Manage it differently

Christophe Núñez

Podcast über Firmengründung, Leadership, Project Management, Organisationsentwicklung, Agilität, Digitalisierung usw.

  1. vor 2 Tagen

    Wenn ein Tool plötzlich den Business Case zerstört

    Wenn ein Tool plötzlich den Business Case zerstört. Christophe Nuñez erzählt in dieser Episode von einem praktischen Infrastruktur-Experiment mit einer Golf-Plattform, das am Ende teurer wurde als gedacht. Es geht um den Wechsel von einer kleinen AWS-Instanz zu RDS und QuickSight, die überraschend hohen Kosten, und die Erkenntnis, dass ein vermeintlich cleveres Tool den Business Case auch kippen kann.Statt bei der Tool-Wahl nur auf Funktionsumfang zu schauen, zeigt Christophe, wie wichtig Kosten, Betrieb und echte Zielerreichung sind. Er ordnet ein, wann Excel, CSV-Exporte oder ein selbst gebautes Dashboard die sinnvollere Lösung sein können. Key topics Christophe beschreibt eine Golf-Plattform, auf der Nutzer Analysen zu verschiedenen Geräten durchführen können, und erklärt, warum das Projekt wegen wachsender Datenmengen eine neue Infrastruktur brauchte.Er war aus Business-Sicht zu wenig transparent in den Nutzerdaten und wollte weg von der Abhängigkeit vom Entwickler und CSV-Exports.Das Team entschied sich für AWS RDS, um das Datenbankmanagement zu automatisieren und gleichzeitig bessere Analyse-Möglichkeiten zu schaffen.Als nächster Schritt kam AWS QuickSight ins Spiel, das für rund 24 Dollar im Monat als naheliegende Lösung für Dashboards und Self-Service-Analytics wirkte.Christophe berichtet, dass die Kosten plötzlich stark anstiegen, obwohl die Nutzung eigentlich klein war und er zeitweise gar keine Abfragen laufen liess.Die Ursache lag schliesslich an einer aktivierten Funktion, die nicht mehr sauber deaktiviert werden konnte und bis heute ein Support-Ticket bei AWS ausgelöst hat.Weil die laufenden Kosten den Business Case gefährdeten, zog das Team den Stecker und suchte eine einfachere Lösung.Sein CTO zeigte ihm eine Alternative mit einem Python-Script, das per AI gebaut wurde und ein Dashboard auf Basis eines Database-Dumps erzeugt.Christophe nutzt nun wieder einen deutlich pragmatischeren Aufbau: Daten werden über einen VPN-Tunnel geladen, lokal verarbeitet und für Analysen und Marketing-Insights genutzt.Die zentrale Lehre: Ein Tool ist nicht automatisch die beste Lösung, nur weil es modern wirkt oder günstig klingt. Man muss immer prüfen, ob es das eigentliche Ziel wirklich besser erfüllt.Prüfe regelmässig, welche Tools ihr wirklich nutzt und welche nur Kosten verursachen.Rechne nicht nur Monatsgebühren, sondern auch den Betriebsaufwand und die Gesamtwirkung auf den Business Case mit ein.Überlege, ob ein einfaches Setup mit Excel, CSV oder einem eigenen Script bereits ausreicht.Nutze AI und Vibe Coding als Hilfe, aber behalte den späteren Betrieb immer im Blick.Hinterfrage bei jedem Tool, ob es das Problem wirklich besser löst als eine einfachere Alternative. Timestamps 00:00 - Worum es in der Episode geht: Wenn ein Tool den Business Case kippt00:27 - Die Golf-Plattform als Ausgangslage und warum Transparenz fehlte01:59 - Warum das Team auf eine neue AWS-Infrastruktur wechseln wollte03:06 - RDS als vermeintlich logischer Schritt für weniger Betriebsaufwand03:41 - QuickSight als naheliegende Analyse-Lösung im AWS-Ökosystem05:03 - Die Kosten explodieren trotz kleiner Nutzung05:33 - Die Ursache: eine aktivierte Funktion, die nicht mehr sauber abgeschaltet werden kann06:32 - Warum das Team den Stecker zog, obwohl das Tool viel versprach07:27 - Die pragmatische Alternative: Python-Script und eigenes Dashboard07:57 - Welche Insights Christophe nun selbst aus den Daten zieht08:26 - Die wichtigste Erkenntnis zur Tool-Auswahl und zu versteckten Kosten10:52 - Die konkrete Empfehlung: Rechnungen prüfen und Tools kritisch hinterfragenAction items

  2. 1. Mai

    FinOps in deiner Organisation

    Diese Episode taucht in die Grundlagen von FinOps ein, einem entscheidenden Rahmenwerk für das effektive Management von Cloud-Kosten. Christophe teilt praktische Einblicke in den Aufbau einer proaktiven FinOps-Kultur innerhalb von Organisationen und betont die Bedeutung von Bottom-up-Ansätzen und der Stärkung von Teams.Hauptthemen: Was FinOps ist und warum es für die Kontrolle von Cloud-Kosten wichtig istDer Unterschied zwischen reaktivem und proaktivem KostenmanagementAufbau einer gemeinsamen Sprache und eines Verständnisses in TeamsDie Rolle von Kostenreservierungen und Rabatten bei Hyperscalern wie AWSDie Fallstricke von Top-down- versus Bottom-up-AnsätzenDie Bedeutung der Teamverantwortung in FinOpsEffektive Schulungs- und Zertifizierungsoptionen für FinOpsDie Analogie zwischen Misserfolgen bei agilen Transformationen und Risiken bei der Implementierung von FinOpsWie finanzielle Rollen innerhalb von Teams zur Kosteneffizienz beitragenRessourcen für Selbstlernen und Zertifizierung in FinOpsFinOps FoundationFinOps Certified CourseCloud Cost Management Guide Timestamp: 00:00 - Einführung in FinOps: ein Rahmenwerk für die Optimierung von Cloud-Kosten 00:30 - Definition von FinOps: proaktives vs reaktives Kostenmanagement 01:00 - Aufbau eines gemeinsamen Vokabulars und Verständnisses in Teams 01:19 - Warum die Integration von FinOps bei der Nutzung von Cloud-Infrastruktur entscheidend ist 01:49 - Der Vorteil von Ressourcenreservierungen und Rabatten von Hyperscalern 02:17 - Persönliche Erfahrungen mit FinOps-Zertifizierung und Schulungspräferenzen 03:15 - FinOps als Teil der Projektplanung von Anfang an 04:15 - Das Risiko, Fehler bei agilen Transformationen in FinOps zu wiederholen 04:44 - Bottom-up- vs Top-down-Ansätze bei der Implementierung von FinOps 05:14 - Auswahl flexibler Tools wie Kanban anstelle starrer Rahmenwerke 06:13 - Teams befähigen, FinOps-Verantwortlichkeiten zu übernehmen 07:12 - Die Bedeutung verantwortlicher Teams und technischer Verantwortung 07:40 - Wie finanzielle Ziele mit Teamverantwortlichkeiten übereinstimmen 08:09 - Einbettung der FinOps-Verantwortung auf allen Organisationsebenen 08:20 - Die Notwendigkeit von Bildung und Verantwortung auf Teamebene 08:49 - Überwachung von Kosten im Zusammenhang mit Geschäftswachstum und Umsatz 09:18 - Schulungsoptionen und Zertifizierungspfade für FinOps 09:43 - Zugang zu kostenlosen Ressourcen und Selbstbildung in FinOps 10:13 - Der Wert der Zertifizierung für ein breiteres organisatorisches Verständnis 10:40 - Letzter Rat: einen Bottom-up-Ansatz für den Erfolg in FinOps verfolgenRessourcen & Links:

  3. 1. Apr.

    Mein grosser F*ck-Up

    In dieser Solo-Folge teilt Christophe Nuñez eine prägende Erfahrung aus einem Projekt, das eskaliert ist – und welche entscheidenden Learnings daraus entstanden sind. Im Zentrum steht die Frage: Wie gehen wir mit Fehlern und Konflikten im Projektalltag um? Christophe zeigt auf, warum nicht die Strategie das Problem war, sondern fehlende Kommunikation und zu spät angesprochene Konflikte. Er erklärt, wie ihn diese Erfahrung zu einem klareren, direkteren Führungsstil geführt hat – mit mehr Fokus auf Ehrlichkeit, Transparenz und frühzeitiges Handeln. Eine ehrliche Reflexion über Fehlerkultur, Verantwortung und den Mut, Probleme anzusprechen. Key Takeaways Fehler sind unvermeidbar – entscheidend ist der Umgang damitKonflikte früh anzusprechen verhindert EskalationenKommunikation ist der zentrale Hebel im ProjektmanagementEhrlichkeit im Team schafft Vertrauen und GeschwindigkeitProbleme lösen sich nicht von selbst – sie werden grösser Key Topics Fehlerkultur in UnternehmenLernen aus Niederlagen und ProjekteskalationenKommunikation und Konfliktmanagement im Projekt Frameworks & Denkansätze Fehlerkultur als FührungsinstrumentAktives Konfliktmanagement im Projektalltag Action Items Sprich Fehler offen an – ohne Schuldzuweisungen Erkenne Konflikte frühzeitig und adressiere sie direkt Fördere eine Kultur der Ehrlichkeit im Team Warte nicht ab – handle, sobald Probleme sichtbar werden Kapitel 00:00 – Einleitung: Warum Fehler im Fokus stehen 01:02 – Das Projekt: E-Commerce-Lösung und Herausforderungen 02:28 – Verzögerungen und Kommunikationsprobleme 04:23 – Eskalation und Verantwortung 05:52 – Lektion: Konflikte ansprechen 07:21 – Veränderung der Herangehensweise 09:19 – Konflikte als Schlüssel zum Erfolg 10:15 – Frühzeitiges Handeln 11:00 – Fazit: Fehler als Lernchance 11:34 – Abschluss & Lessons Learned Links & Ressourcen LinkedIn Christophe Nuñez: https://www.linkedin.com/in/christophe-nunez

  4. 1. März

    Datenbasierte Entscheidungen für Unternehmen mit Boomerang Ideas

    In dieser Episode spricht Christophe Nuñez mit Raphael Überwasser, dem Gründer von Boomerang Ideas, über die Entwicklung und Funktionsweise seines Unternehmens, das datengestützte Entscheidungen für Unternehmen ermöglicht. Raffi teilt seine Erfahrungen als Unternehmer und erklärt, wie Boomerang durch innovative Ansätze in der Marktforschung die Demokratisierung von Datenanalysen vorantreibt. Die Diskussion umfasst auch den Einsatz von KI in der Marktforschung und die Herausforderungen, die Unternehmen bei der Implementierung datengestützter Entscheidungen begegnen. Takeaways: Raffi beschreibt sich als divergenter Denker und Serial-Entrepreneur.Boomerang Ideas entstand aus der Idee der Schwarmintelligenz.Die Plattform ermöglicht automatisierte Umfragen auf Social Media.Boomerang bietet eine einfache Lösung für Marktforschung.Der Unterschied zu anderen Tools liegt in der direkten Integration mit Social Media.Erfolgreiche Kundenbeispiele zeigen die Wirksamkeit von Boomerang.KI wird genutzt, um Meinungen zu prognostizieren.Die Vision ist die Demokratisierung der Marktforschung.Unternehmen müssen mutiger bei datengestützten Entscheidungen sein.Visualisierungen helfen, Daten verständlich zu machen.Chapters 00:00 Einführung und Hintergrund von Raffi 03:03 Der Weg zur Gründung von Boomerang Ideas 05:51 Die Funktionsweise von Boomerang Ideas 11:55 Vorteile von Boomerang gegenüber traditionellen Umfragetools 18:02 Erfolgreiche Fallstudien und datengestützte Entscheidungen 21:05 Einsatz von KI in der Marktforschung 22:57 Datenquellen und KI-Modelle 26:16 Anwendungsgebiete von Boomerang 27:29 Zukunftsvision von Boomerang 30:25 Demokratisierung der Marktforschung 31:40 Finanzierungsstrategien und Wachstum 32:08 Meinungen und Datenbasierte Entscheidungen 36:28 Mindset-Wechsel in Unternehmen 38:15 Dateninterpretation und Visualisierung Geniesse diese aufschlussreiche Diskussion darüber, wie innovative KI und Social-Media-Sampling die Marktforschung neu gestalten—schneller, inklusiver und datengetriebener als je zuvor. Links: LinkedIn Profil Raphael ÜberwasserLinkedIn Profil Boomerang IdeasWebsite Boomerang Ideas

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