Was jetzt?

Der Nachrichtenpodcast der ZEIT. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags vertiefen wir ein Thema in längeren Spezialfolgen. Noch mehr Hintergrundberichte zu aktuellen Nachrichten gibt es in der ZEIT und auf zeit.de. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/wasjetzt-abo

  1. 17 HRS AGO

    Sirenen statt Pilger – Krieg in Jerusalem

    Zwei große religiöse Feierlichkeiten fallen in diesem Jahr zusammen, das jüdische Pessach und das christliche Ostern. Gerade um die Feiertage wird die Altstadt von Jerusalem normalerweise von vielen Pilgern und Touristen besucht. Sie beheimatet die heiligen Stätten von gleich drei Weltreligionen. Doch der amerikanisch-israelisch-iranische Krieg macht auch vor Jerusalems Altstadt nicht halt. Können die heiligen Stätten Schutz bieten? Der ZEIT-Politikredakteur Jan Roß berichtet aus Jerusalem und ist dieser Frage nachgegangen. Ein Krematorien-Betrieb aus Baden-Württemberg möchte als alternative Bestattungsmethode die alkalische Hydrolyse anbieten. Dabei wird der tote Körper in Lauge verflüssigt. Bislang darf in Deutschland nur zwischen Erd- und Feuerbestattung gewählt werden. Bei der sogenannten Lavation wird der tote Körper in einem geschlossenen Stahlbehälter mit heißer Lauge besprüht und Schicht für Schicht bis auf die Knochen aufgelöst. Das Verfahren sei, im Vergleich zum Begräbnis oder zur Einäscherung, die etwa 80 Prozent der Verstorbenen in Deutschland erwartet, kostengünstiger und umweltfreundlicher. Seit 2024 wird die Lavation bei Tierkadavern angewandt. Ist es realistisch, dass diese Bestattungsform auch für Menschen zugelassen wird? Die Wissen-Chefreporterin der ZEIT, Dagny Lüdemann, hat dazu recherchiert. Und sonst so? Jonathan, die älteste Schildkröte der Welt, lebt noch.   Moderation und Produktion: Erica Zingher Mitarbeit: Mathias Peer und Mira Schrems Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.   Weitere Links zur Folge: Altstadt von Jerusalem: Viel Gott und keine Bunker Ostern und Pessach: Auf das Leben! Jerusalem: "Die Rakete, direkt über meinem Haus" Alternative Bestattungsmethode: "Auflösen tun wir uns doch alle irgendwann" Bestattungen: Fruchtbares Ende auf dem Friedhof Naturbestattungen: Letzte Ruhe im Wald Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    13 min
  2. 1D AGO

    War Opa ein Nazi? Und was es bedeutet, wenn ja

    Waren Ihr Vater, Ihre Großmutter oder Ihr Uropa in der NSDAP? Ein neu aufbereiteter Datensatz der ZEIT macht sichtbar, was lange nur über aufwendige Archivanfragen möglich war: Millionen von Karteikarten ehemaliger NSDAP-Mitglieder sind nun online durchsuchbar. Grundlage sind unter anderem Mikrofilmkopien des US-Nationalarchivs und Bestände aus deutschen Archiven, die von der ZEIT gebündelt und ausgewertet wurden. Insgesamt traten zwischen 1925 und 1945 rund 10,2 Millionen Menschen in die NSDAP ein, etwa 90 Prozent davon lassen sich in den erhaltenen Mitgliedskarteibeständen wiederfinden. Doch was sagt das über ihre Rolle im Nationalsozialismus, wenn eigene Vorfahren in diesen Listen auftauchen? Wie sich familiäre Verstrickungen in die NSDAP einordnen lassen und welche Grenzen die neuen Daten bei der historischen Bewertung haben, erklärt Christian Staas, Leiter des Geschichtsressorts der ZEIT. Infolge des Irankriegs steigen die Energiepreise weltweit – blockierte Öltanker in der Straße von Hormus machen sich auch an deutschen Zapfsäulen bemerkbar. Diesel kostete am Donnerstag im bundesweiten Schnitt 2,33 Euro pro Liter, so viel wie noch nie. Die Regierung in Spanien reagierte auf den Preisschock mit einem milliardenschweren Hilfspaket, das Benzin-, Strom- und Gaspreise deckeln soll. In Deutschland streitet die Politik noch über Entlastungen. Kommt Spanien besser durch die Krise? Julia Macher berichtet für die ZEIT aus Spanien. Im Podcast erklärt sie, wie sich die Energiekrise dort im Alltag bemerkbar macht und was andere Länder von Spanien lernen können.  Und sonst so? Warum Schockosterhasen nun mehr kosten   Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.  Weitere Links zur Folge: NSDAP-Mitgliederkartei: Recherchieren Sie hier die NSDAP-Vergangenheit Ihrer Familie NSDAP-Mitglieder: "Wir müssen uns die Mitläufer und Täter ansehen. Besser spät als nie" NS-Vergangenheit: Jetzt liegen alle Fakten offen Sangría – und sonst? Der Spanien-Podcast Auswirkungen des Irankriegs: Spritkosten nach Einführung neuer Tankstellenregel gestiegen Fossile Energie: Wie lange reicht das Erdöl? Lebensmittelpreise in Europa: Preise wie in Bulgarien Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    14 min
  3. 2D AGO

    Update: Das neue Wettrennen zum Mond

    Zum ersten Mal seit 54 Jahren fliegen wieder Menschen zum Mond. Landen werden sie nicht, die vier Astronautinnen und Astronauten sollen ihn bei der Mission Artemis 2 neun Tage lang umrunden. Der Flug ist Vorbereitung für eine geplante Mondlandung noch in diesem Jahrzehnt. Langfristig will das Artemis-Programm eine dauerhafte Basis am Mondsüdpol errichten, dort vermuten Wissenschaftler Wassereis in Kratern. Warum investieren die USA Milliarden in einen Flug, der nur am Mond vorbeizieht? Und was hat das mit dem Wettlauf gegen China zu tun? Stefan Schmitt aus dem ZEIT-Wissensressort erklärt, was hinter Artemis steckt – und ob eines Tages Touristen mitfliegen könnten. Nach Ansicht von US-Präsident Donald Trump stehen die Vereinigten Staaten im Konflikt mit dem Iran kurz vor dem Erreichen ihrer Kriegsziele – gleichzeitig kündigte er an, das Land in den kommenden Wochen "sehr hart" anzugreifen. Ein konkretes Enddatum nannte er nicht. Die widersprüchlichen Signale setzten sich fort: Vor wenigen Tagen stellte Trump die Nato erneut infrage und drohte mit dem Austritt der USA – in seiner jüngsten Rede erwähnte er die Nato nicht. Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, ordnet im Podcast ein, wie ernst Trumps Drohungen zu nehmen sind und ob eine Nato ohne die USA tatsächlich denkbar wäre. Außerdem im Update: Ein Gericht in Moskau hat den deutschen Bildhauer Jacques Tilly in Abwesenheit zu acht Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt – weil er Karnevalswagen gebaut hat, die den russischen Präsidenten Wladimir Putin und den Ukrainekrieg kritisieren. Der offizielle Vorwurf: Beleidigung religiöser Gefühle und Falschinformationen über die russische Armee. Das Urteil gilt als politisch motiviert und hat in Deutschland keine Rechtswirkung. Und sonst so? Warum die Kirschblüte in Japan immer früher kommt und wie Sie in Deutschland den Beginn der Kirschblüte melden können. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.  Weitere Links zur Folge: Mondmission: Erste bemannte Raumfähre seit 50 Jahren ist unterwegs Richtung Mond Artemis 2: Erleben Sie hier bereits die komplette Mondmission Artemis 2: Hatten wir das nicht schon mal? Liveblog: Irankrieg Nato: Donald Trump droht mit Austritt aus der Nato Nato: Nato-Chef reist zu Gesprächen mit Donald Trump in die USA Jacques Tilly: Russisches Gericht verurteilt Karnevalist Tilly zu Haftstrafe Kirschblüte / Our World in data: Japan’s cherry trees have been blossoming earlier due to warmer spring temperatures Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    11 min
  4. 2D AGO

    Bubatz-Bilanz: Weniger Schwarzmarkt, mehr Psychosen

    Die Teillegalisierung von Cannabis in Deutschland schwächt den Schwarzmarkt, birgt jedoch große gesundheitliche Risiken. Demnach verzeichnen Kliniken einen deutlichen Anstieg an psychischen Problemen und Störungen im Zusammenhang mit dem Konsum. Das zeigt die neue Evaluierungsstudie des Forscherteams Ekocan. Die Studie war 2024 von der Ampelregierung parallel zur Gesetzesänderung in Auftrag gegeben worden. Und seitdem beobachtet Politikredakteur Tilman Steffen, wie sich die Teillegalisierung auswirkt. Im Podcast klärt er auf, warum es trotz des geplanten Gesundheitsschutzes mehr diagnostizierte Psychosen bei Cannabiskonsumenten gibt. Vor einem Jahr rief US-Präsident Donald Trump den "Liberation Day" aus und verhängte massive Zölle. Sein Ziel: Industriejobs in die USA zurückzuholen. Im Februar 2026 erklärte der Supreme Court schließlich die Zölle für verfassungswidrig. Wie fällt die gesamtwirtschaftliche Bilanz zu Trumps Zöllen bis jetzt aus? Hat er es geschafft, das Handelsdefizit auszugleichen und Jobs zurück ins Land zu holen? Diese Fragen beantwortet die Finanzkorrespondentin der ZEIT, Heike Buchter, im Podcast. Und sonst so? Log-in per Schädelbrummen.   Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.   Weitere Links zur Folge: Cannabislegalisierung: Forscher warnen vor Psychosen durch Medizinalcannabis Teillegalisierung von Cannabis: BKA-Chef kritisiert Umsetzung des Cannabisgesetzes Cannabislegalisierung: Die Schweiz kifft vor US-Zölle: Das hat er sich anders vorgestellt Urteil zu US-Zöllen: Die unerwarteten Gewinner des Zollurteils Klage gegen US-Zölle: "Ich will mein Geld zurück. Jeden Cent" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    13 min
  5. 3D AGO

    Update: Wann schaltet die Regierung in den Krisenmodus?

    Der Irankrieg und seine Folgen bremsen das Wirtschaftswachstum in Deutschland. Nur noch um 0,6 Prozent soll die deutsche Wirtschaft laut den Berechnungen führender Wirtschaftsinstitute im laufenden Jahr wachsen. Vor einem halben Jahr lag die Wachstumsprognose noch bei 1,3 Prozent. Hauptgrund für den Einbruch ist der Energiepreisschock durch die blockierte Straße von Hormus. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche fordert angesichts der düsteren Zahlen rasche Strukturreformen. Was die größte Sorge der Wirtschaftsforscher ist und ob die Reformideen der Bundesregierung ausreichen, um der Konjunktur Schwung zu geben, analysiert Wirtschaftsressortleiterin Ileana Grabitz im Podcast. Mit einem neuen Dekret will US-Präsident Donald Trump die Vorgaben für die Briefwahl verändern. Kernstück der Reform sind bundesweite sogenannte Bürgerlisten, die vom Heimatschutzministerium und der Sozialversicherungsbehörde erstellt werden sollen. Briefwahlunterlagen dürfen dann nur an Wähler versandt werden, die auf der genehmigten Liste stehen. Trump begründet den Schritt mit seinen bis heute unbelegten Betrugsvorwürfen zur Wahl 2020. US-Korrespondentin Juliane Schäuble erklärt, warum das Thema so umstritten ist und wie hoch die Chancen sind, dass Gerichte Trumps Vorstoß noch stoppen.  Der Traum von der Weltmeisterschaft ist für Italien nach einem dramatischen Elfmeterschießen gegen Bosnien-Herzegowina geplatzt. Trotz früher Führung und langem Kampf in Unterzahl muss der viermalige Weltmeister nun zum dritten Mal in Folge die WM verpassen. Und sonst so? Seid bloß nicht zu freundlich – warnt die KI.   Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.   Weitere Links zur Folge: Wirtschaftswachstum: "Dauert der Krieg länger, könnte ein Liter Diesel 2,80 Euro kosten" Straße von Hormus: Die Torwächter von Hormus Ölknappheit: Kurz duschen, bitte USA: Donald Trump erlässt per Dekret Vorgaben für Briefwahl Midterms in den USA: Das Wahlrecht ist sein nächstes Projekt WM-Qualifikation: Italien qualifiziert sich wieder nicht für die Fußball-WM Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    11 min
  6. 3D AGO

    Was bringt die Spritpreisbremse?

    An diesem Mittwoch tritt in Deutschland die sogenannte Spritpreisbremse in Kraft. Damit dürfen Tankstellen nur noch einmal am Tag – um 12 Uhr mittags – die Spritpreise erhöhen. Am vergangenen Donnerstag hatte der Bundestag vor dem Hintergrund des Irankriegs ein Maßnahmenpaket gegen hohe Spritpreise verabschiedet, welches neben der Spritpreisbremse auch mehr Befugnisse für das Bundeskartellamt beim Vorgehen gegen überhöhte Benzinpreise vorsieht. Viele Kritiker halten das für unzureichend und fordern eine höhere Pendlerpauschale, eine Übergewinnsteuer oder ein Tempolimit. Was bringt die Spritpreisbremse – und droht Deutschland bald auch eine Treibstoffknappheit wie in Asien? Das ordnet die ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Marlies Uken ein. Seit dem Terroranschlag der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und dem Beginn des Gazakriegs ist der Gazastreifen von der Außenwelt so gut wie abgeriegelt. Internationale Reporter können kaum vor Ort recherchieren, aber der Investigativreporter der ZEIT, Yassin Musharbash, und sein Team haben es dennoch geschafft. Die Recherche zur Hungersnot in Gaza hat ihn zu einem Koch geführt. Mahmud Almadhoun betreibt im Norden Gazas eine Suppenküche. Bis er im November 2024 getötet wird. Im neuen ZEIT-Dokupodcast "Der Koch von Gaza" erzählt Yassin Musharbash die Geschichte eines ungeklärten Todesfalls inmitten des schwer umkämpften Gazastreifens. Die ersten beiden Folgen sind kostenlos hörbar, alle weiteren sind in einem gratis testbaren Podcast- oder Digitalabo der ZEIT inkludiert. Und sonst so? Warum wir weniger (oder mehr?) Worte verlieren Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Hannah Grünewald und Fabian Scheler Mitarbeit: Susanne Hehr und Mira Schrems Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.   Weitere Links zur Folge: Ölknappheit: Kurz duschen, bitte Gasimporte: Diese Karte zeigt, warum Deutschland ein Problem hat Katherina Reiche: Preisregel für Tankstellen soll ab Mittwoch gelten Dokupodcast: Der Koch von Gaza Gazastreifen: Humanitäre Notlage in Gaza Gazastreifen: Im Niemandsland von Gaza Jetzt ins ZEIT Podcast Abo reinhören – 4 Wochen kostenlos testen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    12 min
  7. 4D AGO

    Update: Könnten wirklich 80 Prozent der Syrer zurückgeschickt werden?

    Noch im Oktober hatte Außenminister Johann Wadephul bei einem Besuch in Syrien gesagt: "Hier können wirklich kaum Menschen richtig würdig leben." Es sähe schlimmer aus als Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg, kurzfristig könne hierhin niemand zurückkehren. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will aber nun, dass 80 Prozent der mehr als 900.000 syrischen Geflüchteten in Deutschland in ihr Heimatland zurückkehren. Bei einem Treffen mit dem syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa am Montag begründete er das mit einer veränderten Lage nach dem Ende des Bürgerkriegs und kündigte eine gemeinsame Taskforce sowie eine Delegationsreise nach Syrien an. Merz' Vorstoß hat eine breite Debatte ausgelöst, auch innerhalb der CDU. Es stellen sich grundlegende Fragen: Ist eine Rückkehr in diesem Ausmaß überhaupt realistisch? Und wäre sie rechtlich durchsetzbar? Merz hat am Tag nach der Pressekonferenz darauf hingewiesen, dass die "Zahl von 80 Prozent Rückkehrern" durch al-Scharaa selbst genannt worden sei. Christoph Heinemann, Redakteur im Politikressort der ZEIT, analysiert Merz' Vorschlag im Podcast.  Außenminister Wadephul (CDU) und weitere EU-Spitzenpolitiker sind zum vierten Jahrestag der Befreiung von Butscha in die Ukraine gereist. An einer Gedenkzeremonie für die Opfer nahm auch die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas teil. Vor Ort erinnerte Wadephul an die Gräueltaten in Butscha und forderte, russische Kriegsverbrechen konsequent aufzuarbeiten. Zugleich sicherte er der Ukraine weitere Unterstützung zu. Die Kleinstadt Butscha war in den ersten Kriegstagen im Februar 2022 von russischen Truppen besetzt worden. Nach der Befreiung durch ukrainische Streitkräfte Ende März wurden in den Straßen getötete Zivilisten gefunden – teils mit Folterspuren und gefesselten Händen. Ukrainischen Angaben zufolge wurden in Butscha mehr als 400 tote Zivilisten registriert. Mariam Lau, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, hat Wadephul auf der Reise begleitet. Im Podcast erklärt sie, was hinter dem Besuch steckt und welche Signale Wadephul sendet. Außerdem im Update: Spanien hat seinen Luftraum für US-Militärflugzeuge im Irankrieg gesperrt und untersagt die Nutzung gemeinsamer Stützpunkte. US-Außenminister Marco Rubio kritisiert das scharf. Und sonst so? Schafe mähen wieder in Sanssouci Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Hannah Grünewald, Fabian Scheler Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Marco Fründt Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.  Weitere Links zur Folge: Syrien: Merz strebt Rückkehr von 80 Prozent aller syrischen Geflüchteten an Migration: Johann Wadephul schließt sich Merz' Aussage zu Rückkehr von Syrern an Butscha-Jahrestag: Johann Wadephul erinnert in Kyjiw an russische Kriegsverbrechen Ukraine: Die Gräuel von Butscha Irankrieg: Nato darf laut Marco Rubio "keine Einbahnstraße sein" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    10 min

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