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Martin Dietrich und Sebastian Tyzak

Journalistischer Games-Podcast mit Martin Dietrich & Sebastian Tyzak

  1. vor 2 Std.

    Warum lieben Videospiele das Mittelalter, Franziska Evers?

    Ein Blick auf die erfolgreichsten und beliebtesten Spiele der letzten Jahrzehnte zeigt ein buntes Bild an Titeln, die mal ein Science-Fiction-Setting haben, die Gegenwart zeigen oder aber eher in der Vergangenheit spielen. Und insbesondere eine Epoche dominiert dabei: Das Mittelalter. Von Kingdome Come: Deliverance, A Plague Tale bis The Witcher 3: Viele Videospiele lieben das Mittelalter oder zumindest vom Mittelalter inspirierte Welten. Auf unserem YouTube-Kanal haben wir vor Kurzem ein Video zur Faszination Mittelalter veröffentlicht und wie es fast unmöglich ist, ein wirklich historisch akkurates oder authentisches Mittelalter-Spiel zu schaffen. Dazu haben wir auch mit Franziska Evers gesprochen, Historikerin sowie Ausstellungs- und Projektleiterin im Europäischen Hansemuseum in Lübeck. Genau in diesem Museum wird ab Oktober eine sehr außergewöhnliche Ausstellung namens “Let’s Play Mittelalter” zu sehen sein. Wie der Name schon vermuten lässt, ist die zentrale Frage der Ausstellung, wie Videospiele das Mittelalter inszenieren und darüber Geschichten erzählen. Statt aber klassischer Exponate steht in “Let’s Play Mittelalter” ein Erlebnisraum mit interaktiven Elementen im Vordergrund, um sich dem Medium zu nähern. Es gibt ein eigens konzipiertes Meta-Videospiel zum Selbst-Ausprobieren und an den verschiedenen Stationen der Ausstellung können die Besucherinnen und Besucher Entscheidungen treffen, bevor es weitergeht. In unserem Video konnten wir nur kurz auf die Ausstellung eingehen, deswegen hört ihr jetzt hier das komplette Gespräch mit Franziska und wieso sich ein Museum entschieden hat, Videospielen eine ganz eigene Bühne zu geben. Unterstütze Decode auf Steady⁠⁠⁠ ⁠⁠⁠Unterstütze Decode auf Patreon⁠⁠⁠ ⁠⁠⁠Unterstütze Decode via YouTube Kanalmitgliedschaft

    Warum lieben Videospiele das Mittelalter, Franziska Evers?
  2. 2. Aug.

    Wie reagiert Videospielhändler NETGAMES auf Sonys Ankündigung?

    Vor wenigen Wochen hat Sony angekündigt, ab 2028 keine Spiele mehr auf Disc zu veröffentlichen. Daraufhin kam es nicht nur zu viel Gegenwind, sondern auch einer hitzig geführten Debatte über Besitz und den Erhalt von Videospielen. Uns Spielerinnen und Spieler beeinflusst dieser Schritt von Sony bereits, doch für den Handel hat er nochmal eine völlig andere Bedeutung. Hier werden schließlich Existenzen bedroht. In unserem aktuellen YouTube-Video haben wir deshalb bei Händlern nachgefragt und eine kleine Reportage dazu auf die Beine gestellt. Ein wichtiger Teil des Videos ist das Gespräch, das ich mit Sebastian Lorenz von Netgames geführt habe, das ihr hier jetzt gleich in voller Länge als Podcast hören könnt. Netgames besitzt einen Laden in Gera, führt aber auch ein umfangreiches Online-Geschäft und ist seit mittlerweile 30 Jahren eine feste Größe im Games-Segment. Deshalb hat es mich umso mehr gefreut, dass sie offen für ein Gespräch waren. Zusammen haben wir nicht nur darüber geredet, wie sich Sonys Ankündigung auf ihr Geschäft auswirkt, sondern Sebastian hat mir auch aufgeschlüsselt, wie der Handel mit Games im Kern funktioniert und durch wie viele Hände so ein Spiel auf dem Weg zum Endkunden eigentlich geht. Zu unserem Video zum Thema Unterstütze Decode auf Steady Unterstütze Decode auf Patreon Unterstütze Decode via YouTube Kanalmitgliedschaft Kapitel:00:00:00 Intro00:01:42 Sebastian Lorenz von Netgames stellt sich vor00:03:19 Wie habt ihr Sonys Ankündigung wahrgenommen?00:11:10 Was bedeutet die anhaltende Digitalisierung?00:15:43 Wie verändert sich jetzt euer Geschäft?00:18:20 Wie funktioniert der Videospielhandel genau?00:23:39 Wie wichtig ist der Gebrauchtmarkt?00:33:08 Die Nachteile der Digitalisierung00:40:17 Gibt es auch Vorteile?00:41:52 Wie sieht der Videospielhandel in 10 Jahren aus?00:52:19 Wie reagieren Boutige-Händler?00:56:15 Schmeißt ihr jetzt hin?

    Wie reagiert Videospielhändler NETGAMES auf Sonys Ankündigung?
  3. 18. Juli

    Ist der Politik Hass im Gaming egal, Mick Prinz?

    Good Gaming Support stemmt sich gegen extremistische Tendenzen im Gaming, doch die Politik dreht dem Projekt den Geldhahn zu. Leiter Mick Prinz spricht über seinen Frust. Welche Möglichkeiten haben Betroffene von Hass und Extremismus im Gaming? Eine zivilgesellschaftliche Organisation, die sich unter anderem darauf konzentriert, heißt Good Gaming Support. Als Teil der Amadeu Antonio Stiftung vereint die Organisation neben einer Beratungsstelle auch viele engagierte Akteure, die Workshops an Schulen organisieren, Behörden schulen und Recherchen zur Verfügung stellen, um demokratische Strukturen innerhalb der Gaming-Kultur zu stärken. Das Projekt wird vom Bundesprogramm “Demokratie lebt” gefördert und sollte eigentlich bis Ende 2028 laufen. Doch die schwarz-rote Bundesregierung will das Förderprogramm reformieren und verkürzt deswegen die Projektlaufzeiten teils drastisch. Good Gaming Support gehen nun schon Ende des Jahres die Gelder aus, obwohl sie erst vor wenigen Monaten eine größere Beratungskampagne gestartet haben. Im Interview erzählt Projektleiter Mick Prinz, was das Ende der Förderung konkret bedeutet. Denn zwar kann sich das Projekt erneut um eine Fortsetzung der Förderung bewerben, doch bis dahin könnte das jahrelang aufgebaute Wissen verloren gehen.      Unterstütze Decode auf Steady⁠⁠⁠ ⁠⁠⁠Unterstütze Decode auf Patreon⁠⁠⁠ ⁠⁠⁠Unterstütze Decode per YouTube-Kanalmitgliedschaft

    Ist der Politik Hass im Gaming egal, Mick Prinz?

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