Fernsehpodcast

Stefan Schulz

Triggerwarnung, hier wird Fernsehen geschaut. Einschalten, hinschauen; nicht fragen, wieso? Mit diesem Podcast halten Aliens Kontakt zur Realität, wie man sie in den Medien für alte Leute zeigt. Ja, wir haben alle keine Fernseher mehr. Aber keine Altersgruppe wächst so schnell wie die der Fernsehzuschauer. Also bleiben auch wir noch eine Weile dran.

  1. 13 Apr

    Fernsehmomente: Die Tisza tritt über die Ufer!

    Stefan und Niklas besprechen kurz die Wahlen in Ungarn Unterstützen Dieser Podcast entsteht mithilfe seiner Präsentatorinnen, Produzenten und Unterstützerinnen. Wenn du gerne zuhörst, unterstütze uns finanziell: ♥️ DE55430609676040226300 oder via Paypal Niklas Niklas bei Instragram: https://www.instagram.com/niklas.schmucker/ Shownotes In dieser Episode besprechen Stefan und Niklas die politischen Entwicklungen in Ungarn nach den jüngsten Wahlergebnissen und dem Eingeständnis einer Niederlage durch Viktor Orbán. Sie analysieren den Aufstieg des Herausforderers Péter Magyar sowie die mediale Aufarbeitung von Korruption und staatlichen Missständen. 00:00:01 Einleitung in die ungarische Politik Stefan und Niklas diskutieren die internationale Aufmerksamkeit für die Wahl in Ungarn, die unter anderem in der New York Times thematisiert wurde. Sie beziehen sich auf einen Beitrag von Dunja Hayali, wonach der Besuch des US-Politikers J.D. Vance in Budapest die Umfragewerte der Regierungspartei nicht stabilisieren konnte. Niklas erläutert Orbáns Versuch, sich im Wahlkampf als Friedensstifter gegenüber dem Ausland zu inszenieren, während Stefan die Darstellung Ungarns als verarmtes Land hinterfragt. 00:17:53 Orbans Niederlage und ihre Bedeutung Die Sprecher analysieren Orbáns öffentliche Ansprache, in der er seine Wahlniederlage einräumte, noch bevor alle Stimmen ausgezählt waren. Sie diskutieren die Einschätzung des Korrespondenten Michael Bewerunge, der das Ergebnis als pro-europäisches Votum wertet, wobei Niklas auf die tief verwurzelte anti-russische Tradition in der ungarischen Geschichte verweist. Zudem wird thematisiert, ob die EU diesen Moment für institutionelle Reformen nutzen kann, um künftige Blockaden durch einzelne Mitgliedstaaten zu verhindern. 00:36:22 Wahlkampf und die Herausforderungen Niklas beschreibt den Werdegang von Péter Magyar, einem ehemaligen Fidesz-Insider, der nach einem Skandal um die Begnadigung eines Pädophilen zum Whistleblower wurde. Anhand eines Wahlkampfvideos aus einem Krankenhaus in Vác zeigen die Sprecher auf, wie Magyar marode Zustände im Gesundheitswesen – wie den Mangel an Toilettenpapier und Seife – instrumentalisiert. Diese Fokussierung auf alltägliche Probleme der Bevölkerung wird als zentraler Baustein seiner erfolgreichen Mobilisierung gegen das System Orbán identifiziert. 00:38:50 Korruption und ihre Folgen In diesem Kapitel wird die gezielte Weiterleitung von Staatsgeldern an regierungsnahe Oligarchen wie István Tiborcz und Lőrinc Mészáros thematisiert. Stefan und Niklas besprechen Informationen aus einem Nachrichtenbeitrag, wonach das Umfeld Orbáns durch überteuerte Bauprojekte jährlich Milliardenbeträge an Steuergeldern abschöpft. Die Sprecher konstatieren, dass die resultierende wirtschaftliche Stagnation und die geringe Kaufkraft der Bürger entscheidend zur Abkehr von der bisherigen Regierung beigetragen haben. 00:41:06 Orbans politischer Wandel Die Sprecher rekapitulieren Orbáns Weg vom liberalen Studentenführer der 1980er Jahre bis hin zum autoritären Regierungschef. Niklas erklärt, wie Orbán durch die Nutzung der Flüchtlingskrise und die Inszenierung als Verteidiger des Christentums seine Macht festigte. Gleichzeitig wird analysiert, wie Herausforderer Magyar die staatliche Medienkontrolle umging, indem er soziale Plattformen wie Facebook für seine Kommunikation nutzte und so die junge Wählerschaft erreichte. 00:43:47 Ausblick und zukünftige Entwicklungen Stefan und Niklas schließen die Episode mit einer Einordnung der künftigen politischen Landschaft ab, wobei sie darauf hinweisen, dass auch Péter Magyar konservative Positionen vertritt. Sie erörtern die Wahrscheinlichkeit einer demokratischen Machtübernahme im Jahr 2026 und bleiben skeptisch hinsichtlich der Geschwindigkeit des Wandels. Die Episode endet mit einem Hinweis auf den Benzinpreisdeckel in Ungarn und einen Ausblick auf Niklas’ kommenden Aufenthalt in Warschau.

    Fernsehmomente: Die Tisza tritt über die Ufer!
  2. 24 Feb

    Wahlkampf in der reichsten deutschen Stadt

    Unterstützen Dieser Podcast entsteht mithilfe seiner Präsentatorinnen, Produzenten und Unterstützerinnen. Wenn du gerne zuhörst, unterstütze uns finanziell: ♥️ DE55430609676040226300 oder via Paypal Stefan spricht mit Kolja Müller, Spitzenkandidat der SPD in Frankfurt, über Kommunalpolitik. Das Leben in Frankfurt am Main wird maßgeblich durch extreme sozioökonomische Kontraste und strukturelle Handlungsdefizite bestimmt. Während 80.000 Buchmillionäre in der Stadt leben, verfügen 50 Prozent der Haushalte über ein Nettoeinkommen von maximal 3.000 Euro, wovon oft die Hälfte für die Miete aufgewendet werden muss. Dem gegenüber steht ein ehrenamtliches Stadtparlament, das mit einer minimalen Aufwandsentschädigung einen 6-Milliarden-Euro-Haushalt kontrolliert. Um der eskalierenden Wohnungsfrage zu begegnen, bedarf es nach dem Vorbild Wiens oder Ulms einer städtischen Entwicklungsgesellschaft für eine aktive Bodenpolitik , da traditionelle Förderinstrumente bei einem öffentlichen Flächenanteil von lediglich 58 Prozent – abzüglich Infrastruktur – nicht mehr ausreichend greifen. Am Beispiel des Bahnhofsviertels manifestiert sich die Diskrepanz zwischen realer Problemlage und medialer politischer Inszenierung („virtuelle Politik“). Die Errichtung eines Suchthilfezentrums, das den etwa 250 lokalen drogenkranken Menschen einen sicheren Aufenthaltsort bieten soll , diente als Katalysator für den Bruch der regierenden Koalition durch die FDP. Diese Fokussierung auf emotionalisierende Law-and-Order-Diskurse überdeckt fundamentale Verteilungskonflikte, etwa wenn globale Investoren wie die Allianz milliardenschwere Immobilienprojekte in direkter Nachbarschaft zum urbanen Elend realisieren. Anstatt sich auf isolierte Brennpunkte zu fixieren, muss die strukturelle Ungleichheit durch bewusste Sichtbarmachung als politisches Instrument genutzt werden. Zur Überwindung der kommunalen Ohnmacht erfordert es eine institutionelle Emanzipation der Großstädte gegenüber Land und Bund. Ein massiv aufgewerteter Deutscher Städtetag könnte analog zur historischen Entwicklung des Europaparlaments von einem reinen Entsendegremium zu einem echten politischen Machtzentrum transformiert werden, um der dramatischen Unterfinanzierung der Kommunen – aktuell ein bundesweites Defizit von 31 Milliarden Euro – effektiv entgegenzutreten. Begleitet werden muss dieser Prozess durch die Etablierung einer „K-SPD“ (Kommunal-SPD), die sich radikal auf lokale Daseinsvorsorge konzentriert und einen systematischen Wissenstransfer zwischen den Städten organisiert. Letztlich bedingt eine solche pragmatische Kümmerer-Politik auch die Infragestellung restriktiver fiskalischer Dogmen wie der Schuldenbremse, um dringend benötigte öffentliche Infrastrukturinvestitionen zu ermöglichen.

    Wahlkampf in der reichsten deutschen Stadt
  3. 13 Jan

    Hemisphärenidiotie

    Stefan und Mick gucken die Abendnachrichten Unterstützen Dieser Podcast entsteht mithilfe seiner Präsentatorinnen, Produzenten und Unterstützerinnen. Wenn du gerne zuhörst, unterstütze uns finanziell: ♥️ DE55430609676040226300 oder via Paypal Micks Podcast Weltpolitik und das Klein-Klein der anderen Länder: Neben der Spur Shownotes Stefan und Mick blicken auf eine zugespitzte weltpolitische Lage zwischen den USA und China und diskutieren Mechanismen von Komplizenschaft in autoritären Systemen. Zudem analysieren sie die innenpolitischen Reaktionen auf Infrastrukturausfälle in Berlin und das politische Theater in Bayern. 00:19:05 Blackout Berlin Stefan und Mick besprechen den großflächigen Stromausfall im Berliner Südwesten und die Reaktionen der Landespolitik, insbesondere von Kai Wegner und Franziska Giffey. Sie thematisieren die Einstufung des Vorfalls als linksextremen Anschlag der "Vulkan-Gruppe" und diskutieren die Resilienz der kritischen Infrastruktur sowie den Einsatz der Bundeswehr zur Versorgung der Bevölkerung. Zudem wird die Kritik an Wegners Freizeitgestaltung während der Krise eingeordnet. 00:53:47 Wer braucht Söder? Anhand der CSU-Klausur in Seeon analysieren die beiden die Auftritte von Markus Söder und Friedrich Merz. Sie diskutieren Söders politische Rhetorik, das Verhältnis der Union zur SPD-Initiative bezüglich einer Reform der Erbschaftssteuer und Stefan stellt die generelle Notwendigkeit von Ministerpräsidenten infrage. 01:17:07 Minnesota Das Kapitel widmet sich einem tödlichen Einsatz der US-Einwanderungsbehörde ICE in Minneapolis. Stefan und Mick ordnen die Aussagen von J.D. Vance und Donald Trump ein, die das Vorgehen der Beamten als Notwehr legitimieren, und ziehen Parallelen zu historischen Entwicklungen, Erinnerungskultur und der Normalisierung staatlicher Gewalt. 01:36:05 Unterstützerdank Stefan dankt den Produzenten und Unterstützern des Podcasts. 01:39:41 Trumps Hemisphäre-Politik Der Schwerpunkt liegt auf der aggressiven US-Außenpolitik unter Donald Trump, inklusive einer militärischen Intervention in Venezuela zur Festsetzung von Nicolas Maduro und Plänen zur Übernahme Grönlands. Stefan und Mick analysieren anhand zahlreicher Nachrichtenclips die geopolitischen Folgen, die Reaktionen aus Europa und China sowie das Konzept globaler Einflusssphären im Kontext eines möglichen neuen Kalten Krieges.

    Hemisphärenidiotie
  4. 15/12/2025

    Ganz große Momente

    Wir schauen die Abendnachrichten Unterstützen Dieser Podcast entsteht mithilfe seiner Präsentatorinnen, Produzenten und Unterstützerinnen. Wenn du gerne zuhörst, unterstütze uns finanziell: ♥️ DE55430609676040226300 oder via Paypal Webseite https://stefanschulz.com/podcasts Shownotes Stefan und Mick analysieren in dieser Episode die mediale Berichterstattung über den Rentenstreit, das Auftreten von Wirtschaftsverbänden und die geopolitische Lage. Im Zentrum stehen der Konflikt innerhalb der Union, die Rolle der USA im Ukraine-Krieg sowie die neue US-Sicherheitsstrategie und deren Auswirkungen auf Europa. 00:00:00 Fernsehpodcast 173 Stefan und Mick eröffnen die Episode mit einer Betrachtung der kommenden Fußball-WM in den USA und der Rolle von Donald Trump sowie der FIFA. Sie ordnen die mediale Darstellung dieser Ereignisse und die damit verbundenen politischen Implikationen ein. 00:06:22 Wirtschaftsverbände Die Gastgeber analysieren die Einladung von AfD-Politikern durch den Verband der Familienunternehmer und das anschließende Zurückrudern der Verbandspräsidentin Marie-Christine Ostermann. Sie diskutieren den aktuellen Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung im Kontrast zur Inflation bei Alltagütern. Zudem wird der Auftritt von SPD-Politikerinnen beim Arbeitgebertag thematisiert, ebenso wie die Rhetorik von BDI-Präsident Siegfried Russwurm, der den Wirtschaftsstandort in einem "freien Fall" sieht. 01:16:03 Unterstützerdank Stefan bedankt sich bei den Unterstützern des Podcasts und weist auf die Möglichkeiten zur Förderung des Formats hin. 01:18:57 Rentenstreit in der CDU Stefan und Mick widmen sich dem innerparteilichen Konflikt der Union bezüglich des Rentenpakets der Bundesregierung, insbesondere dem Widerstand der Jungen Union unter Johannes Winkel. Sie analysieren die mediale Inszenierung eines "Showdowns" und das taktische Abstimmungsverhalten der Linken, das die Mehrheit der Koalition sicherte. Des Weiteren werden die Umfragewerte zur Rentenpolitik, die Debatte um eine "Lebensarbeitszeitrente" und die Einsetzung einer neuen Rentenkommission besprochen. 02:32:57 Krieg in der Ukraine Die Gastgeber beleuchten die Rekordumsätze der globalen Rüstungsindustrie und diskutieren Aussagen der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas zur Finanzierung der Verteidigung. Ein Schwerpunkt liegt auf den diplomatischen Aktivitäten der Trump-Vertrauten Steve Witkoff und Jared Kushner in Moskau und wie diese im Vergleich zu den Bemühungen europäischer Politiker wie Olaf Scholz und Emmanuel Macron dargestellt werden. 03:13:19 US Sicherheitsstrategie Abschließend analysieren Stefan und Mick die neue nationale Sicherheitsstrategie der USA, die scharfe Kritik an der europäischen Migrations- und Regulierungspolitik übt. Sie besprechen die Reaktionen deutscher Politiker, wie die Zurückweisung der Kritik durch den CDU-Abgeordneten Johann Wadephul, und ordnen das Papier in den Kontext der transatlantischen Beziehungen ein.

    Ganz große Momente
  5. 20/11/2025

    Der Billionenvernichter

    Unterstützen Dieser Podcast entsteht mithilfe seiner Präsentatorinnen, Produzenten und Unterstützerinnen. Wenn du gerne zuhörst, unterstütze uns finanziell: ♥️ DE55430609676040226300 oder via Paypal Shownotes Stefan und Mick widmen sich in dieser Episode intensiv der Debatte um den neuen Wehrdienst und analysieren die Berichterstattung anlässlich des 70. Geburtstags der Bundeswehr. Zudem beleuchten sie die innerparteilichen Diskussionen der Union zur Rentenpolitik sowie die aktuellen wirtschaftlichen Prognosen des Sachverständigenrats. 00:08:01 Ich war nicht im Presseclub ;( Stefan erläutert seine Abwesenheit beim „Presseclub“. Im Anschluss analysieren Stefan und Mick Ausschnitte der Sendung, in denen der Journalist Gabor Steingart zu Gast war. Steingart äußert sich darin zu Zukunftsszenarien, einem möglichen Währungsschnitt und dem demografischen Wandel, wobei er eine „Politik für Ältere“ konstatiert. Die Podcaster ordnen diese Aussagen ein und diskutieren deren Implikationen. 00:13:06 Neuer Wehrdienst Dieses Kapitel behandelt die umfassende Debatte zur Einführung eines neuen Wehrdienstmodells. Zunächst wird ein Zitat von Gabor Steingart besprochen, der die Priorität der Landesverteidigung gegenüber infrastrukturellen Mängeln an Schulen betont. Dem gegenübergestellt werden Berichte über Kinderarmut in Deutschland, basierend auf Zahlen von UNICEF. Im weiteren Verlauf analysieren Stefan und Mick Äußerungen von Verteidigungsminister Boris Pistorius, der von einem aktuellen Bewerberüberhang bei der Bundeswehr spricht. Es folgen Ausschnitte aus der Berichterstattung zum 70. Geburtstag der Bundeswehr, darunter ein Zitat von Norbert Röttgen zur Rolle Adenauers sowie die Rede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beim feierlichen Gelöbnis, in der er für eine allgemeine Dienstpflicht wirbt. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Berichterstattung von Korrespondentin Diana Zimmermann über die politischen Verhandlungen zum Wehrdienst, insbesondere bezüglich des „Losverfahrens“. Abschließend wird ein Interview mit einem Schülersprecher thematisiert, der die mangelnden Investitionen in die Jugend im Kontext der Wehrpflichtdebatte kritisiert. 01:34:16 Merz, JU, Rente Das Thema Rentenpolitik steht im Mittelpunkt dieses Abschnitts. Eingeleitet wird die Diskussion durch einen Clip von Gabor Steingart, der für eine Umstellung des Rentensystems auf den Kapitalmarkt plädiert. Stefan und Mick analysieren anschließend den Auftritt von CDU-Chef Friedrich Merz beim Deutschlandtag der Jungen Union. Merz weist dort Forderungen nach einer Absenkung des Rentenniveaus zurück. Kontrastiert wird dies mit Aussagen des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder, der Verständnis für die Positionen der Jungen Union signalisiert und Gesprächsbedarf mit der SPD anmeldet. Die Podcaster untersuchen die Dynamik dieses Konflikts innerhalb der Union. 02:20:09 Wirtschaftspolitik Stefan und Mick besprechen das Jahresgutachten der Wirtschaftsweisen. Die Vorsitzende Monika Schnitzer erläutert in eingespielten Clips die geringe Wachstumsprognose von 0,2 Prozent und geht auf die Bedeutung von „strukturellem Wachstum“ ein. Zudem wird der Dissens innerhalb des Gremiums thematisiert, insbesondere die Forderung von Veronika Grimm nach Ausgabenkürzungen sowie Nikola Fuchs-Schündelns Plädoyer für eine Reform der Erbschaftssteuer. Ergänzend betrachten die Podcaster Berichte über Infrastrukturprobleme bei der Deutschen Bahn, spezifisch die Sperrung am Kölner Hauptbahnhof und den Stand bei Stuttgart 21, sowie Entscheidungen des EU-Parlaments zur Lockerung des Lieferkettengesetzes. 03:03:15 Jungesellen & Feuerphalus Anhand eines Berichts aus dem Ahrtal diskutieren Stefan und Mick das Brauchtum der dortigen Junggesellenvereine. Der Beitrag zeigt den Bau meterhoher Holzkonstruktionen für Martinsfeuer in den Weinbergen und den Wettbewerb zwischen den Vereinen. 03:16:26 Neben der Spur Zum Abschluss geben Stefan und Mick einen Ausblick auf kommende Projekte und verabschieden sich.

    Der Billionenvernichter
  6. 10/11/2025

    Kommunale Weltpolitik

    Unterstützen Dieser Podcast entsteht mithilfe seiner Präsentatorinnen, Produzenten und Unterstützerinnen. Wenn du gerne zuhörst, unterstütze uns finanziell: ♥️ DE55430609676040226300 oder via Paypal Micks Podcast: Neben der Spur Stefan und Mick analysieren in dieser Episode die Berichterstattung über einen großen Waffenfund und die politischen Implikationen auf kommunaler Ebene. Weitere Schwerpunkte sind die Bürgermeisterwahl in New York City, die globalen wirtschaftlichen Spannungen sowie interne Debatten der CDU zur Syrien-Politik. 00:00:00 Fernsehpodcast 171 Stefan und Mick beginnen die Episode mit einer Betrachtung der technischen Probleme bei der Digitalfunk-Umrüstung der Bundeswehr. Sie kommentieren die Berichterstattung darüber und ziehen Vergleiche zu technischen Herausforderungen bei Fernsehsendern. 00:04:56 recht viele Neonazis Die Moderatoren diskutieren einen Nachrichtenbeitrag über einen umfangreichen Waffenfund und hinterfragen kritisch die behördliche Einschätzung, es gäbe keine rechtsextremen Bezüge. Anschließend thematisieren sie eine Studie zu Social-Media-Algorithmen und deren Einfluss auf die politische Wahrnehmung. Abschließend analysieren sie die pragmatische Amtsführung eines AfD-Bürgermeisters, der entgegen der Parteilinie Windkraft-Einnahmen nutzt. 00:57:32 Schwimmbäder und Weltpolitik Anhand der drohenden Schließung kommunaler Schwimmbäder diskutieren Stefan und Mick die Unterfinanzierung der Kommunen und stellen das "Bürgerbudget" in Merseburg als positives Gegenbeispiel vor. Sie thematisieren zudem die Diskrepanz zwischen offizieller und gefühlter Inflation sowie die Krise auf dem Wohnungsmarkt. Dabei kritisieren sie den Abriss von vorhandenem Wohnraum zugunsten teurer Neubauten. 01:41:36 Kommunalwahl in NYC Der Wahlsieg des Sozialisten Zoran Mamdani bei der Bürgermeisterwahl in New York City steht im Mittelpunkt dieses Kapitels. Stefan und Mick analysieren, wie Mamdani durch Fokus auf Sachthemen und als Gegenpol zum Establishment punkten konnte. Ergänzend besprechen sie ein Interview mit dem Autor George Packer über autoritäre Tendenzen in den USA unter Donald Trump. 02:28:52 Weltwirtschaftsdurcheinander Die Moderatoren betrachten die verschobenen Machtverhältnisse in der Weltwirtschaft nach dem APEC-Gipfel, bei dem sich Chinas Präsident Xi als Bewahrer des Welthandels inszenierte. Sie diskutieren die schwierige Position Europas zwischen den USA und China sowie aktuelle negative Wirtschaftsdaten aus Deutschland. Zudem thematisieren sie den maroden Zustand der deutschen Schieneninfrastruktur. 03:13:13 - Evonik Chef, ohje Stefan und Mick analysieren ein Interview mit Evonik-Chef Christian Kullmann, der sich gegen eine CO2-Bepreisung ausspricht. Sie kritisieren seine Argumentation, dass solche Abgaben die Innovationskraft der deutschen Industrie hemmten, als typische Unternehmer-Rhetorik. 03:38:22 CDU und Syrien Zum Abschluss besprechen die Moderatoren einen internen Konflikt der CDU bezüglich möglicher Rückführungen nach Syrien. Sie kontrastieren die skeptische Einschätzung des Außenpolitikers Wadephul mit den Forderungen anderer Parteimitglieder nach einer "patriotischen Pflicht" zur Rückkehr. Stefan und Mick bewerten diese Debatte als politisch motiviertes Manöver.

    Kommunale Weltpolitik
  7. 23/10/2025

    Stadtbild & Losverfahren

    Unterstützen Dieser Podcast entsteht mithilfe seiner Präsentatorinnen, Produzenten und Unterstützerinnen. Wenn du gerne zuhörst, unterstütze uns finanziell: ♥️ DE55430609676040226300 oder via Paypal 00:02:16 Merzens Stadtbild Die Episode beginnt mit der "Stadtbild"-Äußerung von Friedrich Merz und der Vagheit des Begriffs. Clips zeigen, wie Merz einen Zusammenhang zur Migration herstellt. Mick ordnet die Äußerung als politische Taktik der CDU ein, um vor Landtagswahlen das Thema "innere Sicherheit" zu besetzen. Stefan kontrastiert dies mit seiner eigenen Wahrnehmung von Problemen im Stadtbild, wie der Dominanz von Autos oder sichtbarer Armut. Ein Clip mit dem CDU-Politiker Manuel Hagel verdeutlicht, dass die Debatte primär um eine "empfundene Sicherheitslage" geführt wird. 01:21:57 Widerspruch von Frauen Die Reaktionen auf die "Töchter"-Äußerung von Friedrich Merz. Gezeigt wird der Protest von Frauen, darunter Luisa Neubauer und Ricarda Lang, unter dem Motto "Wir sind die Töchter". Stefans These lautet, dass dieser spezifische Widerspruch Merz dazu zwang, seine Aussagen aus dem Ausland zu präzisieren. Dabei habe Merz von einem Zettel abgelesen und die Notwendigkeit von Einwanderung für den Arbeitsmarkt betont, während er Probleme auf nicht-arbeitende Migranten beschränkte. 01:29:28 Merzens Brandbauer Die Stabilität der "Brandmauer" der CDU zur AfD, ausgelöst durch Äußerungen von Peter Tauber. Dessen Vorschlag war, notfalls mit der AfD abzustimmen, wenn andere Parteien CDU-Positionen nicht mittragen. Ein Clip der Thüringer CDU illustriert den Druck aus den Landesverbänden, die zwar Kooperationen ausschließen, aber Abstimmungen mit der AfD als "Realität" bezeichnen. Die Dementis von Friedrich Merz (eine Zusammenarbeit ausschließend) werden angesichts dieser Entwicklungen als wenig bedeutsam bewertet. 01:47:14 Korte, Krieg Die Regierungsarbeit der Koalition, gestützt auf Einschätzungen des Politikwissenschaftlers Karl-Rudolf Korte. Korte beschreibt die Regierung als "Defensivbündnis" und "atemlose Notgemeinschaft", die von gegenseitigem Misstrauen geprägt sei. Anschließend folgt die Berichterstattung zum Krieg, beginnend mit Warnungen deutscher Nachrichtendienste vor russischer Sabotage. Ein Beitrag über einen Drohnen-Wettbewerb in der Ukraine und Berichte über deutsche sowie EU-Pläne zur Stärkung der Luftverteidigung werden wiedergegeben. 01:57:38 Unterstützerdank Stefan dankt den Produzentinnen und Produzenten des Podcasts für ihre finanzielle Unterstützung. 02:00:32 Wehrpflicht durch Losverfahren, haha Der Koalitionsstreit um das neue Wehrdienstgesetz. Zentraler Streitpunkt ist die CDU-Forderung nach einem verpflichtenden Mechanismus (Losverfahren), falls die Freiwilligkeit nicht ausreicht. Es wird gezeigt, wie CDU-Politiker wie Jens Spahn und Norbert Röttgen das Losverfahren als "fair" und "gerecht" verteidigten. Dem gegenüber stehen die praktischen und verfassungsrechtlichen Probleme (Wehrgerechtigkeit), die bereits zur Abschaffung der Wehrpflicht führten (Zitat Thomas Wiegold). Die abgesagte Pressekonferenz dient als Beleg für das Chaos und den Widerstand von Verteidigungsminister Pistorius, der auf Attraktivität statt Zwang setzt. 02:57:35 Rente Abschließend der Koalitionsstreit zur Rente. Stefan merkt an, dass die Regierung sich nun gleichzeitig mit den Jungen (Wehrpflicht) und den Alten (Rente) anlege. Mick kritisiert das Schweigen junger linker Politiker zu diesen Themen, während junge Unions-Abgeordnete das Thema Generationengerechtigkeit besetzen. Das Kapitel schließt mit einem Clip von Moderatorin Wellmer, die an die Koalition appelliert, "geräuschlos" zu arbeiten, was von beiden als Teil des Problems bewertet wird.

    Stadtbild & Losverfahren

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Triggerwarnung, hier wird Fernsehen geschaut. Einschalten, hinschauen; nicht fragen, wieso? Mit diesem Podcast halten Aliens Kontakt zur Realität, wie man sie in den Medien für alte Leute zeigt. Ja, wir haben alle keine Fernseher mehr. Aber keine Altersgruppe wächst so schnell wie die der Fernsehzuschauer. Also bleiben auch wir noch eine Weile dran.