Reichlich Randale

Rebecca Görmann

„Reichlich Randale“ ist ein Personal-Pöbel-Podcast – inklusive exklusiver Becci-Rants. „Reichlich Randale“ ist feministisch, fußballverliebt, immer unterwegs, cinephil, laut, politisch, offen. Weil ich es bin. „Reichlich Randale“ erzählt euch ein bisschen aus meinem Leben, aber es fühlt sich gleichzeitig nach viel mehr an.

  1. 07.01.2020

    RR010 Megan Rapinoe - Mental Load - Menstruation

    „...man könnte vermutlich über alles und nichts reden, alles hätte ein feministisches Geschmäckle.“ Wie schon in den letzten Jahren habe ich auch 2019 wieder „zwischen den Jahren“ den Chaos Communication Congress in Leipzig besucht. Bei dessen 36. Auflage #36c3 habe ich wieder viel Zeit, auch als Helferin, im Sendezentrum, der Assembly der Podcasting-Community, verbracht. Natürlich wollten wir nach dem Erfolg des Feministischen Jahresrückblicks 2017 und 2018 auch in diesem Jahr wieder einen solchen Rückblick aufzeichnen. Weil wir finden, dass Feminismus auf die Bühnen gehört, haben wir uns wieder für die Podcast-Bühne angemeldet - und live vor 200 Zuhörenden im CCL aufgezeichnet. Ganz schön aufregend! Wir, das sind neben mir Miriam, die ihr schon aus dem letzten beiden Jahren kennt, Bianca, die euch von fantastischen Tatort-Tweets und Vorträgen über die Sprache der Rechten bekannt sein könnte, und Daniela, die als „Teekesselchen“ das Internet mit veganen Rezepten flutet und den Blog „Feminismus oder Schlägerei“ mit koordiniert. Unser Gespräch kreiste von antifeministischen Hasskampagnen bis zu Mental Load und von Gesetzesdiskussionen ohne Betroffene bis zu intersektionalen Fragezeichen. Die Gedanken meiner drei großartigen Gesprächspartnerinnen zu unserer feministischen Sicht auf das Jahr 2019 haben mich wieder sehr inspiriert. Ich hoffe, ich kann euch ein bisschen was davon weitergeben!

    1 Std. 2 Min.
  2. 27.04.2019

    RR009 Radio Girls - Role Models - Redaktionsleiterinnen

    „If we have the sense to give broadcasting freedom and intelligent direction, if we save it from exploitation by vested interests of money or power, its influence may even redress the balance in favour of the individual.“ Ihr wisst es schon aus Episode RR007 Sportlerinnen - Strafgesetzbuch - Solidarität: Wie schon in den letzten Jahren habe ich auch 2018 wieder „zwischen den Jahren“ den Chaos Communication Congress in Leipzig besucht. Bei dessen 35. Auflage #35c3 habe ich noch mehr Zeit im Sendezentrum verbracht als zuvor. Unter anderem habe ich zusammen mit Claudia und Tine einen Schrein für die Radiopionierin Hilda Matheson in unsere Assembly gebaut. Warum? Nun, dahinter steckt eine Idee der Hackerinnengruppe Haecksen, um Frauen auf dem Congress sichtbarer zu machen. Sie schreiben: „Frauen haben zur Entwicklung von Computern viel beigetragen, doch die Anerkennung für ihre wissenschaftlichen Leistungen spiegelt das nicht wider. Fehlende Sichtbarkeit von großartigen Frauen führt auch dazu, dass IT eher als Männerthema wahrgenommen wird. Junge Mädchen kommen gar nicht auf die Idee, sich mit Technik zu beschäftigen. Deshalb haben wir folgendes vor: Wir (das heißt ihr!) bauen kleine Tempelchen für Frauen, denen wir viel zu verdanken haben, ohne dass die meisten davon wissen – und alle Assemblys sollen mitmachen. Je mehr Tempel es auf dem 35C3 zu finden gibt, umso besser.“ Schnell hatten wir uns entschieden, als Sendezentrum bei der Aktion dabei zu sein – und bauten einen Schrein für Hilda Matheson: Hilda Matheson hat in den späten 1920er Jahren bei der BBC das Talk Radio entwickelt – den Vorgänger von Podcasts, wie wir sie heute kennen. Matheson war bei der BBC di*er erste „Director of Talks“. Nach ihrem Rücktritt im Jahr 1931 veröffentlichte sie ein Buch über die Entwicklung des Rundfunks. Nebenbei war sie eine offen lesbisch lebende Sozialistin und Feministin – in 1920er und 30er Jahren nicht gerade eine Selbstverständlichkeit. Und sie legte schon in diesen frühen Jahren das emanzipatorische Potential unseres Lieblingsmediums offen. All das war Grund genug für uns, ihr unseren „Haecksen-Schrein“ im Sendezentrum zu widmen und eine Podcastepisode über ihr inspirierendes Leben aufzunehmen. Vielen Dank an meine Gästin Claudia und an Tine, die die ganze Aktion angestoßen hat!

    35 Min.
  3. 03.01.2019

    RR007 Sportlerinnen - Strafgesetzbuch - Solidarität

    „...man hat gar nicht so Hände, wie man facepalmen möchte.“ Wie schon in den letzten Jahren habe ich auch 2018 wieder „zwischen den Jahren“ den Chaos Communication Congress in Leipzig besucht. Bei dessen 35. Auflage #35c3 habe ich noch mehr Zeit im Sendezentrum verbracht als zuvor. Natürlich wollten wir nach dem Erfolg des Feministischen Jahresrückblicks 2017 (den wir ja auch schon im Sendezentrum aufgenommen haben, damals gemütlich am Sendetisch) auch in diesem Jahr wieder einen solchen Rückblick aufzeichnen - zumal Rückblicke und das Congressmotto „Refreshing Memories“ ja auch irgendwie gut zusammen passen :). Weil wir finden, dass Feminismus auf die Bühnen gehört, haben wir uns für die Podcast-Bühne angemeldet - und live vor 200 Zuhörenden im CCL aufgezeichnet. Ganz schön aufregend! Wir, das sind neben mir Miriam, die ihr schon aus dem letzten Jahr kennt, und Daniela, die ihr schon mal beim „kunst & horst“-Podcast gehört haben könntet oder vom Projekt podcasterinnen.org kennt. Unser Gespräch kreiste um den Umgang mit verschiedenen sexistischen Ereignissen, die das Sportjahr 2018 mit sich brachte, über Repräsentation in verschiedensten Kulturindustrien bis zum Diskurs um das Informationsverbot für Abtreibungen und den Paragraph 219a. Die Gedanken meiner beiden großartigen Gesprächspartner*innen zu unserer feministischen Sicht auf das Jahr 2018 haben mich wieder sehr inspiriert. Ich hoffe, ich kann euch ein bisschen was davon weitergeben!

    53 Min.
  4. 20.09.2018

    RR006 : Poetry - Podstock - Profileser*innen

    „Reichlich Randale“ wird 1 Jahr! Und auch wenn hier nicht in wöchentlichem Rhythmus neue Folgen eintrudeln, so bin ich dennoch sehr froh, dass ich mit dem Podcast mein kleines Zuhause in diesem Internet gefunden habe – den Ort, an dem ich meine Gedanken loswerden kann, wenn es für den Kopf zu viel wird, und dann sind da auch noch Menschen und reagieren darauf. Also habt keine Sorge, wenn mal länger keine Folge erscheint – der nächste Episodenanlass kommt bestimmt! Der Anlass für diese Episode war zum Beispiel das Podstock 2018. Auf diesem absoluten Flausch-Event mit tollsten Menschen kommen jedes Jahr Podcaster*innen und -hörende zu einem kleinen Festival zusammen, um gemeinsam zu podcasten, Dinge rund um das Podcasten voneinander zu lernen und einfach tolle Gespräche mit den Gesichtern hinter den Lieblingspodcasts zu führen. Ihr merkt schon, ich liebe dieses Event sehr, und organisiere es auch seit 2 Jahren mit. In diesem Jahr hat die tolle Vera den Freitagabendslot auf der Hauptbühne mit einem Po(d)etry Slam gefüllt – also einem Poetry Slam für Podcaster*innen! Und neben Kati, Klaudia, Hannah und Gesche traute auch ich mich auf die Bühne, um ein paar selbstgeschriebene Texte vorzutragen. Weil da so schöne und bewegende Sachen dabei waren, soll das ganze auch Nicht-Podstock-Gästen zugängig gemacht werden, und so haben Vera und ich uns überlegt, dass „Reichlich Randale“ doch ein guter Ort dafür sein könnte. Also hört ihr nun – nach einem kleinen Vorgespräch mit Vera und mir – den Livemitschnitt des Po(d)etry Slam vom Podstock 2018. Viel Spaß!

    51 Min.

Info

„Reichlich Randale“ ist ein Personal-Pöbel-Podcast – inklusive exklusiver Becci-Rants. „Reichlich Randale“ ist feministisch, fußballverliebt, immer unterwegs, cinephil, laut, politisch, offen. Weil ich es bin. „Reichlich Randale“ erzählt euch ein bisschen aus meinem Leben, aber es fühlt sich gleichzeitig nach viel mehr an.