wissensART

Elisabeth J. Nöstlinger-Jochum

wissensART der Podcast, der Wissenschaft und Kunst vereint

  1. Cornelia Rainer inszeniert die „Bühne der Macht©“

    vor 15 Std.

    Cornelia Rainer inszeniert die „Bühne der Macht©“

    Der französische Compagnie-Geist prägt bis heute die Arbeiten von Cornelia Rainer. Dreimal hat die Regisseurin, Autorin und Speakerin bisher in französischen Theatern inszeniert. Jedes Mal wurde sie dabei von einem österreichischen Kulturforum unterstützt. Nun hat sie das Festival „Bühne der Macht©“ gegründet denn: Macht ist überall. Oft bleibt sie verborgen. Die „Bühne der Macht©“ macht sie sichtbar. Seit vielen Jahren beschäftigen sich Cornelia Rainer und Matthias Mamedof mit dem Thema, das oft tabuisiert wird: mit Macht. Mit ihren Chancen und Risiken, in friedlichen Verhandlungen wie in Konflikten. Fünf Tage lang wird von 15. – 19. Juli 2026 ein Theaterzelt mitten in der Landschaft zum Raum, an dem Macht erfahrbar und verhandelbar wird. Der Ort: St. Daniel im Gailtal in Kärnten. Das ganztägige Programm ist offen für alle Altersgruppen und bindet sie in das Programm ein. Macht wird dort nicht nur reflektiert, sondern im eigenen Handeln spürbar. Wer erlebt, dass das eigene Handeln wirkt, stärkt Eigenverantwortung und Handlungskraft. Am Abend verdichtet sich das Erlebte in der Theateraufführung von Joseph Roths Radetzkymarsch. „Bühne der Macht©“ ist mehr als ein Festival – es ist eine Haltung: Macht sichtbar zu machen, Ohnmacht zu überwinden und Menschen in ihrer Fähigkeit zu stärken machtkompetent zu handeln. Die Auszeichnung als Siegerprojekt durch die Kärntner Kulturstiftung (Open Call „Jugend und Kultur“) gab letztes Jahr den Impuls zum Start. Die Stiftungsgründerin Mag. Dr.in Monika Kircher erzählt über die Stiftung und Cornelia Rainer berichtet über die Beweggründe, die zur Festivalgründung führten. Darüber hinaus spricht Cornelia Rainer über ihre Kompetenz, Förderungen für Kulturprojekte zu erhalten. Die „Bühne der Macht©“ macht auch das sichtbar und wissensART macht es hörbar. ©Bühne der Macht In der Podcast-Serie, „Kunst im Gespräch“, kommen im zweiwöchigen Rhythmus all jene Künstlerinnen und Künstler zu Wort, die durch ihre Zusammenarbeit mit österreichischen Kulturforen und Botschaften inspiriert wurden. Wenn Ihnen Gehörtes gefallen hat, abonnieren Sie bitte diesen Podcast. Besonders freuen wir uns über eine 5-Sterne-Bewertung auf Apple Podcasts und Spotify. Weiterführende Links: https://festival.buehne-der-macht.com/ https://www.kulturstiftung.at/ www.austriakulturinternational.at/ https://www.bmeia.gv.at/ https://wissensart.at/ Auskunft: wissensart@wissensart.at/

    31 Min.
  2. 17. Juni

    „Die ganze Welt ist Bühne“ Fotograf:Innen zeigen sie

    „Die ganze Welt ist Bühne“: Fotograf:innen bilden sie ab. Beziehungen halten die Welt am Laufen. Die beiden Preisträger des Wolf Suschitzky-Preises lichten sie ab. Der taiwanesische Künstler Jeremy Chih-Hao Chuang, der in Taipeh und London lebt, lädt in seine Serie „Ephemeral Intimacy“ die Betrachter ein, die Welt des modernen Datings als Bühne zu betrachten. Dort, wo sich persönliche und universelle Dramen entfalten, setzt er auch sich selbst in Szene, dokumentiert die flüchtigen und intimen Momente von Männern, die er über Online-Dating-Apps in London kennengelernt hat. Als Südostasiat, der mit den Zwängen einer konservativen Erziehung zu kämpfen hatte, wandte sich Chuang Dating-Apps zu, um seine eigene Identität jenseits traditioneller heteronormativer Erwartungen zu erkunden. Indem er Männer fotografierte, die er über diese Plattformen kennenlernte, dokumentierte er ihre persönlichen Räume und intimen Momente und enthüllte sowohl ihre Verletzlichkeit als auch die Komplexität des zeitgenössischen Begehrens. Während Suschitzkys Linse die Schönheit im Alltäglichen und im Tiefgründigen enthüllte, zielen Chuangs Fotografien darauf ab, die nuancierten Darstellungen von Individuen in ihrem privaten und öffentlichen Leben zu beleuchten. Jedes Bild dient als Momentaufnahme der menschlichen Erfahrung und fängt die Essenz unserer Rollen auf der sich ständig verändernden Bühne moderner Beziehungen in London ein. Andrej Polukord lebt in Vilnius und in Wien. Er tritt mit der Natur in Beziehung. Malerei, Installation, Performance, Fotografie und Videokunst sind sein Metier. Mit Humor, sinnlichen Aktionen und erzählerischen Mitteln thematisiert er den Alltag, die Ökologie und das Verhältnis zwischen Mensch und Natur. Der Künstler schafft instabile Umgebungen und absurde Situationen, die unvorhersehbaren Folgen, Doppeldeutigkeiten und Mehrdeutigkeiten erzeugen. Ganz anders Anna Jocham. Sie hat einen künstlerischen Zugang zur Fotografie, dekonstruiert ihre Fotos mit einem Scanner und anderen technischen Mitteln. Im „Kunst im Gespräch“ erzählt sie darüber. Wolf Suschitzky, von Freund/innen und Kolleg/innen meist „Su“ genannt, wird 1912 in Wien geboren. Er studiert an der Höheren Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt Fotografie. 1934 verlässt er Österreich unter dem Eindruck des Austrofaschismus und beginnt, mit seiner älteren Schwester Edith, die nach England geheiratet hat, in deren Porträtstudio zu arbeiten. Während in Wien Buchhandlung und Verlag der Eltern „arisiert“ werden, fotografiert Suschitzky in London die Straße der Buchläden: Heute gilt seine „Charing Cross Road Series“ als Meilenstein der britischen Reportagefotografie – 1938 ebnet sie ihm den Weg, um das Genre zu wechseln und beim Film anzufangen. Die Arbeiten der Preisträger und jene der Nominierten sind in der Galerie Fotohof in Salzburg bis 30. Juli 2026 zu sehen. Foto: © Helena Kalleitner In der Podcast-Serie, „Kunst im Gespräch“, kommen im zweiwöchigen Rhythmus all jene Künstlerinnen und Künstler zu Wort, die durch ihre Zusammenarbeit mit österreichischen Kulturforen und Botschaften inspiriert wurden. Wenn Ihnen Gehörtes gefallen hat, abonnieren Sie bitte diesen Podcast. Besonders freuen wir uns über eine 5-Sterne-Bewertung auf Apple Podcasts und Spotify. Weiterführende Links: https://fotohof.at/ www.austriakulturinternational.at/ https://www.bmeia.gv.at/ https://wissensart.at/ Auskunft: wissensart@wissensart.at/

    26 Min.
  3. Honey & Bunny: Saubermann und Putzfrau

    29. Mai

    Honey & Bunny: Saubermann und Putzfrau

    Der Ausgangspunkt war Ebensee. Im Rahmen eines Kulturfestivals putzten sich das Duo Honey & Bunny durch den Ort am Traunsee. Herausgekommen ist dabei ein Buch über die „Kulturtechnik des Putzens“. Der Bildband liegt seit geraumer Zeit in deutscher Sprache vor. Die englische Ausgabe wird Ende Juni 2026 im Kulturforum London präsentiert. Das Buch erzählt mehr als die Geschichte über die Drecksarbeit in fremden Haushalten; es veranschaulicht Sauberkeit als einen essenziellen Bestandteil von Zivilisation. Gesellschaftspolitischen Themen wie Schmutz und Sauberkeit, Familie, Feminismus und Patriarchat, Migration, Konsum und Kapitalismus, Umweltschutz und Nachhaltigkeit werden abgebildet und teilweise wissenschaftlich hinterfragt. Ebenso zeigt das Duo auf, wie Hygiene zur Triebfeder für die Entwicklung neuer Wohnideen und natürlich für die Putzmittelindustrie wurde. „Licht, Luft und Sonne“ lautete das Diktat der Stunde. Realisiert wurde es im Rahmen gewaltiger Bau- und Designanstrengungen. Oberflächen und Gebrauchsgegenstände, die einfach zu reinigen waren wurden produziert, fließendes Wasser, Abwassersysteme und Abfallbeseitigung wurden bis ins Detail geplant und umgesetzt. Bis heute ist diese gestalterische Meisterleistung der Moderne Maßstab für zeitgenössische Architektur. Für das Architektenduo Martin Hablesreiter und Sonja Stummerer war Japan ein Sehnsuchtsland, um ihre Karriere zu starten. Auch davon erzählt Martin Hablesreiter im „Kunst im Gespräch“. Putzen:Eine Kulturtechnik: Martin Hablesreiter und Sonja Stummerer, Bohlau-Verlag Cleaning: a cultural technique: Sona Stummerer, Martin Hablesreiter, Böhlau. Deutscher Kunstverlag Foto: © honey & bunny und Daisuke Akita In der Podcast-Serie, „Kunst im Gespräch“, kommen im zweiwöchigen Rhythmus all jene Künstlerinnen und Künstler zu Wort, die durch ihre Zusammenarbeit mit österreichischen Kulturforen und Botschaften inspiriert wurden. Wenn Ihnen Gehörtes gefallen hat, abonnieren Sie bitte diesen Podcast. Besonders freuen wir uns über eine 5-Sterne-Bewertung auf Apple Podcasts und Spotify. Weiterführende Links: www.austriakulturinternational.at/ https://www.bmeia.gv.at/ https://wissensart.at / https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/verlage/boehlau/srsltid=AfmBOoqCL2_6verm1lVdSaT63nK5Ntwob7zA-vXpVgWsYZMew9e3zbJO Auskunft: wissensart@wissensart.at

    28 Min.
  4. 15. Mai

    Sandeep Kumar: „Der Woody Allen von Wien“

    Farbenfroh ist die Unterhaltung, dramatisch die Handlung. Darüber streut der Autor, Filmemacher, Schauspieler, Regisseur und Maler Sandeep Kumar einen Hauch Humor. 2010 begründete er mit seinem ersten Spielfilm „Kesariya Balamdas“ das Genre „Austro-Bollywood“. Seither hat er acht Filme gedreht. Sie spiegeln gesellschaftliche Aspekte wider; sei es die der Frauen in Indien oder jene der Zeitungskolporteure in Wien. Dafür hat Sandeep Kumar zahlreiche Preise erhalten. In seinem letzten Film „Happy“ mit Lilian Klebow, Roland Düringer und Sahidur Rhamanan thematisiert er eine besondere Beziehung zwischen Vater und Tochter. Obwohl die drohende Abschiebung des Vaters in naher Zukunft ansteht, versucht er, seiner Tochter ein normales Leben vorzutäuschen. Dieser Film wurde kürzlich beim österreichischen Filmpreis 2026 in den Kategorien bester Hauptdarsteller und beste Musik nominiert. Die Preisverleihung der höchsten Auszeichnung, die in Österreich für einen Film vergeben wird, ist im Juni 2026. In der Zwischenzeit stellt der „Vertreter des österreichischen Films in Indien“ seinen aktuellen Film fertig, der in New York gedreht wurde. Vielleicht schaut er bald wieder im österreichischen Kulturinstitut in New York vorbei. In jenem in New Delhi ist der Österreicher mit indischen Wurzeln bestens bekannt. ©Sandeep Kumar In der Podcast-Serie, „Kunst im Gespräch“, kommen im zweiwöchigen Rhythmus all jene Künstlerinnen und Künstler zu Wort, die durch ihre Zusammenarbeit mit österreichischen Kulturforen und Botschaften inspiriert wurden. Wenn Ihnen Gehörtes gefallen hat, abonnieren Sie bitte diesen Podcast. Besonders freuen wir uns über eine 5-Sterne-Bewertung auf Apple Podcasts und Spotify. Weiterführende Links: www.austriakulturinternational.at https://www.bmeia.gv.at https://wissensart.at Auskunft: wissensart@wissensart.at https://sandeepkumarfilms.at/

    25 Min.
  5. Dekadenz, Auflösung, Minimalismus und die Wolken von Venedig

    4. Mai

    Dekadenz, Auflösung, Minimalismus und die Wolken von Venedig

    Abenteuer und Leidenschaft sieht die Künstlerin Andrea Bischof, wenn sie in den Himmel von Venedig schaut. Abgebildet findet sie diesen auch in den Bildern von Tintoretto, Tizian, Tiepolo und Veronese. Doch ganz anders als der Künstler Peter Baldinger „Verunklärt“ Andrea Bischof die Werke der Venezianer nicht, sondern schafft ein acht Meter langes, fast 2,70 m hohes Ölgemälde, das die einzigartigen Wolken Venedigs von Veronese auch aus der Nähe erkennen lassen. Ein Farbenrausch betört die Sinne. Zieht den Betrachter in das Bild hinein, regt die Fantasie an. Bei Peter Baldingers Werken muss man oft zweimal hinschauen. Er verzerrt den Ursprung seiner Bilder bis zur Unkenntlichkeit. „Verunklärung“ ist ein Markenzeichen von Peter Baldinger, ein permanenter Grenzgang zwischen realem Abbild und Abstraktion, der zum kritischen Hinterfragen animiert. Was läge in Venedig näher, als eine Serie zu Viscontis Tod in Venedig zu machen. Im Palazzo Pisani Revedin zeigt Peter Baldinger seine neue Serie „Visconti Suite“. Macht erneut einen Grenzgang zwischen realer Abbildung und Abstraktion und regt zum kritischen Hinterfragen an. Jakob Gasteiger, der dritte Künstler der Gemeinschaftsausstellung im Palazzo Pisani Revedin vom 6. – 30. Mai 2026 zeigt Arbeiten aus seinem Atelier im Weinviertel. Er ist einer der bedeutendsten Vertreter der „Analytischen Malerei“ und greift auf große Auswahl seiner Schaffenszeit zurück. Seine singuläre Bildsprache eröffnet sich im Auge des Betrachters exklusiv, immer wieder anders, immer wieder neu.. Peter Baldinger, Andrea Bischof und Jakob Gasteiger könnten in ihrer Ausdruckskraft unterschiedlicher nicht sein. Doch sie eint ein Zitat von Frank Stella, wonach jeder nur sieht, was er sieht. „What you see is what you see”. Nachzuschauen sind die Werke von Peter Baldinger und Jakob Gasteiger in den Kunstbüchern und Katalogen, die bei Artbook erschienen sind. Im Palazzo Pisani Revedin, am Campo Manin in San Marco 4013/A sind die Werke von 6. – 30. Mai 2026 zu sehen. https://artbook.at/ https://wissensart.at/ https://baldinger.cc/ https://www.jakobgasteiger.com/ https://atelier.andrea-bischof.com/

    17 Min.
  6. 27. Apr.

    Ruth Mateus-Berr: Die Pflanzenmalerin

    Ruth Mateus-Berr, die zeitgenössische österreichische Künstlerin, Wissenschaftlerin und Universitätsprofessorin an der Universität für angewandte Kunst, hat viele Talente und ebenso viele Interessen. Ihre Konzeptkunst ist viel beachtet, wird an vielen Orten gezeigt. Ein Beispiel dafür ist ihr vom FWF gefördertes Projekt „D.A.S. Dementia. Arts. Society“. Für ihre Ausstellung im Kulturforum Rom hat sie sich der „Blumenmalerei“ zugewandt. Das klingt lieblich. Bei genauer Betrachtung zeigt sich jedoch der gesellschaftspolitische Konnex. Er weist auf die ökologischen Herausforderungen unserer Zeit hin. Unter dem Titel: „Die Pflanze. Das Gedächtnis und wir.“ wurden im Kulturforum Rom 30 Blumenbilder gezeigt, die an historische Florilegien, an die prachtvollen Pflanzenbücher der Renaissance, anknüpfen. Ruth Mateus-Berr widmet sich in diesem Projekt der Frage, „wie Pflanzen, Erinnerung und menschliches Zusammenleben miteinander verbunden sind – was wir aus diesen Beziehungen für einen friedlicheren Umgang mit uns selbst, mit anderen und mit der Umwelt lernen können“. Damit fügt sich die Ausstellung harmonisch „in die grundlegenden Anliegen des Österreichischen Kulturforums Rom ein: ein Schutz und die Wertschätzung der Natur, den Versuch einer offenen, zugewandten Wahrnehmung des Anderen sowie Mitgefühl im Bewusstsein unserer eigenen Verletzlichkeit. Hinzu kommt der Wunsch nach Frieden – ein so oft beschworener und doch schwer zu erreichender Zustand“. Zitat Teresa Indjein, Direktor des Kulturforums Rom. Zur Ausstellung gibt es auch einen Katalog in italienischer und deutscher Sprache. Darin ist auch ein Text von Ruth Mateus-Berr über die Ökofeministische und posthumanistische Verortung zu lesen. Abgebildet ist auch ein Erinnerungsbild an den römischen Modedesigner Valentino Garavani mit der „Witwenblume“. Darüber hinaus erzählt die Konzeptkünstlerin über ihre Leidenschaft zur Malerei und über ihren Anspruch „l'Art pour le sens“. Also nicht Kunst der Kunst, sondern des Sinns wegen. Den verwirklicht sie auch beim Projekt Calliope. Joint he dots des Außenministeriums. Die Verkaufsausstellung findet in der 2. – 3. Septemberwoche in der Galerie Mana, Stuckgasse 4, 1070 Wien statt. Außerdem stellt Ruth Mateus-Berr bei der ECC Venice Biennal im Palazzo Mora aus. 9.5.2026 von 10 – 18 Uhr. ©Thomas Berr In der Podcast-Serie, „Kunst im Gespräch“, kommen im zweiwöchigen Rhythmus all jene Künstlerinnen und Künstler zu Wort, die durch ihre Zusammenarbeit mit österreichischen Kulturforen und Botschaften inspiriert wurden. Wenn Ihnen Gehörtes gefallen hat, abonnieren Sie bitte diesen Podcast. Besonders freuen wir uns über eine 5-Sterne-Bewertung auf Apple Podcasts und Spotify. Weiterführende Links: www.austriakulturinternational.at https://www.bmeia.gv.at https://wissensart.at Auskunft: wissensart@wissensart.at https://www.dieangewandte.at/

    30 Min.
  7. Marie Gamillschegg: Die preisgekrönte Autorin

    13. Apr.

    Marie Gamillschegg: Die preisgekrönte Autorin

    Die Reise ins Austrian Cultural Forum New York beginnt bäuchlings auf dem Bett liegend und einer Spritze in den Popo. Was dann geschieht, ist eine Reise in ein unbekanntes Land mit vielen Eindrücken und Erlebnissen. Irgendwann werden sie zu Papier gebracht, fließen die Gedanken in einen neuen Roman ein. Früh hat Marie In der Podcast-Serie, „Kunst im Gespräch“, kommen im zweiwöchigen Rhythmus all jene Künstlerinnen und Gamillschegg zu schreiben begonnen, war bereits in der Volksschule Mitglied der Jugend-Literaturwerkstatt-Graz, studierte nach der Matura Transkulturelle Kommunikation mit den Sprachen Französisch und Russisch an der Karl-Franzens-Universität Graz und ging anschließend nach Berlin, um an der Freien Universität ein Masterstudium für Osteuropastudien zu absolvieren. Gleichzeitig arbeitete sie als Journalistin beim Standard, bei der Süddeutschen Zeitung und der Zeit. Genauer gesagt für die Jugendausgabe Zeit Campus. Schnell stellte sich der Erfolg ihres literarischen Schreibens ein. Sie nahm 2016 am 20. Klagenfurter Literaturkurs im Rahmen des Ingeborg-Bachmann-Preises teil und veröffentlichte ihre Literarische Arbeiten in den Zeitschriften manuskripte, Lichtungen und Edit. Mehrere Arbeiten wurden mit renommierten Buchpreisen ausgezeichnet. So zum Beispiel ihr Debütroman „Alles was glänzt“ mit dem Depütpreis des Österreichischen Buchpreises 2018 und für den aspekte-Literaturpreis nominiert. „Alles was glänzt“ sollte als Theaterproduktion aufgeführt werden und ihr Roman „Aufruhr der Meerestiere“ schaffte es 2022 auf den zweiten Platz der ORF-Bestenliste und wurde im August für den Deutschen Buchpreis nominiert. Inspiriert wurde Marie Gamillschegg für ihre Bücher auf ihren Reisen und Lesungen in den österreichischen Kulturforen. Nun wendet sie sich Mythen zu. Darum geht es in ihrem neuen Buch. Ein bisschen was verrät sie davon im „Kunst im Gespräch“. ©Marie Gamillschegg In der Podcast-Serie, „Kunst im Gespräch“, kommen im zweiwöchigen Rhythmus all jene Künstlerinnen und Künstler zu Wort, die durch ihre Zusammenarbeit mit österreichischen Kulturforen und Botschaften inspiriert wurden. Wenn Ihnen Gehörtes gefallen hat, abonnieren Sie bitte diesen Podcast. Besonders freuen wir uns über eine 5-Sterne-Bewertung auf Apple Podcasts und Spotify. https://www.bmeia.gv.at https://wissensart.at http://www.luchterhand.de/

    28 Min.
  8. 7. Apr.

    Karin Bergmann: Die begehrte Theaterfachfrau

    Karin Bergmann leitet seit 2022 das Schauspiel bei den Salzkammergut Festwochen. Gut vernetzt in der Theaterwelt bringt sie Jahr für Jahr große Schauspieler und Schauspielerinnen an den Traunsee, macht ein Programm, das den Vergleich mit anderen Festspielen nicht zu scheuen braucht. Über 20 Jahre hat sie am Burgtheater in verschiedenen Funktionen gearbeitet, zuletzt als Direktorin. 5 Jahre lang hat sie das in Schieflage gekommene Haus wieder aufgerichtet. Das wusste auch Markus Hinterhäuser, der langjährige Intendant der Salzburger Festspiele. Für das Sommerprogramm 2026 tauschte er sich mit seiner „lieben Freundin“ Karin aus, wollte sie für die Salzburger Festspiele als Leiterin des Schauspiels gewinnen. Die Geschichte nahm kein gutes Ende, wir wissen es. Markus Hinterhäuser scheiterte, räumte bereits sein Büro. Sein Programm steht. Wie wird es umgesetzt? Wer spricht mit den Künstlerinnen und Künstlern, wer entscheidend anstehende Problemstellungen? Karin Bergmann hat während der Tumulte um die Salzburger Festspiele nie ein Wort über die Ereignisse verloren. Jedenfalls nicht öffentlich. Aber vielleicht wird sie jetzt gefragt, im Sommer das Theaterprogramm zu übernehmen, um erneut ein Haus aus der Bredouille zu ziehen. Dass sie es kann, hat sie bereits andernorts bewiesen. Vielleicht würde ihr Markus Hinterhäuser aus der Ferne sogar wohlwollend zusehen, wir wissen es nicht. Was wir wissen, ist, was Karin Bergmann im Sommer bei den Salzkammergut Festwochen vorhat. So viel vorweg: Schauspielerinnen und Schauspieler, die bei den Salzburger Festspielen auftreten, sind auch am Traunsee zu sehen. Der ehemalige Intendant Sven-Eric Bechtolf wird Rudolf Herrenstein in Elisabeth II. Keine Komödie in Thomas Bernhards gleichnamigen Stück geben. Man darf sich auf das Thomas Bernhard.Fest, das Bachmann.Fest und auf die Stars der Zukunft freuen. © SF/Marco Riebler / Markus Hinterhäuser © Rudi Gigler/ Karin Bergmann Weiterführende Links: https://salzburgerfestspiele.at https://www.festwochen-gmunden.at https://wissensart.at/ Wenn Ihnen Gehörtes gefallen hat, abonnieren Sie bitte diesen Podcast. Besonders freuen wir uns über eine 5-Sterne-Bewertung auf Apple Podcasts und Spotify.

    10 Min.

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