ThinkDENK

Eva Maria Sator

ThinkDENK der Bewusstmacher Podcast mit Eva Maria Sator ThinkDENK bietet Wissen, Tipps und leicht anwendbare Übungen für mehr Glück, Zufriedenheit, Wohlbefinden und Souveränität. Wie gelingt es uns in den aktuell herausfordernden Zeiten mit und in unserem Denken Stabilität und Sicherheit zu gewinnen? In den ThinkDENK Folgen widmen wir uns jeweils einem oder mehreren relevanten Begriffen und erarbeiten uns die Bedeutung und jeweiligen Einflussmöglichkeiten.

  1. 25. MÄRZ

    ThinkDENK 39 - Bewusstsein und Denken. Wie hängen die beiden mit der Liebe zusammen?

    Wir runden in der letzten Episode ab und sind zu dem Ergebnis gekommen: Denken ist sexy. Was hat das mit unserem Hausverstand und der Liebe zu tun? Eines verraten wir schon hier: Nur mit unserem Denken werden wir bewusst. Dieses Bewusstsein benötigen wir, um gemeinsam eine glückliche Zukunft zu schaffen. Und dabei spielt sogar noch ein anderes Gefühl eine wesentliche Rolle.    Quellen:   Das Geheimnis der Liebe , Pietro Archiati, Archiati Verlag (www.archiati-verlag.de)   „Ich glaube daran, dass das größte Geschenk, das ich von jemandem empfangen kann, ist, gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden. Das größte Geschenk, das ich geben kann, ist, den anderen zu sehen, zu hören, zu verstehen und zu berühren. Wenn dies geschieht, entsteht Kontakt." Zitat von Virginia Satir (* 26. Juni 1916, Neillsville, Wisconsin; † 10. September 1988, Kalifornien) war eine US-amerikanische Psychotherapeutin. Oft wird sie auch als Mutter der Familientherapie bezeichnet.   Johann Wolfgang von Goethe „Die Leiden des jungen Werthers" Erster Teil – Brief vom 10. Mai „Wenn ich so für mich bin und mich freue von Herzen an dem lebendigen Dasein um mich her, und die Wolken und alles um mich her so ruhig ist, und ich so ganz in der Gegenwart lebe, so wird mir's oft so wohl, so ruhig, so leicht um das Herz, daß ich meine ganze Existenz fühle und mir dann denke: wenn du dies festhalten könntest, diesen Zustand, diese Empfindung, so würdest du nichts weiter wünschen." Und etwas weiter, im selben Brief: „Ich fühle mich in der Welt wie ein Fisch im Wasser, der überall zu Hause ist; und wenn ich mich in diese Gegenstände verliere, so werden sie mir ganz nahe verwandt."

    30 Min.
  2. 24. FEB.

    ThinkDENK 38 - Künstliche versus menschliche Intelligenz

    Warum die künstliche Intelligenz niemals die menschliche übertreffen kann. Wie verhält sich die Intelligenz zu unserem Denken? Was meinen wir damit, wenn wir sagen: „Uns geht ein Licht auf?" Und welche Bedeutung hat in diesem Zusammenhang das Bewusstsein. Auf diese Fragen geben wir dieses Mal Antworten. Quellen:   1. Die 7 Intelligenzen nach Howard Gardner   2. Fachtagung „KI – Zwischen Transparenz und Teilhabe", St. Virgil, Salzburg, am 08. Mai 2025   Wenn bei dieser Fachtagung von bis zu 70 % Verzerrung gesprochen wurde, geht es vermutlich um den hohen Anteil nicht-repräsentativer oder strukturell verzerrter Trainingsdaten, nicht um bis zu 70 % „falsche Antworten" von KI-Systemen.   1. Datenverzerrung (Data Bias) KI-Systeme werden mit vorhandenen Daten trainiert – und diese Daten enthalten häufig: gesellschaftliche Ungleichheiten Überrepräsentation bestimmter Gruppen kulturelle oder sprachliche Schieflagen Ein großer Anteil der Trainingsdaten kann strukturell verzerrt sein– teilweise in der Größenordnung von 60–70 %, wenn man globale Repräsentation (z. B. westliche Perspektiven im Internet) betrachtet.   2. Globale Datenungleichheit Ein Beispiel: Ein Großteil öffentlich verfügbarer Trainingsdaten stammt aus Nordamerika und Europa. Viele Regionen (Globaler Süden, Minderheitensprachen) sind stark unterrepräsentiert. In diesem Kontext kann man sagen, dass ein erheblicher Anteil der Datengrundlage nicht global repräsentativ ist.   3. Wichtig: Kontextabhängigkeit Die „70 %" sind: keine standardisierte wissenschaftliche Messgröße kein global anerkannter Durchschnittswert eher eine zugespitzte, erklärende Größenordnung zur Illustration des Problems   In diesem Zusammenhang sehr zu empfehlen: Bernd Resch, er ist Professor für GeoSoziale KI an der IT:U Interdisciplinary Transformation University und Visiting Scholar an der Harvard University (USA). https://it-u.at/de/research/professors/bernd-resch/   3. Zentrale Studien zu Bias in KI:     Bender, E. M., Gebru, T., McMillan-Major, A., & Shmitchell, S. (2021). On the dangers of stochastic parrots: Can language models be too big? Proceedings of the 2021 ACM Conference on Fairness, Accountability, and Transparency (FAccT '21), 610–623. https://doi.org/10.1145/3442188.3445922 Bolukbasi, T., Chang, K.-W., Zou, J. Y., Saligrama, V., & Kalai, A. T. (2016). Man is to computer programmer as woman is to homemaker? Debiasing word embeddings. Advances in Neural Information Processing Systems, 29. Buolamwini, J., & Gebru, T. (2018). Gender shades: Intersectional accuracy disparities in commercial gender classification. Proceedings of Machine Learning Research, 81, 1–15. Caliskan, A., Bryson, J. J., & Narayanan, A. (2017). Semantics derived automatically from language corpora contain human-like biases. Science, 356(6334), 183–186. https://doi.org/10.1126/science.aal4230 Dodge, J., Gururangan, S., Card, D., Schwartz, R., & Smith, N. A. (2021). Documenting large webtext corpora: A case study on the Colossal Clean Crawled Corpus. Proceedings of the 2021 Conference on Empirical Methods in Natural Language Processing (EMNLP). Obermeyer, Z., Powers, B., Vogeli, C., & Mullainathan, S. (2019). Dissecting racial bias in an algorithm used to manage the health of populations. Science, 366(6464), 447–453. https://doi.org/10.1126/science.aax2342

    26 Min.
4,8
von 5
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ThinkDENK der Bewusstmacher Podcast mit Eva Maria Sator ThinkDENK bietet Wissen, Tipps und leicht anwendbare Übungen für mehr Glück, Zufriedenheit, Wohlbefinden und Souveränität. Wie gelingt es uns in den aktuell herausfordernden Zeiten mit und in unserem Denken Stabilität und Sicherheit zu gewinnen? In den ThinkDENK Folgen widmen wir uns jeweils einem oder mehreren relevanten Begriffen und erarbeiten uns die Bedeutung und jeweiligen Einflussmöglichkeiten.