Der Zweite Gedanke

radio3 (Rundfunk Berlin-Brandenburg)

Hier wird nicht nur debattiert, hier wird auch zusammen nachgedacht. Über alles, was unser Miteinander betrifft. Bildung, Digitalisierung, Demokratie, Einsamkeit, Freiheit, Klima, Kultur, Städtebau, Visionen - die Themen liegen in der Luft, nicht erst, aber besonders deutlich seit der Corona-Pandemie. Jede Folge widmet sich einer Frage unserer Zeit. radio3-Redakteurin Natascha Freundel spricht jeweils mit zwei Gästen, die wissen, wovon sie reden. Philosophisch, aber nie abgehoben. Persönlich, aber nicht privat. Kritisch und konstruktiv. Hier soll es nicht knallen, sondern knistern. Immer auf der Suche nach dem zweiten, neuen Gedanken.

  1. Zwischen Protest und Autokratie - USA am Wendepunkt?

    2 HR AGO

    Zwischen Protest und Autokratie - USA am Wendepunkt?

    Die Debatte mit Lukasz Tomaszewski, Carolina Chimoy und Nell Zink "Das Musterland der Demokratie sehen wir so schnell nicht wieder." (Carolina Chimoy) Ein Jahr nach dem Amtsantritt von Donald Trump II kommt es zum ersten Aufbegehren der Zivilgesellschaft und der Kulturwelt gegen den immer autokratischer regierenden US-Präsidenten. Manche Beobachter sprechen jetzt von einem Wendepunkt. Spätestens seit den tödlichen Schüssen in Minneapolis scheint sich etwas gelöst zu haben: Zunächst demonstrierten Tausende auf den Straßen der Stadt, dann in über 40 Bundesstaaten und jetzt meldet sich auch die Kultur zu Wort. Auf den ganz großen Bühnen: Zuletzt in Person von Latin-Superstar Bad Bunny bei der Superbowl Halftime Show. Host Lukasz Tomaszewski spricht mit der Journalistin Carolina Chimoy und der Schriftstellerin Nell Zink über staatliche Repressionen und die zunehmende Angst im Land. Und über die ersten, die dagegen aufbegehren. Kapitel: 00:00:00 Intro/ Der erste Gedanke 00:03:43 Trump-Gegner Bad Bunny 00:12:42 Protesthymne von Bruce Springsteen 00:15:30 Repressionen und Angst im Land of the Free 00:26:20 Young Republicans und Dumpinglöhne 00:30:29 Alptraum für Migranten 00:35:23 Checks and Balances verloren? 00:42:06 Protestformen 00:44:57 Wendepunkt 00:47:38 Der zweite Gedanke Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de

    49 min
  2. Zugang zum See? Heimsuchung heute

    29 JAN

    Zugang zum See? Heimsuchung heute

    Die Debatte mit Natascha Freundel, Sabine Rennefanz und René Wilke Auf den ersten Blick hat sich Bad Saarow am Scharmützelsee zum Postkartenidyll entwickelt. Doch je länger der Abriss des Alten nach der DDR zurückliegt, desto lebendiger wirken die Gespenster der Vergangenheit – nicht nur im Osten Brandenburgs. Im Kontext der Inszenierung „Heimsuchung“ nach dem gleichnamigen Roman von Jenny Erpenbeck denken die in Beeskow geborene Autorin Sabine Rennefanz und der Innenminister des Landes Brandenburg, René Wilke, darüber nach, wer sich heute in der Idylle zu Hause fühlen darf und wie es politisch und gesellschaftlich weitergehen soll. Mit dabei: die in Bad Saarow lebende Architektin und Gemeinderätin Silke Wagenitz. Aufgezeichnet am 24. Januar 2026 im Deutschen Theater Berlin, in Kooperation mit DT Kontext. Sabine Rennefanz wurde in Beeskow geboren und arbeitet als Kolumnistin für Der Spiegel und Tagesspiegel. Zuletzt erschien der Roman „Kosakenberg“ (Aufbau). René Wilke ist Minister des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg. Von 2018 bis 2025 war er Oberbürgermeister seiner Heimatstadt Frankfurt/Oder. Kapitel: 00:00:00 Intro 00:02:58 Scharmützelsee als Heimat 00:09:00 Zugang zum See in der Vergangenheit Bad Saarows 00:19:25 Kolonisierung heute? 00:33:52 Warum AfD? 00:36:42 Parteilose Politiker 00:40:25 Brandmauer 00:44:48 Wie weiter in Brandenburg? 00:50:13 Publikumsfrage: Dritte Orte und Politik 00:57:22 Zugang zu gemeinsamer Realität 01:01:44 Outro/ Der zweite Gedanke Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de.

    1h 3m
  3. Iran und die Sehnsucht nach Freiheit

    22 JAN

    Iran und die Sehnsucht nach Freiheit

    Die Debatte mit Natascha Freundel, Barbara Mittelhammer und Azadeh Zamirirad „Der Widerstand wird nicht nachlassen.“ (Azadeh Zamirirad) In der langen iranischen Revolutionstradition zeigen die aktuellen Proteste eine große Verzweiflung, zugleich ungeheuren Mut und Energie, meint die Politikwissenschaftlerin Azadeh Zamirirad. Den Protestierenden geht es um ein Leben in Freiheit, betont die Analystin Barbara Mittelhammer. Das Regime der Islamischen Republik reagiert mit extremer Gewalt und einem radikalen Internet-Shutdown. Doch der Widerstand im Land hat eine neue, landesweite Solidarität zwischen den Ethnien und Schichten entwickelt, und die diversen Oppositionskräfte – in den Gefängnissen, an Universitäten und auf Basaren - brauchen jetzt internationale Aufmerksamkeit und konkrete, humanitäre und technische Unterstützung. Azadeh Zamirirad ist Irananalystin und seit 2024 Leiterin der Forschungsgruppe Afrika und Mittlerer Osten bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin (SWP). Barbara Mittelhammer ist unabhängige politische Analystin. Sie berät Ministerien, Think Tanks, Stiftungen und zivilgesellschaftliche Organisationen zu feministischer Außenpolitik und Zivilgesellschaft in der Außen- und Sicherheitspolitik. Kapitel: 00:00:00 Intro / Der erste Gedanke 00:02:00 Breiter Protest, beispiellose Gewalt des Regimes 00:15:06 Internet-Shutdown 00:18:55 Machtstruktur der Islamischen Rep. 00:27:26 Rolle der Diaspora und des "Kronprinzen" Reza Pahlavi 00:33:05 Oppositionsgruppen und Solidarität in Iran 00:35:40 Ethnische Vielfalt 00:42:24 Rolle USA und Möglichkeiten der EU 00:49:48 Der zweite Gedanke Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de

    50 min
  4. US-Interventionen: Völkerrecht adé?

    15 JAN

    US-Interventionen: Völkerrecht adé?

    Die Debatte mit Ann Kristin Schenten, Christoph Safferling und Bernd Greiner "Amerika groß zu machen, heißt andere klein zu machen." (Bernd Greiner) Die US-Regierung degradiert das Völkerrecht zu einer "internationalen Nettigkeit". Das Recht des Stärkeren soll durchgesetzt werden - Venezuela hat das zuerst zu spüren bekommen. In Deutschland und Europa reagiert man mit Unsicherheit und vagen Formulierungen: Die Lage sei "komplex". Müssen wir uns also vom Völkerrecht verabschieden? Mitnichten, sagen der Völkerrechts-Experte Christoph Safferling und der Historiker und US-Spezialist Bernd Greiner. Trotzdem stehe die Weltordnung am Scheideweg. Wie also das Völkerrecht verteidigen? Was verrät ein Blick in das Innere der USA über die Zukunft der regelbasierten Ordnung? Bernd Greiner ist Historiker, Politikwissenschaftler und Amerikanist.Sein Buch "Weißglut. Die inneren Kriege der USA." erschien 2025 bei C.H. Beck. Christoph Safferling ist Professor für Strafrecht, Internationales Strafrecht und Völkerrecht an der Friedrich-Alexander-Universität Nürnberg-Erlangen. Im dtv-Verlag erschien zuletzt "Ohnmacht des Völkerrechts. Die Rückkehr des Kriegs und der Menschheitsverbrechen." (2025). Kapitel: 00:00:00 Intro 00:01:56 War der US-Angriff auf Venezuela vom Völkerrecht gedeckt? 00:06:50 Ein Bruch mit dem Völkerrecht? 00:08:54 Warum das Völkerrecht größer als Trump ist. 00:16:58 Wie sollten EU und Deutschland reagieren? 00:20:57 Ein Sieg für das „Recht des Stärkeren“? 00:27:00 Warum will Trump Grönland? 00:30:18 Was sagen die US-Wähler? 00:35:22 Welche Kraft haben die Proteste in den USA? 00:39:36 Zweite Gedanken 00:43:44 Outro Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de

    44 min
  5. Belarus, Venezuela und die neue Welt(un)ordnung

    8 JAN

    Belarus, Venezuela und die neue Welt(un)ordnung

    Die Debatte mit Natascha Freundel, Ingo Petz und Ina Rumiantseva „Wir brauchen harte Definitionen, was ist Recht, was ist Unrecht.“ (Ina Rumiantseva) Der Wandel der Weltordnung hat zum Jahreswechsel keine Pause eingelegt, im Gegenteil. Besonders zwei Ereignisse sorgten im Dezember und Januar für internationale Aufmerksamkeit, in zwei Ländern, die selten im Fokus der weltweiten Nachrichten stehen: Belarus und Venezuela. In beiden Fällen spielt der US-Präsident eine entscheidende Rolle. Mit dem belarussischen Präsidenten Lukaschenka vereinbarte Donald Trump einen Deal, der zur Freilassung vieler, auch prominenter politischer Gefangener führte. In Venezuela ließ er den amtierenden Präsidenten Nicolás Maduro verhaften und entführen. Wie hängen die beiden Ereignisse zusammen? Was bedeuten diese US-Interventionen für Europa, und welche Rolle kann und sollte die EU in der neuen Welt(un)ordnung spielen? Ingo Petz ist Leiter des Belarus-Projektes und Gesellschafter bei der gemeinnützigen Medien-Plattform dekoder.org. 2025 erschien sein Buch „Rasender Stillstand: Belarus – eine Revolution und ihre Folgen“ (edition fotoTapeta). Ina Rumiantseva ist eine in Ostberlin geborene Menschenrechtsaktivistin, Sie war stellv. Vorsitzende von RAZAM e.V. und gründete Ende 2024 gründete den Verein Taskforce Belarus. Sie ist die erste Preisträgerin des Werner-Schulz-Preises. Kapitel: 00:00:00 Intro 00:03:43 Geopolitische Bedeutung von Belarus 00:08:40 Verhältnis Putin und Lukaschenko 00:13:39 Politische Gefangene in Belarus 00:20:20 "Deal" zwischen USA und Belarus 00:31:00 Worum geht es Trump in Belarus 00:36:22 Lukaschenkos Einladung an Maduro 00:39:22 Wir wirkt die Entführung Maduros auf Lukaschenko und Putin 00:43:07 Aufgaben für Europa 00:48:20 Hoffnung für 2026 00:51:23 Outro/ Der zweite Gedanke Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de

    52 min
  6. Wie sicher ist die Rente?

    17/12/2025

    Wie sicher ist die Rente?

    Die Debatte mit Ann Kristin Schenten, Silke Übelmesser und Johannes Geyer „Die Rente steht besser da, als oft dargestellt wird." (Johannes Geyer) Die Rentenreform hätte die Bundesregierung beinahe in eine Krise gestürzt. Nun liegt eine abgespeckte Version vor – das sogenannte „Rentenpaket 2025“. Eine umfassende Reform steht damit noch aus. Besonders in der jüngeren Generation wächst angesichts der aktuellen Diskussion die Unsicherheit: Ist die Rente wirklich sicher? Nur, wenn sie auch diejenigen Beitragszahler mitträgt, die keine privaten Absicherungen haben, so der Wirtschaftswissenschaftler Johannes Geyer. Und wenn die Rente generationengerecht gestaltet wird, erklärt die Volkswirtschaftsprofessorin Silke Übelmesser, die kürzlich in die Rentenkommission der Bundesregierung berufen wurde. Silke Übelmesser ist seit 2012 Professorin für Volkswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Finanzwissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Ende 2025 wurde sie in die Rentenkommission der Bundesregierung berufen. Johannes Geyer ist stellvertretender Leiter der Abteilung Staat am DIW Berlin. In seiner Forschung beschäftigt er sich im Schwerpunkt mit Fragen der sozialen Sicherung im demografischen Wandel. Kapitel 00:00:00 Intro 00:02:10 Ist die Rente sicher? 00:03:20 Wie bewerten Sie das Rentenpaket 2025? 00:09:00 Kritik am Rentenpaket 00:13:50 Wird die junge Generation übergangen? 00:22:25 Die Rentenkommission 00:27:24 Renteneintrittalter und Beitragsjahre 00:32:00 Zweite Gedanken/ Outro Mehr Infos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de

    37 min
  7. Neurechte Literaturpolitik und Kulturkampf

    11/12/2025

    Neurechte Literaturpolitik und Kulturkampf

    Die Debatte mit Natascha Freundel, Simon Strauß und Torsten Hoffmann "Gottfried Benn ist einer von mir." (Simon Strauß) „Keine andere politische Strömung nimmt die Literatur gegenwärtig so ernst wie die Neue Rechte“, erklärt der Literaturwissenschaftler Torsten Hoffmann: Literaturpolitik sei ein zentrales Element neurechter „Metapolitik“, die auf einen Systemwechsel abziele. Wie wichtig Wörter und Bücher für neurechte Akteure sind, zeigte kürzlich die erste „Büchermesse Seitenwechsel“ in Halle. Allenthalben ist von einem „Kulturkampf“ die Rede. Wie ernst müssen wir diesen „Kulturkampf“ nehmen? Herrscht im Kulturbetrieb – wie der Schriftsteller und Journalist Simon Strauß meint - eine „linksliberale Hegemonie“? Wie war es für ihn, als „Posterboy der Neuen Rechten“ diffamiert zu werden? Ist die Demokratie mit einer Politik der Nähe zu retten, wie er in seinem aktuellen Buch vorschlägt? Torsten Hoffmann ist Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Stuttgart und Präsident der Internationalen Rilke-Gesellschaft. Zur Debatte s. „Ästhetischer Dünger“, in: DVjs 95 (2021) und„Kaperung und Korrektur. Zum neurechten Kulturkampf mit literarischen Kanones“, in: „Aus Politik und Zeitgeschichte“ 49/2025. Simon Strauß ist Autor und Redakteur im Feuilleton der FAZ für den Bereich Theater. Außerdem ist er Moderator im „Podcast für Deutschland“ der FAZ. Vor kurzem ist sein erstes politisches Sachbuch erschienen: „In der Nähe. Vom politischen Wert einer ostdeutschen Sehnsucht“ (Tropen, 2025). Kapitel: 00:00:00 Intro 00:02:30 Sind wir mitten in einem Kulturkampf? 00:06:24 Was heißt Metapolitik? 00:13:43 Neurechte Buchmesse in Halle 00:20:31 Linksliberale Hegemonie im Kulturbetrieb? 00:27:00 Diffamierung von Simon Strauß als "Posterboy der Neuen Rechten" 00:33:25 Eine neue Politik der Nähe? 00:39:05 Wie mit neurechten Literaturakteuren umgehen? 00:44:00 Outro / Der zweite Gedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de Mehr Infos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke

    45 min
  8. Gefährliche Denkerin? Hannah Arendt im Kontext unserer Zeit

    04/12/2025

    Gefährliche Denkerin? Hannah Arendt im Kontext unserer Zeit

    Die Debatte mit Natascha Freundel, Anne Eusterschulte und Willi Winkler Aufgezeichnet am 22. November 2025 im Deutschen Theater Berlin in Kooperation mit DT Kontext „Denken ist gefährlich.“ „Niemand hat das Recht zu gehorchen.“ Fünfzig Jahre nach ihrem Tod ist Hannah Arendt allgegenwärtig – als vielzitierte, intellektuelle Größe zu Fragen von Nation, Totalitarismus und Gewalt. Gefährliches Denken bedeutet bei Hannah Arendt, dass es „standardisierte Leitbilder des Denkens aufsplittert, zertrümmert“, so die Philosophin Anne Eusterschulte. Dagegen betont Arendt-Biograph Willi Winkler die Widersprüche in Arendts Leben und Werk: „Man wird nie fertig mit ihr.“ Von einigen Widersprüchen – Arendts Liebe zu Martin Heidegger, ihrem Verhältnis zu Israel, der Rolle des BND im Eichmann-Prozess – zur Weltliebe, zur amor mundi bei Hannah Arendt: Im Kontext unserer Zeit bleibt es eine philosophische und politische Aufgabe, „im Angesicht des Schreckens für die Welt einzustehen; den Mut zu haben, eine Stimme zu erheben“ (Anne Eusterschulte). Willi Winkler ist Autor, SZ-Journalist, Übersetzer und Literaturkritiker. Seine Biografie „Hannah Arendt. Ein Leben“ ist bei Rowohlt Berlin erschienen. Anne Eusterschulte ist Professorin für Geschichte der Philosophie am Institut für Philosophie der FU Berlin. Sie ist eine der HauptherausgeberInnen der Kritischen Gesamtausgabe der Werke von Hannah Arendt: Critical Edition. Complete Works. 00:00:00 Intro 00:07:00 War Arendt eine gefährliche Denkerin? 00:16:05 War "Origins of Totalitarianism" revolutionär? 00:18:55 Mit Arendt Totalitarismus und Trump verstehen 00:24:36 NYC-Bürgermeister Mamdani und Antisemitismus 00:32:10 Israelkritik und -solidarität 00:40:33 Eichmann in Jerusalem und der BND 00:44:19 Was ist Weltliebe? 00:48:30 Treue zu Heidegger? 00:56:18 Publikumsfrage: Mit Arendt über Gaza sprechen 01:00:40 Publikumsfrage: Nochmal zu Heidegger 01:01:41 Outro/ Der zweite Gedanke Mehr Infos und Bildergalerie s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de

    1h 3m

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