Die RAF in Hessen

Hessische Landeszentrale für politische Bildung

Wir folgen in der Podcast-Reihe den Spuren der RAF in Hessen von den ersten Anschlägen der Gruppe im Mai 1972 bis zur Auflösung und zeigen, welche wechselvolle Geschichte das Land Hessen mit der Geschichte der RAF verbindet.

  1. 4. Juli

    Operation Thunderbolt: Geheimdienst, Kommandoeinsatz und die Lehren für Deutschland

    Moderation: Duška Roth und Lorenz Hoffmann Interviewpartnerinnen: Shelley Harten, Robert Wolff, Annette Vowinckel Zitator: Nils Thorben Bartling Musik: Henrik von Holtum Abmischung: Henrik von Holtum Folgenbeschreibung In der Nacht vom 3. auf den 4. Juli 1976 landet ein israelisches Kommando unbemerkt auf dem Flughafen von Entebbe – und befreit in weniger als einer Stunde über hundert Geiseln. Was wie ein Hollywoodfilm klingt, war das Ergebnis akribischer Planung, geheimdienstlicher Netzwerke und eines entscheidenden Vorteils: Die Israelis kannten das Terminal, weil sie es selbst gebaut hatten. In dieser zweiten Folge unserer Entebbe-Doppelfolge blicken wir hinter die Kulissen der Operation Thunderbolt – und fragen, was der Tod von Kommandeur Jonathan Netanyahu bis heute für die israelische Politik bedeutet, welche Rolle GSG-9-Gründer Ulrich Wegener dabei spielte und warum Entebbe der Schlüssel zu Mogadischu war. Timestamps 00:09 – Samstagnacht in Entebbe: Die israelische Kommandoaktion beginnt 01:09 – Rückblick: Was bisher geschah 02:24 – Israels Staatsdoktrin: Kein Unterschied zwischen Zivilisten und Soldaten 04:31 – Der Plan: 3600 Kilometer, ein falscher Mercedes und ugandische Uniformen 07:40 – GSG-9-Gründer Wegener in Entebbe: Das geheime Informationsnetz 09:48 – Der Angriff auf das Terminal 13:25 – Bilanz: 102 Geiseln befreit, Jonathan Netanyahu tot 14:45 – Jonathan Netanyahu: Vom Kommandeur zum israelischen Mythos 18:14 – Entebbe und der Yom-Kippur-Krieg: Kollektive Selbstvergewisserung 22:04 – Die deutsche Perspektive: Was die BRD aus Entebbe lernt 27:58 – Von Entebbe nach Mogadischu: Eine dreistufige Lehre   Literatur und Links Wolff, Robert: Blinde Flecken, Erzählungen, Mythen. Neue Perspektiven auf die Flugzeugentführung nach Entebbe 1976. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, Bd. 71 (2023), Heft 3, S. 525–555. https://doi.org/10.1515/vfzg-2023-0026 Wolff, Robert: Im Schatten der »Landshut«. Die Geschichte der Flugzeugentführung nach Entebbe. Frankfurt am Main: Campus Verlag, 2024. https://www.campus.de/buecher-campus-verlag/wissenschaft/geschichte/im_schatten_der_landshut-17465.html Harten, Shelley: Reenactment eines Traumas: Die Entebbe-Flugzeugentführung 1976. Deutsche Terroristen in der israelischen Presse. Marburg: Tectum, 2012. Vowinckel, Annette: Flugzeugentführungen. Eine Kulturgeschichte (Geschichte der Gegenwart, Bd. 2). Göttingen: Wallstein, 2011. Wegener, Ulrich / Zander, Ulrike / Biermann, Harald (Hg.): GSG 9 – Stärker als der Terror. 2., überarb. Auflage. Münster: LIT Verlag, o.J

    Operation Thunderbolt: Geheimdienst, Kommandoeinsatz und die Lehren für Deutschland
  2. 4. Juli

    Die Flugzeugentführung nach Entebbe

    Moderation: Duška Roth und Lorenz Hoffmann Interviewpartner: Robert Wolff, Annette Vowinckel, Shelley Harten Musik: Henrik von Holtum Abmischung: Henrik von Holtum Folgenbeschreibung Am 27. Juni 1976 entführen vier bewaffnete Täter einen Air-France-Flug nach Entebbe in Uganda – darunter zwei Deutsche aus der Frankfurter Linksszene: Wilfried Böse und Brigitte Kuhlmann. Was folgt, ist eine der dramatischsten Geiselnahmen der 1970er-Jahre. In dieser ersten von zwei Folgen beleuchten wir, wie Flugzeugentführungen zu einer politischen Waffe wurden, was es mit der berüchtigten „Selektion" von Entebbe auf sich hat – und welche Rolle der ugandische Diktator Idi Amin wirklich spielte. Mit Historikerin Annette Vowinckel, Kuratorin Shelley Harten und Historiker Robert Wolff. Timestamps Folge 16 00:04 Flug 139: Die Entführung beginnt 00:51 Entebbe und der Frankfurt-Bezug 02:57 Flugzeugentführungen als politische Waffe der 1970er Jahre 05:57 Keine Sicherheitskontrollen: Wie Athen zur Drehscheibe wurde 07:27 Was an Bord von Flug 139 passierte 10:42 Die Selektion im Terminal von Entebbe 14:17 Taktisches Kalkül statt Ideologie? Robert Wolffs These 17:45 Böse und Kuhlmann: Vom Roten Stern Verlag zur PFLP-EO 22:29 Wie Israel und die Bundesrepublik den Terror als gemeinsamen Feind sehen 28:29 Idi Amin: Opportunist, kein Komplize 29:50 Der ugandische Untersuchungsbericht – und Wadi Haddad in Entebbe Literatur und Links Wolff, Robert: Blinde Flecken, Erzählungen, Mythen. Neue Perspektiven auf die Flugzeugentführung nach Entebbe 1976. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, Bd. 71 (2023), Heft 3, S. 525–555. Wolff, Robert: Im Schatten der »Landshut«. Die Geschichte der Flugzeugentführung nach Entebbe. Frankfurt am Main: Campus Verlag, 2024.  Wolff, Robert: Zwischen persönlicher Schuld und praktischem Internationalismus: Die transnationalen Verflechtungen der Revolutionären Zellen. In: Adrian Hänni / Daniel Rickenbacher / Thomas Schmutz (Hg.): Über Grenzen hinweg. Transnationale politische Gewalt im 20. Jahrhundert. Frankfurt am Main: Campus, 2019, S. 281–305. Harten, Shelley: Reenactment eines Traumas: Die Entebbe-Flugzeugentführung 1976. Deutsche Terroristen in der israelischen Presse. Marburg: Tectum, 2012.  Vowinckel, Annette: Flugzeugentführungen. Eine Kulturgeschichte (Geschichte der Gegenwart, Bd. 2). Göttingen: Wallstein, 2011. Vowinckel, Annette: Der kurze Weg nach Entebbe oder die Verlängerung der deutschen Geschichte in den Nahen Osten, in: Zeithistorische Forschungen 1 (2004), S. 236–254. Ugandischer Untersuchungsbericht zur Entführung von – im Stasi-Unterlagenarchiv Berlin.

  3. 19. Mai

    Ulrike Meinhofs Tod und der Kampf um die Deutungshoheit

    Moderation: Duška Roth und Lorenz Hoffmann Interviewpartner: Kevin Lenk Musik: Henrik von Holtum Abmischung: Henrik von Holtum In dieser Folge geht es um den Tod von Ulrike Meinhof am 9. Mai 1976 in der JVA Stammheim – und um die politische Schlacht um seine Interpretation. War es Suizid oder Staatsmord? Warum wurde genau diese Frage zum Wendepunkt für die RAF und die bundesdeutsche Linke? Gemeinsam mit Historiker Kevin Lenk analysieren wir die Ereignisse, die Beerdigung, die publizistischen Kämpfe und den langfristigen Wandel der linken Debattenkultur. Timestamps Folge 14 00:00 Der Morgen in Stammheim 00:42 Suizid oder Mord? 01:18 Die Auffindesituation in der Zelle 02:24 Die RAF reagiert 03:08 Die „Welt“ veröffentlicht die Spaltungsthese 04:16 Warum die Suizidthese eine Katastrophe für die RAF war 05:21 Die Gegenoffensive der RAF-Anwälte 08:03 Die Beerdigung als politische Bühne 08:50 Die Trauerreden und der Streit um Meinhofs Vermächtnis 11:32 Pastor Gollwitzer und die Krise der Linken 12:35 Die Entstehung der „Gegen-Meinhof“ 13:42 Die RAF verliert die Deutungshoheit 14:34 „Letzte Texte von Ulrike“ – ein publizistischer Flop 16:25 Der Streit um Brückners Buch 19:56 Die internationale Untersuchungskommission 21:19 Mord oder Selbstmord? Vielleicht die falsche Frage 22:52 Joschka Fischer fordert die Abkehr von der Stadtguerilla 24:37 Meinhof als tragische Identifikationsfigur 25:01 Das entnommene Gehirn und die Pathologisierung der RAF 27:15 Ausblick auf die nächste Folge Literatur und Links: Lenk, K.: Tod und Gemeinschaft. Die politische Instrumentalisierung der Toten des deutschen Linksterrorismus 1971–1977, Berlin: De Gruyter Oldenbourg, 2024 (in Druck): https://www.degruyter.com/document/isbn/9783111504377/html?lang=de . Internationales Komitee zur Verteidigung politischer Gefangener in Westeuropa (Hrsg.): Letzte Texte von Ulrike. Eigendruck im Selbstverlag, 1976. https://socialhistoryportal.org/sites/default/files/raf/0019760600_01_2.pdf Peter Brückner: Ulrike Meinhof und die deutschen Verhältnisse. Berlin: Klaus Wagenbach, 1976. Stammheim Protokoll 109. Verhandlungstag https://www.stammheim-prozess.de/109-verhandlungstag/   Zeitschriften und Periodika konkret (Zeitschrift) Info BUG (Berliner Undogmatischer Gruppen)  / Info HUG (Hamburger undogmatischer Gruppen) Pflasterstrand (Frankfurter Stadtmagazin)

    Ulrike Meinhofs Tod und der Kampf um die Deutungshoheit
  4. 3. März

    Operation Müll: Der Abhörskandal um Atommanager Klaus Traube

    Ein Atommanager, ein internationaler Terrorist – und eine geheime Abhöraktion. In dieser Folge erzählen wir die Geschichte von Klaus Traube und der Operation „Müll“, einer spektakulären Überwachungsaktion der Sicherheitsbehörden in den 1970er-Jahren. Nach dem OPEC-Anschlag gerät Traube wegen seiner Kontakte in die radikale linke Szene rund um Hans-Joachim Klein und die Frankfurter Anwältin Inge Hornischer ins Visier der Ermittler. Aus Angst, Terroristen könnten Zugriff auf nukleares Wissen oder Atomkraftwerke bekommen, beschließen die Behörden, sein Haus heimlich zu verwanzen. Was folgt, ist ein Spionagekrimi: Ein nächtlicher Einbruch, eine geheime Wanze – und später ein politischer Skandal, der bis in die Bundesregierung reicht. Als ein Magazin die Aktion öffentlich macht, beginnt eine Debatte über Bürgerrechte, Geheimdienste und die Frage: Wie weit darf ein Staat im Kampf gegen Terrorismus gehen? Eine Folge über Kontaktschuld, Sicherheitsdenken in den 1970er-Jahren und einen der größten Abhörskandale der alten Bundesrepublik. Moderation: Duška Roth und Lorenz Hoffmann Interviewpartner: Marcel Schmeer und Robert Wolff Musik: Henrik von Holtum Abmischung: Henrik von Holtum Timestamps 00:00 – Ein Atommanager in der linken Szene: Wer ist Klaus Traube? 01:23 – Neue Staffel: Terror, Politik und die RAF im Jahr 1976 02:18 – Der OPEC-Anschlag: Wie Hans-Joachim Klein ins Zentrum rückt 03:47 – Ein ungewöhnlicher Topmanager: Traubes Lebensstil sorgt für Misstrauen 06:30 – Kontaktschuld: Bekanntschaft mit Terroristen? 14:13 – Der Albtraum der Behörden: Terroristen und Atomkraftwerke 16:30 – „Operation Müll“: Der heimliche Einbruch in Traubes Haus 19:52 – Ein Skandal im Skandal: Geheimdienste überschreiten Grenzen 24:04 – Sicherheit oder Freiheit? Der Staat im Anti-Terror-Modus 32:52 – Der Spiegel enthüllt alles: Wie die Abhöraffäre öffentlich wird 34:07 – Politische Folgen: Bundesinnenminister Werner Maihofer gerät unter Druck 35:20 – Wer hat die Akten geleakt? Die Whistleblower-These 38:33 – Klaus Traube in den Medien: Kampf um seine Rehabilitierung 45:33 – Ein Leben im Schatten des Terrors: Das Stigma der Inge Hornischer 48:50 – Vom Atommanager zum Atomgegner: Traubes zweites Leben 51:23 – Fazit: Kontaktschuld, Überwachungsstaat und politische Folgen

    Operation Müll: Der Abhörskandal um Atommanager Klaus Traube
  5. 29.12.2025

    Die OPEC-Geiselnahme in Wien 1975 – Auswirkungen auf das linksradikale Milieu in Hessen und die Operation Müll

    Wien, 21. Dezember 1975: Während einer OPEC-Konferenz stürmen Terroristen die Zentrale, töten mehrere Menschen und nehmen 62 Geiseln. Hinter der Tat stehen internationale Netzwerke, staatliche Interessen und der Kampf um Öl und Macht. Die Folge rekonstruiert die Geiselnahme, ihre politischen Hintergründe und die Rolle deutscher Beteiligter – ein Ereignis mit globalen Folgen. Shownotes Moderation: Duška Roth und Lorenz Hoffmann Interviewpartner: Thomas Riegler und Robert Wolff Musik: Olaf Parusel Abmischung: Duška Roth Timestamps Folge 12 00:00 – Prolog: Wien im Winter 1975 01:13 – Einführung & Thema der Folge 01:32 – Die OPEC: Bedeutung, Mitglieder, Ölkrise 04:23 – Politische Spannungen und Interessen innerhalb der OPEC 05:15 – Libyen, Gaddafi und staatliche Hintermänner 06:16 – Staatlich gelenkter Terrorismus als Strategie 08:30 – Wadi Haddad und der internationale Terrorismus 10:10 – Carlos und das internationale Kommando 12:25 – Der Überfall auf die OPEC-Zentrale 14:40 – Polizeireaktion und erste Todesopfer 17:48 – Verhandlungen, Drohungen und Radiokommuniqué 19:16 – Abflug aus Wien und internationale Odyssee 21:31 – Ende der Geiselnahme und offene Fragen 23:30 – Deutsche Netzwerke und Vorbereitung in Deutschland 25:11 – Rollen im Kommando und Eskalation 26:49 – Hans-Joachim Klein: Wirkung in der Szene 28:13 – Folgen für die linke Szene und politische Debatten 29:32 – Ermittlungen, Ausblick und nächste Folge

  6. 28.12.2025

    Die verlorene Ehre der Katharina Blum – Terrorismus, Medien und öffentliche Meinung

    Diese Episode widmet sich dem Kinostart des Films „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ im Oktober 1975, basierend auf der gleichnamigen Erzählung von Heinrich Böll. Wir erkunden die Reaktion der deutschen Öffentlichkeit auf den Film und die scharfe Kritik an der "Bild"-Zeitung und ihrer Berichterstattung über vermeintliche Terroristen. Wie beeinflusste der Film das öffentliche Bewusstsein und die Debatte über Terrorismus, Medienethik und staatliche Macht? Shownotes Moderation: Duška Roth und Lorenz Hoffmann Interviewpartner: Hanno Balz Musik: Olaf Parusel Abmischung: Duška Roth Timestamps Folge 11 00:00 - Karl Carstens attackiert Heinrich Böll 00:27 - Politische Instrumentalisierung und Sensationspresse der 70er 01:49 - Rolle der Medien in der RAF-Geschichte 02:27 - Medienlandschaft der 70er – zwei Lager 03:12 - Zeitungen als politische Waffen 04:08 - Boulevardblätter 04:35 - Springer-Presse und Macht der Schlagzeilen 06:03 - Studentenbewegung, Terrorismus und Medien als Brandbeschleuniger 07:18 - Sensationsjournalismus und Angstlogik 08:34 - Böll über die Gewalt der Worte und moralische Panik 09:20 - Verschwörungserzählung - Verschwörunungspraxis 10:23 - Entstehung und Wirkung des Begriffs „Sympathisant“ 11:03 - Bölls Spiegel-Essay: „Will Ulrike Gnade oder freies Geleit?“ 12:41 - Kritik an Bild und Vorverurteilungen 14:27 - „6 gegen 60 Millionen“ – Bölls Versuch zur Deeskalation 16:34 - Eskalation zwischen Böll und Springer 18:01 - Kampagne gegen Böll und Sympathisanten-Diskurs 19:50 - Kontaktschuld und Katharina Blum 21:11 - SPIEGEL-Fortsetzungsroman und politischer Kontext 22:33 - Roman als literarischer Gegenschlag 23:59 - Bestseller, Film und reale Berufsverbote 26:06 - Schlöndorff, von Trotta und die Wirkung des Films 27:37 - Reaktion der Bild und „verlorene Wahrheit“ 29:28 - Berufsverbote und Peter Brückner 30:40 - Parallelen heute: Medienkampagne gegen Brosius-Gersdorf 32:00 – Politik und Medien 33:00 - Fazit: Medien, Macht und Moral

  7. 28.12.2025

    Professionalisierung der Terrorismusbekämpfung – Die Rolle Hessens, Wiesbadens und Horst Herolds BKA

    Nach der Entführung von Peter Lorenz 1975 reagiert die Innenministerkonferenz mit neuen Befugnissen für das BKA. In Wiesbaden entsteht die Abteilung „Terrorismus“ – das Herz moderner Fahndung. Diese Folge zeigt, wie Technik, Datenbanken und Horst Herold das BKA verändern und warum die 1970er Jahre zur digitalen Zeitenwende der Sicherheitsbehörden werden. Shownotes Moderation: Duška Roth und Lorenz Hoffmann Interviewpartner: Andrej Stephan und Robert Wolff Musik: Olaf Parusel Abmischung: Duška Roth Timestamps Folge 10 00:00  Einstieg & politische Lage 1975 00:44  Innenministerkonferenz 01:42  Wiesbaden als Zentrum der neuen Terrorismusbekämpfung 02:52  Gründung der Abteilung TE im BKA 03:33  Digitale Pionierarbeit: Das System PIOS 04:18  Analyse statt reine Fahndung - neue Ansätze im BKA 05:37  Horst Herold und die Idee der Datenerfassung 06:08  Lorenz-Entführung als Wendepunkt 07:26  Technischer und personeller Umbruch im BKA 07:57  Rechenzentrum Wiesbaden & Beginn der Digitalisierung 09:20  Siemens-Großrechner und die frühen Computerjahre 10:35  INPOL und das neue Datennetz der Polizei 12:16  Telex als Vorläufer moderner Kommunikation 12:52  Herold-  Reformer und Visionär? 14:23  Neue Generation im BKA - junge, motivierte Ermittler 16:07  Rasterfahndung: Daten als Waffe gegen Terror 17:15  Wie Rasterfahndung funktioniert 18:08  Datenschutz, Überforderung und Herolds Rücktritt 20:30  Bilanz der 70er Jahre im BKA 20:55  Vom analogen Staat zur digitalen Gesellschaft 21:04  Ausblick Folge 11

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Wir folgen in der Podcast-Reihe den Spuren der RAF in Hessen von den ersten Anschlägen der Gruppe im Mai 1972 bis zur Auflösung und zeigen, welche wechselvolle Geschichte das Land Hessen mit der Geschichte der RAF verbindet.