Berta & Gamma

Verein «Helvetia spricht»

«Die Schweiz hört nach Winterthur auf.» Es gibt kaum einen Ostschweizer, eine Ostschweizerin, der oder die diesen Spruch nicht schon einmal gehört hat. Doch wir beweisen: «Hier fängt das Leben erst richtig an.» Mit dem Ostschweizer Podcast «Berta & Gamma» bringen wir Geschichten und Gesichter von Ostschweizerinnen in die breite Öffentlichkeit. Gemeinsam rücken wir die Ostschweiz als Lebens- und Arbeitsraum in den Vordergrund und ermöglichen spannende Einblicke in innovative, wertvolle Organisationen und Unternehmen. So schaffen wir neue Vorbilder und Vorstellungen für ganze Generationen. Ps. Suchst du eine Referentin? Hier wirst du sicher fündig: https://www.alphaberta.ch

  1. Folge 39: Susanne Giger: «Was immer man macht im Leben, unabhängig bleiben ist wichtig!»

    23/12/2025

    Folge 39: Susanne Giger: «Was immer man macht im Leben, unabhängig bleiben ist wichtig!»

    Zu trocken, zu kompliziert, zu abstrakt – das denken viele über den Themenbereich Wirtschaft. Nicht so Susanne Giger. Für sie ist Wirtschaft unser aller Leben und es ist eine Frage der Kommunikation. Nach dem HSG-Studium und einigen Jobs auf der Unternehmerseite wechselte sie deshalb in den Journalismus. Fast 25 Jahre arbeitete Susanne Giger als Wirtschaftsredaktorin beim Schweizer Radio und Fernsehen: «Wie erzähle ich eine Geschichte, dass sie Herzen berührt und man mir zuhört?» Eine Grundsatzfrage, welche sie bis heute auch als Medien- und Kommunikationstrainerin weitergibt. Für Susanne Giger ist Neugierde essenziell im Leben und sie hat sich auch immer wieder aus ihrer Komfortzone gewagt. So kehrte sie 2018 in die Praxis zurück und übernahm ein Mandat im Verwaltungsrat von Coop: «Als Verwaltungsrätin denkt man immer noch einen Schritt weiter, das fand ich sehr spannend!» Zwei weitere Stiftungsmandate, die Susanne Giger am Herzen liegen, sind die Kartause Ittingen und die päpstliche Schweizergarde. Beide Engagements verbindet sie mit ihrer Thurgauer Herkunft und ihren persönlichen Werten.  Warum Diversität in Verwaltungsräten wichtig ist, weshalb es auch in der Wirtschaft Kreativität braucht und warum der Journalismus heute wichtiger denn je ist – darüber redet Susanne Brunner in dieser Folge. Und sie erzählt, warum ausgerechnet das Jassen beim Entscheid zum Wirtschaftsstudium mitgespielt hat.

  2. Folge 38 Nicole Egli-Soller: «Ich werde gerne ins kalte Wasser geworfen!»

    09/12/2025

    Folge 38 Nicole Egli-Soller: «Ich werde gerne ins kalte Wasser geworfen!»

    Schon in der Schule schaute Nicole Egli am liebsten aus dem Fenster in die Natur und zu Hause hat sie freiwillig den Garten gejätet: «Das war keine Strafe für mich, sondern Passion!» Klar, dass die Amriswilerin nach der Matura nicht den akademischen Weg wählte, sondern eine Lehre als Zierpflanzengärtnerin machte. Erst danach studierte Nicole Egli Umweltingenieurin: «Ich habe nie bereut beide Wege gemacht zu haben, es war im Gegenteil immer ein riesiger Vorteil, man hat mich mehr ernstgenommenen!»  Mit Mitte Zwanzig wagte Nicole Egli den Weg in die Selbstständigkeit, weil sie ihre eigene Chefin sein wollte und gründete die pflanzwerk GmbH, ein Planungsbüro für Garten- und Terrassengestaltung. Dieses führt sie heute mit ihrem Mann Christian und gemeinsam haben sie vor einigen Jahren auch die Baumschule Wüthrich Pflanzen AG in Hefehofen übernommen: «Die Baumschule ist unser Garten, da wachsen auch die Kinder auf und bekommen die ganze Pflanzenwelt mit.»  Seit gut zwei Jahren sitzt Nicole Egli auch im Amriswiler Stadtrat und setzt sich dort für Kinder, Familien und Jugendliche ein: «Ich bin gerne Lokalpolitikerin. Wenn ich sehe, wie etwas auch mit wenig Mitteln verändert und verbessert werden kann, freut es mich!»    In dieser Folge erzählt Nicole Egli wie sie immer ihrer Leidenschaft gefolgt ist, wo die Grenzen zwischen Geschäft und Familie gezogen werden und wie für sie der perfekte Garten aussieht!

  3. Folge 36: Sandra Graf - «Mit dem Schicksal hadern bringt nichts!»

    11/11/2025

    Folge 36: Sandra Graf - «Mit dem Schicksal hadern bringt nichts!»

    Ein Sturz während des Trainings im Turnverein verändert Sandra Grafs junges Leben schlagartig. Danach ist sie querschnittsgelähmt. Doch vom Rollstuhl lässt sich Sandra Graf nicht bremsen – im Gegenteil. Bereits wenige Wochen später sitzt sie im Monoskibob und gut zwei Jahre danach bestreitet sie ihre ersten Rennen an den Paralympics in Lillehammer.  Ihre grössten sportlichen Erfolge feiert Sandra Graf jedoch erst Jahre später. Im Rennrollstuhl und mit dem Handbike holt sie an den Paralympics 2008 und 2012 zwei Mal Bronze und ein Mal Gold. Der Weg dorthin war lang, geprägt von Rückschlägen und oft im Schatten anderer Athlet:innen. Sandra Graf sagt, wichtig sei immer dranzubleiben und am Traum festzuhalten: «Bei mir brauchte es zwar ein paar Anläufe, aber am Schluss ging es auf!» Auch nach dem Ende ihrer aktiven Karriere spielt der Sport in ihrem Leben eine zentrale Rolle. Heute arbeitet Sandra Graf als Nachwuchsverantwortliche im Handbike und als Assistenztrainerin der Schweizer Nationalmannschaft. Im Frühling 2025 schlägt das Schicksal erneut zu: Bei Sandra Graf wird Brustkrebs diagnostiziert. Da kam auch der Unfall wieder hoch, meint sie: «Aber auch das Wissen, dass ich solche Herausforderungen gut verarbeiten kann.» Sandra Graf erzählt in diesem eindrücklichen Gespräch, wie sie trotz Hindernissen immer wieder weitermacht, aber auch, wie wichtig und unverzichtbar der Rückhalt von Familie und sportlichem Umfeld ist.

    39 min
  4. Folge 34: Barbara Bosshart - «Frauen müssen mehr machen und wagen. In den seltensten Situationen scheitert man!»

    07/10/2025

    Folge 34: Barbara Bosshart - «Frauen müssen mehr machen und wagen. In den seltensten Situationen scheitert man!»

    «Frauen müssen mehr machen und wagen. In den seltensten Situationen scheitert man!» Barbara Bosshart ist gelernte Hochbauzeichnerin, leidenschaftliche Reisende und heute HR-Verantwortliche und Mitglied der Geschäftsleitung der Pro Nautik AG in Romanshorn. Verantwortung zu übernehmen und leidenschaftlich einem Ziel nachzugehen, hat sie schon früh gelernt – zuerst bei der Pfadi, später in einem Architekturbüro. Oft im Spagat mit dem Wunsch, die Welt zu erkunden. So verabschiedete sie sich mit ihrem (heutigen) Mann in den 90er-Jahren von der Schweiz und reiste in die USA. Doch nach drei Monaten war das Konto leer und sie haben sich Jobs gesucht. In Florida wurden beide fündig. «Die USA sind wirklich das Land der unbegrenzten Möglichkeiten». Einige Zeit später, zurück in der Schweiz, verabschiedete sich Barbara Bosshart auch von ihrer Leidenschaft der Architektur und stieg bei der familieneigenen Pro Nautik AG, einer der führenden Werften der Schweiz, ein: «Ich wusste ja, dass ich gut mit meinem Mann zusammenarbeiten kann». Gegründet von ihren Schwiegereltern, leitet sie das Unternehmen heute mit ihrem Mann. Mit 35 Jahren wurde Barbara Bosshart Mutter. Das war damals nicht einfach; sie vermisste ihre Arbeit ausserhalb der eigenen vier Wände: «Ich hätte gerne mehr gemacht, als zu Hause zu sein und auf das Kind aufzupassen. Ich bin wahnsinnig dankbar für meine Kinder, aber es war einschneidend.» Ein Gespräch über Herausforderungen, den Mut, zu den eigenen Bedürfnissen zu stehen, und über die Überzeugung, dass sich immer wieder neue Möglichkeiten ergeben,  wenn man offen durchs Leben geht.

    41 min
  5. Folge 33: Arina Luisa Bertenyi - «Es wäre das Allerschlimmste, wenn ich mit 80 Jahren zurückschaue und erkenne, dass ich nicht alles probiert habe!»

    23/09/2025

    Folge 33: Arina Luisa Bertenyi - «Es wäre das Allerschlimmste, wenn ich mit 80 Jahren zurückschaue und erkenne, dass ich nicht alles probiert habe!»

    Tanzen ist Arina Luisas grosse Leidenschaft und diese teilt sie auf Social Media mit der ganzen Welt. Ihr Markenzeichen ist der «Shuffle Dance», ein dynamischer und kraftvoller Tanzstil. Am Anfang war das Tanzen nur ein Hobby und eigentlich wollte Arina eine Musicalausbildung machen. Doch dann kam alles anders, weil ihre Tanz-Videos auf Instagram durch die Decke gingen. Und so machte sich Arina Luisa mit 19 Jahren selbstständig. Nicht nur online, sondern auch im analogen Leben. Das Shuffeln bringt sie in Workshops in der Schweiz und im Ausland vielen grossen und kleinen Tanzbegeisterten bei.  Fast nebenbei macht Arina Luisa auch seit sechs Jahren Musik. Als poppig und tanzbar, voller Energie und mit viel «good vibes» beschreibt Arina ihre Songs. Sie ist froh, dass sie sich nicht zwischen Singen und Tanzen entscheiden muss, aber sie bevorzugt Applaus vor Likes auf Social Media: «Bei einem Auftritt siehst du jede einzelne Person, die klatscht, das berührt viel mehr!» Auf ihrem Weg war Vertrauen in sich selber, ihr Umfeld und ihre Community immer sehr wichtig. So ist auch ihr Modelabel entstanden, mit dem passenden Namen «WE-TRST»! Arina Luisa macht vieles und das gleichzeitig. Alles zu jonglieren, ist nicht immer einfach. Doch sie sagt: «Es wäre das Allerschlimmste, wenn ich mit 80 Jahren zurückschaue und erkenne, dass ich nicht alles probiert habe!»

    46 min
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«Die Schweiz hört nach Winterthur auf.» Es gibt kaum einen Ostschweizer, eine Ostschweizerin, der oder die diesen Spruch nicht schon einmal gehört hat. Doch wir beweisen: «Hier fängt das Leben erst richtig an.» Mit dem Ostschweizer Podcast «Berta & Gamma» bringen wir Geschichten und Gesichter von Ostschweizerinnen in die breite Öffentlichkeit. Gemeinsam rücken wir die Ostschweiz als Lebens- und Arbeitsraum in den Vordergrund und ermöglichen spannende Einblicke in innovative, wertvolle Organisationen und Unternehmen. So schaffen wir neue Vorbilder und Vorstellungen für ganze Generationen. Ps. Suchst du eine Referentin? Hier wirst du sicher fündig: https://www.alphaberta.ch