Maschinenhort

Johannes und Sascha

Der erste hörbare Wellnessbereich für Menschen mit automobilen Emotionsstörungen. Johannes (auf Instagram "johannes_Maennerhort") und Sascha (auf Instagram "Der_Maschinenraum") sprechen über Autos, die es so wohl nie wieder geben wird. Echte Gefühle - jeden Freitag neu in Deinem Autoradio.

  1. vor 2 Tagen

    Drei Kästen Bier für eine Zündspule

    Hannes ist zurück vom Furkapass. 2.600 Kilometer Porsche in wenigen Tagen, zwölf Autos, sehr viel Benzin, sehr wenig Schlaf und die erneute Erkenntnis, dass ein Sonnenaufgang vor einer verlassenen Hotelruine in den Schweizer Alpen erwachsene Männer erstaunlich emotional machen kann. Ganz billig war die Reise allerdings nicht für alle. Denn die Schweizer Polizei erinnerte einen Teilnehmer freundlich daran, dass 26 km/h zu viel dort ungefähr so behandelt werden wie andernorts der Erwerb einer kleinen Eigentumswohnung. 987 Euro später war die Reisegruppe jedenfalls auffallend interessiert an Geschwindigkeitsbegrenzungen. Dafür entstand am Furkapass das vermutlich erste Maschinenhort Geocaching für Menschen mit Benzin im Blut: Auf dem Belvedere wartet irgendwo noch die defekte Zündspule eines Porsche 997. Wer sie findet, darf sie gegen drei Kästen Bier und Maschinenhort Ruhm eintauschen. Falls sie noch da ist. Falls sie nicht längst jemand für moderne Kunst gehalten hat. Sascha bekommt währenddessen die ersten Seiten seines Thunderbirds in der OLDTIMER MARKT zu sehen und stellt erneut fest, dass ein Auto eigentlich viel zu schön sein kann, um es einfach in eine dunkle Garage zu stellen. Was zwangsläufig in der Diskussion endet, warum wir alle eigentlich ein Industrieloft mit Glasgarage, Jukebox, Motorrad und völlig unnötigem Billardtisch brauchen. Und dann wird es tatsächlich seriös: Unser Generalkritiker Patrick berichtet vom Internationalen Osnabrücker Bergrennen. Sein Wolf GB08 Mistral bringt bei gerade einmal 530 Kilo über 400 PS auf die Straße und Patrick jagt ihn in weniger als einer Minute den Berg hinauf. Wir sprechen über Zehntelsekunden, kaputte Antriebswellen, Rennlizenzen, erstaunlich nahbaren Motorsport und darüber, warum Respekt im Rennwagen wichtig ist, Angst aber besser draußen bleibt. Danach wird es wieder normal Maschinenhort. Hannes schafft nämlich etwas, das in sechs Jahren Porsche Besitz praktisch unmöglich schien: Seine Frau fährt freiwillig mit ihm im Elfer in den Urlaub. Gepäck wird in sämtliche verfügbaren Hohlräume gestopft, Einkäufe zwischen Überrollkäfig und Sitzen verteilt und irgendwann kommt von der Beifahrerseite tatsächlich die Aufforderung: „Ja, mach mal.“ Also 250. Ihre anschließende Bewertung des Erlebnisses: „Okay.“ Mehr automobile Begeisterung war an diesem Tag nicht herauszuholen. Außerdem diskutieren wir, ob ein Twingo oder ein Golf 4 das bessere erste Auto ist, warum alte Kisten manchmal mehr Gefühle auslösen als moderne Traumwagen, weshalb Hannes für eine Dorfkirmes freiwillig 900 Kilometer fährt und warum Saschas Roundhouse Kick in fremden Hotelfluren weiterhin nicht zur Nachahmung empfohlen wird. Furkapass, Bergrennsport, Kirmes, Twingo, Thunderbird und eine Zündspule mit Bierprämie. Also eigentlich eine ganz normale Folge Maschinenhort. Viel Spaß beim Hören.

    Drei Kästen Bier für eine Zündspule
  2. 6. Aug.

    Ruf mich an, Alter! Zwischen Furkapass und Twingo Bett

    Diese Folge beginnt mit einer Klingeltonwerbung aus einer Zeit, in der Telefone noch Bierflaschen öffnen konnten, Akkus sieben Jahre hielten und ein Jamba Sparabo ungefähr so schwer wieder loszuwerden war wie ein schlecht gekauftes Auto. Hannes ist derweil vom Gardasee zurück. Nach 38 Grad, sintflutartigem Regen, einer schlafenden Familie und ersten optischen Spezialeffekten hinterm Steuer rettete ihn ein Powernap auf dem Rasthof. Dummerweise beschloss anschließend der VW Bus, ebenfalls eine Pause einzulegen. Nach einer halben Stunde, einem Booster und mehreren erfolglosen Erklärungsversuchen sprang er dann doch wieder an. Ein klassischer T3 Moment: Erst bringt er dich zur Verzweiflung, dann verzeihst du ihm beim Waschen sofort wieder alles. Viel Zeit zum Erholen bleibt allerdings nicht. Hannes zieht direkt weiter zur Passkontrolle am Furkapass. Dort warten Traumstraßen, Espresso im Morgengrauen und hoffentlich deutlich weniger Menschen, die einen Alpenpass mit einer abgesperrten Driftstrecke verwechseln. Denn natürlich reden wir uns auch diesmal kurz und vollkommen kontrolliert in Rage. Sascha hat währenddessen einen folgenschweren Fehler begangen: Er hat Mobile.de wieder installiert. 18 gespeicherte Suchaufträge später stehen plötzlich Nissan Patrol, Lotus Esprit und diverse andere vollkommen vernünftige Alltagsautos im Raum. Was uns direkt zu der Frage bringt, warum manche Autos mehr auslösen als andere und weshalb Erinnerungen, Gerüche und alte Kassetten oft wichtiger sind als Leistung, Prestige und Kaufpreis. Außerdem bekommt Hannes’ Sohn langsam Benzin im Blut und interessiert sich ausgerechnet für einen alten Renault Twingo. Handschalter, Faltdach, Liegefläche und ausreichend Potenzial für fragwürdige Fahrwerksentscheidungen. Das könnte der Beginn eines wunderschönen Vater Sohn Projekts werden oder der Beginn mehrerer Diskussionen mit dem TÜV. Dazu gibt es Geburtstagsanrufe, automobile Geschenke mit Tränengarantie, Veranstaltungstipps zwischen Bergrennen, Viertelmeile und Dorfkirmes sowie die Erkenntnis, dass ein Podcast über Autos problemlos mit Klingeltönen beginnen und bei polnischen Hotdogs enden kann. Knapp eine Stunde Maschinenhort. Ohne erkennbare Ordnung, aber mit überraschend viel Gefühl. Viel Spaß beim Hören.

    Ruf mich an, Alter! Zwischen Furkapass und Twingo Bett
  3. 31. Juli

    Graf Falkenhausen bittet zum Tanz

    Ein blauer Mercedes W111, kurvige Straßen rund um Landshut und zwei Männer, die fest davon überzeugt sind, gleichzeitig Rallye fahren, Social Media betreuen und einen Podcast produzieren zu können: Willkommen bei der Falkenhausen Classic. Sascha nahm gemeinsam mit Addi Fischer von der Autoverwertung Fischer im wunderschönen Mercedes Coupé Platz. Zwischen Zeitprüfungen, Benzingesprächen und gelegentlicher Orientierungslosigkeit wurde gefilmt, gepostet, interviewt und vor allem sehr viel gelacht. Einige Stimmen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern haben es direkt in diese Folge geschafft. Sie erzählen, wie sich die Rallye angefühlt hat, was am Wochenende besonders gut lief und an welchen kleinen Stellschrauben man beim nächsten Mal noch drehen könnte. Hannes befand sich währenddessen mit seinem VW Bus auf dem Weg nach Italien. Was zunächst nach Urlaub klang, entwickelte sich schnell zu einer mehrtägigen Suche nach einem WLAN, das nicht nur dekorativ angezeigt wird, sondern tatsächlich Daten überträgt. Nach drei Tagen war schließlich eine Verbindung gefunden, die stabil genug war, um diese Folge aufzuzeichnen. Moderner Luxus ist eben relativ. Auch sonst lief nicht alles nach Plan. Saschas geplanter Autokauf endete deutlich anders als erwartet. Das Fotoshooting mit der OLDTIMER MARKT hingegen wurde zum Volltreffer und machte so viel Spaß, dass es beinahe verdächtig professionell zuging. Dazu gibt es Rallyegeschichten, O Töne von der Strecke, automobile Fehlentscheidungen, italienische Internetprobleme und wie immer ausreichend Themenwechsel, damit niemand versehentlich den Überblick behält. Viel Spaß mit der neuen Folge Maschinenhort.

    Graf Falkenhausen bittet zum Tanz
  4. 23. Juli

    65 Minuten echte Fahrgefühle - oder: der PottsCast

    Ein VW T3 von 1980, ein leergeräumter Freizeitpark voller Oldtimer und zwei Menschen, die auch diesmal zuverlässig verhindern, dass eine Podcastfolge einen erkennbaren roten Faden entwickelt. Sascha war beim Fahrgefühl Event im Potts Park. Nach Feierabend rollten dort die Klassiker zwischen Achterbahn, Karussell und anderen laufenden Fahrgeschäften durchs Gelände. Eine ziemlich großartige Kulisse, viele tolle Menschen und eine Gemeinschaft, bei der man sich sofort gut aufgehoben fühlt. Tim und Patrick haben das Ganze auf die Beine gestellt und sich vor Ort natürlich auch noch von Sascha vors Mikrofon ziehen lassen. Dabei wäre Sascha beinahe gar nicht angekommen. Schon auf der Anreise musste er erst einmal einen liegengebliebenen Käfer retten. Allerdings keinen luftgekühlten Klassiker, sondern die elektrische Kinderversion. Man hilft schließlich, wo man kann. Hannes hatte derweil weniger Freizeitpark und mehr Überlebensprüfung. Italienurlaub vorbereiten, den Sohn aus dem Krankenhaus holen und irgendwie dafür sorgen, dass am Ende alle zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind. Während ihr diese Folge hört, sitzt er hoffentlich längst verdient am Gardasee, schaut aufs Wasser und fragt sich, warum es zu Hause eigentlich immer so kompliziert sein muss. Dazu gibt es 65 Minuten, ungefähr 75 Themen, diverse Umwege und mehrere Gespräche, bei denen selbst wir am Ende nicht mehr genau wussten, wie wir dort gelandet sind. Also: Sommer an, Alltag aus und viel Spaß mit der neuen Folge Maschinenhort.

    65 Minuten echte Fahrgefühle - oder: der PottsCast

Bewertungen und Rezensionen

5
von 5
5 Bewertungen

Info

Der erste hörbare Wellnessbereich für Menschen mit automobilen Emotionsstörungen. Johannes (auf Instagram "johannes_Maennerhort") und Sascha (auf Instagram "Der_Maschinenraum") sprechen über Autos, die es so wohl nie wieder geben wird. Echte Gefühle - jeden Freitag neu in Deinem Autoradio.

Das gefällt dir vielleicht auch