14 Folgen

Der Podcast für Musik, Kulturgeschichte und Gegenwart

Was steckt in einem Song? In der Melodie, dem Stil, dem Text, der Stimme, dem Video? Was sagt uns eine Zeile von David Bowie über unser Verhältnis zur Erde, was eine Pose von M.I.A. über die Situation arabischer Frauen?

Jedes Stück Musik ist ein Produkt seiner Zeit; es erzählt von der Gegenwart, aber es verarbeitet auch frühere kulturelle Formen.

In diesem Podcast folgt der Kulturjournalist Ralf Schlüter den Spuren, die in berühmten Songs und Musikstücken angelegt sind. Er findet geheime Botschaften und politische Statements, kulturelle Archetypen und neue Utopien, modische Tricks und ewige Werte.

Und er findet zahlreiche Bezüge zu Romanen, Filmen und Gemälden, zu Werbung, Comics und Computerspielen.

Jede Folge beginnt mit einem Stück Musik; dieses wird jeweils zum Ausgangspunkt für einen Kurztrip in die Kulturgeschichte unserer Gegenwart.

Zeitgeister ZEIT-Stiftung

    • Musik
    • 5,0 • 2 Bewertungen

Der Podcast für Musik, Kulturgeschichte und Gegenwart

Was steckt in einem Song? In der Melodie, dem Stil, dem Text, der Stimme, dem Video? Was sagt uns eine Zeile von David Bowie über unser Verhältnis zur Erde, was eine Pose von M.I.A. über die Situation arabischer Frauen?

Jedes Stück Musik ist ein Produkt seiner Zeit; es erzählt von der Gegenwart, aber es verarbeitet auch frühere kulturelle Formen.

In diesem Podcast folgt der Kulturjournalist Ralf Schlüter den Spuren, die in berühmten Songs und Musikstücken angelegt sind. Er findet geheime Botschaften und politische Statements, kulturelle Archetypen und neue Utopien, modische Tricks und ewige Werte.

Und er findet zahlreiche Bezüge zu Romanen, Filmen und Gemälden, zu Werbung, Comics und Computerspielen.

Jede Folge beginnt mit einem Stück Musik; dieses wird jeweils zum Ausgangspunkt für einen Kurztrip in die Kulturgeschichte unserer Gegenwart.

    Radiohead brechen eine Lanze für den »Creep«: Gehört den Schüchternen die Zukunft?

    Radiohead brechen eine Lanze für den »Creep«: Gehört den Schüchternen die Zukunft?

    Die erste Single der englischen Band Radiohead wurde 1992 zur Hymne aller Schüchternen und Introvertierten. Der »Creep« war damals eine negative, traurige Figur, doch heute scheint sich das Blatt zu wenden: Immer häufiger tritt die Schüchternheit positiv hervor. Ist sie nicht ein guter Wert in einer Gesellschaft, die von Expansion und Wachstum Abschied nehmen will? Sollten wir nicht alle ein bisschen zurückhaltender sein?

    Gast:
    Friedrich von Borries, geb. 1974 in Berlin, ist Designtheoretiker, Kurator, Architekt und Schriftsteller. Er studierte an der Universität der Künste Berlin, der ISA St. Luc in Brüssel und an der Universität Karlsruhe. 2008 war von Borries Generalkommissar für den deutschen Beitrag auf der Architekturbiennale in Venedig. Seit 2009 lehrt er als Professor für Designtheorie an der Hochschule für bildende Künste (HfbK) in Hamburg. Zuletzt entwickelte er das multimediale Projekt »Schule der Folgenlosigkeit«.

    Host:
    Ralf Schlüter, geb. 1968, lebt als Kulturjournalist in Berlin. Seine Jugend verbrachte er zu etwa gleichen Teilen in Plattenläden, Buchhandlungen und Museen, immer schon mit Hang zur Querverbindung: eine Zeile von Bob Dylan brachte ihn auf den Dichter Ezra Pound, ein Patti-Smith-Plattencover auf die zeitgenössische amerikanische Fotografie. Während seines Literaturstudiums im Berlin der 90er schrieb er für den deutschen Rolling Stone und die Berliner Zeitung nicht nur über Musik. Von 2006 bis 2020 war er Stellvertretender Chefredakteur des Kunstmagazins Art. Seit 2013 moderierte er die Sendung Art Mixtape beim Webradio ByteFM. Seit dem 16. Juni 2021 läuft sein Podcast »Ulysses lesen«, der sich mit dem berühmten Roman von James Joyce beschäftigt. Im Podcast Zeitgeister erkundet Schlüter, von der Musik ausgehend, den Kosmos der Gegenwartskultur noch einmal neu: auf der Suche nach übersehenen Details und unerzählten Geschichten.

    Shownotes:

    Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben.
    Ein Projekt von Friedrich von Borries im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg.
    https://www.mkg-hamburg.de/de/ausstellungen/archiv/2021/schule-der-folgenlosigkeit.html

    Nichtstun-App zur Schule der Folgenlosigkeit
    https://musermeku.org/schule-der-folgenlosigkeit/

    Literatur:

    Frank Kafka: Briefe an Felice. Fischer, Frankfurt am Main.

    Elias Canetti: Der andere Prozess: Kafkas Brief an Felice. Hanser, München.

    Rainer Stach: Kafka. Die Jahre der Entscheidungen. Fischer, Frankfurt am Main.

    Till Briegleb: Die diskrete Scham. Insel, Berlin.

    Florian Werner: Schüchtern. Nagel & Kimche, München.

    Friedrich von Borries: Fest der Folgenlosigkeit. Suhrkamp, Berlin.

    Hamja Ahsan: Shy radicals. The antsystemic politics of the militant introvert. Book Works, London.



    Mehr über den Podcast gibt‘s auch zu hören bei ByteFM:
    https://www.byte.fm/sendungen/bytefm-magazin/

    Weitere Podcasts der ZEIT-Stiftung: https://www.zeit-stiftung.de/mediathek/videoundpodcast/podcast/

    • 32 Min.
    Whitney Houston, Saddam und die Liebe: Als »I will always love you« politisch wurde

    Whitney Houston, Saddam und die Liebe: Als »I will always love you« politisch wurde

    Im irakischen Wahlkampf von 2002 benutzte Saddam Hussein Whitney Houstons »I will always love you« als Wahlkampfhymne. Saddam war ein Diktator, der einzige Kandidat, der 2002 zur Wahl stand, und so war die Liebe wohl nicht ganz auf Freiwilligkeit gegründet. Sollte Liebe überhaupt in der Politik auftauchen? Ist es für Demokratien nicht besser, wenn man Gefühle außen vor lässt? Oder fehlt uns gerade das, ein Stück Leidenschaft? Eine Zeitgeister-Folge zur Bundestagswahl.

    Gast:
    Katrin Döveling ist Professorin für Kommunikationswissenschaften/ Medienkommunikation an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Darmstadt. Zuvor war sie Professorin an der Alpen-Adria-Universität in Klagenfurt, für Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Universität Leipzig und an der TU Dresden sowie Assistenzprofessorin an der FU Berlin. Sie hat mit einer internationalen Analyse medial vermittelter Emotionen in Vergemeinschaftungsprozessen promoviert, an der University of California, Berkeley geforscht und hierfür u.a. ein Stipendium für exzellente Forscherinnen (HWP) erhalten. Ihre Habilitation erfolgte an der Universität Leipzig mit einer multimethodischen und interdisziplinären Analyse von interpersonaler Kommunikation und Emotionen.

    Shownotes:

    Die letzten Szenen aus »Bodyguard«:
    https://www.youtube.com/watch?v=9qOcaBhLh3Q

    Artikel von Ian Cobain aus Baghdad:
    https://www.thetimes.co.uk/article/mother-of-all-election-frauds-will-make-plotters-stop-and-think-b9vbdgg3nmn


    Artikel von Dunja Ramadan über die Liebe im Arabischen:
    https://sz-magazin.sueddeutsche.de/liebe-und-partnerschaft/du-zwilling-meiner-seele-86776

    Arabische Version von »I will always love you«:
    https://www.youtube.com/watch?v=61pgAIy_flU

    Erich Mielke, »Ich liebe doch alle Menschen«:
    https://www.youtube.com/watch?v=1XBEqyu5Mck

    Literatur:
    Henrik Eberle (Hrsg.):
    Briefe an Hitler. Gustav Lübbe, Bergisch Gladbach 2007.

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    • 30 Min.
    Hildegard Knef und das Mädchen aus dem »achtzigsten Stockwerk«: ein Blick in den Abgrund zwischen den Geschlechtern

    Hildegard Knef und das Mädchen aus dem »achtzigsten Stockwerk«: ein Blick in den Abgrund zwischen den Geschlechtern

    »Im achtzigsten Stockwerk« von Hildegard Knef gehört zu den schönsten und seltsamsten Liedern in deutscher Sprache. Die Sängerin beschreibt ein Mädchen, das in einem Wolkenkratzer »auf den Mann« wartet. Ein älteres Bild schwingt hier mit: das von der Frau, die in den Turm verbannt wurde. Gibt es geschlechtsspezifische Formen der Einsamkeit: Männer reiten durch den Wald, Frauen warten im Turm? Prägen uns solche Muster heute noch? Diesen Fragen geht der Podcast »Zeitgeister« nach, hier zum ersten Mal live beim »Kultursommer Special auf Kampnagel – präsentiert von NDR und ZEIT-Stiftung«.

    Gast:
    Ebba Durstewitz (*1971 Nordhorn) ist Musikerin, Texterin und Literaturwissenschaftlerin. Sie studierte Lusitanistik und Anglistik und promovierte zur Dr. phil. mit einer Arbeit über das schriftstellerische Werk des brasilianischen Autors und Musikers Chico Buarque. Sie arbeitete als Lehrbeauftragte für portugiesischsprachige Literaturwissenschaft an der Universität Hamburg und ist als freie Autorin, Vortragende und als Übersetzerin aus dem Portugiesischen tätig. Mit Jakobus Durstewitz bildet sie den Kern der Band JaKönigJa, die bislang sechs Alben veröffentlicht hat.

    Shownotes:

    Website JaKönigJa:
    http://www.jakoenigja.de

    Angesprochene Bilder:

    John William Waterhouse, »The Lady of Shalott«:
    https://www.tate.org.uk/art/artworks/waterhouse-the-lady-of-shalott-n01543

    Gustave Cailebotte, »Junger Mann am Fenster«:

    http://www.gustavecaillebotte.org/young-man-at-his-window/

    Broschüre des World Trade Center:
    https://artsandculture.google.com/asset/pamphlet-the-closest-some-of-us-will-ever-get-to-heaven-the-world-trade-center-new-york/vQEfTKXFtkDYcA?hl=en

    Edward Hopper, »Morning Sun«:
    https://www.columbusmuseum.org/blog/2020/05/12/pocketguide-to-cma-edward-hoppers-morning-sun/

    Literatur:
    Rapunzel, Märchen der Gebrüder Grimm, diverse Ausgaben

    Alfred Tennyson, The Lady of Shalott, diverse Ausgaben
    Deutsch: Die Dame von Shalott

    Mehr über den Podcast gibt‘s auch zu hören bei ByteFM:
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    • 46 Min.
    Björk versöhnt Natur und Technik: »The Modern Things« und die Zukunft des Designs

    Björk versöhnt Natur und Technik: »The Modern Things« und die Zukunft des Designs

    In Ihrem Song »The Modern Things« von 1995 präsentiert Björk eine surreale Phantasie: Autos und andere moderne Gegenstände habe es schon immer gegeben. Allerdings warteten sie lange versteckt in einem Berg auf ihren Auftritt. Der Podcast fragt, ob das mehr sein könnte als ein Märchen – hängen Natur und Technik vielleicht enger zusammen als wir denken? Und was muss passieren, um die Entfremdung der Moderne von ihren Ursprüngen zu überwinden?

    Gast:
    Tulga Beyerle ist seit 2018 Direktorin des Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg. Sie wurde 1964 in Wien geboren. Nach ihrem Magister-Abschluss im Bereich Industrial Design (1992) unterrichtete sie sieben Jahre Designgeschichte und Theorie an der Universität für angewandte Kunst in Wien. 2006 gründete sie gemeinsam Thomas Geisler und Lilli Hollein die »Vienna Design Week« und war bis Ende 2013 eine ihrer Leiterinnen. Außerdem war sie in den Jahren 2000 bis 2013 als selbstständige Design-Kuratorin tätig. Von 2014 bis 2018 war sie Direktorin des Kunstgewerbemuseums der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

    Host:
    Ralf Schlüter, geb. 1968, lebt als Kulturjournalist in Hamburg. Seine Jugend verbrachte er zu etwa gleichen Teilen in Plattenläden, Buchhandlungen und Museen, immer schon mit Hang zur Querverbindung: eine Zeile von Bob Dylan brachte ihn auf den Dichter Ezra Pound, ein Patti-Smith-Plattencover auf die zeitgenössische amerikanische Fotografie. Während seines Literaturstudiums im Berlin der 90er schrieb er für den deutschen Rolling Stone und die Berliner Zeitung nicht nur über Musik. Von 2006 bis 2020 war er Stellvertretender Chefredakteur des Kunstmagazins Art. Seit 2013 moderierte er die Sendung Art Mixtape beim Webradio ByteFM. Im Podcast Zeitgeister erkundet Schlüter, von der Musik ausgehend, den Kosmos der Gegenwartskultur noch einmal neu: auf der Suche nach übersehenen Details und unerzählten Geschichten.

    Shownotes:

    Björk über ihre Musik und »Biophilia«:
    https://www.youtube.com/watch?v=UTcy5c73ZZY

    Porträt von John Harrsion:
    https://collection.sciencemuseumgroup.org.uk/objects/co65456/john-harrison-oil-painting-oil-painting-portrait

    Über das Buch » Die wissenschaftliche Revolution« von Steven Shapin:
    https://www.fischerverlage.de/buch/steven-shapin-die-wissenschaftliche-revolution-9783596318377

    Olafur Eliasson: »Rainbow Assembly«:
    https://olafureliasson.net/archive/artwork/WEK110117/rainbow-assembly

    Mehr über den Podcast gibt‘s auch zu hören bei ByteFM:
    https://www.byte.fm/sendungen/bytefm-magazin/

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    • 28 Min.
    Die Pet Shop Boys propagieren »Go West«: Ist die Freiheit hier grenzenlos?

    Die Pet Shop Boys propagieren »Go West«: Ist die Freiheit hier grenzenlos?

    Im Jahr 1993 war »Go West« von den Pet Shop Boys ein großer Hit, auch in Deutschland. Aus einem alten »Village People«-Schlagers wurde hier plötzlich ein Abgesang auf den Sozialismus: im Westen schien die Freiheit zu warten. Gerade weil das Stück ironisch schillert, repräsentiert es den Zeitgeist der 90er, als die Geschichte angeblich an ihr Ende gekommen war. Was ist heute davon geblieben? Übt der Westen nach innen und nach außen noch Anziehungskraft aus? Und was hat die Emanzipation der Homosexuellen damit zu tun? In dieser Folge der »Zeitgeister« macht sich Ralf Schlüter auf die Suche nach den historischen Spuren der jüngsten Vergangenheit

    Gast:
    Olga Grjasnowa, geboren 1984 in Baku, Aserbaidschan, wuchs im Kaukasus auf. Längere Auslandsaufenthalte in Polen, Russland und Israel. Absolventin des Deutschen Literaturinstituts Leipzig. Sie hat bislang vier Romane veröffentlicht. Für ihr viel beachtetes Debüt "Der Russe ist einer, der Birken liebt" (2012) wurde sie mit dem Klaus-Michael Kühne-Preis und dem Anna-Seghers-Preis ausgezeichnet. Zuletzt erschien von ihr der Roman "Der verlorene Sohn" (2020). Olga Grjasnowa lebt mit ihrer Familie in Berlin.
    Host:
    Ralf Schlüter, geb. 1968, lebt als Kulturjournalist in Hamburg. Seine Jugend verbrachte er zu etwa gleichen Teilen in Plattenläden, Buchhandlungen und Museen, immer schon mit Hang zur Querverbindung: eine Zeile von Bob Dylan brachte ihn auf den Dichter Ezra Pound, ein Patti-Smith-Plattencover auf die zeitgenössische amerikanische Fotografie. Während seines Literaturstudiums im Berlin der 90er schrieb er für den deutschen Rolling Stone und die Berliner Zeitung nicht nur über Musik. Von 2006 bis 2020 war er Stellvertretender Chefredakteur des Kunstmagazins Art. Seit 2013 moderierte er die Sendung Art Mixtape beim Webradio ByteFM. Im Podcast Zeitgeister erkundet Schlüter, von der Musik ausgehend, den Kosmos der Gegenwartskultur noch einmal neu: auf der Suche nach übersehenen Details und unerzählten Geschichten.


    Shownotes:
    Video der Pet Shop Boys, »Go West«:
    https://www.youtube.com/watch?v=LNBjMRvOB5M

    Mehr über den Podcast gibt‘s auch zu hören bei ByteFM:
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    • 29 Min.
    Bob Dylan hat den »Subterranean Homesick Blues«: eine kleine Erkenntnisgeschichte des Undergrounds

    Bob Dylan hat den »Subterranean Homesick Blues«: eine kleine Erkenntnisgeschichte des Undergrounds

    In dem Song »Subterranean Homesick Blues« von 1965 porträtiert Bob Dylan eine leicht paranoide Gegenkultur, die sich bevorzugt an untergründigen Orten aufhält. Der Underground war der neue coole Ort, an dem man sich den Regulierungen der bürgerlichen Gesellschaft entzog. Die Idee, dass ein »niedriger« Ort mehr Erkenntnis ermöglicht, gibt es aber schon seit der Antike. Diese Podcast-Folge erzählt die Geschichte untergründiger Blickwinkel – und fragt danach, was heute Underground ist

    (Maximale Zeichen 4000 Inhaltliche Erläuterung der Folge, kurzes Portrait über eventuellen Gast, begleitende Links)

    Gast:
    Wolfram Eilenberger, geboren 1972, war langjähriger Chefredakteur des Philosophie Magazins, ist ZEIT-Kolumnist, moderiert die »Sternstunden der Philosophie« im Schweizer Fernsehen und ist Programmleiter der phil.cologne. Sein Buch »Zeit der Zauberer« stand monatelang auf der Spiegel-Bestsellerliste und wurde 2018 mit dem »Bayerischen Buchpreis« ausgezeichnet. Zuletzt erschien sein Bestseller »Feuer der Freiheit«.

    Host:
    Ralf Schlüter, geb. 1968, lebt als Kulturjournalist in Hamburg. Seine Jugend verbrachte er zu etwa gleichen Teilen in Plattenläden, Buchhandlungen und Museen, immer schon mit Hang zur Querverbindung: eine Zeile von Bob Dylan brachte ihn auf den Dichter Ezra Pound, ein Patti-Smith-Plattencover auf die zeitgenössische amerikanische Fotografie. Während seines Literaturstudiums im Berlin der 90er schrieb er für den deutschen Rolling Stone und die Berliner Zeitung nicht nur über Musik. Von 2006 bis 2020 war er Stellvertretender Chefredakteur des Kunstmagazins Art. Seit 2013 moderierte er die Sendung Art Mixtape beim Webradio ByteFM. Im Podcast Zeitgeister erkundet Schlüter, von der Musik ausgehend, den Kosmos der Gegenwartskultur noch einmal neu: auf der Suche nach übersehenen Details und unerzählten Geschichten.


    Shownotes:

    Bob Dylan, »The times they are a-changin’«:
    https://www.youtube.com/watch?v=e7qQ6_RV4VQ

    Video zu »Subterranean Homesick Blues«:
    https://www.youtube.com/watch?v=MGxjIBEZvx0

    Dokumentation über Jack Kerouac:
    https://www.youtube.com/watch?v=Trw-Vvsn_nw

    Patti Smith bei der Nobelpreis-Verleihung 2016:
    https://www.youtube.com/watch?v=941PHEJHCwU

    Bob Dylan im Weißen Haus 2010:
    https://www.youtube.com/watch?v=aUa_MKByndU

    Dylan holt sich seinen Nobelpreis ab:
    https://www.thelocal.se/20170402/bob-dylan-receives-nobel-prize-in-stockholm/

    Literatur:

    Fjodor Dostojewskij, Aufzeichnungen aus dem Kellerloch. Übertragen von Swetlana Geier, lieferbare Ausgaben bei Reclam und Fischer.

    Jack Kerouac, The Subterranean, Penguin.
    deutsch: Be-Bop, Bars und weißes Pulver. Rowohlt (antiquarisch)

    Mehr über den Podcast gibt‘s auch zu hören bei ByteFM:
    https://www.byte.fm/sendungen/bytefm-magazin/

    Weitere Podcasts der ZEIT-Stiftung: https://www.zeit-stiftung.de/mediathek/videoundpodcast/podcast/

    • 29 Min.

Kundenrezensionen

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2 Bewertungen

2 Bewertungen

Thomas Vierich ,

Erstaunlich

Erstaunliche Verbindungen. Macht Spaß Swen jemand Pop ernst nimmt.

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