein muss und uns alle angeht.

  2. 11. Sept.

    #35: Neue Sitten in der Wirtschaftskammer und Debatte über eine Übergewinnsteuer

    Heute geht es in meinem Podcast um zwei Themen: die Wirtschaftskammer und die Übergewinnsteuer. Bei der Wirtschaftskammer macht die neue Präsidentin Martha Schulz ernst mit dem Sparkurs. In der Bundeszentrale wird wie angekündigt jetzt jeder fünfte Job gestrichen. Das setzt natürlich die Landeskammern unter Druck. Sie werden jetzt zeigen müssen müssen, ob sie dem Kurs von Schulz folgen oder nicht. Außerdem wird die Debatte um die Pflichtmitgliedschaft samt den Pflichtbeiträgen – ähnlich wie beim ORF – nicht so schnell verstummen. Die jährlichen Einnahmen für die Wirtschaftskammer können sich jedenfalls sehen lassen: sie betragen im Durchschnitt so an die eine Milliarde Euro. Dazu kommen Rücklagen und Reserven in der Höhe von rund zwei Milliarden Euro – für harte Zeiten sozusagen. Inwieweit Schulz die Strukturen der Wirtschaftskammer verschlanken will ist noch offen. Sowohl die Bundes- als auch die Landeskammern sind in sieben Hauptsparten unterteilt. Die Sparten sind dann in Fachorganisationen unterteilt. Alles ziemlich komplex. Auf der globalen Bühne fahren die Mineralölkonzerne inzwischen satte Gewinne ein. Grund ist der Iran-Krieg. Das lässt den Ruf nach einer Übergewinnsteuer laut werden. Eine Übergewinnsteuer ist eine Sondersteuer. Sie hat das Ziel, außergewöhnlich hohe Gewinne von Konzernen abzuschöpfen, die extrem über dem "normalen Gewinn" liegen. Die Idee dahinter: Unternehmen sollen nicht deshalb sehr viel mehr verdienen, weil irgendwo Krieg herrscht und dadurch die Preise nach oben getrieben werden. Die Kernfrage aber lautet: Würde eine Übergewinnsteuer Benzin und Diesel billiger machen? Wolfgang Unterhuber ist ein leidenschaftlicher Journalist, Medienmacher und Buchautor. Seit 30 Jahren ist er Wirtschaftsjournalist - unter anderem bei WirtschaftsBlatt, Regionalmedien Austria, Kurier. In seinem Podcast CashorCrash will er zeigen, dass das Thema Wirtschaft nicht immer komplex sein muss und uns alle angeht.

  3. 4. Sept.

    #34: Was eine Zuckersteuer bringt - und was nicht

    Deutschland will eine Zuckersteuer auf Softdrinks einführen. Wie genau ist noch offen. Deutschland will damit anderen Ländern folgen. In der EU hat schon fast jedes zweite Land eine Zuckersteuer. Auch in Österreich wird immer wieder darüber diskutiert. Allerdings hat die Regierung bislang dazu keine konkreten Pläne. Die heimische Lebensmittelindustrie warnt dennoch vor einer Zuckersteuer. Sie sagt, dass eine solche Steuer zu höheren Preisen und zu zusätzlichen Belastungen für die heimische Produktion führen würde.  Eine Zuckersteuer würde Lebensmittel verteuern, die Kaufkraft schwächen und den Produktionsstandort belasten. Befürworter einer Zuckersteuer erwarten sich hingegen durch eine Steuer weniger Zucker in Getränken und Lebensmitteln, ein verändertes Konsumverhalten und langfristig weniger Übergewicht und Folgeerkrankungen und damit weniger Kosten für das Gesundheitssystem. In meinem Podcast werfe ich daher einen Blick ins Ausland. Wirkt eine solche Steuer überhaupt. Trinken die Menschen dann wirklich weniger zuckergesüßte Getränke? Oder ist das ganze nur ein Schmäh der Politik, um die Staatskasse zu füllen?  Links:  https://www.journalmed.de/news/gesundheitspolitik/was-bringt-die-zuckersteuer-in-anderen-laendern https://www.bild.de/politik/inland/zuckersteuer-bringt-dem-staat-vier-milliarden-euro-mehr-ein-6a8ea8c40a3e8cd36757c780 Wolfgang Unterhuber ist ein leidenschaftlicher Journalist, Medienmacher und Buchautor. Seit 30 Jahren ist er Wirtschaftsjournalist - unter anderem bei WirtschaftsBlatt, Regionalmedien Austria, Kurier. In seinem Podcast CashorCrash will er zeigen, dass das Thema Wirtschaft nicht immer komplex sein muss und uns alle angeht.

  4. 27. Aug.

    #33: Baustellenstau und Online-Paket: Kostenlawine für die Konsumenten

    Österreichs Straßennetz umfasst 128.000 Kilometer. Weil die Verkehrsbelastung steigt, müssen Autobahnen und Straßen immer häufiger ausgebaut beziehungsweise saniert werden. Im August gab es in ganz Österreich laut ÖAMTC allein auf den Autobahnen und Schnellstraßen über 70 Baustellen. Dazu kommen dann noch die Baustellen auf den Landesstraßen und in den Gemeindegebieten.  Allein in Wien gab es zuletzt ebenfalls über 70 Straßenbaustellen. Das sorgt immer wieder für Staus. Baustellenstaus kosten aber nicht nur Zeit sondern auch Geld. Immer mehr Geld kostet es nun auch, wenn man online im Nicht-EU-Ausland wie etwa in China einkauft. Seit 1. Juli gibt es dazu bereits die EU-Paketsteuer. Dazu kommt ab 1. November dann noch die „Bearbeitungsgebühr.“ Und in Österreich gibt es ab 1. Oktober noch eine eigene Paketsteuer obendrauf. In  diesem Podcast sage ich, was das für die Geldbörse der Konsumenten bedeutet. Links:  https://vcoe.at/presse/presseaussendungen/detail/vcoe-auf-oesterreich-strassen-rollt-teure-sanierungswelle-zu-zusaetzlich-steigen-klimaschaeden-stark https://www.oeamtc.at/autotouring/reportage/stau-ursachen-kosten-und-loesungsansaetze-82767274 https://blog.fvv.tuwien.ac.at/stau-check/ https://baustelleninfo.asfinag.at/client/?embed=1&lang=de https://www.statistik.at/statistiken/tourismus-und-verkehr/gueterverkehr/modal-split https://www.heute.at/s/post-boss-knallhart-pakete-werden-um-7-teurer-120231877 Wolfgang Unterhuber ist ein leidenschaftlicher Journalist, Medienmacher und Buchautor. Seit 30 Jahren ist er Wirtschaftsjournalist - unter anderem bei WirtschaftsBlatt, Regionalmedien Austria, Kurier. In seinem Podcast CashorCrash will er zeigen, dass das Thema Wirtschaft nicht immer komplex sein muss und uns alle angeht.

  5. 13. Aug.

    #31: Hitze & Trockenheit: Was wir von Singapur, Israel und Australien lernen sollten

    In weiten Teilen von Österreich war es diesen Sommer heiß. Speziell in den größeren Städten sorgt aber nicht nur das Klima für die hohen Temperaturen, sondern auch Asphalt, Beton und Klimaanlagen. Das noch größere Problem ist aber die seit April nahezu ununterbrochene Trockenheit. Der Schaden für die Landwirtschaft  beträgt bereits eine Milliarde Euro. Jetzt rächt sich die jahrelange Verbauung des Landes und das „Zubetonieren“ der Städte. Jeden Tag werden noch immer elf bis zwölf Hektar zubetoniert beziehungsweise zu asphaltiert. Da entspricht rund 15 Fußballfeldern. Beton und Asphalt aber heizen das Land bzw. die Städte auf. Dazu kommen die Klimaanlagen. Durch Klimaanlagen kann sich die Temperatur in einer Stadt um bis zu 2,4 Grad erhöhen. Dazu kommt die Trockenheit. Wasser könnte bald knapp werden und vielleicht auch der Strom.  Weil europaweit die Wasserkraftwerke wegen der niedrigen Pegelstände der Flüsse ihre Leistung drosseln müssen. Für unsere Geldbörse wird das erhebliche Auswirkungen haben. Kurzfristig, aber auch langfristig. Es wäre also höchst an der Zeit, dass sich Österreich und andere europäischen Länder an Singapur, Israel, Australien oder auch Spanien orientieren. Sie zeigen, wie man mit Hitze und Trockenheit umgehen muss.   Links: https://www.orf.at/#/stories/3438729/ https://www.derstandard.at/story/3000000334172/drinnen-kuehle-draussen-heisse-luft-wie-klimageraete-die-stadt-zusaetzlich-anheizen https://www.riverandnaturetrust.org/wenn-das-wasser-fehlt-trockenheit-zwischen-historie-und-neuer-belastung-heute/ Wolfgang Unterhuber ist ein leidenschaftlicher Journalist, Medienmacher und Buchautor. Seit 30 Jahren ist er Wirtschaftsjournalist - unter anderem bei WirtschaftsBlatt, Regionalmedien Austria, Kurier. In seinem Podcast CashorCrash will er zeigen, dass das Thema Wirtschaft nicht immer komplex sein muss und uns alle angeht.

  6. 6. Aug.

    #30: Was ein EU-Beitritt von Island für unsere Geldbörse bedeuten würde

    In Island läuft derzeit eine Abstimmung über die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit der EU. Die Abstimmung läuft bis 29. August. Island war 2008/09 voll von der Finanzkrise betroffen, hat sich davon aber sehr rasch erholt. Schon damals fanden EU-Beitrittsgespräche statt, die aber gescheitert sind. Hauptgrund dafür war das Thema Fischfang vor der isländischen Küste. Island hat einen enorm hohen Lebensstandard und wäre wirtschaftlich für die EU eine Bereicherung. Durch die zahlreichen Wirtschaftsabkommen mit der EU würden die Beitrittsverhandlungen vermutlich sehr rasch ablaufen. Ob die Bevölkerung in Island aber tatsächlich in die EU will, steht noch in den Sternen. Beim zweiten Beitrag heute geht es um Betrug im Urlaub. Im Visier der Betrüger sind dabei Reisende, die mit dem Auto unterwegs sind. Wer seinen Urlaub also noch vor sich hat, sollte besonders auf den Autobahnen in Kroatien, Italien und Spanien vorsichtig sein. In diesem Podcast verrate ich euch die Tricks der Betrüger und wie ihr euch und eure Geldbörse davor schützen könnt.  Links:  https://orf.at/stories/3437405/ https://www.oeamtc.at/thema/reiseplanung/betrug-im-ausland-vorsicht-vor-diesen-tricks-45930771 Wolfgang Unterhuber ist ein leidenschaftlicher Journalist, Medienmacher und Buchautor. Seit 30 Jahren ist er Wirtschaftsjournalist - unter anderem bei WirtschaftsBlatt, Regionalmedien Austria, Kurier. In seinem Podcast CashorCrash will er zeigen, dass das Thema Wirtschaft nicht immer komplex sein muss und uns alle angeht.

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