Hörspiel

Das ist SRF Hörspiel: Ob als aktuelles Dialekt-Hörspiel, als rasant inszenierter Radio-Krimi oder als intimes Hörstück, es erwarten Sie überraschende Hörgeschichten

  1. 1 day ago

    Junge Stimmen: «Hollderidai» von Studierenden der HKB

    Ein Haus führt ein Eigenleben, ein Zug bleibt kurz vor dem Ziel stehen, ein Langschläfer wird zum Tiger. Aus einer Sammlung von Prosatexten, Dialogen und Gedichten haben HKB-Studierende des 3. Jahrgangs Theater zehn Kurzhörspiele realisiert, die Wirklichkeit und Imagination miteinander verschränken. Wer das Hörspiel im Radio hören will: Samstag, 01.08.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Wie wird aus einem literarischen Text ein Hörspiel? Dieser Frage gingen Studierende des 3. Jahrgangs Theater nach. Auf der Grundlage von Texten von Studierenden des Literaturinstituts Biel entwickelten sie kurze Hörstücke. In der Auseinandersetzung mit Sprache, Stimme und Klang entstanden sehr unterschiedliche Arbeiten, die die Vielfalt akustischer Erzählformen hörbar machen: mal komisch, mal unheimlich, mal poetisch. ____________________ Mit: Jakob Dumke, Nellie Hächler, Valentin Händel, Franka Kohlmey, Onur Kurtulmus, Jon Mattmüller, Anouk Sarbacher, Judith Steinbrecher, Fabiola Strugalla, Janis Urosevic und Anna Sarah Waterstradt (3. Jahrgang Theater der Hochschule der Künste Bern) Texte: Selina Bertschi, Sophie Feuz, Sara Morf, Julia Ohm, Julia Stapf, Konstantin Stawenow und Lena Thomma (Studierende am Schweizer Literaturinstitut Biel) – Musik: Casey Calle – Tontechnik: Basil Kneubühler, Björn Müller, Tom Willen und Michael Studer – Regie: Johannes Mayr ____________________ Produktion: SRF/HKB 2026 ____________________ Dauer: 36′

  2. 2 days ago

    Warum syt dir so truurig – Das Phänomen Mani Matter (1973)

    Zum 90. Geburtstag von Mani Matter: Die legendäre Gedenksendung vom 1. Januar 1973. Kurz nach seinem viel zu frühen Tod erinnern sich zahlreiche Weggefährten an den Berner Liedermacher. Was ist das Geheimnis seiner musikalischen Wortkunst, die bis heute schweizweit Herz und Hirn ergreift? Wer das Hörspiel im Radio hören will:  Freitag, 31.07.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Am 4. August würde Mani Matter seinen 90. Geburtstag feiern. Der Ende November 1972 im Alter von 36 Jahren bei einem Autounfall tödlich verunglückte Künstler und Jurist bleibt vielen bis heute in lebhafter Erinnerung. Seine berndeutschen Chansons sind ein fester Teil des kulturellen Gedächtnisses der Schweiz, werden von Generation zu Generation weitergetragen und -gesungen und auch immer wieder neu interpretiert. Aber was war Mani Matter für ein Mensch, wie hat er die Welt gesehen, was hat ihn umgetrieben und inspiriert? Und vor allem: Wie entstanden seine phänomenalen Lieder, die uns bis heute nicht loslassen? Darüber machten sich in dieser Sondersendung von Radio SRF, die zu Beginn des Jahres 1973 ausgestrahlt wurde, Freunde und Kollegen aus Mani Matters privatem, beruflichen und künstlerischen Umfeld Gedanken – mit Einblicken, die bis heute aufschlussreich sind, und einen zuweilen auch schmunzeln lassen. Zu hören sind neben vielen anderen: Klaus Schädelin, Kurt Marti, Jacob Stickelberger, Fritz Widmer, Adolf Muschg, Emil Steinberger, Dimitri, Franz Hohler. Und natürlich Mani Matter himself, mit einer Auswahl seiner Lieder und Gedanken. ____________________ Mit: Mani Matter, Klaus Schädelin, Kurt Marti, Jacob Stickelberger, Fritz Widmer, Adolf Muschg, Emil Steinberger, Dimitri, Franz Hohler, Dieter Fringeli, Theo Hirsbrunner, Reynold Tschäppät, Peter Stein, Urs Brand, Josef Hofstetter, Jürg Müller, Werner Spirig, Andreas Schärer, Christoph Von Greyerz, Gerhard Schürch, Max Neuenschwander ____________________ Redaktion: Benno Kälin ____________________ Produktion: SRF 1973 ____________________ Dauer: ca. 50’ (gekürzte Sendeversion), bzw. 75’ (Originallänge, nur im Hörspiel-Podcast)

  3. 10 Jul

    «De Tod isch grüen» von Ernst Kappeler

    Bevor im Jahr 1968 der Studentenprotest auch in der Schweiz für Unruhe sorgte, kam ein Hörspiel zur Ausstrahlung, welches das damalige gesellschaftliche Klima eindrücklich darstellte. Die Sturheit des Patriarchats stand gegen den Geist des individualistischen Aufbruchs. Es drohte die Eskalation. Wer das Hörspiel im Radio hören will: Freitag, 10.07.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 «De Tod isch grüen» entstand im März 1968. Die Vorlage von Ernst Kappeler wurde im Rahmen eines Wettbewerbes für Mundarthörspiele ausgezeichnet, und dies zu Recht, gehört das Stück doch zu den wichtigsten fiktionalen Zeitdokumenten im SRF-Radioarchiv. Und: Es ist aktuell wie eh und je. Der Selbstmordversuch einer Schülerin hat Folgen für den Lehrer, für die Schule, für das ganze Dorf. Nichts ist mehr, wie es war. Die gesellschaftlichen Mechanismen, die sich in Gang setzen, sind nur allzu bekannt. Ein Schuldiger muss her, und der ist schnell gefunden: der Lehrer mit seinen nicht immer konformen Methoden. Wie ein Verbrecher muss er sich vor der Schulpflege rechtfertigen. Doch dieser Lehrer hat sich längst in seine eigene Welt zurückgezogen. Seine Wahrheit ist nicht die der anderen. Und sie steht nicht im Stundenplan. ____________________ Mit: Fred Tanner (Lehrer, Erzähler), René Scheibli (Bruno), Valerie Steinmann (Magdalena, Mädchenstimme), Paul Bühlmann (Präsident), Alfred Schlageter (Pfarrer), Eva Wächter (Schulpflegerin, Frauenstimme), Inigo Gallo (Schulpfleger), Ruedi Walter (Doktor), Christian Huber (Aktuar), Margrit Rainer (Krankenschwester), Anneliese Betschart (Frauenstimme), Elisabeth Schnell (Frauenstimme), Vincenzo Biagi (Männerstimme) u.v.a. ____________________ Tontechnik: Irmgard Bichler und Willy Helbig – Regie: Robert Bichler ____________________ Produktion: SRF 1968 ____________________ Dauer: 44’

  4. 25 Jun

    «Undine geht» von Ingeborg Bachmann

    Klangkunst und Sprachexperiment. Ingeborg Bachmanns Version des antiken «Undine»-Mythos: Die Wasserfrau ist hier eine geistig unabhängige, selbständige Muse, die die Männer versteht, und zu der diese sich hingezogen fühlen. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 27.06.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Undine sieht sich indessen von den Männern – die sie «Ungeheuer», «Monster» oder einfach nur «Hans» nennt – verraten und rechnet mit ihnen ab. Bachmann verleiht Undine allerdings nicht nur die Stärke und die Selbständigkeit, die sonst nur Männern zugesprochen werden, sondern unterwirft sie auch dem Zwang, die Männer zu lieben. Sie muss aus dem Meer auftauchen, Hans rufen, die Männer locken und besitzen. Das «unwahrscheinlich Geglückte» (Peter von Matt) des Textes hat eine nicht geglückte, vielmehr noch verratene Liebe zum Gegenstand, die Unmöglichkeit einer absoluten Liebe in der Welt der Menschen, der Männer und ihrer Frauen, die sich aus ihren erstarrten Ordnungen nicht herauslocken lassen. Undine ist nicht die Frau schlechthin, sondern eher eine Gegenfrau, die Stimme des ganz Anderen. ____________________ Mit: Inka Friedrich und Monika Koch sowie Lauren Newton (Gesang) und Fritz Hauser (Perkussion) ____________________ Komposition: Fritz Hauser – Tontechnik: Jack Jakob und Jacqueline Stocker – Regie: Fritz Hauser und Stephan Heilmann ____________________ Produktion: SRF 1993 ____________________ Dauer: 49’

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