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Herausfinden, wie Glaube heute schön sein kann.

  1. 7 HR AGO

    #wwjd | Sind Dämonen real?

    Es heißt, Jesus habe Dämonen ausgetrieben. Ist das heute nachvollziehbar? Manchmal sind die alten Worte nicht einfach erledigt. Dämonen, Geister, Besessenheit – für viele klingt das nach antikem Weltbild, religiöser Übertreibung oder nach genau den Formen von Christentum, vor denen man lieber Abstand hält. Und ja: Diese Sprache kann gefährlich werden. Vor allem dann, wenn sie Menschen dämonisiert, Ängste schürt oder religiöse Autorität mit Macht verwechselt. Aber vielleicht ist die Sache komplizierter. In dieser Folge fragen Moritz und Jason, was in den biblischen Dämonenerzählungen eigentlich zur Sprache kommt. Geht es nur um Krankheiten, die man damals noch nicht anders erklären konnte? Oder erzählen diese Texte auch von Mächten, die Menschen aus der Gemeinschaft drängen, von Strukturen, die Leben zerstören, von Momenten, in denen Menschen wie von etwas ergriffen handeln, das größer ist als sie selbst? Es geht um Jesus und den Gerasener. Um „Legion“ als mögliche Imperiumskritik. Um Healing Rooms, TikTok-Prediger, Spiritual Warfare und die Frage, wann religiöse Sprache Menschen hilft – und wann sie ihnen schadet. Und irgendwann steht eine größere Frage im Raum: Wenn Jesus Menschen aus Ausgrenzung, Angst und destruktiven Mächten zurück ins Leben holt – was würde das heute bedeuten? Vielleicht beginnt Dämonenaustreibung nicht mit lauten Gebeten gegen dunkle Mächte. Vielleicht beginnt sie dort, wo Menschen einander wieder begegnen können, ohne einander sofort zu entmenschlichen. Die neue Folge gibt es überall, wo es Podcasts gibt. www.schoenerglauben.jetzt

    1hr 5min
  2. 13 MAR

    #interview | Charlotte Jacobs - Klassismus, Klasse, Klassenkampf?

    In dieser Folge von Schöner Glauben spricht Moritz mit der Theologin Charlotte Jacobs über Klassismus, soziale Herkunft und die Frage, ob wir wieder stärker über Klasse sprechen müssen. Ausgangspunkt ist das Buch „Wo ich nicht sein sollte – meine Schamorte“ von Sara Mari Blom. Darin beschreibt sie Erfahrungen von Scham, die entstehen können, wenn Menschen aus nicht-akademischen oder ökonomisch weniger privilegierten Kontexten in neue soziale Räume geraten. Im Gespräch geht es jedoch nicht nur um individuelle Erfahrungen, sondern auch um die größere gesellschaftliche Frage nach Klasse: Wie hängen persönliche Schamerfahrungen mit sozialen Strukturen zusammen? Welche Rolle spielen Bildung, kulturelles Kapital und ökonomische Ungleichheit? Und warum ist der Begriff Klasse in vielen politischen und kirchlichen Diskursen lange Zeit aus dem Blick geraten? Moritz und Charlotte diskutieren, wie sich Klassismus von klassischen Klassentheorien unterscheidet – und warum beide Perspektiven wichtig sind, um soziale Ungleichheit zu verstehen. Dabei geht es darum zu zeigen, wie klassische, materialistische Theorien heute noch dabei helfen, diese Welt zu verstehen und letztlich auch zu ändern. Dabei werden ökonomische, ökologische und theologische Aspekte benannt und bedacht. Die Folge verbindet persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlicher Analyse – und lädt dazu ein, über Klasse, Herkunft und Machtverhältnisse neu nachzudenken. Kritische Tage: https://www.kritischetage.de/ Podcast zur Vergesellschaftung: https://armutszeugnis.podigee.io/15-15-vergesellschaftung-kapitalismus-ist-verfassungswidrig 👉 Mehr über Schöner Glauben und Möglichkeiten, unsere Arbeit finanziell zu unterstützen, findest du auf www.schoenerglauben.jetzt

    1hr 21min

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