Lebenskompass

Britta Barth Solak

In meinem Podcast möchte ich dir Denkanstöße geben, die dir mehr Zufriedenheit, Verbundenheit und Spiritualität in dein Leben bringen sollen. Sowohl Wissen aus dem Buddhismus, der Psychologie und Spiritualität haben mich tief beeindruckt, inspiriert und weitergebracht als auch meine eigene Traumatherapie. Diese Schätze möchte ich mit dir teilen. Instagram: traumahealing.britta.barth Youtube: Britta Barth Mail: almanca34@gmail.com

  1. 22. JAN.

    Window of tolerance-Teil 2

    In dieser zweiten Folge möchte ich noch einmal tiefer eintauchen und das, worüber wir im ersten Podcast gesprochen haben, spürbarer und greifbarer machen. Vielleicht kennst du diese Momente, in denen dein Inneres sich anfühlt wie ein Motor auf Hochtouren – Gedanken rasen, der Körper ist angespannt, alles ist zu viel. Das ist ein Bild für Übererregung: Das Nervensystem steht auf Alarm, bereit zu kämpfen, zu fliehen oder alles kontrollieren zu müssen. Und dann gibt es das andere Extrem: das Gefühl, wie hinter einer Glasscheibe zu sein. Müde, leer, zurückgezogen, irgendwie nicht ganz da. Das ist Untererregung – ein Zustand, in dem das System herunterfährt, um uns vor Überforderung zu schützen. Zwischen diesen beiden Polen liegt ein Raum, der sich ganz anders anfühlt. Ein Raum von Verbundenheit, Lebendigkeit und innerer Sicherheit. Hier spielt der Vagusnerv eine zentrale Rolle – besonders sein ventraler Anteil. In diesem Zustand können wir atmen, fühlen, lachen, kreativ sein. Wir fühlen uns gesehen, verbunden mit anderen Menschen und gleichzeitig ganz bei uns selbst. Viele beschreiben diesen Zustand als ein sanftes Glow-Gefühl, als Freude, Weite oder innere Ruhe. Und vielleicht gibt es für dich noch eine weitere Ebene darüber hinaus. Einen Zustand, in dem sich Verbundenheit nicht nur menschlich anfühlt, sondern größer – weiter. Ein Erleben von All-Eins-Sein, von Getragen-Sein, von etwas, das manche das Göttliche nennen und andere einfach tiefe Präsenz oder Sein. Du musst das nicht benennen oder einordnen. Es darf einfach da sein, wenn es sich stimmig anfühlt. Diese Folge soll dich einladen, all diese Zustände nicht zu bewerten, sondern zu erkennen. Als Ausdruck eines intelligenten Nervensystems, das immer versucht, dich zu schützen und in Sicherheit zu bringen. Und je mehr Bewusstsein wir dafür entwickeln, desto leichter wird es, wieder bewusst in jene verbundenen Zustände zurückzufinden – mit uns selbst, mit anderen und vielleicht auch mit etwas, das größer ist als wir.

    19 Min.
  2. 22. JAN.

    Window of tolerance- Verstehe dein Nervensystem, um die Welt entspannter wahrzunehmen

    In dieser Folge möchte ich mit dir über das Toleranzfenster, auch bekannt als das Window of Tolerance, sprechen – ein Konzept, das maßgeblich von Daniel Siegel geprägt wurde. Unser Nervensystem ist ständig damit beschäftigt, nach Sicherheit zu suchen. Und das Faszinierende ist: Es entscheidet innerhalb von Millisekunden, ob wir uns sicher fühlen oder nicht – oft ganz ohne bewusste Kontrolle. Diese Entscheidung beeinflusst, wie wir denken, fühlen, handeln und wie verbunden wir uns mit uns selbst und anderen erleben. Befinden wir uns innerhalb unseres Toleranzfensters, sind wir reguliert. Wir fühlen uns präsent, handlungsfähig und in Kontakt. Gerät das Nervensystem jedoch aus diesem Bereich, übernehmen unterschiedliche Zustände: Der Sympathikus aktiviert uns – wir gehen in eine Übererregung. Das kann sich zeigen durch innere Unruhe, Stress, Angst, Wut, Herzklopfen oder das Gefühl, ständig „unter Strom“ zu stehen. Der Parasympathikus hingegen kann uns in eine Untererregung führen – mit Symptomen wie Erschöpfung, Rückzug, Leere, Gefühllosigkeit oder dem Gefühl, abgeschnitten zu sein. In dieser Folge lade ich dich dazu ein, diese Zustände besser bei dir selbst und bei anderen zu erkennen – nicht als Bewertung, sondern als verständliche Reaktion eines Nervensystems, das versucht, dich zu schützen. Denn je besser wir verstehen, wo wir gerade stehen, desto bewusster können wir Wege finden, wieder in einen verbundenen, sicheren Zustand zurückzukehren – mit uns selbst und mit der Welt um uns herum.

    24 Min.
  3. 15. JAN.

    Warum es hilft, wohlwollend mit sich zu sein

    In dieser Podcast-Folge nehme ich dich mit in einen sehr persönlichen und aktuellen Prozess. Ich spreche über innere Anteile und darüber, wie es sich anfühlt, wenn ein innerer Anteil plötzlich sehr laut wird – in meinem Fall eine tiefe, überwältigende Wut auf das System, auf gesellschaftliche Strukturen, auf all das Müssen, Funktionieren und Durchhalten. Ich teile offen, wie mich diese Wut gerade fast überrollt und warum ich mir in dieser Phase erlaube, nichts mehr „hinzubekommen“. Statt weiter zu funktionieren, liege ich eingekuschelt auf dem Sofa, wie bei einer Grippe – ohne Anspruch auf Produktivität, ohne gesundes Essen, ohne Selbstoptimierung. Einfach da sein. In der Folge erkläre ich, welche Funktion innere Anteile haben, warum sie sich oft genau dann zeigen, wenn wir an unsere Grenzen kommen, und weshalb Widerstand, Rückzug oder Wut keine Fehler sind, sondern wichtige Signale. Ich spreche auch darüber, wie es zu Konflikten zwischen inneren Stimmen kommen kann – etwa zwischen dem Teil, der funktionieren will, und dem Teil, der nicht mehr kann – und wie wir lernen können, diesen inneren Dialog bewusster und liebevoller zu führen. Diese Folge ist eine Einladung, innere Prozesse nicht zu pathologisieren, sondern ihnen zuzuhören. Sie zeigt, wie ein achtsamer Umgang mit inneren Anteilen nicht nur im Inneren, sondern auch im echten Leben zu mehr Klarheit, Selbstmitgefühl und ehrlicher Selbstführung führen kann.

    24 Min.

Info

In meinem Podcast möchte ich dir Denkanstöße geben, die dir mehr Zufriedenheit, Verbundenheit und Spiritualität in dein Leben bringen sollen. Sowohl Wissen aus dem Buddhismus, der Psychologie und Spiritualität haben mich tief beeindruckt, inspiriert und weitergebracht als auch meine eigene Traumatherapie. Diese Schätze möchte ich mit dir teilen. Instagram: traumahealing.britta.barth Youtube: Britta Barth Mail: almanca34@gmail.com