51 Folgen

«Kontext» ist die tägliche Hintergrundsendung zu Themen der Kunst, der Kultur, zu Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft, Religion und Politik. Eine Stunde lang täglich setzt «Kontext» einen Akzent gegen die kurzatmige, schnell konsumierte Berichterstattung - hintergründig, mutig und überraschend. Von Montag bis Freitag um 9 Uhr auf SRF 2 Kultur.

Leitung: Sandra Leis

Redaktion: Igor Basic, Katrin Becker, Norbert Bischofberger, Sabine Bitter, Katharina Brierley, Vanda Dürring, Noëmi Gradwohl, Irene Grüter, Brigitte Häring, Alice Henkes, Sarah Herwig, Anna Jungen, Ellinor Landmann, Monika Schärer, Susanne Schmugge, Bernard Senn, Michael Sennhauser, Dagmar Walser, Raphael Zehnder.

Programmassistenz: Elisa Jaun

Kontakt: info@srf2kultur.ch

Kontext Schweizer Radio und Fernsehen

    • Gesellschaft und Kultur
    • 4.3 • 241 Bewertungen

«Kontext» ist die tägliche Hintergrundsendung zu Themen der Kunst, der Kultur, zu Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft, Religion und Politik. Eine Stunde lang täglich setzt «Kontext» einen Akzent gegen die kurzatmige, schnell konsumierte Berichterstattung - hintergründig, mutig und überraschend. Von Montag bis Freitag um 9 Uhr auf SRF 2 Kultur.

Leitung: Sandra Leis

Redaktion: Igor Basic, Katrin Becker, Norbert Bischofberger, Sabine Bitter, Katharina Brierley, Vanda Dürring, Noëmi Gradwohl, Irene Grüter, Brigitte Häring, Alice Henkes, Sarah Herwig, Anna Jungen, Ellinor Landmann, Monika Schärer, Susanne Schmugge, Bernard Senn, Michael Sennhauser, Dagmar Walser, Raphael Zehnder.

Programmassistenz: Elisa Jaun

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    Kontext-Sommerserie: Sehnsucht nach dem Meer II (5/9)

    Kontext-Sommerserie: Sehnsucht nach dem Meer II (5/9)

    Die Sehnsucht der Binnenschweizer nach dem Meer findet sich überall: In der Zeitschrift «Mare» von Nikolaus Gelpke, im Schweizer Film als Seemannsgarn, Flüchtlingsdok oder Meerjungfrauen-Fantasy. Und natürlich in der Literatur von Max Frisch bis Milena Moser.

    Die Schweiz liegt am Meer. Das glauben Sie nicht? Hören wir doch genauer hin: Die Sehnsucht der Binnenländler nach der grossen Weite des Wassers ist überall greifbar.

    Nikolaus Gelpke hat sich ganz dem Meer verschrieben. Nicht nur mit seiner Zeitschrift «Mare».

    Schweizer Filmemacherinnen und Filmemacher haben damit gespielt und den Meeresanstoss in ihre filmischen Geschichten eingebaut. Dazu haben wir einen kleinen Gesprächsausflug von unserem Kinoexperten Michael Sennhauser mit der Filmwissenschaftlerin und Schweizerfilmkennerin Marcy Goldberg.

    Und auch die Literatur unseres Landes kennt die grosse Sehnsucht nach dem Meer. Einen Überblick dazu gibt Literaturredaktor Felix Münger. Weitere Themen: Nikolaus Gelpke, der Anwalt der Meere - Meer oder weniger im Schweizer Film - Die Sehnsucht nach der «Riesenmuschelbläue»

    • 50 Min.
    Künste im Gespräch – Von bunten Vögeln und Alltagskonflikten

    Künste im Gespräch – Von bunten Vögeln und Alltagskonflikten

    Warum ist die ostdeutsche Sängerin Tamara Danz bis heute unvergessen? Erklärungen gibts in ihrem Werk. Wie werden vergessene Künstlerinnen Teil der Kunstgeschichte? Das Kunstmuseum Luzern wagt einen Versuch mit Josephine Troller. Was macht Neid mit Paaren? Das untersucht Filmregisseur Daniel Cohen

    Die ostdeutsche Sängerin Tamara Danz war mit der Band «Silly» ein bunter Vogel im Käfig der Angepassten. 25 Jahre nach ihrem Tod ist sie noch immer unvergessen.
    Die Malerei der Innerschweizer Künstlerin Josephine Troller gilt es noch zu entdecken und einzuordnen. Fanni Fetzer, Direktorin des Kunstmuseums Luzern, sieht ihre Ausstellung als feministischen Beitrag dazu.
    Paris und der Erfolgsneid: Filmregisseur Daniel Cohen erzählt in „Le bonheur des uns von zwei befreundeten Paaren. Als die Verkäuferin Léa plötzlich Bestsellerautorin wird, ists aus mit der Freundschaft. Weitere Themen: «Paradiesvögel fängt man nicht ein»: Zum 25. Todestag von Tamara Danz - Kunst und Feminismus: Die Wiederentdeckung von Josephine Troller - Kino-Neid à la Française: «Le bonheur des uns…»

    • 53 Min.
    Die Genfer Zeichnerin Albertine und der Illustrations-Nobelpreis

    Die Genfer Zeichnerin Albertine und der Illustrations-Nobelpreis

    Die Westschweizer Illustratorin Albertine hat den Hans Christian Andersen-Preis fürs Gesamtwerk gewonnen. Er gilt als Nobelpreis der Jugendliteratur. Wir besuchen sie in ihrem Atelier und stellen ihr Werk vor. Denn: Ein grosser Preis – und doch kennt man Albertine in der Deutschschweiz kaum. Warum?

    Eine grosse Ehre für die die Zeichnerin und Illustratorin Albertin: Als erste Frau aus der Schweiz gewinnt sie den Hans Christian Andersen-Preis für Illustration. Die Jury zeichnet damit ihr Gesamtwerk aus. Noëmi Gradwohl besucht sie in ihrem malerischen Atelier im genferischen Dardagny und spricht mit ihr über ihren Drang, täglich Stunden am Zeichentisch zu verbringen. Und was es für sie bedeutet, nun im Olymp der Illustration angekommen zu sein.
    In der französischsprachigen Welt sind ihre verspielten, träumerischen Bilderbücher ein Begriff. Doch in der Deutschschweiz kennt sie kaum jemand, obwohl auch hier ihre Werke erscheinen. Woher kommt dieser Röstigraben in der Bilderbuchwelt?

    Erstausstrahlung: 3.6.2020

    • 53 Min.
    Filmmusik: Das Ohr schaut mit

    Filmmusik: Das Ohr schaut mit

    Die beste Filmmusik ist die, die man gar nicht bemerkt. Das galt lange als vermeintliches Qualitätssiegel für Filmkomponist:innen. Doch von Hildur Guðnadóttirs düsteren Elektroniksounds bis zu den mächtigen Blechbläsern von Hans Zimmer: Ohne Musik ist der Film kaum vorstellbar.

    Filmkomponist:innen erzählen Geschichten, steuern Emotionen und formulieren mit Tönen und Klängen, was Bilder nicht sagen können. Italo-Western werden mit der Musik von Ennio Morricone identifiziert. Titelmotive wie das von Henry Mancini zum «Pink Panther» oder von Monty Norman zu den James-Bond-Filmen gehören längst zum kollektiven Bewusstsein.

    Die Filmmusik spielt nicht länger eine scheinbare Nebenrolle in abgedunkelten Kinosälen – inzwischen steht sie sogar im klassischen Konzertsaal im Scheinwerferlicht. Filmmusik wird seit Jahren als die «neue Klassik» gehandelt; Studiengänge und Lehrstühle in diesem Bereich werden zahlreicher; Filmmusikkonzerte boomen und immer wieder gründen sich neue Orchester, die sich einzig und allein diesem Genre widmen.

    In «Kontext» sprechen wir über die Faszination an Filmmusik. Warum soll man sie live im Konzert spielen? Und welche Stile sind gerade im Trend? Wir werfen einen Blick auf das Schweizer Filmmusikschaffen und wir stellen ihnen Filmkomponistinnen vor, die in der Filmmusikbranche leider auch 2021 noch ein Schattendasein fristen. Weitere Themen: Schweizer Filmkomponist:innen in Hollywood? - Schlachtenlärm und grosse Emotionen im Filmmusik-Konzert - «Möge die Macht mit (ihr) sein»: Frauen in der Filmmusikbranche

    • 48 Min.
    Bilanzrunde vom 74. Filmfestival in Cannes

    Bilanzrunde vom 74. Filmfestival in Cannes

    Nachdem die 2020er Ausgabe des wichtigsten Filmfestivals der Welt der Covid-Pandemie zum Opfer gefallen ist, haben sich die hochkarätigen Autorenfilme gestaut. Ganze 24 Titel konkurrieren um die goldene Palme, die am Samstag vergeben wird.

    Über Jahrzehnte hinweg hat das Filmfestival von Cannes vorwiegend männliche Autorenfilmer zu globalen Marken aufgebaut. Etliche von ihnen sind auch in dieser Beinahe-Post-Covid-Ausgabe wieder dabei, etwa Léos Carax, Sean Penn, François Ozon oder Kirill Serebrennikov. Und wenigstens vier Regisseurinnen: Ildikó Enyedi, Mia Hansen-Løve, Julia Ducournau und Catherine Corsini. Daneben haben es aber endlich wieder einmal neue Namen geschafft, in den Panthéon von Cannes aufgenommen zu werden. Wofür stand der Wettbewerb dieser 74. Ausgabe? Was für ein Bild entwirft er vom Zustand des Weltkinos? Im Festivalstudio an der Croisette fragt Filmredaktor Michael Sennhauser nach bei seinen deutschen Kolleginnen Anke Leweke und Katja Nicodemus.

    • 47 Min.
    Künste im Gespräch

    Künste im Gespräch

    Die Mezzosopranistin Pauline Viardot-Garcia wirkte auch als Komponistin, Herausgeberin und Künstlerin. Was passiert, wenn Kultur zerstört wird? Antworten gibt Geschichte und Gegenwart. Gegen das Loch im Freilichttheaterkalender: Landschaftstheater und Museum Ballenberg spannen zusammen.

    Sie war vielseitig, die französische Opernsängerin Pauline Viardot-Garcia. Vor zweihundert Jahren geboren, wirkte sie auch als Komponistin, Herausgeberin und Künstlerin. Musikforscherin Beatrix Borchard zeichnet im Gespräch ihr Leben nach. - Wenn politische Fanatiker Denkmäler, Statuen, Grabstätten zerstören, ist dies leider kein neues Phänomen. Sachbuchautor Hermann Parzinger reflektiert darüber, was passiert, wenn Kultur zerstört wird. - Wegen Corona bleiben auch heuer viele Freilichtbühnen unbespielt. Das Landschaftstheater Ballenberg geht mit dem Museum Ballenberg einen neuen Weg. Weitere Themen: Anatomie der Zerstörungswut - Corona und das Freilichttheater - Schluss mit Püppchen und Diva: Pauline Viardot-Garcia

    • 51 Min.

Kundenrezensionen

4.3 von 5
241 Bewertungen

241 Bewertungen

Die Hörer ,

Danke sagen.

Dank, an die Redaktion für ihre informativen gut recherchierten Beiträge.

Toupetträger ,

Ideologie

In Themenauswahl und Bearbeitung viel zu tendenziös, das korrumpiert den Inhalt völlig. Schade

SpenceTooMuchInThePants ,

Gescheitheit im Klang

Zu wenig kritisch, zuviel Mainstream und oftmals zu politisch korrekt. Klassischer Channel für AkademikerInnen in ihrer Weltansichtsblase - könnte auch von Maturanden sein, die meinen die Weisheit mit Löffeln gegessen zu haben und jeder Satz krampfhaft Hochdeutsch klingen muss.

Zuhörer haben auch Folgendes abonniert:

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