Nur eine Frage

„Können Maschinen denken?“, „Ist Demokratie die beste Staatsform?“, „Ist Armut erblich?“. Oder: „Existiere ich wirklich?“ Das sind einfache, aber grundlegende Fragen, die viele von uns umtreiben, und auf die eine klare Antwort oft schwer zu finden ist. In dem Podcast „Nur eine Frage“ stellen wir diese vermeintlich simplen „Kinderfragen“ – der bestmöglichen Expertin, dem bestmöglichen Experten, den wir für das jeweilige Thema finden konnten. Wir haken so lange nach, bis wir eine definitive Antwort bekommen, am besten in Form eines klaren „Ja“ oder „Nein“.

  1. há 1 dia

    Does the World Need Borders, Kwame Anthony Appiah?

    Der Philosoph Kwame Anthony Appiah erklärt, was Grenzen genau schützen, warum sie ethische Regeln brauchen und wie ihre Zukunft aussehen könnte.  Im ZEIT-Podcast »Nur eine Frage« stellt ZEIT-Chefredakteur Jochen Wegner einfache, aber grundlegende Fragen, die viele von uns umtreiben, auf die eine klare Antwort jedoch schwer zu finden ist. Wir befragen die bestmögliche Expertin, den bestmöglichen Experten, den wir für das jeweilige Thema finden können.  In dieser Folge von »Nur eine Frage« stellen wir Kwame Anthony Appiah die Frage: »Braucht die Welt Grenzen?« Aufgezeichnet wurde das Gespräch nur drei Tage, nachdem rund 60.000 Menschen an einem einzigen Tag von Marokko in die spanische Enklave Ceuta migriert waren. Ein Rekord, der Europa einmal mehr vor die Frage stellte, wofür seine Grenzen eigentlich da sind.  Kwame Anthony Appiah ist einer der einflussreichsten Philosophen der Gegenwart. Geboren in London, aufgewachsen im ghanaischen Kumasi, ausgebildet in Cambridge, lehrt er heute Philosophie und Recht an der New York University. Als Sohn eines ghanaischen Vaters und einer britischen Mutter hat er sein ganzes Leben lang genau jene Grenzen überschritten, über die er nachdenkt – zwischen Nationen, Kulturen und Identitäten. Sein Buch Cosmopolitanism, prägte eine Denktradition, The Lies That Bind vor allem die Debatte über Identität. Appiah wurde von Barack Obama mit der National Humanities Medal ausgezeichnet, der höchsten Auszeichnung der USA im Bereich der Geisteswissenschaften. Er ist Präsident der American Academy of Arts and Letters und beantwortet in seiner Kolumne The Ethicist im New York Times Magazine seit mehr als zehn Jahren moralische Fragen des alltäglichen Lebens.  Im Podcast beantwortet Appiah die Frage mit einem Ja. »Wenn wir davon ausgehen, dass wir Staaten brauchen, einzelne Nationen, dann brauchen diese auch Grenzen. Staaten müssen nun mal regeln können, wer dazugehört und wer nicht.«  Appiah erklärt, warum er kein Fan eines »Superstaates« ist: Die Welt brauche Grenzen, nicht weil Abschottung gut wäre, sondern weil eigenständige Staaten ein Gegengewicht gegen die Konzentration von Macht bilden. Bei einem Weltstaat sei zwar Steuerflucht schwieriger, und manche internationalen Probleme ließen sich leichter lösen, aber wenn ein solcher Staat scheitern würde, gäbe es kaum eine oppositionelle Kraft, die ihn korrigieren könnte. Die Konzentration zu großer Macht an einem Ort berge immer die Gefahr ihres Missbrauchs, so Appiah.  Er führt aus, dass Grenzen außerdem dezentrale Entscheidungen ermöglichten. Ein Vorteil föderalistisch organisierter Staaten sei zum Beispiel, dass politische Experimente möglich seien. Als Beispiel nennt er die Gesundheitsreform in den USA, später als Obamacare bekannt geworden, die zuerst in Massachusetts getestet und daraufhin auf nationaler Ebene übernommen wurde.  Gleichzeitig bedeute die Notwendigkeit von Landesgrenzen nicht, dass diese schwer zu überwinden sein müssten oder keine Verantwortung gegenüber den Menschen außerhalb dieser Grenzen bestünde. »Staaten haben das Recht, ihre Grenzen zu kontrollieren. Aber dieses Recht hat ethische Grenzen«, sagt Appiah.  Er hofft auf eine Zukunft, in der Grenzen weniger angstbesetzte Orte sind und Menschen sich vor allem aus Neugier über sie hinwegbewegen. Appiah beantwortet die Frage, ob es in Zukunft mehr oder weniger Grenzen geben wird und wie diese aussehen könnten. Er spricht über Migration, Zugehörigkeit, gemeinsames Vergessen und Identität, auch seine eigene – und darüber, warum man seine Identität mit einer gewissen Lockerheit tragen sollte.   Redaktion: Sophie Hübner, Tobias Oellig Videoproduktion: Nele Vogel, Iona Young Visuelle Produktion: Michael Pfister Kamera, Schnitt & Ton: ifbbw Visual Director: Malin Schulz Photo Director: Tina Ahrens Design: Adele Ogiermann, Jan Lichte Animation: Axel Rudolph Musik: Konrad Peschmann Logo: Lea Dohle Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier. Abonnieren Sie auch unseren »N1F«-Newsletter. Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an n1f@zeit.de.

    Does the World Need Borders, Kwame Anthony Appiah?
  2. há 1 dia

    KI-Übersetzung: Braucht die Welt Grenzen, Kwame Anthony Appiah?

    Der Philosoph Kwame Anthony Appiah erklärt, was Grenzen genau schützen, warum sie ethische Regeln brauchen und wie ihre Zukunft aussehen könnte.  Im ZEIT-Podcast »Nur eine Frage« stellt ZEIT-Chefredakteur Jochen Wegner einfache, aber grundlegende Fragen, die viele von uns umtreiben, auf die eine klare Antwort jedoch schwer zu finden ist. Wir befragen die bestmögliche Expertin, den bestmöglichen Experten, den wir für das jeweilige Thema finden können. Dies ist die KI-Übersetzung des englischen Originalgesprächs.  In dieser Folge von »Nur eine Frage« stellen wir Kwame Anthony Appiah die Frage: »Braucht die Welt Grenzen?« Aufgezeichnet wurde das Gespräch nur drei Tage, nachdem rund 60.000 Menschen an einem einzigen Tag von Marokko in die spanische Enklave Ceuta migriert waren. Ein Rekord, der Europa einmal mehr vor die Frage stellte, wofür seine Grenzen eigentlich da sind.  Kwame Anthony Appiah ist einer der einflussreichsten Philosophen der Gegenwart. Geboren in London, aufgewachsen im ghanaischen Kumasi, ausgebildet in Cambridge, lehrt er heute Philosophie und Recht an der New York University. Als Sohn eines ghanaischen Vaters und einer britischen Mutter hat er sein ganzes Leben lang genau jene Grenzen überschritten, über die er nachdenkt – zwischen Nationen, Kulturen und Identitäten. Sein Buch Cosmopolitanism, prägte eine Denktradition, The Lies That Bind vor allem die Debatte über Identität. Appiah wurde von Barack Obama mit der National Humanities Medal ausgezeichnet, der höchsten Auszeichnung der USA im Bereich der Geisteswissenschaften. Er ist Präsident der American Academy of Arts and Letters und beantwortet in seiner Kolumne The Ethicist im New York Times Magazine seit mehr als zehn Jahren moralische Fragen des alltäglichen Lebens.  Im Podcast beantwortet Appiah die Frage mit einem Ja. »Wenn wir davon ausgehen, dass wir Staaten brauchen, einzelne Nationen, dann brauchen diese auch Grenzen. Staaten müssen nun mal regeln können, wer dazugehört und wer nicht.«  Appiah erklärt, warum er kein Fan eines »Superstaates« ist: Die Welt brauche Grenzen, nicht weil Abschottung gut wäre, sondern weil eigenständige Staaten ein Gegengewicht gegen die Konzentration von Macht bilden. Bei einem Weltstaat sei zwar Steuerflucht schwieriger, und manche internationalen Probleme ließen sich leichter lösen, aber wenn ein solcher Staat scheitern würde, gäbe es kaum eine oppositionelle Kraft, die ihn korrigieren könnte. Die Konzentration zu großer Macht an einem Ort berge immer die Gefahr ihres Missbrauchs, so Appiah.  Er führt aus, dass Grenzen außerdem dezentrale Entscheidungen ermöglichten. Ein Vorteil föderalistisch organisierter Staaten sei zum Beispiel, dass politische Experimente möglich seien. Als Beispiel nennt er die Gesundheitsreform in den USA, später als Obamacare bekannt geworden, die zuerst in Massachusetts getestet und daraufhin auf nationaler Ebene übernommen wurde.  Gleichzeitig bedeute die Notwendigkeit von Landesgrenzen nicht, dass diese schwer zu überwinden sein müssten oder keine Verantwortung gegenüber den Menschen außerhalb dieser Grenzen bestünde. »Staaten haben das Recht, ihre Grenzen zu kontrollieren. Aber dieses Recht hat ethische Grenzen«, sagt Appiah.  Er hofft auf eine Zukunft, in der Grenzen weniger angstbesetzte Orte sind und Menschen sich vor allem aus Neugier über sie hinwegbewegen. Appiah beantwortet die Frage, ob es in Zukunft mehr oder weniger Grenzen geben wird und wie diese aussehen könnten. Er spricht über Migration, Zugehörigkeit, gemeinsames Vergessen und Identität, auch seine eigene – und darüber, warum man seine Identität mit einer gewissen Lockerheit tragen sollte.   Redaktion: Sophie Hübner, Tobias Oellig Videoproduktion: Nele Vogel, Iona Young Visuelle Produktion: Michael Pfister Produktion: ifbbw, Pool Artists Visual Director: Malin Schulz Photo Director: Tina Ahrens Design: Adele Ogiermann, Jan Lichte Animation: Axel Rudolph Musik: Konrad Peschmann Logo: Lea Dohle Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier. Abonnieren Sie auch unseren »N1F«-Newsletter. Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an n1f@zeit.de.

    KI-Übersetzung: Braucht die Welt Grenzen, Kwame Anthony Appiah?
  3. 5 de ago.

    Braucht Deutschland neue Atomkraftwerke, Anke Weidlich?

    Das Land diskutiert über einen Wiedereinstieg in die Kernkraft. Anke Weidlich erklärt, was gegen neue Atomkraftwerke spricht – und was die Alternativen sein könnten.   Im Podcast »Nur eine Frage« stellt ZEIT-Chefredakteur Jochen Wegner einfache, aber grundlegende Fragen, auf die eine klare Antwort schwer zu finden ist. Er befragt die bestmögliche Expertin, den bestmöglichen Experten, den wir für das jeweilige Thema finden können – und versucht, eine klare Antwort zu bekommen.   Seit April 2023 produziert Deutschland keinen Atomstrom mehr. Doch die Debatte über einen Wiedereintritt ist zurück. Ursula von der Leyen nannte die Abkehr in Europa einen strategischen Fehler. Und mit den Small Modular Reactors (SMR) rückt eine neue Generation von Miniatomkraftwerken in den Fokus.  In dieser Folge von »Nur eine Frage« stellen wir Anke Weidlich die Frage: Braucht Deutschland neue Atomkraftwerke?   Anke Weidlich ist Professorin für Technologien der Energieverteilung an der Universität Freiburg. Sie forscht zu nachhaltigen Energiesystemen, Strommarktgestaltung, Smart Grids und Flexibilitätsnutzung. In der Lehre behandelt sie Grundlagen zum Betrieb des Stromsystems, Optimierung und Prognosen. Sie gehört der 2011 von der Bundesregierung eingesetzten Expertenkommission zum Energiewende-Monitoring an. Neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit engagiert sich Weidlich in nationalen Forschungs- und Beratungsgremien zur Energie- und Klimapolitik, darunter in der Akademieninitiative Energiesysteme der Zukunft (ESYS).    Weidlichs Antwort lautet: nein. Im Podcast erklärt sie zunächst die technischen Grundlagen des Stromsystems: Warum die Frequenzhaltung im Netz so wichtig ist, wie rotierende Generatoren den Takt vorgeben, und warum man dafür kein Atomkraftwerk benötigt.   Ökonomisch wiegt für Weidlich ein weiterer Punkt: Kernkraftwerksneubauten seien in Europa und den USA sehr teuer und langwierig geworden. Sie erklärt außerdem, dass ein Grundlastkraftwerk, etwa ein Kernkraftwerk, am rentabelsten ist, wenn es möglichst gleichmäßig durchläuft. Das passe wiederum schlecht zu einem System, das auf variablen Erneuerbaren basiere. »Was wir brauchen, ist eine Technologie mit niedrigen Kapitalkosten, selbst wenn sie im Betrieb teuer ist, weil man sie nur in den Stunden benötigt, in denen wenig Erneuerbare vorhanden sind«, sagt Weidlich. Im Gespräch verweist sie auf die rasante Entwicklung der Erneuerbaren, erklärt, welche Rolle Batteriespeicher für eine zuverlässige Energieversorgung spielen und warum in vielen Bereichen die Lösung der Zukunft mit Wasserstoff zu tun habe.   Auch die viel diskutierten Small Modular Reactors sieht Weidlich skeptisch: Laut einer Studie wären etwa 3.000 SMRs nötig, um überhaupt Wettbewerblichkeit zu erreichen; kommerzielle Reaktoren gebe es aktuell aber noch nicht.  Mit Blick in die Zukunft rät Weidlich: »Fördert keine Technologie weiter, die keine Zukunft hat. Setzt stattdessen auf die, die Ausbaupotenzial haben. Man kann nicht in eine Welt zurück, die man mal hatte.«    Moderation: Jochen Wegner Redaktion: Jens Lubbadeh, Sophie Hübner Videoproduktion: Lucie Liu, Iona Young Visuelle Produktion: Michael Pfister Kamera, Schnitt & Ton: ifbbw Visual Director: Malin Schulz Photo Director: Tina Ahrens Design: Adele Ogiermann, Jan Lichte Animation: Axel Rudolph Musik: Konrad Peschmann Logo: Lea Dohle   Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier. Abonnieren Sie auch unseren »N1F«-Newsletter. Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an n1f@zeit.de.

    Braucht Deutschland neue Atomkraftwerke, Anke Weidlich?
  4. 22 de jul.

    Machen Displays Kinder krank, Julia Brailovskaia?

    Social Media erst ab 14? Sollte Deutschland dem Beispiel Australiens folgen? Eine Psychologin erklärt, wie Social-Media-Sucht entsteht und was Eltern tun können.    Im ZEIT-Podcast »Nur eine Frage« stellt ZEIT-Chefredakteur Jochen Wegner einfache, aber grundlegende Fragen, die viele von uns umtreiben, auf die eine klare Antwort jedoch oft schwer zu finden ist. Wir befragen die bestmögliche Expertin, den bestmöglichen Experten, den wir für das jeweilige Thema finden können.     Jedes fünfte Kleinkind in Deutschland besitzt ein Tablet, 60 Prozent der Elfjährigen haben ein Smartphone, Jugendliche verbringen im Schnitt dreieinhalb Stunden täglich in den sozialen Medien. Die Weltgesundheitsorganisation vermutet bei jedem zehnten deutschen Jugendlichen ein suchtartiges Verhalten. Eine Frage, die fast jede Familie umtreibt.    In dieser Ausgabe von »Nur eine Frage« wollen wir wissen: Machen Displays Kinder krank? Unser Gast dieses Mal ist die Psychologin Julia Brailovskaia. Sie ist Professorin am Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit der Ruhr-Universität Bochum und eine der führenden deutschen Stimmen zum Thema. Im letzten Jahr hat sie als Erstautorin die maßgebliche Stellungnahme der Leopoldina, der Nationalen Akademie der Wissenschaften, mitverfasst. Sie gehört zu den wenigen Forscherinnen, die kontrollierte Interventionsstudien durchführen – also versuchen, Ursache und Wirkung wirklich auseinanderzuhalten.    Für Brailovskaia ist die Antwort auf die Frage eher ein Ja als ein Nein. Denn absolute Gewissheit ist bei diesem Thema schwierig bis unmöglich zu erlangen, erklärt die Forscherin im N1F-Gespräch. Das Problem: Um wirklich eindeutig sagen zu können, dass Smartphones krank machen, müsste man zwei Versuchsgruppen über einen langen Zeitraum hinweg unter Laborbedingungen miteinander vergleichen. Die eine Gruppe würde Smartphones und soziale Medien nutzen, die andere nicht. Nur solch ein Experiment könnte die von vielen vermutete negative Wirkung der sozialen Medien auf die psychische Gesundheit einwandfrei belegen. Solch ein Experiment wäre aber ethisch nicht verantwortbar, schon gar nicht bei Kindern und Jugendlichen. Die Forscherin mahnt dennoch, trotz der Beweislücke, aktiv zu werden: »Es muss das Vorsorgeprinzip gelten. Auch wenn nicht genug Evidenz da ist, es aber Hinweise gibt, dann müssen wir handeln.«     Denn es gibt alarmierende Hinweise. Die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen hat sich weltweit verschlechtert, wie Daten der OECD zeigen – und das schon vor der Covidpandemie. Der Sozialpsychologe Jonathan Haidt vermutet, dass diese Entwicklung nicht zufällig zeitlich mit dem Aufkommen der Smartphones zusammenfällt. Brailovskaia hat in vielen Studien untersucht, wie sich ein vorübergehender Verzicht oder auch nur eine Verminderung der Bildschirmzeit auf die Psyche auswirkt: »Sobald wir die Social-Media-Zeit etwa um 20 oder 30 Minuten pro Tag für zwei Wochen reduzieren, steigen die Werte der psychischen Gesundheit. Also: Depressivität reduziert sich, die Lebenszufriedenheit verbessert sich. Das sind die Studien, die uns wirklich kausale Aussagen ermöglichen.«    Es sei aber gar nicht so sehr die reine Bildschirmzeit, sondern vielmehr die emotionale Bindung an das Gerät, insbesondere an die sozialen Medien, die problematisch ist. »Wenn ich fünf Stunden irgendwohin fahre und das Navi läuft, habe ich es lange genutzt. Aber es macht mich nicht süchtig und schadet meiner psychischen Gesundheit nicht. Wenn ich diese fünf Stunden aber in den sozialen Medien war, weil sie für mich eine emotionale Bedeutung haben, hat das ganz andere Auswirkungen.« Die Forscherin plädiert daher für ein Verbot von sozialen Medien für Jugendliche unter 14 Jahren.     Moderation: Jochen Wegner Redaktion: Jens Lubbadeh, Sophie Hübner Videoproduktion: Nele Vogel, Iona Young Visuelle Produktion: Michael Pfister Kamera, Schnitt & Ton: ifbbw Visual Director: Malin Schulz Photo Director: Tina Ahrens Design: Adele Ogiermann, Jan Lichte Animation: Axel Rudolph Musik: Konrad Peschmann Logo: Lea Dohle   Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier. Abonnieren Sie auch unseren »N1F«-Newsletter.  Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an n1f@zeit.de.

  5. 8 de jul.

    Haben wir einen freien Willen, John-Dylan Haynes?

    Der Neurowissenschaftler kann Entscheidungen Sekunden im Voraus vorhersagen. Warum John-Dylan Haynes trotzdem an den freien Willen glaubt.  Im Podcast »Nur eine Frage« stellt ZEIT-Chefredakteur Jochen Wegner einfache, aber grundlegende Fragen, auf die eine klare Antwort schwer zu finden ist. Er befragt die bestmögliche Expertin, den bestmöglichen Experten, den wir für das jeweilige Thema finden können – und versucht, eine klare Antwort zu bekommen.  Kaffee oder Tee? Kündigen oder bleiben? Zug oder Flugzeug? Unser Alltag wäre kaum auszuhalten ohne die Vorstellung, dass wir der Urheber unseres Handelns sind. Dass man auch anders hätte entscheiden können. Aber ist das wirklich so? Sind wirklich wir die, die die Entscheidungen treffen? Oder zieht jemand oder etwas in unserem Hirn in Wahrheit die Strippen, ohne dass wir es bemerken?  Die Frage nach dem freien Willen hat schon antike Philosophen beschäftigt. Aber so richtig Fahrt aufgenommen hat sie erst nach den berühmten Experimenten des US-amerikanischen Neurowissenschaftlers Benjamin Libet Anfang der 1980er-Jahre. Libet zeigte: Bereits Sekunden vor einer bewussten Entscheidung treten Signale im Gehirn auf, die der bewussten Entscheidung vorausgehen. Diese Erkenntnis versetzte Hirnforscher in Aufruhr. Sie begannen sich zu fragen, ob der freie Wille womöglich nur eine Illusion sei.  In der aktuellen Ausgabe von »Nur eine Frage« wollen wir daher von John-Dylan Haynes wissen: Haben wir einen freien Willen?  John-Dylan Haynes ist Psychologe, Neurowissenschaftler und Professor an der Charité in Berlin. Mit seinen Experimenten im Kernspintomografen hat er weltweit für Aufsehen gesorgt: Er konnte zeigen, dass Entscheidungen im Gehirn vorbereitet werden, bevor wir sie bewusst treffen – mitunter bis zu zehn Sekunden vorher. Seine Studie »Unconscious Determinants of Free Decisions in the Human Brain«, veröffentlicht in Nature Neuroscience, hat die Debatte über den freien Willen weiter angeheizt und auf eine neue Stufe gehoben.   Im Gespräch sagt Haynes, dass sehr unterschiedliche Auffassungen darüber existieren, was freier Wille eigentlich meint. Einigt man sich auf die Frage, ob man eigene Entscheidungen treffen kann, müsse man sich klarmachen: Nichts geht ohne das Gehirn. Haynes: »Im Gehirn wirken die biologischen Prozesse nach den Naturgesetzen, und wir können uns mit unseren Entscheidungen nicht darüber hinwegsetzen.«  Doch ist es nicht erschütternd, dass Entscheidungen erst in unser Bewusstsein dringen, wenn sie in Wahrheit schon mindestens zehn Sekunden im Voraus angebahnt werden? Haynes findet: nicht wirklich. »Hirnvorgänge laufen ab wie eine Kaskade von Dominosteinen – irgendwo zwischendrin entscheide ich mich, und davor ist im Kausalgeschehen des Gehirns etwas passiert.«  Haynes hat im Laufe seiner Forschung die berühmten Libet-Experimente, auf denen die Diskussion um den freien Willen basierte, im Kern entkräftet. Denn er konnte zeigen: Selbst wenn man mithilfe von Hirnmessungen Entscheidungen Sekunden im Voraus mit immerhin 70-prozentiger Genauigkeit voraussagen kann, bedeutet das nicht, dass alles bereits festgelegt ist: Menschen können Entscheidungen – auch das zeigen Haynes’ Experimente – abbrechen und sich umentscheiden. Daher sieht Haynes die Sache differenzierter als viele seiner Kollegen – und besteht darauf, dass Vorhersage nicht dasselbe ist wie Vorherbestimmung.  Moderation: Jochen Wegner Redaktion: Jens Lubbadeh Visuelle Produktion: Michael Pfister Schnitt & Ton: ifbbw Visual Director: Malin Schulz Photo Director: Tina Ahrens Design: Adele Ogiermann, Jan Lichte Animation: Axel Rudolph Musik: Konrad Peschmann Logo: Lea Dohle Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an n1f@zeit.de. Alle »N1F«-Folgen finden Sie unter www.zeit.de/n1f. Dort können Sie auch den »N1F«-Newsletter abonnieren.

  6. 24 de jun.

    War früher alles besser, Katja Hoyer?

    Menschen neigen dazu, die Vergangenheit besser zu bewerten, als sie objektiv war. War das schon immer so – und wie sollte die Politik darauf reagieren?    Im ZEIT-Podcast »Nur eine Frage« stellt ZEIT-Chefredakteur Jochen Wegner einfache, aber grundlegende Fragen, die viele von uns umtreiben, auf die eine klare Antwort jedoch oft schwer zu finden ist. Wir befragen die bestmögliche Expertin, den bestmöglichen Experten, den wir für das jeweilige Thema finden können.     In dieser Ausgabe von Nur eine Frage wollen wir wissen: War früher alles besser? Unser Gast dieses Mal ist die Historikerin Katja Hoyer. Sie wurde 1985 in Guben geboren, in der damaligen »Wilhelm-Pieck-Stadt« der DDR. Ihr Vater war Offizier in der Nationalen Volksarmee, als die Mauer fiel, war sie vier Jahre alt. Studiert hat Hoyer Geschichte in Jena, sie lebt und arbeitet seit über fünfzehn Jahren in Großbritannien – am King’s College in London, als Fellow der Royal Historical Society. Katja Hoyer hat drei Bücher über entscheidende Abschnitte deutscher Geschichte geschrieben: das Kaiserreich, die Weimarer Republik und die DDR – drei Epochen, die von Nachgeborenen oft verklärt wurden. Die Sunday Times nennt sie »Britain’s favourite German historian«. In Deutschland jedoch ist sie nicht unumstritten: Ihr DDR-Buch Diesseits der Mauer löste 2023 eine der heftigsten Geschichtsdebatten der letzten Jahre aus – mit dem Vorwurf, sie würde die DDR rosarot weichzeichnen. Ihr neues BuchWeimar. Glanz und Grauen der deutschen Geschichte erschien im Mai und stößt ebenfalls auf große mediale Resonanz.    Hoyers klare Antwort auf die Frage lautet »Nein«. Nostalgie sei ein Phänomen, das die Menschheit vermutlich schon immer begleitet habe. »Jeder durchlebt seine Kindheit und Jugend und fragt sich später, wie er an den Punkt gekommen ist, an dem er heute steht. Dabei neigt man dazu, die eigene Vergangenheit positiver zu bewerten, als sie tatsächlich gewesen ist.« Insbesondere in Krisenzeiten griffen Menschen bevorzugt auf vermeintlich positivere Vergangenheit zurück.     Wie aber lässt sich ein objektives Bild der Vergangenheit zeichnen? Hoyer betont, dass es zwar objektive Fakten und in diesem Sinn eine historische Realität gebe. Das könne man einfach festmachen daran, wann welche Gesetze erlassen und welche Entscheidungen getroffen wurden. Aber wie wurden diese dann von den Menschen erlebt? »Hier beginnt die Interpretation«, sagt die Historikerin.Hoyer betont auch die Gleichzeitigkeit widersprüchlicher Erfahrungen: Am Beispiel der DDR oder der NS-Zeit zeigt sie, dass positive individuelle Alltagserfahrungen neben Unterdrückung und Verbrechen existieren konnten.  »In dieser Gleichzeitigkeit liegt das Entscheidende: Menschen erleben moralische Brüche, reagieren innerlich unterschiedlich, aber der Alltag läuft weiter.« Diese Mischung aus Verdrängung, Gewöhnung und Alltagsbindung erkläre vieles, sagt Hoyer. »Menschen müssen nicht aktiv zustimmen, um Teil solcher Entwicklungen zu werden – oft reicht es, nicht zu handeln und weiterzumachen wie bisher.«    Produktion: ifbbw  Redaktion: Tobias Oellig, Jens Lubbadeh   Visuelle Produktion: Michael Pfister    Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier. Abonnieren Sie auch unseren N1F-Newsletter.  Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an n1f@zeit.de.

  7. 10 de jun.

    Can the Middle East Conflict Be Resolved, Dennis Ross?

    Kaum ein US-Diplomat war dem israelisch-palästinensischen Friedensprozess über so viele Jahre so nah wie Dennis Ross. Er sagt: Es gibt eine Lösung. Aber sie dauert.   Im ZEIT-Podcast »Nur eine Frage« stellt ZEIT-Chefredakteur Jochen Wegner einfache, aber grundlegende Fragen, die viele von uns umtreiben, auf die eine klare Antwort jedoch oft schwer zu finden ist. Wir befragen die bestmögliche Expertin, den bestmöglichen Experten, den wir für das jeweilige Thema finden können.  In dieser Folge von Nur eine Frage stellen wir dem US-amerikanischen Diplomaten Dennis Ross die Frage: »Kann der Nahostkonflikt gelöst werden?«  Dennis Ross, geboren 1948, ist eine bedeutende Figur der amerikanischen Nahost-Diplomatie. In den Achtzigerjahren war er Mitbegründer des Washington Institute for Near East Policy, 1988 wurde er zum Chefunterhändler für die Nahost-Friedensgespräche ernannt. Er überzeugte arabische und israelische Politiker, an der historischen Madrider Konferenz teilzunehmen, die den Friedensprozess in Gang setzte. In den Jahren danach spielte Ross eine Schlüsselrolle bei den Verhandlungen über die Osloer Abkommen, das Interimsabkommen von 1995 und das Hebron-Abkommen. Mit dem Ende von Bill Clintons Amtszeit endete auch seine Zeit als Sondergesandter.     Seine Antwort auf die Frage »Kann der Nahostkonflikt gelöst werden?« lautet: »Ja, er kann gelöst werden. Aber nicht so bald.« Das Trauma des 7. Oktober habe beide Seiten so tief getroffen, dass sich Israelis und Palästinenser in der schlechtesten Lage befänden, die Ross in fast 40 Jahren erlebt habe. »Dieses gegenseitige Trauma macht es beiden Seiten unmöglich, sich den Schmerz des anderen vorzustellen, jeder sieht nur den eigenen.«  Im Kern, erklärt Ross, sei der Nahostkonflikt, wenn wir ihn als Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern definieren, einfach zu beschreiben: zwei nationale Bewegungen, die um denselben Raum konkurrieren. Beide hätten einen Anspruch auf das Land, beide eine tiefe, darin verwurzelte Identität, und keine Seite werde diese aufgeben. Deshalb sei die Vorstellung einer Einstaatenlösung eine Illusion. Die langfristige Lösung seien zwei Staaten für zwei Völker. »Davon aber sind wir im Moment  weit entfernt«, so Ross.   Über die aktuellen Führungsfiguren urteilt Ross: »Solange Netanjahu und Abbas da sind, ist kein Frieden möglich.« Entscheidend für die Zukunft sei die Rolle der arabischen Staaten: Sie müssten eine neue palästinensische Führung aufbauen und ihr Legitimität verleihen – aber auch Druck ausüben. Die USA allein könnten den Konflikt nicht lösen, auch wenn sie ein Akteur mit unvergleichlichem Einfluss auf Israel sind.  Auch für Deutschland hat Ross einen Rat: Die Bundesregierung habe eine einzigartige Position, weil die deutsche Stimme in Israel nicht einfach abgetan werden könne. Deutschland solle Hilfe anbieten, aber auch klar benennen, was es im Gegenzug erwarte. Nur Kritik zu üben, führe dazu, dass die Israelis abschalteten.  Den Ausgangspunkt für Frieden sieht Ross in Gaza: Wiederaufbau im Tausch gegen die Entwaffnung der Hamas. Parallel müsse die Palästinensische Autonomiebehörde reformiert werden. Dann könne man beide Seiten auf praktischer Ebene wieder zusammenbringen und Kooperation ermöglichen. Dadurch, so Ross, »lässt sich etwas zurückgewinnen, das derzeit fehlt: der Glaube, dass Fortschritt überhaupt möglich ist.« Bis zu einer echten Lösung des Nahostkonflikts rechnet Ross mit Jahrzehnten.    Produktion: ifbbw, Pool Artists Redaktion: Carl Friedrichs, Jens Lubbadeh, Sophie Hübner Visuelle Produktion: Michael Pfister Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier. Abonnieren Sie auch unseren N1F-Newsletter. Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an n1f@zeit.de.

    Can the Middle East Conflict Be Resolved, Dennis Ross?
  8. 10 de jun.

    KI-Übersetzung: Kann der Nahostkonflikt gelöst werden, Dennis Ross?

    Kaum ein US-Diplomat war dem israelisch-palästinensischen Friedensprozess über so viele Jahre so nah wie Dennis Ross. Er sagt: Es gibt eine Lösung. Aber sie dauert.  Im ZEIT-Podcast »Nur eine Frage« stellt ZEIT-Chefredakteur Jochen Wegner einfache, aber grundlegende Fragen, die viele von uns umtreiben, auf die eine klare Antwort jedoch oft schwer zu finden ist. Wir befragen die bestmögliche Expertin, den bestmöglichen Experten, den wir für das jeweilige Thema finden können. In dieser Folge von Nur eine Frage stellen wir dem US-amerikanischen Diplomaten Dennis Ross die Frage: »Kann der Nahostkonflikt gelöst werden?« Dennis Ross, geboren 1948, ist eine bedeutende Figur der amerikanischen Nahost-Diplomatie. In den Achtzigerjahren war er Mitbegründer des Washington Institute for Near East Policy, 1988 wurde er zum Chefunterhändler für die Nahost-Friedensgespräche ernannt. Er überzeugte arabische und israelische Politiker, an der historischen Madrider Konferenz teilzunehmen, die den Friedensprozess in Gang setzte. In den Jahren danach spielte Ross eine Schlüsselrolle bei den Verhandlungen über die Osloer Abkommen, das Interimsabkommen von 1995 und das Hebron-Abkommen. Mit dem Ende von Bill Clintons Amtszeit endete auch seine Zeit als Sondergesandter.    Seine Antwort auf die Frage »Kann der Nahostkonflikt gelöst werden?« lautet: »Ja, er kann gelöst werden. Aber nicht so bald.« Das Trauma des 7. Oktober habe beide Seiten so tief getroffen, dass sich Israelis und Palästinenser in der schlechtesten Lage befänden, die Ross in fast 40 Jahren erlebt habe. »Dieses gegenseitige Trauma macht es beiden Seiten unmöglich, sich den Schmerz des anderen vorzustellen, jeder sieht nur den eigenen.« Im Kern, erklärt Ross, sei der Nahostkonflikt, wenn wir ihn als Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern definieren, einfach zu beschreiben: zwei nationale Bewegungen, die um denselben Raum konkurrieren. Beide hätten einen Anspruch auf das Land, beide eine tiefe, darin verwurzelte Identität, und keine Seite werde diese aufgeben. Deshalb sei die Vorstellung einer Einstaatenlösung eine Illusion. Die langfristige Lösung seien zwei Staaten für zwei Völker. »Davon aber sind wir im Moment weit entfernt«, so Ross. Über die aktuellen Führungsfiguren urteilt Ross: »Solange Netanjahu und Abbas da sind, ist kein Frieden möglich.« Entscheidend für die Zukunft sei die Rolle der arabischen Staaten: Sie müssten eine neue palästinensische Führung aufbauen und ihr Legitimität verleihen – aber auch Druck ausüben. Die USA allein könnten den Konflikt nicht lösen, auch wenn sie ein Akteur mit unvergleichlichem Einfluss auf Israel sind. Auch für Deutschland hat Ross einen Rat: Die Bundesregierung habe eine einzigartige Position, weil die deutsche Stimme in Israel nicht einfach abgetan werden könne. Deutschland solle Hilfe anbieten, aber auch klar benennen, was es im Gegenzug erwarte. Nur Kritik zu üben, führe dazu, dass die Israelis abschalteten. Den Ausgangspunkt für Frieden sieht Ross in Gaza: Wiederaufbau im Tausch gegen die Entwaffnung der Hamas. Parallel müsse die Palästinensische Autonomiebehörde reformiert werden. Dann könne man beide Seiten auf praktischer Ebene wieder zusammenbringen und Kooperation ermöglichen. Dadurch, so Ross, »lässt sich etwas zurückgewinnen, das derzeit fehlt: der Glaube, dass Fortschritt überhaupt möglich ist.« Bis zu einer echten Lösung des Nahostkonflikts rechnet Ross mit Jahrzehnten. Produktion: ifbbw, Pool Artists Redaktion: Carl Friedrichs, Jens Lubbadeh, Sophie Hübner Visuelle Produktion: Michael Pfister

    KI-Übersetzung: Kann der Nahostkonflikt gelöst werden, Dennis Ross?

Podcasts com benefícios de assinatura

Hören Sie exklusive Podcast-Formate und Folgen

Sobre

„Können Maschinen denken?“, „Ist Demokratie die beste Staatsform?“, „Ist Armut erblich?“. Oder: „Existiere ich wirklich?“ Das sind einfache, aber grundlegende Fragen, die viele von uns umtreiben, und auf die eine klare Antwort oft schwer zu finden ist. In dem Podcast „Nur eine Frage“ stellen wir diese vermeintlich simplen „Kinderfragen“ – der bestmöglichen Expertin, dem bestmöglichen Experten, den wir für das jeweilige Thema finden konnten. Wir haken so lange nach, bis wir eine definitive Antwort bekommen, am besten in Form eines klaren „Ja“ oder „Nein“.

Mais de DIE ZEIT

Você também pode gostar de