SONNTAGs-Jause

Der SONNTAG

Jeden SONNTAG serviert Chefredakteurin Sophie Lauringer mit ihren Gästen eine Jause mit Kuchen, Kaffee und manchmal auch mit Schlagobers. Wir erinnern uns an die Jausen unserer Kindheit, wo immer Zeit für Gespräche, Neuigkeiten und ein bisschen Tratsch war. Unsere Hörerinnen und Hörer bitten wir mit an den Jausentisch, das Rezept gibt es zu jeder Folge dazu. Credit: Rechte für den Podcast-Jingle der Sonntagsjause gehören dem SONNTAG.

  1. Wien, Wien nur du allein...

    vor 6 Tagen

    Wien, Wien nur du allein...

    In der SONNTAGs-Jause zu Gast ist diese Woche Gabriele Hasmann, Schriftstellerin und Podcasterin! Die Wiener feiern einfach gerne“, davon ist Gabriele Hasmann überzeugt. „Das ist in uns drinnen.“ Menschen sind gerne bei Events dabei. Bei religiösen Veranstaltungen gab man sich in früheren Zeiten gerne fromm – öfter mehr aus Kalkül denn aus Glaubensgründen. Wien im Mittelalter Im Mittelalter war der Stadtumgang zu Fronleichnam eine Art Seitenblicke, ein Treffen der wichtigen Persönlichkeiten Wiens – übrigens ebenso bei Hinrichtungen. Da wurden auch Henkerwürstel und Galgenbier verkauft. Kardinal "Plauscher" Ein Massenevent war der Besuch von Papst Pius VI. im Jahr – da verlor sogar eine Frau im Gedränge ihr Leben. Oder Kaiserin Elisabeth, die bei ihrer Hochzeit 1854 in Ohnmacht gefallen ist. Denn der damalige Kardinal Othmar Rauscher predigte so lange, dass er den Spitznamen „Kardinal Plauscher“ bekam.  Podcast: „Badener Zeitspur.“ Die Journalistin widmet ihrer Heimatstadt den Podcast: „Badener Zeitspur.“ In die Jause bringt die Autorin figurfreundliche Ananastaschen aus Reispapier mit, die Gabriele Hasmann sehr gut schmecken. Rezept: Ananastaschen Zutaten für vier Stück: vier Ananasscheiben im eigenen Saft (Dose)vier Reispapierblätter100 Gramm Frischkäse (0,2 Prozent Fettanteil)300 Gramm Griechisches Joghurt (0,1 Prozent Fettanteil)10 Gramm Mandelmehl entöltÖl zum Einsprühen  Zubereitung: Ananasscheiben zehn Minuten bei 195 Grad im Backrohr vorbacken. Reispapier durch den Ananassaft und das Mandemehl ziehen. Frischkäse darauf verteilen und in acht Streifen schneiden. Den Teig um die Ananas wickeln und im Airfryer bei 195 Grad etwa 13 Minuten backen. Die fertigen Ananastaschen auf Joghurt servieren.Tipp: Das Joghurt kann auch gesüßt werden. Gewinnspiel Machen Sie mit und gewinnen Sie ein Exemplar des Buches "Wien, Wien nur du allein... - Sepktakel, Geselligkeit, Lebenslust" von Gabriele Hasmann. Beantworten Sie dazu folgende Frage und schicken Sie uns Ihre Antwort per E-Mail mit dem Betreff "Gewinnspiel SONNTAGs-Jause" an gewinnspiel@dersonntag.at: Wie hieß jene Geliebte von Kaiser Franz Joseph I. mit der er sich auf einem Bankerl in Schönbrunn heimlich traf?

    36 Min.
  2. Pro Gerechtigkeit

    7. Juni

    Pro Gerechtigkeit

    Am 7. Juni ist Helmut Schüller, Pfarrer zwischen Weltethos und Ungehorsam, in der SONNTAGs-Jause zu Gast. Als Caritaspräsident legte Helmut Schüller die Finger in die Wunden von sozialen Missständen wie in der Flüchtlingsfrage. Der Seelsorger kümmert sich nach wie vor um die Anliegen seiner Kollegen im priesterlichen Amt.  „Wir Pfarrer sind auch nicht auf der Nudelsuppe dahergeschwommen.“ Dieser markige Sager rief viel Echo unter seinen Kollegen hervor und führte 2006 zur Gründung der Pfarrerinitiative. Der Aufruf zum Ungehorsam der Priester erregte weltweit Aufmerksamkeit.  Rezept: Marmorgugelhupf Zutaten: 200 Gramm Buttervier Eier400 Gramm glattes Mehl250 Milliliter Milch100 Gramm Kristallzucker80 Gramm Staubzuckereine Packung Vanillezuckereine Packung Backpulverdrei bis vier Esslöffel gesiebtes Kakaopulvereinen Schuss Rum nach GeschmackAbgeriebene Zitronenschale  Zubereitung: Backrohr auf ca. 170 °C Heißluft vorheizen und Gugelhupfform mit flüssiger Butter ausstreichen. Butter mit Dottern schaumig rühren, Staubzucker beifügen und cremig rühren. Vanillezucker und etwas Zitronenschale dazugeben. Eiklar mit Kristallzucker zu steifem Schnee schlagen. Mehl mit Backpulver vermengen und die Hälfte davon mit der Milch in die Dottermasse einrühren, dann abwechselnd Schnee und Mehl unterheben. Etwas weniger als die Hälfte der Masse in die Gugelhupfform füllen. Den Rest mit Kakaopulver dunkel färben und mit einem Schuss Rum ab- schmecken und dazugeben. Den Stiel eines Kochlöffels wellenartig durch beide Massen ziehen. 50 – 55 Minuten backen. Etwas überkühlen lassen und stürzen. Nach dem Auskühlen mit Staubzucker bestreuen.Rezept stammt aus der SONNTAGs-Jause mit Sabine Haag.

    51 Min.
  3. Ciao Ragazzi

    31. Mai

    Ciao Ragazzi

    Eine lebensfrohe SONNTAGs-Jause mit dem italienischen Wiener Mauro Maloberti, der ein Herz für soziale Anliegen hat und die italienische Küche liebt. Wenn es ums Essen geht, dann ist Mauro Maloberti in seinem Element: Von Pizza über Schnitzel, Risotto aus seiner Heimat Mailand oder Spaghetti Carbonara (der SONNTAGs-Jause hat er sein Rezept verraten!) schätzt der Italiener eine gute Küche.  Außerdem berichtet er für die Nachrichtenagentur ANSA aus Österreich, denn die Italiener schätzen Wien und Salzburg. Dort war Signore Maloberti gerade, denn er ist mit zwei weltbekannten Frauen in gutem Austausch: Sängerin Cecilia Bartoli und Autorin Donna Leon schätzt er sehr.  Rezept: Spaghetti Carbonara   Ein Klassiker der italienischen Küche. Mit Mauro Malobertis Tipps gelingt das Rezept sicher!   Zutaten für vier Personen 100 Gramm Spaghettivier bis fünf Eidotter150 Gramm Guanciale (Schweinebacke)80 Gramm Pecorino (frisch gerieben)vier Esslöffel Kochwasser  ZubereitungDen Guanciale in zwei Zentimeter dicke Streifen schneiden und in einer Pfanne braten. Die Pasta in reichlich Salzwasser nach Anleitung auf der Packung al dente kochen. Etwas Kochwasser (etwa vier Esslöffel) abschöpfen. Die Eidotter mit dem geriebenen Pecorino verquirlen. Leicht salzen, und mit frisch gemahlenem Pfeffer verrühren. Die Pasta mit der Eier-Käse-Mischung und dem Fett vom ausgelassenen Speck gut durchmischen. Das Nudelwasser dazugeben und rühren, bis die Spaghetti Carbonara cremig sind. Zum Schluss den Guanciale darübergeben.

    45 Min.
  4. Schmuggler des Glaubens

    24. Mai

    Schmuggler des Glaubens

    Am 24. 5. 2026 ist Marizel Aguirre von der Lorenzo-Ruiz-Stiftung in der SONNTAGs-Jause zu Gast. Sie bringt ein sogenanntes Ube Pandesal, ein philippinisches lila Pfingstbrot mit. Die Mutter von Marizel Aguirre ist als junge Krankenschwester von den Philippinen nach Österreich ausgewandert. Ihr Vater wollte Priester werden, doch der Liebe wegen blieb er in Wien. Das war in den 1970er-Jahren. Tochter Marizel spricht vier Sprachen und ist fest in Österreich und in der katholischen Kirche verwurzelt. Als Assistentin in der Lorenzo-Ruiz-Stiftung der Erzdiözese Wien ist sie mit Ansprechpartnerin für die anderssprachige Gemeinden, privat hat sie ein zeitintensives Glaubensleben in der philippinischen Gemeinde.Rezept: Ube Pandesal Zutaten für 12 Stück  500 Gramm Weizenmehlsieben Gramm Trockengerm60 Gramm Zuckerein Teelöffel Salz250 Milliliter warme Milchein Ei60 Gramm Butter150 Gramm Ube-Halaya oder Ube-Püree (lila Yamswurzel)  Zubereitung In einer Schüssel Mehl, Ube-Pulver, den Zucker, die Germ und das Salz verrühren. Warme Milch, die Eier und den Ube-Extrakt hinzugeben. Alles gut durchkneten und die weiche Butter einrühren. Den Teig zehn Minuten kneten, bis er glatt und elastisch ist. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort für 1,5 bis 2 Stunden gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat. In circa 16–18 gleichgroße Stücke teilen, die Teiglinge rund formen.  Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und die Brötchen weitere 45 Minuten ruhen lassen. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Brötchen 15 bis 18 Minuten goldbraun backen.

    39 Min.
  5. Die soziale Stimme aus Nächstenliebe

    17. Mai

    Die soziale Stimme aus Nächstenliebe

    Franz Küberl ist zu Gast in der SONNTAGs-Jause. Er ist ein Zeitzeuge der Kirche und der Caritas der vergangenen 50 Jahre. Es war ein Weg vom Arbeiterkind aus einfachsten Verhältnissen in Graz zum Lobbyisten aus Nächstenliebe. Er war jahrzehntelang anerkannter Sozialexperte und als Präsident der Caritas Österreich 18 Jahre lang einer der wichtigsten Sozialmanager des Landes. Sein Motto war dabei stets: „Hau dich ins Zeug!“. So war er bei seinen Tätigkeiten überzeugend und mit viel Herzblut dabei. Rezept: Steirische Spagatkrapfen Zutaten für 50 Stück: 100 Milliliter Frittieröl100 Gramm Staubzucker500 Gramm Mehl250 Gramm Butterdrei Dotter140 Gramm Sauerrahmvier Esslöffel Weißweineine Prise SalzAbrieb einer Zitrone (Bioqualität)eine Messerspitze Backpulver50 Gramm Staubzucker  Zubereitung: Für die Steirische Spagatkrapfen die Butter eine Stunde vor Arbeitsbeginn aus dem Kühlschrank nehmen und danach im Mehl abbröseln. Die restlichen Zutaten für den Teig dazugeben und rasch zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig eine Stunde kühl rasten lassen. Danach auf 4 Millimeter Dicke auswalken und in Rechtecke zuschneiden (circa 4 mal 8 Zentimeter). Das Frittierfett auf 170 Grad erwärmen. Die Teigstücke in eine Spagatzange einspannen und im heißen Öl rund 2-3 Minuten goldbraun.  Danach herausnehmen und abtropfen lassen. Die Spagatkrapfen noch warm in Staubzucker wälzen.   Quelle: Steirische Spagatkrapfen Rezept - ichkoche.at

    53 Min.
  6. Eine Republik der Götter

    26. Apr.

    Eine Republik der Götter

    Am 26. 4. 2026 ist Milo Rau, dem Theatermacher der Wiener Festwochen, in der SONNTAGs-Jause zu Gast. In der Jause verrät Rau etwas zum diesjährigen Programm. Die Wiener Festwochen – bereits seit 75 Jahren – abzuhalten, gehört fast zur DNA der Stadt. Dafür steht Intendant und Theater­macher Milo Rau auch 2026, dem Jubiläumsjahr des Festivals.  Rezept Bündnerfleisch-Zopf mit Appenzeller Käse à la Milo Rau Zutaten (für den Zopf-Teig): 750 Gramm Zopfmehl (in der Schweiz ist eine Mischung aus Weizen- und Dinkelmehl - das Geheimnis für einen geschmeidigen Teig)zweieinhalb Teelöffel Salz30 Gramm Hefeein Teelöffel Zucker90 Gramm weiche Butter weichfünf Deziliter Milch (lauwarm)  Zutaten (für die Füllung): 180 Gramm Crème fraîchezwei Prisen Salzetwas Muskatnuss gerieben100 Gramm Appenzeller Käse, bekannt für seinen sehr kräftigen, würzigen Geschmack, grob gerieben150 Gramm Bündnerfleisch - eine Spezialität des Kantons Graubünden: es handelt sich um gepökeltes und von Fett befreites Rindfleisch  Zubereitung: Das Mehl und alle Zutaten bis auf die Milch und die Butter in einer Schüssel gut mischen. Anschließend die Butter und die Milch zugeben, mischen und zu einem glatten Teig kneten. Zugedeckt bei Raumtemperatur etwa 15 Stunden stehen und auf das Doppelte aufgehen lassen. Danach den Teig auf wenig Mehl auswallen und in der Mitte halbieren. Für die Füllung: Crème fraîche würzen und den Teig damit bestreichen. Je nach Belieben belegen, in dieser Variante mit Bündnerfleisch und Käse. Form: Jedes Teigstück auf der Längsseite aufrollen. Dann aus den zwei Teigrollen einen Zopf binden und mit Eigelb bestreichen. Bei 200 Grad im vorgeheizten Ofen für 40 bis 45 Minuten backen. E guete Appetit!

    48 Min.

Bewertungen und Rezensionen

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Jeden SONNTAG serviert Chefredakteurin Sophie Lauringer mit ihren Gästen eine Jause mit Kuchen, Kaffee und manchmal auch mit Schlagobers. Wir erinnern uns an die Jausen unserer Kindheit, wo immer Zeit für Gespräche, Neuigkeiten und ein bisschen Tratsch war. Unsere Hörerinnen und Hörer bitten wir mit an den Jausentisch, das Rezept gibt es zu jeder Folge dazu. Credit: Rechte für den Podcast-Jingle der Sonntagsjause gehören dem SONNTAG.

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